Beiträge von Yummi

    Viel Spaß wenn deine Pension mit den Ansprüchen der gesetzlichen Rente verrechnet wird und dann entsprechend gekürzt, da du mit beiden Pflichtansprüchen aus öffentlichen Kassen nicht über den Höchstbetrag aus der Pension kommen darfst.
    Du bist ein Paradebeispiel wo man genau rechnen sollte um das zu vermeiden. Und dies schließt früher in Pension zu gehen als Überlegung mit ein

    Ich bin mir auch sicher, dass es mittelfristig darauf hinauslaufen dürfte. Es wird die Taktik sein, zuerst extreme Einschnitte zu propagieren, um alle irgendwie in Aufruhr zu versetzen, um bei deutlich geringeren Einschnitten, die dann umgesetzt werden, weniger Gegenwind zu bekommen.
    Ich freue mich über jedes Jahr, in dem die Entscheidung zur Anhebung des Renten-/Pensionsalter noch nicht gefallen ist. Beim letzten Mal wurde das dann nach Geburtenjahrgängen gestaffelt und mit jedem Jahr, das ich vor so einer Entscheidung älter werde, desto weniger wird es mich betreffen. Aber das ist natürlich eine rein egoistische Sichtweise.
    Gesamtgesellschaftlich wird dieser oder der nächsten Regierung gar nicht viel übrig bleiben, sofern eine komplette Umstrukturierung des Rentensystems nicht stattfindet. Und halte ich für unwahrscheinlich, wie sollte die auch aussehen.

    Da kann jeder was dagegen tun; privat vorsorgen. Und verbeamtete Lehrkräfte haben die finanziellen Möglichkeiten dafür. Es sei denn sie haben sich aufgrund einer Immobilie verschuldet, aber dann ist dies dann deren AV.

    Mit ausreichendem Kapitalstock kann man zumindest drei Jahre früher raus und die Abschläge abfedern.

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/int…haffte-1.505562

    Für den Fall dass in Diskussionen immer wieder die Schweiz als Beispiel für die Abschaffung des Beamtentums herangezogen wird


    Zum Topic:

    Sollen sie es abschaffen. Bei einer 35 Stunden Woche als Gegenzug (neben dem finanziell massiven Ausgleich) und knallharter Arbeitszeiterfassung erwarte ich eher dass von dieser Idee Abstand genommen wird.

    Andererseits ist Verdi so schlecht als Verhandlungspartner dass die AG die schlimmsten Auswirkungen wohl abgefedert bekommen.

    Ja, wäre durchaus in Ordnung, wenn besagter Bundeskanzler Platz für die jungen Arbeitskräfte machen würde, es hilft nicht der Arbeitslosigkeitsquote, wenn die Alten noch an ihren Plätzen kleben.

    Du willst also Amthor als Kanzler :aufgepasst:

    Wäre es nicht interessant, wenn wir alle unser Netto Gehalt hier veröffentlichen würden? Darf man das? Mit Angabe bestimmter Merkmale wie Verbeamtung Ja/Nein, Steuerklasse etc.

    Würde auch den Anfang machen.

    Ja dann mach mal.

    Meins findest du im Internet :aufgepasst: :aufgepasst:

    Manche "Probleme" sind - bei genauerer Betrachtung - keine. Ganz besonders beim Thema "Rezession". In den vergangenen Jahren wurde viel aus den Corona-Jahren nachgeholt und das BIP ist entsprechend gestiegen. Dass es nun sinkt, ist eine logische Folge. Zudem wirken außenwirtschaftliche Faktoren - wie ein Erstarken der chinesischen Wirtschaft in Industriebereichen, in denen Deutschland vormals stark war, wie beim Maschinenbau und der Automobilindustrie. Das der letzten Regierung anzulasten ist Humbug, zumal für die Wirtschaft qua definitionem die Wirtschaft zuständig ist.

    Die "einfachen Lösungen", die von der AfD angeboten werden, wurden bereits durchgerechnet mit dem Fazit: Die Folgen für Deutschland wären katastrophal.

    Ein unkündbarer Beamte oder ein Pensionär sollte nicht anfangen Unsicherheiten in der Welt einfach wegzuwischen.

    Viele dieser Wahlberechtigten kennen das Programm und die Ziele der AfD nicht. Das Kreuz wird nur gemacht, um "denen da oben" zu zeigen, dass man sie nicht mag. Protestwähler sind keine Überzeugungs"täter".

    Wie soll ein Wahlberechtigter seinen Unmut äußern, wenn nicht mit seinem Kreuz auf dem Wahlzettel?

    Wir haben ein Wahlrecht und der Wähler hat das Recht seine Einschätzung der gegenwärtige Politik durch seine Wahlentscheidung zu äußern. Ist er unzufrieden, wählt er jemand anderes.

    Viele Wähler lesen nicht das Wahlprogramm komplett durch. Die meisten die AfD gewählt haben, würden z.B. aufgrund ihrer Steuerpolitik Nachteile erleiden.

    Aber das ist immer so; es sind 2-3 Punkte für eine Wahlentscheidung relevant. Und so wird immer abgestimmt.

    Man muss da nicht um den heißen Brei herumreden; relevante Themen waren nun einmal die Migration, LHK, Sicherheit.

    Klimawandel dagegen kaum relevant.

    Die AfD hat von dieser Gemengelage nun einmal profitiert. Man kann nur hoffen dass Schwarz-Rot da spürbare Veränderungen gelingen wird, ansonsten wird das beim nächsten Mal sehr knapp zwischen AfD und CDU.

    Man darf aber auch nicht verschweigen, dass die westlichen Demokratien durch Einflussnahme von außen unter Druck gerät; da erwarte ich auch das Merz klare Kante zeigt.

    3 Stunden Klavierspielen war mir schon in der Jugend ein Graus, den Rest tue ich auch so. (Gut, Weißwein und Uni nicht regelmäßig, aber immer wieder, wenn ich Lust dazu habe. Es ist nett, aber mir dauerhaft zu wenig.)

    Ich sehe es bei meinem Vater und meinen Stiefvater, wer rastet, der rostet. Mein Vater ist schon lange tot, mein Stiefvater mit 94 immer noch fit. Er war Landschaftsgärtner mit eigenem Betrieb und schneidet immer noch Bäume.

    Wo raste ich denn dann? Geistig und körperliche Betätigung ist essentiell. Nur sehe ich diese für mich nicht im Beruf sondern in anderen Dingen

    Im Gegenteil:
    du machst etwas gerne, bekommst dafür auch noch Geld. Ist doch geil :tanz:

    Ne. Ich muss arbeiten um Geld zu verdienen, um die Dinge die ich geil finde zu bezahlen. :daumenrunter:

    Wenn Lottogewinn, dann raus. Man stelle sich vor, man könnte morgens 3h Klavierspielen, am Nachmittag gemütlich seine Bahnen ziehen und am Abend mit der Frau einen Rotwein auf der Terrasse beim Sonnenuntergang genießen.

    Oder vielleicht wieder zurück an die Uni und entspannt jedes Semester eine Vorlesung anhören.

    Es gibt soviel was man verpasst wenn man täglich arbeiten muss :musik:

    Das ist halt Selbstverarsche und meist ein "ich kann die Lösung nachvollziehen". Da helfen Hausaufgaben, die dann von ChatGPT, Mama oder der Nachhilfe gemacht werden auch nicht.

    Ich sage meinen Schülern häufig, dass wenn eine Aufgabe kompliziert ist, dass man durchaus mal YouTube nutzen kann. Es spricht didaktisch und fachlich nichts dagegen, Problemlösungen anzugehen.

    Es ist natürlich immer einfacher zu sagen, man hat es nicht verstanden. Aber ich habe auch in meinem Studium versucht Hilfestellungen bei Übungsblättern zu bekommen. Und das Internet gab es damals auch schon; wenn auch nicht so ausgeprägt wie jetzt.

    Zu meiner Zeit habe ich Foren benutzt (Nerds) falls eine Aufgabe nicht zu knacken war. Manchmal hilft ein kleiner Hinweis und dann läuft es.

    Ich finde üben auch wichtig, aber das stupmfe Abarbeiten (oder eben nicht) von starren Aufgaben ist nicht mehr zeitgemäß. Auch dass dies dann in die Bewertung einfließt finde ich nicht förderlich. Daher kann man das aktuelle Hausaufgabenformat sehr wohl einfach abschaffen.

    Also bist du auch gegen Hausaufgaben. Denn mit Selbstständigkeit haben die echt nix zutun.

    Ich bin kein Fan der Argumentation „nicht zeitgemäß „. Maßnahmen werden nicht dadurch schlechter, weil 25 Jahre vergangen sind. Eher weil die nachkommende Generation bestimmte Fertigkeiten nicht mehr kann.

    Macht ihr denn keine Übungen im Unterricht? Hausaufgaben sind total ineffizient, ja das ist nicht eure Zeit. Ich find's aber der Klasse gegenüber respektlos, deren Zeit ist auch wichtig.

    Natürlich. Aber das eine schließt das andere nicht aus. Wer die Hausaufgaben regelmäßig erledigt ist verfestigt die Inhalte aus dem Unterricht. Die Herausforderung besteht auch darin sich mit Problemen auseinanderzusetzen und nicht gleich nach dem Lehrer zu rufen.

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