Ich mache es ähnlich wie @MrsPace, allerdings auch auf Sek II Stufe. Für eine 5. Klasse ist das möglicherweise zu viel an Selbstständigkeit. Aber trotzdem wäre ich für eine Variante, die auf einer Musterlösung basiert. Wie wäre es, wenn sie die Klassenarbeit in der Stunde nochmal schreiben, sich aber dabei untereinander austauschen und helfen dürfen? Eine Musterlösung (und eventuell eine Liste "häufige Fehler", die könnte man auch abgeben) liegt vorne zur Einsicht bei Unklarheiten (Variante: erst, wenn der Schüler seinen Versuch gezeigt hat). Lehrer geht von Tisch zu Tisch und hilft bei Fragen und kontrolliert, ob auch alle arbeiten. Sehr gute/schnelle Schüler bekommen Zusatzaufgaben oder sollen anderen helfen.
Ich würde die Besprechung eher kurz halten und nicht zu viel didaktischen Krams einbauen – zu lange darauf rumzureiten bringt nicht viel, denke ich, und langweilig ist es für die Lernenden ausserdem. Als HA würde ich eine Berichtigung nicht aufgeben, gerade für schwache Schüler hat möglicherweise den Charakter von "Strafarbeit" und viel lernen werden sie dabei nicht.
Die Unruhe bei der Rückgabe wird meiner Erfahrung nach drastisch reduziert, in dem die Noten vorher bekannt gegeben werden – an meiner Schule haben wir dafür eine Lösung, die für Lernende online per Browser erreichbar ist.