Beiträge von Valerianus

    Ja, sind halt auch mehrheitlich Männer, fangen wir doch mal damit an. Wir diskutieren aber nicht über CEOs sondern über Lehrpersonen. Ganz andere Baustelle. Ich habe glaube mehrfach schon erwähnt, dass ich niemals bei Novartis & Co. arbeiten wollte, gibt schon Gründe dafür.

    Überdurchschnittlich groß für ihr Geschlecht, nicht auf die Menschheit bezogen. :P
    Und nochmal: Das ändert nichts daran, dass man das überwinden kann (und überwinden ist hier auf eine sehr kleine Hürde bezogen, denn nochmal: Es ist ein Effekt, er ist auch robust, aber er ist nicht riesengroß), man muss dann nur was anderes finden, was für Autorität sorgt. Das kann Konsequenz sein, Humor klappt ganz hervorragend und wem das Spaß macht, pädagogisches Gedöns klappt auch.

    Natürlich ist Konsequenz wichtig und bei weitem wichtiger als Körpergröße. Aber einfach zu behaupten, dass sie keinen Einfluss habe ist nun einmal nachweislich falsch und wird nicht wahrer, nur weil es von vielen Leuten in einem Forum behauptet wird. Bitte, eine einzige Studie die eure Position stützt, ansonsten ist das wie diskutieren mit Impfgegnern...

    Jemand der deutlich kleiner ist, braucht halt einen Tacken mehr Konsequenz, einen Tacken mehr pädagogisches Fingerspitzengefühl, einen Tacken mehr Humor (alle davon helfen hervorragend um ein Standing in jeder Klasse zu bekommen). Die Beispiele die hier genannt wurden, zeigen, dass das möglich ist. Sie zeigen nicht, dass Körpergröße egal wäre. ;)

    Hier mal Wikipedia als Zusammenfassung dazu wie Körpergröße wahrgenommen wird. Es wird ja niemand ernsthaft behaupten, dass es einen direkten kausalen Zusammenhang gäbe der erklärt, dass 90% aller CEOs überdurchschnittlich groß seien. Das ist ein psychologischer Effekt auf der Gegenseite (evtl. auch in der Selbstwahrnehmung und durch "Training" des Selbstkonzepts während der Pubertät), aber hat sicher nichts mit Intelligenz o.ä. zu tun. ;)

    Die Aussage passt leider nicht zum Befund mit dem Gehalt...es gibt auch einen zu Beförderungen...und einen zu Erfolg bei der Partnerwahl...und zur Überlebenswahrscheinlichkeit der Ehe...das alles mit dem ersten Eindruck erklären, funktioniert leider nicht. ;)

    Also, ich fasse zusammen: Alle Studien die es zu dem Thema gibt, deuten daraufhin dass Babys, Kinder, Jugendliche und Erwachsene einen Zusammenhang zwischen Körpergröße und Autorität/Status wahrnehmen, nur bei den Kollegen im Lehrerforum, da gibt es diesen Zusammenhang nicht? Du könntest sicherlich ebenfalls in Science oder im Journal of Applied Psychology publizieren, wenn du rausfindest, dass dieser Effekt für Menschen die im Lehrerforum posten im schulischen Alltag nicht existent ist. Es geht nicht um sympathische Arroganz, sondern darum, dass du massiv unwissenschaftlich argumentierst und ich diese Einstellung bei einem Lehrer für mit dem Beruf ziemlich inkompatibel halte...

    Ja, bin der einzige.

    P.S.: Für einen längeren Satz hatte ich echt keine Lust, aber mal im Ernst. Ich sehe meine Zuständigkeit nicht darin, Leuten die Grundlagen ihres Berufes zu erklären, die im 1. Semester in Lernpsychologie nicht zugehört haben. Die Effekte von Körpergröße, Aussehen, Sprachduktus, etc. sind alle seit Jahrzehnten bekannt und dann kommt hier sowas "ich kenne aber eine kleine Kollegin, die total anerkannt und durchsetzungsstark ist." Ja, ich hab im Zirkus auch schonmal einen Affen Motorrad fahren sehen...

    Selbstverständlich hat die Körpergröße Einfluss auf die wahrgenommene Autorität bei Schülern, aber der Effekt ist vor allem dann wichtig, wenn sie einen nicht kennen. Das ist doch einer der Standard-Beurteilungsfehler, den man in Lehrpsychologie behandelt. Als nächstes behauptet noch jemand, dass das Aussehen oder der Name eines Schülers keinen Einfluss auf seine Schulnoten hätte. Da kann man mit professioneller Reflexion was gegen tun, aber bei den Schülern hilft nur konsequentes Auftreten, dann lernen die einen besser kennen und der Effekt wird unwichtiger.

    Aber 1,74 finde ich auch nicht so klein...hab auch kleinere Furien hier im Kollegium, denen kein Schüler mehr als einmal richtig dumm kommen würde. Nach dem Beurteilungsfehler setzt da extrem schnell der Lerneffekt ein. :)

    P.S.: Bei erwachsenen Männern gibt es zwischen 1,65 und 1,95 eine statistisch signifikante, positive Korrelation zwischen Körpergröße und Jahreseinkommen. Das waren grob 1% mehr Gehalt pro 2cm Körpergröße, also kein riesiger, aber doch recht robuster Befund. Zumindest größer als der bereinigte Gender Pay Gap. :P

    PKV ist im Ref definitiv günstiger wenn sie dich nehmen, später meistens auch (außer z.B. in Hamburg).

    DU sollte man zumindest für die ersten fünf Jahre abschließen, danach muss man überlegen ob man eine Familie zu versorgen hat, Eigentum abbezahlt oder nicht, kann man danach also ggf. darauf verzichten. (da gibt es auch Anwärtertarife bei den großen Beamtenversicherern)

    Privathaftpflicht muss, da gibt es keine Ausnahmen...

    Das Hauptproblem mit der "Arbeitsfähigkeitsbescheinigung" wird sein, dass es die nicht gibt, so dass der Arzt sich da was zusammenschustern muss, um es abrechnen zu können und das werden weder Beihilfe noch PKV übernehmen. Wenn der Arbeitgeber das fordert, dann muss er auch dafür bezahlen. Das mit der Fürsorgepflicht zu begründen ist auch weit hergeholt, dein erstes Beispiel (Infektionskrankheit) ist ein Fall für ärztliche Aufklärung und dein zweites Beispiel (drängende Schulleitung) ein Fall für disziplinarrechtliche Schritte gegen die Schulleitung.

    Stichwort wäre Arbeitnehmerhaftung. Wieso genau sollte man als Arbeitnehmer seinem Unternehmen die Reparatur eines Gerätes bezahlen, dass das Unternehmen angeschafft hat und mit dem man seine Arbeit erledigen soll/muss? Klingt bescheuert? Ist auch illegal (außer logischerweise bei vorsätzlichen oder grob fahrlässig herbeigeführten Schäden).

    Wenn du eine Deutschlandkarte zufällig in 16x16 Felder unterteilst (in der Annahme, dass Deutschland ein Quadrat sei) und dann darauf völlig zufällig 100 Fälle von Leukämie bei Kindern verteilst, hast du ziemlich sicher eine Häufung in der Nähe eines AKW oder einer Giftmülldeponie, ohne jeden Kausalzusammenhang.

    Ich finde es witzig wie oft in bestimmten Situationen schwarz-weiß Denken vorgeworfen wird und dann kommen solche Argumentationen. Natürlich haben die meisten Handlungen verschiedene Motivationen und nicht nur eine. Multikausalität ist doch ungefähr so heißer Scheiß wie die Redewendung selbst :P

    Die einzigen die in die Solidaritätsdefinition Freiwilligkeit einschließen, sind meines Wissens nach Ökonomen. Solidarität ist einfach das gemeinsame Einstehen füreinander zur Erreichung eines höheren Ziels. Die gesetzliche Kranken-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherungen sind Solidargemeinschaften, außer man bringt das "Freiwilligkeitselement" ein, dann kann man sie natürlich schön als "Zwangsgemeinschaft" diffamieren...wie gesagt, das Argument kannte ich bisher nur von BWLern... :)

    Alasam: Wenn du in irgendeiner Weise medizinisch oder juristisch qualifiziert wärst, nähme man deinen Einwand sicherlich ernst. Bist du aber nicht, deshalb vertraut wohl die Mehrheit den Profis und packt die Nicht-Profis in die passende Ablage "V".

    Danke für diesen Hinweis! Das Schreiben meines Anwaltes an meinen Friseur ist raus (Haare zu kurz geschnitten! Das war nicht vereinbart und ohne meine Einwilligung!). Von den Schadensersatzansprüchen kann ich jetzt meinen Job an den Nagel hängen, ich ziehe nach Neuseeland und zeige von dort aus Lindbergh eine lange Nase, wenn er/sie sich wieder über Corona in Deutschland aufregen muss.

    Falls dich das ernsthaft interessiert: Klick mich!

    Haare schneiden ohne Einwilligung ist Körperverletzung, genauso wie natürlich auch eine Impfung ohne Rechtfertigungsgrund (was im Regelfall die Einwilligung ist). Jemanden mit einer Krankheitanzustecken erfordert schon eine gewisse Konstellation damit es als Körperverletzung gilt (HIV Infektion bekannt, unbehandelt und wechselnden Sexualpartnern verschwiegen dürfte da drunterfallen)

    Nein, geht nicht zu weit aber dürfte rechtlich zumindest problematisch sein...für Soldaten (§17a SG) gibt es eine Verpflichtung, RKI-empfohlene Impfungen an sich zu dulden im Rahmen der Gesunderhaltungspflicht. Diese Pflicht (Gesunderhaltung) besteht prinzipiell auch für Beamte, aber es bräuchte eine gesetzliche Grundlage (für die Pflichtimpfung) und dürfte z.B. nicht auf angestellte Lehrer übertragbar sein. Ich weiß nicht, ob die das Fass aufmachen wollen... :)

    Ist es in Bayern vielleicht (ähnlich wie in NRW) möglich, dass die Kinder Bescheinigungen von anerkannten Teststellen mitbringen und dadurch auf die Selbsttests verzichten können. Wir haben ein paar Kinder, deren Eltern im medizinischen Bereich tätig sind und die die Tests dann z.B. in der Apotheke (Arbeitsplatz) durchführen lassen und dann bringen die Kinder einfach die gültige Bescheinigung mit.

    Frag doch einfach auf die Schiene an....du hättest gehört, dass ein Kind sich nicht in der Klasse testet, ob es ggf. möglich sei, dass das bei deinem Kind auch anders geregelt werden könne, dann hast du vermutlich Klarheit ohne jemand vor den Kopf zu stoßen (musst aber dann ggf. dein Kind ab und an testen lassen, um nicht unglaubwürdig zu wirken) :P

    Das entspricht nicht dem was ich in Schulrechtsfortbildungen durch

    a) den Justiziar des Philologenverbandes NRW

    b) den Fortbildungsleiter des IfL (Thomas Böhm)

    c) einen Verwaltungsrichter

    gesagt bekommen habe, sorry. Wenn du siehst, dass gerade jemand absäuft und du drehst dich um, dann ist das vorsätzlich und strafbar (unterlassene Hilfeleistung, ggf. sogar wegen der Garantenstellung Totschlag durch Unterlassung), aber wenn die einfach nur reingehen und du führst keine Aufsicht (auch zum Kaffee holen). Worauf stützt du deine Einschätzung, dass Eventualvorsatz vorliegt? Das würde ja, rein auf der juristischen Ebene heißen, dass der Kollege es für ernsthaft möglich hält, dass da gleich einer absäuft, sich aber mit dem Risiko abfindet und weggeht. Das würde ich als verwirklicht sehen, wenn da ein Seepferdchen ins Wasser hopst und der aufsichtsführende Lehrer abhaut, aber wenn er weißt, dass alle nachgewiesen schwimmen können, sind wir wieder bei der groben Fahrlässigkeit.

Werbung