Wenn ich durch zusätzliches Engagement etwas positives für meine Lernenden und/oder Kollegen bewirkt habe, dass ist das für mich gut so. Anerkennung und Lob sind schon nett, aber ich brauche das nicht.
Beiträge von Philio
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Allgemein noch zur Messe Friedrichshafen: Wenn man übernachten möchte oder muss, könnte es sich lohnen, nach Konstanz zu fahren und dort zu übernachten. Von dort aus mit dem Katamaran nach FN "pendeln" und vom Hafenbahnhof einen Shuttlebus zur Messe nehmen. Das lohnt sich aber i.d.R. nur, wenn keine Hochsaison ist oder es nicht gerade eine "ganz schlimme" Messe wie die Eurobike ist (da pendeln Messebesucher schon mal von Zürich oder Ulm nach Friedrichshafen).
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Also, zur didacta 2019 werde ich mit dem Zug anreisen. Auto habe ich aktuell keines, fliegen würde ich auf einer so kurzen Strecke nicht.
Nachdem das Thema Übernachtung auch angeschnitten wurde: Übernachten werde ich in einem (zugegeben nicht ganz günstigen) Hotel. Das klingt jetzt vielleicht etwas versnobt, aber die Zeiten von Hostels, Jugendherbergen, etc. habe ich schon länger hinter mir gelassen. Ich hab gerne meine Ruhe und etwas Komfort. Campen/Wohnmobil usw. ist absolut nicht mein Ding und war es auch noch nie. Airbnb finde ich maximal gruselig – bei wildfremden Menschen in deren Wohnung übernachten, am besten noch wenn die auch anwesend sind... eine Vorstellung, die aus einem Alptraum sein könnte. Nee, danke.
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Synergien ... nein, eigentlich nicht. Wenn ich unsere letzte Maturaprüfung im Schwerpunktfach Biologie anschaue ... da kann ich genau eine einzige Frage beantworten, nämlich die zur Enzymatik. Ansonsten habe ich keinen blassen Schimmer. Im Chemiestudium lernt man nichts, aber auch wirklich gar nichts über organistische Biologie und die nimmt nun mal einen sehr grossen Teil der Schulbiologie ein. Die Kombination ist wohl ein "Klassiker", was für mich aber immer weniger nachvollziehbar wird. Aus Sicht des Chemikers macht Mathe viel mehr Sinn und noch viel mehr Sinn macht natürlich Physik als zweites Fach. Der Nutzen der "Hilfswissenschaft" Chemie ist für den Schul-Biologen auch ziemlich eingeschränkt bzw. es reicht das an Wissen, was man im Biologiestudium so mitnimmt. Wer sich Mathe zutraut, dem würde ich das auf jeden Fall auch empfehlen!
Ich meinte das anders - die Kombination Chemie und Bio als Fachkombination im Lehramtsstudium ist ein Klassiker. Dass ein reines Chemiestudium mit Bachelor/Master nicht notwendigerweise viel mit Bio zu tun haben muss, ist klar.
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Ich schwanke jedoch noch zwischen Grundschullehramt mit dem Kernfach Mathematik oder Gymnasiallehramt mit den Kombinationen Mathe/Chemie, Chemie/Biologie oder Mathe/Biologie. Denkt ihr das man damit gute Zukunftsaussichten hat?
Wie schon gesagt wurde, mache deine Entscheidung nicht nur an Zukunftsaussichten fest – etwas zu tun, nur weil es vermeintlich sicher ist, hält man auf Dauer nur durch, wenn es einem gefällt. Keine Freude im Job kann auch ein noch so hohes Gehalt irgendwann nicht mehr kompensieren.
Noch eine pragmatische Anmerkung: Chemie/Biologie ist ein Klassiker, hier gibt es viele Synergien, die Studienpläne der beiden Fachbereiche sind oft gut abgestimmt. Bei Mathe/Chemie und Mathe/Biologie ist das vermutlich weniger der Fall. Dafür wirst du in Chemie/Biologie wahrscheinlich sehr viele Laborpraktika haben – je nachdem, ob dir Laborarbeit liegt, ein Vor- oder Nachteil. -
In NRW mussten vor dem Zentralabitur mehrere Abiturvorschläge an die Bezirksregierung geschickt werden, um dort genehmigt oder eben nicht genehmigt zu werden. Für uns Lehrer ist Zentralabitur ein Segen (keine Klausuren erstellen müssen, Erwartungshorizont ist vorhanden), für die Schüler ist es auch ok, weil die Noten dadurch besser oder zumindest nicht schlechter geworden sind, aber was sagt es über den (gemessenen) Lernzuwachs aus, wenn die Schüler dieselben Noten schreiben, bei a) an den individuellen Lernfortschritt angepassten Klausuren oder b) bei Klausuren die für ein ganzes Bundesland funktionieren müssen? Es muss immer möglichst breit getestet werden, in die Tiefe gehen ist kaum möglich.
Die neue Kompetenzorientierung : Exzellenz oder Nivellierung? - &tldr: von 27 Neuntklässler erreichen 23 Noten zwischen 1 und 4 im Zentralabitur Leistungskurs Biologie in einem Themenbereich der zuvor nie im Unterricht behandelt wurde. Aufgaben aus der Zeit vor dem Zentralabitur waren für die Schüler unlösbar. Zentralabitur my ass...

Der Artikel ist schockierend... aber da frage ich mich schon, welche Elfenbeinturmgelehrten je auf die absurde Idee gekommen sind, man könne Kompetenzen und Inhalte voneinander trennen.
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Wir interessieren uns mehr für das Feedback der Unis, denn die müssen mit der Kundschaft, die wir ihnen liefern, ja klar kommen.
Bei uns an der Berufsschule ist es das Feedback der Fachhochschulen, die ja die Abnehmer unserer Absolventen sind. Unter anderem gibt es auch ein jährliches Review unserer Abschlussprüfungen durch die Fachhochschulen.
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Klingt in der Theorie nett. Ich frag mich halt, ob das auf ein entsprechend größeres System wie Deutschland übertragbar wäre. In der Schweiz scheint es ja so zu sein, dass nur sehr begabte und leistungsbereite Kids aufs Gymnasium kommen. Entsprechend wenige dürften das dann sein in einem so kleinen Land.
Ja, eben die begabten und leistungsbereiten. Das sollte in Deutschland auch so sein. Es ist ja auch nicht schlimm, wenn man die Voraussetzungen nicht erfüllt. Bildung ist keine Sackgasse, weder in Deutschland noch in der Schweiz. Wer ein Spätentwickler ist oder auch erst später weiss, was er möchte, hat immer noch genug Chancen.
Ich war auch ein Spätzünder, dazu noch aus einem "bildungsfernen Umfeld" wie man heute sagen würde, mit 10 Jahren hätte ich nie am Gymnasium mithalten können und auch in den unteren Klassen der Realschule war ich ein eher mittelmässiger Schüler. Aber in der 9./10. und in der Ausbildung war es dann anders und als ich mit Anfang 20 wusste, dass ich eine Uni von innen sehen möchte, habe ich das Abitur nachgeholt, danach studiert und promoviert. Das einfach mal als Argument gegen die Schicksalsgläubigen auch unter den Politikern und Eltern, die meinen, dass der Lebensweg schon im Kindesalter festgelegt wird. Ja, es gibt Bildungsungerechtigkeit – aber ein Schicksal ist das noch lange nicht. Wenn man erwachsen ist, kann man seine eigenen Entscheidungen treffen. Dass man auch eine gewisse Begabung mitbringen muss, logisch… aber man muss vor allem eines: wollen!Ach und was war nun eigentlich mit dem schlechten Ruf hessischen (=dezentralen) Abiturs? So richtig überzeugen kann mich das nicht und das hat m.E. auch nichts mit „Vertrauen“ in die Lehrer zu tun, sondern mit Gerechtigkeit ggü. Schülern, die nicht von der Willkür Einzelner abhängig sein sollten. Schule ist nunmal ein Staatsapparat und kein System von privaten Bildungsträgern.
In der Schweiz sind die meisten Schulen auch öffentlich, aber weit unbürokratischer. Für mich hat es übrigens sehr wohl etwas mit Vertrauen zu tun – Vertrauen, dass ein Lehrer ein Profi in seinem Fach und seiner Vermittlung ist und seine Entscheidungen fachlich und pädagogisch-didaktisch begründen kann. Das ist für mich das Gegenteil von Willkür. Dass Schüler A bei Lehrer X nicht genau das Gleiche lernt wie Schüler B bei Lehrer Y empfinde ich nicht als ungerecht – denn wenn man sich mit Kollegen vergleicht, stellt man fest, dass die meisten sowohl was den fachlichen Kanon als auch das Niveau angeht, sehr ähnliche Vorstellungen haben. Klar, wie schon @Wollsocken80 schrieb, schwarze Schafe gibt es in jedem System, aber davon geht die Welt doch auch nicht unter.
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Ich konnte eine bei Cornelsen bekommen
Ja, ich auch. Es gibt 1000 Freikarten über die Cornelsen App. Falls es noch jemand versuchen möchte, bei mir hat es vor ein paar Minuten noch geklappt.

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Ich war 2012 an der Didacta Schweiz in Basel, Billets haben wir über die FHNW bekommen, damals war ich noch in Ausbildung. Ich fand's spannend, man konnte im NaWi-Bereich ganz viel Experimentelles ausprobieren. Jetzt hab ich gerade meinen Terminkalender konsultiert und festgestellt, dass ich zum fraglichen Termin dieses Jahr am Freitag auch schon am Mittag Feierabend hätte ... Köln ist doch nett

… und du hast von Basel auch einen deutlich direkteren Weg als ich
Ja, ich bin sehr gespannt – war noch nie in Köln … -
Bzgl. Eintrittskarten: Gibt fast immer irgendwie Freikarten zu ergattern.
Hallo zusammen!
Diverse Institutionen nehmen an der didacta teil. Ich bin daher jeweils auf die Internetseiten dieser gegangen und habe tatsächlich
eine Eintrittskarte (via mail) kostenlos erhalten
. Gilt nur für einen Tag- aber das ist absolut ausreichend.Viele der Institutionen schmeißen regelrecht um sich mit den freien Eintrittskarten, daher einfach mal ein paar Seiten durchstöbern.
Viel Glück!LG
Danke für die Tipps!

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Es ging mir aber um die Frage, ob ein Zentralabitur in Deutschland Qualität von Schule in Deutschland verbessern könnte, oder ob das Gegenteil der Fall wäre.
Keine Ahnung, aber dagegen spricht vor allem, dass sich die Anforderungen aus politischen Gründen sehr wahrscheinlich am kleinsten gemeinsamen Nenner orientieren würden.
Was aber meiner Meinung nach – und ich gebe zu, die hat sich durch meinen Blick von "draussen" entwickelt – vor allem der Qualität von Schule in Deutschland abträglich ist, ist die Tatsache, dass Bildung nicht in den Händen von Experten ist, sondern in den Händen eines Bürokratiemolochs. Noch ein böser Seitenhieb: so wie eigentlich fast alles in Deutschland. Gesetze, Verordnungen, Behörden, Ämter und haste nicht gesehen … in Kombination mit Politikern, die gerne sowas einen "Digital-Pakt" auf den Weg bringen würden, der erstens etwa 10 Jahre zu spät kommt und zweitens mit seinen lächerlichen 5 Milliarden nur die allerschlimmsten Symptome kurieren würde (von den Problemen der "nicht-digitalen" Infrastruktur ganz zu schweigen).
Aber auch das ist sehr typisch für Deutschland: Bildungspolitik = Strukturpolitik. Die Philosophie, dass es für die digitale Bildung nur schnelles Internet + Tablet für jeden Schüler braucht und sich auf magische Weise der Rest von selbst ergibt, ist scheinbar unter Politkern weit verbreitet. Dabei müssten zuerst Konzepte her. Ich weiss, ich predige zu den Bekehrten, aber ich musste das mal loswerden … -
Ja, dass sie auch wieder nach Stuttgart kommt, weiss ich. Dieses Jahr ist es aber durch glückliche Umstände so, dass ich Freitags und Samstags (ich habe prinzipiell auch Samstagsunterrricht) unterrichtsfrei habe. Demnach kann ich am Freitag an- und am Samstag abreisen. Ob ich so eine günstige Gelegenheit so schnell wieder bekomme, ist fraglich. Es sind ca. 5 Stunden mit dem Zug, das ist noch eträglich – ich fahre jeden Schultag mit dem Zug zur Arbeit und mag Zugfahren gerne.
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Nur rein aus Neugierde: Geht jemand zur didacta nach Köln? Bin sehr gespannt, ich war noch nie auf einer didacta. Noch eine Anschlussfrage: Gibt es eurer Meinung nach etwas, das man unbedingt gesehen haben sollte?
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Streber

Ach ich würd gern noch mal in die Schule gehen. Ist es nicht geil, dass man gratis von Fachleuten aus allen Gebieten Interessantes vermittelt bekommt? Jetzt zumindest empfinde ich so. Nachdem ich selbst jahrelang immer wieder Dreisatz, Dehnungs-h und Disziplin erteile
In die Schule vielleicht nicht unbedingt, aber studieren würde ich schon noch mal was

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Hm, ich hatte 15 in Geschichte und habe Physik studiert

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Ihr schweift vom Thema ab!!!

Ich brauche Tipps für die Situation, keine Diskussion über das Bildungssystem, Chemie oder Biologie!
Hm, was das Abschweifen angeht- d‘accord. Anderseits sieht es für mich gerade so aus, als wäre das Thema bereits erschöpfend behandelt worden.
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Dann würde hier zumindest für die Sek II keiner mehr Lehrer werden (ich würde ehrlich den Job hinschmeissen). Zentrale Prüfungen sind nichts weiter als der kleinste gemeinsame Nenner und sicher nicht das Qualitätsmerkmal als das sie gerne verkauft werden.
Den Punkt kann ich nicht genug unterstreichen – vor allem, seit ich im "schweizer System" zuhause bin. In Deutschland schreien viele nach noch mehr Zentralisierung, die Mantras "Vergleichbarkeit" und "Gerechtigkeit" vor sich hinbetend. Am Besten noch bundeseinheitliche Abschlussprüfungen. Dass dabei nur ein bürokratisches Monster erschaffen wird, scheint die Leute nicht gross zu kümmern. Man muss sich ja nur die Abituranleitungspapiere der Länder mal ansehen.
Ich finde, der Weg sollte eher in die andere Richtung gehen – in der Schweiz wird schlicht und einfach dem Lehrer am Gymnasium vertraut, dass er als Profi seinen Lernenden das beibringt, was er als Allgemeinbildung in seinem Fach für wichtig hält. Das kann etwas anderes sein, als sein Kollege denkt. Das macht aber auch nichts – das Wichtigste ist doch, dass die Lernenden die Grundlagen verstehen und später mal – so sie es denn möchten oder müssen – diese Grundlagen reaktivieren und darauf aufbauen können. Das verstehe ich unter Bildung – und nicht eine durch Zetralprüfungen abgesicherte nebulöse "Vergleichbarkeit". -
Hm, eigentlich ist das Auflösen von linearen Gleichung noch das, was Leute nach Jahren ohne Mathe noch am besten können... wenn das bei jemandem mit Unterricht schon nicht kommt... Wie sieht es mit anderen Grundlagen aus? Bruchrechnen, Potenzen?
Du kennst deinen Kunden natürlich besser, aber so nach Gefühl hätte ich eher Analysis gemacht, weil es hier viele Standardaufgaben gibt, die man einfach abspulen kann - vorausgesetzt, man ist in den arithmetischen und algebraischen Grundlagen einigermassen sicher. Und seien wir mal eherlich: ein tiefes philosophisches Verständnis von Funktion, Ableitung und Integral braucht es nicht gerade, wenn es nur ums Bestehen geht. Stochastik könnte gehen, wenn dein Kunde einen Draht zu solchen Fragestellungen hat - manche Lernende, die sonst nichts mit Mathe anfangen können, blühen da regelrecht auf. Meistens ist es aber eher umgekehrt. Teste ihn doch mal mit Würfeln, Spielkarten, bunten Murmeln und ähnlichem Kram. Wenn er damit schnell zurecht kommt, könnte es klappen. Geometrie... puh, wenn einfache Gleichungen schon schwierig sind... hier muss er ja geometrische Vortstellungen und Algebra zusammenbringen... da bin ich fast am skeptischsten. Aber wie gesagt, ich kann komplett falsch liegen - das hängt von deinem Kunden ab.
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du bist 20. du sprichst von einem "zweitstudium". sei mir nicht böse, das kann ich mir kaum vorstellen. vielleicht hast du bald einen praxisnahen bachelor an einer fh erworben, aber das ist inhaltlich kaum tiefschürfender als ein abitur. für ein studium im eigentlichen sinne braucht man wenigstens fünf jahre, für ein zweitstudium dann vielleicht etwas weniger. hast du mit 15 abi gemacht?
Da er aus BW ist und duales Studium geschrieben hat, gehe ich davon aus, dass er an der DHBW studiert – eine dreijährige Ausbildung, die mit dem Bachelor abschliesst und zu 50% an der Hochschule, zu 50% in einem Betrieb oder einer öffentlichen Einrichtung stattfindet.
@CintB98
Auf deine Fragen zu antworten, ist schwierig. Es kommt mir so vor, als wolltest du dir gerne alle Optionen offenhalten aber auch gleichzeitig maximale Sicherheit haben. Falls dem so sein sollte, muss ich dir leider sagen: Das geht nicht. Mein Rat: Entscheide dich, was du möchtest und verfolge das dann konsequent.Doch zurück zum Thema. Ich spreche leider kein Schwyzerdütsch und Französisch.
Beides kann man lernen. Mein Französisch reicht übrigens gerade, um in Frankreich nicht verloren zu gehen oder zu verhungern. Im Alltag habe ich hier noch nie Französisch gebraucht, in der Schule auch nicht.
Ein BWL/VWL-Studium für mich ausgeschlossen, da es enorm auf einen rationalen Markt im Großkonzern abzielt, was meiner Ansicht nach falsch und irreführend ist.
Ich will auf jeden Fall die Fächer Mathematik und Wirtschaft unterrichten können.
Das ist leider ein unauflösbarer Widerspruch. Wenn du Wirtschaft unterrichten willst, musst du auch Wirtschaft studieren.
Falls du wirklich Lehrer werden möchtest mit Wirtschaft und Mathe, dann mein Tipp der deinem Sicherheitsdenken entgegenkommt: Studiere Wirtschaftspädagogik in BW, kann man in Konstanz, Mannheim und Hohenheim. Nimm Mathe als zweites Fach. Ein anspruchsvolles Studium, aber damit hast du Chancen sowohl als Lehrer in CH und D, als auch in einem Unternehmen. Sehr wahrscheinlich bekämst du als Auflage, Leistungsnachweise in schweizerischem Recht nachzuholen, falls du dann tatsächlich in der Schweiz Lehrer werden möchtest. Falls du nicht schon dein Leben lang Geographie studieren wolltest, lass es bleiben - jedenfalls für die Sek 2. Allerhöchstens als Kombination mit einem gesuchten Fach.
Über das Lehrerdasein in der Schweiz ist, wie schon von @Wollsocken80 geschrieben, einiges im Forum zu finden.
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