Ok. Dann verstehe ich nicht den Sinn davon, dass ihr zwei Betriebsysteme gleichzeit nutzt. Windows und Linux. Also doppelter Verwaltungsaufwand. Ja, wenn man Langeweile hat, dann kann man das ja machen.
Wenn man für 80 Rechner im Schulnetz nur 2 Hardwareklassen hat - und zudem die Linuxmusterlösung mit Sheila nutzt, ist das easy. Du hast die Wahl:
- Entweder es ist nur ein kleines Update, dann machst du das an EINEM Rechner, lädst das Image auf den Server und Sheila spielt beim Neustart eines Rechners die Änderungen inkrementell auf. Da dauert der Bootvorgang für die Schüler maximal eine Minute länger.
- Oder du spielst bei umfangreicheren Änderungen für die Nacht die Softwareverteilung an. Das geht zeitgesteuert per WakeOnLAN, mussu nicht daneben sitzen.
BTW: Die Schüler dürfen auf der Festplatte herumspielen und auch Einstellungen verbiegen. Mit den selbstheilenden Arbeitsstationen (Sheila) ist beim nächsten Boot alles gut. Weil der Vorgang bitweise erfolgt, ist es egal, ob du einen Windows- oder Linuxclient im Netz bedienst.
Linuxmuster ist schon ein prima Stück freie Software von Lehrern für Lehrer.
Für die Schüler ist das Betriebssystem schnuppe. Die wollen oder sollen surfen, Texte schreiben, Präsentationen erstellen, Kalkulationstabellen gestalten .. Das geht sowohl in Windows als auch in Linux identisch mit Firefox, LibreOffice etc.
Linux hat nur den großen Vorteil, dass es besser abgesichert ist und die Kids keine Schadsoftware einschleusen können.
Und es ist schöner und leichter zu warten - weil das ganze Lizenzgefrickel wegfällt. Wenn du ein Systemupdate anstößt, werden auch sämtliche Anwendungen mit Updates versorgt. Admins paradise. 