Die Sozialversicherungsbeiträge liegen bei ca. 20% vom Brutto.
Wer 1500 € verdient, zahlt 300 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 139,50 €
Wer 5000 € verdient, zahlt 1000 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 465 €
Wer 8050 € verdient, zahlt 1610 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 748,65 €
Wer 10.000 € verdient, zahlt 1610 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 748,65 €
Wer 20.000 € verdient, zahlt 1610 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 748,65 €
Wer 30.000 € verdient, zahlt 1610 € monatlich. Davon beträgt der Rentenversicherungsanteil (AN-Anteil 9,3%) 748,65 €
Das ist kein Copy-Paste-Fehler, sondern Ergebnis der Beitragsbemessungsgrenze (Kappungsgrenze), die auf derzeit 8050 € festgesetzt wurde.
Die Rentenversicherung ist ein - zwischenzeitlich unsolidarischer - Solidarbeitrag in die gemeinsame Rentenkasse. Die "breiten Schultern" tragen nur einen kleinen Anteil bei. Gleichzeitig liegt der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland mit mehr als 30% nun auf einem Allzeithoch - wodurch die Beitragszahlungen ebenfalls einbrechen. Dadurch kann der Generationenvertrag - auch aus demographischen Gründen - nicht mehr erfüllt werden und muss aus dem allgemeinen Staatshaushalt aufgefüllt werden.
Die (Wieder-) Einführung der Vermögenssteuer würde das Solidarprinzip wieder herstellen und brächte mit einem Schlag 134 Milliarden Euro.
Mit aktuell rund 120 Milliarden Euro decken die aus dem Bundeshaushalt gezahlten Mittel etwa 30 Prozent der Ausgaben der gesetzlichen Rentenversicherung
Da wäre viel Luft nach oben - auch für Rentenerhöhungen.