Beiträge von watweisich

    Sorry, aber ich kann nicht mehr vor Lachen. Mit 3850 Euro kann man auch in Düdo verdammt gut als Single/Paarteil leben.

    Und nein, da du mit 3 Kindern sehr wahrscheinlich in TZ arbeiten würdest, wärest du weit entfernt von 5800 Euro.

    Die 5800€ netto bekäme ich ja auch nur, wenn meine Frau nicht arbeiten würde. Dann könnte sie sich vollzeit um die Kindererziehung kümmern.

    Moment.

    Wenn ich dich richtig verstehe, gehst du jetzt davon aus, dass die 2000 Euro nicht verwendet, sondern gespart werden.

    Hast du nicht eben noch geschrieben, dass man ohne diesen Zuschuss keine Familie tragen kann. Sprich: ob die 3-Köpfige Familie das Geld sparen kann, sei dahin gestellt.

    Bisher musste man ja auch ohne die fast 2000€ Netto mehr auskommen. Das ist ja fast ein Monatsgehalt mehr! Ich glaube nicht, dass dies, insbesondere ggü. angestellten Lehrkräften, gerechtfertigt ist.

    Wenn man sich scheiden lässt, sind aber trotzdem beide Eltern für das finanzielle Wohl der Kinder zuständig.

    Und wir haben alles auch immer so finanziert, dass einer das alleine tragen kann und wir hatten damals A11 und A13.

    Viele (die meisten?) Eltern in Düsseldorf haben bestimmt weniger als A13.

    Tut mir leid, ich weiß nicht in welcher Region du wohnst, aber mit A13 kommt man als Kinderloser in Düsseldorf gerade so über die Runden.

    Warum muss ein Elternteil eine Familie ernähren? Der andere Teil verdient ja auch etwas.

    Wenn man so kurzfristig denkt, ist einem nicht mehr zu helfen. Ein Doppelverdienerhaushalt bedeutet auch, dass beide dauerhaft beschäftigt sind (nicht jeder ist Beamter) und die Ehe hält. Ich plane mein Leben ausschließlich mit meinem eigenen Einkommen.

    Bevor state weitertrollt antworte ich dann doch mal ausführlicher.

    Andere Eltern haben sich auch für Kinder entschieden, obwohl dadurch definitiv weniger Geld in der Familienkasse war. Weil es ihnen wichtig genug war.

    Das die Kosten im Sinne des Alimentierungsprinzips jetzt amtsangemessen abgefedert werden, ist allerdings schon gerechtfertigt.

    Aber du hättest dich genauso für Kinder und gegen mehr Geld in der Kasse entscheiden können.

    Auf der anderen Seite konterkarrierst du mit diesem angeblichen Diskriminierungsvorwurf deine Aussage von oben, dass es eine Bevorzugung sei.

    Du verstehst meine Argumentation einfach nicht.

    Ich habe mich VOR der neuen Regelung gegen Kinder entschieden, weil es mir finanziell nicht machbar erschien. Es war eine wohlüberlegte Vernunftentscheidung. Andere haben vllt unüberlegt Kinder bekommen und wurden dann mit der finanziellen Realität konfrontiert, die da war: Gürtel enger schnallen. Das war aber deren Verantwortung. Jetzt, wo auch für mich objektiv aus finanzieller Perspektive ein Kinderwunsch wohlüberlegt! möglich wäre, ist es aber aufgrund meines Alters zu spät. Es sei denn, es wäre den Kindern egal, wenn Opa-Papa sie zur Schule fährt 😉

    a) such mal hier im Forum. Plattyplus hatte schon mehrfach Ein Urteil verlinkt, wonach es nicht gerechtfertigt wäre. (Was ich aber nicht ganz nachvollziehen kann.)

    b) Als kinderloser Beamter verstehe ich nicht, warum ich das nicht so hinnehmen solle.

    c) Und ich verstehe den Hinweis auf das Gendern und die Gleichberechtigung nicht. Das hat doch mit dem "Unrecht Familienzuschläge" überhaupt nichts zu tun.

    Wenn überhaupt ist die Gleichberechtigung ein Grund für die zusätzliche Alimentierung.

    Und d) wie ich woanders schon schrieb: die Kritik von kinderlose Beamten an der Alimentierung halte ich (wie gesagt: Kinderlos) für eine Neiddebatte.

    Ja, aber eine durchaus berechtigte Neiddebatte, wenn man sich u.a. aufgrund der finanziellen Situation früher gegen Kinder entschieden hat, es jetzt aber finanziell möglich wäre, der Neider allerdings bereits zu alt für Familienplanung ist.

    Der Neid der Kinderlosen ist schon irritierend...

    Man hat mit Kinder einfach deutlich höhere Kosten.

    Mich ärgert, dass ich den deutlich höheren Familienzuschlag für das 3. Kind nicht rückwirkend erhalten habe, da ich es " damals" nicht moniert habe.

    Also Pech gehabt...das sind mal knapp 40.000 brutto...

    Ja aber das wusste man doch, bevor man sich für Kinder entschieden hat!

    Ich habe mich u.a. gegen Kinder entschieden, weil ich es mir finanziell nicht erlauben konnte. Nach den neuen Zuschlägen könnte ich es jetzt aber. Allerdings bin ich jetzt zu alt für Kinder und muss mich noch als Kinderloser finanziell diskriminiert fühlen. Warum werden steigende Lebenshaltungskosten nicht für alle Beamten subventioniert?

    Als ich gestern mit einem Besoldungsrechner meine Gehaltsabrechnung überprüfte, ist mir aufgefallen, dass ich als Kinderloser, StK. 1 nicht von der neuen Regelung des Mietzuschusses profitiere. Gebe ich probeweise 1 Kind ein, würde ich in meiner Stadt Düsseldorf fast 600€ mehr!!! bekommen. Das darf doch gar nicht wahr sein! Ist eine solche Bevorzugung von Familien gegenüber Kinderlosen überhaupt verfassungsrechtlich haltbar? Das ist doch eine erhebliche Diskriminierung von Kinderlosen. Soll man das hinnehmen in einer Gesellschaft, die Gendersprache und Gleichberechtigung in allen Bereichen fordert?

    Da musste ich auch gerade heftig lachen. Es wäre für mich unmöglich, an manchen Sonntagen nicht ganztägig zu arbeiten. In der Klausurenphase sind Wochenenden die längsten und intensivsten Arbeitstage. Ich wäre völlig aufgeschmissen, wenn man mir Sonntagsarbeit verbieten würde. Grob überschlagen arbeite ich pro Halbjahr an 8-10 Sonntagen jeweils 8-10 Stunden.

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