Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Als ich in Klasse 3 bis 6 unterrichtet habe und Berichtszeugnisse verfassen "durfte", habe ich mir die Arbeit per PI so erleichtert:
    Im Zeugnisprogramm mit (erweiterbarem) Floskelspeicher sind die einzelnen Sätze durchnummeriert. Diese Formulierungen hatte ich ausgedruckt im Lehrerpult liegen. Im Notizbuch, in dem für jeden Schüler 3-4 Seiten reserviert sind, habe ich dann von Zeit zu Zeit die Zahlencodes für Verhalten, Mitarbeit und Fachkommentar notiert. Über die Häufung von Codes oder Zusatzbemerkungen kam da eine gute Sammlung zusammen.
    Sobald es ans Schreiben der Zeugnisse ging, habe ich dann im Programm die Nummern "abgeklickt" und mich anschließend an den Feinschliff begeben.
    Vielleicht könnte ich das heute per KI beschleunigen - es war für mich jedoch immer wichtig und notwendig, den Satz nochmals im Zusammenhang mit dem Rest zu sehen, zu beurteilen und umzuändern, bevor er in den "Rohentwurf" wanderte.
    BTW: Den Download von 1Plus5Plus gibt es weiterhin, den Floskelspeicher für die eigene Fortbildung zu nutzen, halte ich für legitim ;)
    Hier habe ich weitere Linkhinweise zu Berichts- und Kompetenzzeugnissen abgelegt:
    https://www.autenrieths.de/notengebung.ht…sformulierungen

    Ich kann es mir schlicht nicht vorstellen, wie die KI es schafft, bei jedem Kind einzeln die zieldifferenten Kompetenzen von GE bis HBG zu erfassen und passende Sätze zu generieren.

    Das ist der springende Punkt.

    Berichtszeugnisse/Kompetenzzeugnisse der GS/Fö und Klasse 5/6 HS müssen individuell für den jeweiligen Schüler/die Schülerin aufgrund eigener Einschätzung verfasst werden. Die Verwendung einer KI ist höchstens für den "Feinschliff zulässig. Wer das komplett einer "KI" übergibt, bewegt sich am Rand eines Dienstvergehens.
    Es gibt Zeugnisprogramme mit Floskelspeicher - wobei diese Formulierungen von Fachkräften gelesen, umformuliert, in schlüssigen Fließtext verwandelt und überprüft werden müssen.

    Dass die SL die "Schlusskorrektur" bzgl. Rechtschreibung und Kommata/Gliederung an einen Kollegen/eine Kollegin übergibt - oder diese zur eigenen Entlastung einsetzt, ist rechtssicher möglich und verständlich. Meist gibt es nur eine Frist von 2-3 Tagen bis zur Zeugnisausgabe, in der die Zeugnisse von der SL unterschrieben werden. 200-400 Zeugnisse zu lesen und Fehler zu erkennen ist sadistische Sklavenarbeit. Die "Feuerwehrkraft" zur Unterstützung unterliegt dabei jedoch der Schweigepflicht, da es sich um sensible, personenbezogene Daten handelt.

    Das "Querlesen" und eine damit verbundene eventuelle Korrektur sind wiederum sinnvoll und üblich, da es sich bei Zeugnissen um Schreiben im Namen der Schule mit Außenwirkung und Rechtsfolgen handelt.

    Ich fände es fair, wenn beförderte dann wenigstens A13Z bekämen. So als kleine symbolische Geste, dass die Beförderung nicht völlig für die Tonne ist.

    Fair gibt es nicht. Es gibt nur gesetzliche Regelungen, aus denen Konsequenzen folgen.
    In Ba-Wü gab es ein Beförderungsprogramm für "besonders qualifizierte Hauptschullehrer". Je nach Größe der Hauptschule könnten sich 1-2 KuK bewerben und wurden nach einem Auswahlverfahren von A12 auf A13 angehoben. Der Rest der GS- und HS-Kuk in Ba-Wü verharrt noch immer auf A12. Ich erhielt auf dieser Schiene die Gehaltsanpassung auf A13, deren angenehmer Effekt ist, dass sie pensionswirksam ist.
    Das war auch ein pekuniärer Ausgleich für meine Admin- und Fachberateraufgaben.
    Vor einigen Jahren wurde die Ausbildung der Hauptschul- und Realschul-Kuk auf 8 Semester angehoben, wodurch junge Kuk, die aus dem Referendariat an die HWRS kommen, nun mit A13 besoldet werden. Eine Anpassung fand in diesem Zusammenhang nur für die Leitungsebene (SL und KR) statt. GS-KuK blieben sowieso außen vor.
    Der einzige Trost der in A12 verbliebenen KuK ist, dass die jungen KuK durch die Dienstaltersstufen nicht sofort im Gehalt an ihnen vorbeiziehen.

    Nun - es ist auch hilfreich, nach den Gründen für die Fehlzeiten zu suchen.

    In einer meiner 8.Klassen hatte eine Schülerin viele unentschuldigte Fehltage. Sie war auch recht renitent.
    Ich habe mich bei Mitschülern und der Schulsozialarbeit umgehört - danach bot sich ein differenziertes Bild. Die allein erziehende Mutter war alkoholkrank. Es gab drei jüngere Geschwister und das Mädchen nahm die Rolle der Ersatzmutter - auch für das Baby - wahr. Sie hatte schlicht Wichtigeres zu erledigen, als meinem Unterricht zu lauschen. In Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeit und Jugendamt wurde eine Familienhilfe organisiert und das Mädchen hat noch erfolgreich den HS-Abschluss abgelegt.

    Anekdote aus meiner eigenen Schulzeit:
    In der 13.Klasse - als es auf das Abitur zuging - habe ich meinem Sport-, Deutsch- und Klassenlehrer eine 6-seitige Entschuldigung und Bitte um Freistellung vom Sportunterricht über eine Passage von Ortega y Gasset zur Sinnhaftigkeit körperlicher Ertüchtigung für einen kreativen Menschen geschrieben. Ich benötigte die Nachmittagstunden, um meine Mappe für die Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie zusammenzustellen. Den Schriftsatz hatte ich grafisch ausgestaltet. Er hat mich freigestellt. Heutzutage wäre das vermutlich nicht mehr so unbürokratisch "handlebar".
    Einige aus der Klasse - mich eingeschlossen - saßen nach Abschluss der schriftlichen Prüfungen mehrfach in seinem Wohnzimmer, wo wir mehrere Flaschen Wein zusammen geleert haben. Meine Entschuldigung hing gerahmt über seinem Schreibtisch. 8)
    Es gibt Gründe für Fehlzeiten.
    Zu meiner Zeit gab es noch eine verpflichtende Abiprüfung im Fach Sport. Wir Jungs hatten folgende Kleiderordnung verabredet: Entweder Lederhosen oder Sportkleidung der Großeltern oder des Vaters. Vor der Prüfung haben wir uns noch im Löwen mit 1-2 Woiza gestärkt. Die Prüfung ging in die Schulgeschichte ein. Der Fremdprüfer stand lachend und kopfschüttelnd am Rand der Sporthalle - genauso wie unser Lehrer. Alle haben bestanden.

    Bei einem iPad sollte niemand gefragt werden müssen.

    Doch. Weil Apps den Schuletat belasten. Das ist zwar "Kleinvieh". Aber es summiert sich. xApps mal (xKuK+xSchülergeräte). Da kommen erkleckliche Beträge zusammen, die anderswo fehlen. Z.B bei Spielgeräten für die Pause, Literatur für die Schulbibliothek, Renovierung der Schultoiletten ...

    Nein, rumwurschteln soll da keine. Warten reicht. Wie gesagt, ich möchte ein Gerät das funktioniert. Dazu gehört auch, dass ich sage, ich brauche dies, das und Ananas und das wird das installiert. Updates werden zeitnah eingespielt, es gibt ein Backup-System. All das. Ich mach nur anschalten und Texte tippen.

    Nun - dann bekommst du das:

    Backup nennt sich Kohlepapier.

    Im Ernst: Falls jede Lehrkraft ihren eigenen Softwarezoo einfordert, den der Admin zu installieren hat, gibt es keine Installation. Weil es keinen Admin mehr gibt, der sich das antut.

    Zunächst ist es Sachbeschädigung. Und die muss die Polizei als Sachverhalt aufnehmen und dokumentieren. Das fällt nicht unter das Zivilrecht, sondern unter das Strafrecht.
    Stelle bei der Polizei eine Anzeige wegen SACHBESCHÄDIGUNG.

    Zitat

    Strafgesetzbuch (StGB) § 303 Sachbeschädigung
    (1) Wer rechtswidrig eine fremde Sache beschädigt oder zerstört, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Also wenn jemand einen alten OPH verschenkt ... ich wollte es irgendwann mit der Cyanotypie versuchen :D

    Am besten funktioniert das mit der besten UV-Quelle, die zur Verfügung steht: Mit der Sonne ;)
    Give it a try. Vielleicht entdeckst du ein neues Hobby.
    Du brauchst:
    Zwei ungiftige, billige Chemikalien, destilliertes Wasser zum Auflösen, eine Filzstiftzeichnung auf OHP-Folie oder Blätter, Schrauben, Korkenzieher, (weiß der) Geier - irgendwas, das Schatten wirft, Sonnenlicht (UV) und Wasser zum Entwickeln. That's all.
    Wenn du das Ergebnis nach dem Auswaschen in Salbeitee wirfst, ist das Bild nicht mehr blau-weiß, sondern schwarzgrau-weiß. Alchemie rocks.

    Anmerkung: Die verwendeten Negative waren jeweils Laserdrucke auf OHP-Kopierfolien ;)

    OHP-Folien können im Kunst-, Chemie- und Physikunterricht prächtig verwendet werden.

    Kunst:
    Folienradierung:
    siehe https://wp.radiertechniken.de/manuelle-radie…toff-radierung/

    Physik:
    Analoge Fotografie / Fotochemie:
    Negative für fotografische Techniken mit dem Schulkopierer herstellen und per Cyanotypie vervielfältigen:
    https://wp.radiertechniken.de/cyanotypie-ueb…-im-unterricht/

    Anmerkung: Alte OHP-Projektoren eignen sich gut als Lichtquelle für Schattenspiel und ... zum Belichten von Cynotypien. Im Moment ist die UV-Strahlung natürlich weil natürlich die bessere Wahl ;)

    Was ist wohl einfacher: Einem Informatiker Pädagogik erklären oder einem Lehrer Informatikkenntnisse draufschaffen?

    Warum meinen einige Lehrkräfte eigentlich immer, dass sie Profis für einfach alles sind? Lehrrer, Informatiker, Reinigungskraft, Reiseveranstalter... Das grenzt ja fast an Selbstüberschätzung.

    Wenn Dinge nicht funktionieren, benutze ich sie nicht. Ist dann kein Unterricht möglich, schreibe ich das ins Klassenbuch und spiele meinetwegen Hangman mit Fachbegriffen mit den Klassen.

    Die meisten Lehrer besitzen (mindestens) rudimentäre EDV-Kenntnisse. Mit Selbstüberschätzung hat das nichts zu tun. Ich gebe zu, dass ich mir die Administration eines Netzes mit einem Hardwarezoo weder zutrauen noch antun wollte. Mit reiner Kaufsoftware, bei der ich bei jedem Update ein unsägliches Lizenzgefrickel hätte, sowieso nicht.

    Wenn man jedoch gleichartige Hardware und das passende Serversystem hat, ist das machbar.

    Und genau den letzten deiner Sätze konnte ich nie akzeptieren. Unterricht MUSS möglich sein. Und besonders an Schulen mit "abgehängter Klientel". Wenn man den Schülern (und Eltern) vermittelt, dass man sich um sie kümmert und ihnen Chancen und eine gute Ausbildung gibt, ist das die erste Maßnahme gegen "Brennpunkt". Dazu kommen Schulfeste, Gemeinschaftsaktionen, Klassenweihnacht, Ausflüge und Lerngänge, Hausaufgabenbetreuung, Schulbegleiter, Vorleseaktionen und Spielnachmittage in Altersheimen. Sehr gut funktioniert haben Klassenpatenschaften. Jedes Jahr haben die Klassen 8 die Patenschaft für die Ersties übernommen und mit denen Spielnachmittage sowie die Spielbetreuung in der großen Pause übernommen. Das ging dann über 2 Jahre, dann waren die "Patenkinder" bei der Schulentlassfeier der Neuntklässler dabei.

    Ja. Da "kostet" Zeit. Bringt jedoch Gemeinschaft und weniger Stress, sowie ein sozialeres Miteinander an der Schule und Identifikation mit dieser.
    Ja. Ich hab' dafür, dass die EDV funktioniert, einige Stunden investiert. Die "Investition" hat sich jedoch verzinst. Anerkennung und Dankbarkeit durch Schüler und KuK - sowie eine didaktische Möglichkeit, moderne Technik in den eigenen Unterricht zu integrieren. Es gibt so viele kostenfreie Angebote zum Lernen für Schüler. Das sofortige Feedback bei Übungsaufgaben in Mathe, Englisch oder Deutsch für Schüler entlastet mich als Lehrer und fördert die Lernkurve. Auf der Suche nach derartigen Angeboten ist meine Website entstanden.
    Hangman spielen war nie das Niveau, auf dem ich unterrichten wollte. Hauptschüler haben guten Unterricht verdient. Das ist (bzw. war) meine Aufgabe als Lehrer.

    Gilt wieder nicht für alle.

    Wir sind ein BK mit Schwerpunkt IT und ohne dieses technische Personal wären wir aufgeschmissen bei so vielen Laptops/Computern, die wir haben.

    Nun - nichts gilt für alle.
    Nebenbei: Die Kollegen an den Berufsfachschulen für IT-Fachkräfte haben in Ba-Wü die Server-Musterlösung für Schulen entwickelt. Diese Leute sind genau der Beweis für meine Aussage:
    Das Serverbetriebssystem wurde für 3 Plattformen entwickelt: Linux, Windows und Novell
    Die Funktionalität enthält
    - Automatisches Anlegen der Accounts der Schüler aus der Schulverwaltungssoftware
    - Automatisches Versetzen der Schüler zum neuen Schuljahr
    - Quotas für Schüler und lhrer am Server
    - Jugendschutzfilter per editierbarer, erweiterbarer Blacklist
    - Klassenarbeitsmodus (Abschaltung der Zugriffe auf Home und Internet), Speicherung der Ergebnisse im Lehrerverzeichnis
    - Spiegeln von Lehrer-/Schülermonitor auf alle Monitore im Raum
    - Sperren der Rechner vom Lehrerarbeitsplatz aus
    - Raumweises Sperren des Internetzuganges
    - Verteilen von Vorlagen / Arbeitsblättern in die Schülerhomes der Klasse
    - SheilA (selbstheilende Arbeitstationen) - beim nächsten Boot ist alles gut: Man kann mit den Schülern sogar das Formatieren der Festplatte oder die installation von Programmen üben. Beim nächsten Start hat die nächste Klasse / der nächst Nutzer wieder die festgelegte, einheitliche Arbeitsumgebung. Damit ist auch Schadsoftware wieder weg, die sich installiert haben könnte.
    - Imageverteilung per Batchbetrieb: Ein Musterrechner wird per Knopfdruck auf alle Geräte gespiegelt. Voraussetzung dafür ist (wegen verschiedener Treiber) eine einheitliche Hardware.
    - Auf dem Client kann Win, Linux, Mac ... laufen.

    An den Schulen muss es technisches Personal geben, das sich um so etwas kümmert. Die Lehrerinnen machen dann Lehrerinnensachen.

    Das "technsche Personal" hat von Pädagogik und schulischen Erfordernissen an die EDV keine Ahnung. Bis ich dem erklärt habe, was er tun soll, hab' ich das selbst und noch mehr erledigt. Es MUSS sich ein versierter Kolleg/ eine Kollegin darum kümmern - und entsprechend entlastet werden. Die Bruttokosten einer Lehrerstunde kannst du nicht ermitteln.
    Milchmädchenrechnung: Die wöchentliche Arbeitszeit einer Lehrkraft liegt (falls sie in den "Ferien" nicht arbeitet) bei ca. 60 Zeitstunden. Bei 5000 € brutto und 4,5 Wochen pro Monat. Da komme ich auf 18,50 €/h. Dafür steht kein EDVler vom Sessel auf. Vom Flaschner ganz zu schweigen.

    An meinem letzten Dienstort war ich nicht für die EDV zuständig und besaß auch keine Admin-Zugriffsrechte. Für die "Wartung" der Rechner und des Netzwerks war (ist) eine örtliche Firma mit IT-Spezialisten zuständig. Als ich an die Schule kam, lief dort auf den Clients noch Win7, Firefox in Steinzeitversion, viele Internetseiten funktionierten nicht oder zeigten eine crude Darstellung, weil notwendige Treiber und Updates nicht installiert waren. Das kostenlose Upgrade auf Win10 wäre problemlos möglich gewesen. Der Kollege, der für die Betreuung zuständig war (umgesteckte Tastaturen, Netzwerkkabel und Mäuse wieder einstecken) meinte: Wenn er wegen einer Fehlermeldung oder einer Programminstallation bei der Firma ein Ticket eröffnet, seien sofort 500 € aus dem Schuletat fällig - bei einem derart umfangreichen Update koste das Unsummen. <sic!>

    Als ich mich 4 Jahre später in den verdienten Ruhestand verabschiedet habe, war der Zustand noch derselbe. Nun ja. fast. Für meine "alte" Schule hatte ich über meine Connections aus einer Firma, die neue Hardware beschaffte, 30 Lenovo-i5-Thinkpads für die Schule erhalten. Aus Datenschutzgründen ohne Festplatten. Egal. 250 GB gab's für 30 €/Stück. Auf einer Platte Linux-elementary samt Edubuntu-Paket installiert und mit Clonezilla auf die restlichen FPs überspielt. Damit wurden 20 Core2Duo-Thinkpads frei, von denen ich 10 Stück im PC-Raum der neuen Schule zusätzlich installiert habe. So konnten 25 Schüler im Raum arbeiten, ohne sich Tastatur und Rechner teilen zu müssen.

    Was das Beispiel zeigen soll:
    - An Schulen MUSS es KuK geben, die sich um die EDV kümmern können. Sonst hat die EDV für den Unterricht wenig Nutzen.
    - Mit etwas Hirnschmalz und wenig Geld leisten moderne PC 10 Jahre und länger an der Schule gute Dienste.

    iPads sind für manche Anwendungsgebiete sicher gut geeignet. Keine Frage. Aber für die Brot-und-Butter-Anforderungen sind sie - auch wegen der geringeren "Halbwertszeit" zu teuer, ungeeignet und "fressen" notwendige Ressourcen der Schulen.
    JustMy2Cents.

    Mal abgesehen davon, dass dieses Mittel sowieso rechtsmissbräuchlich wäre (Wechsel an eine andere Schulform aufgrund nicht hinreichender Leistungen, ist klar zu trennen von einem Verweis von der Schule aufgrund einer Ordnungsmaßnahme, letzterer erfolgt immer an eine Schule der gleichen Schulform und bedarf zumindest in Niedersachsen auch der Zustimmung der übergeordneten Behörde)

    Ein Schulverweis setzt nicht voraus, das dem Schüler eine andere Schule im selben Bildungsniveau angeboten wird. Falls sich keine Schule zur Aufnahme bereit erklärt, bleibt dem Schüler/der Schülerin am Ende nur eine SFE unter Beteiligung des Jugendamtes.
    Falls ihr beklagt als Gymnasium Brennpunktschule zu sein, seid ihr schlicht selbst schuld, weil ihr die schulrechtlichen Möglichkeiten nicht ausschöpft - und die Schüler euch das unter die Nase reiben.
    Ich bin kein Freund solcher rigider Maßnahmen. Besser ist eine funktionierende Schulkultur und Schulsozialarbeit, sowie mit den Jugendbeauftragten der Polizei. Das hat unsere Hauptschule davor bewahrt, als "Brennpunktschule" zu gelten.

    Ihr könnt doch Wolfgang hier nicht mit Fakten kommen!

    Nun - wenn du "alternative Fakten" präsentierst, schau in meinen link. Das ist das derzeit geltende Schulgesetz in Ba-Wü. Und mach' mich nicht älter, als ich bin. Ich hab' mich vor 4 Jahren aus der Arena verabschiedet. Und bin noch immer recht gut informiert.

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