Beiträge von Milk&Sugar

    Wo willst du denn hin?

    Bei einer Europareise würde ich sagen einfach machen. Über andere Kontinente hinaus oder als Weltreise würde ich es mit gemischten Gefühlen sehen. Meistens hat man dann einmal Blut geleckt von der großen weiten Welt und findet nicht den Weg ins Referendariat zurück.

    Wie kommst du darauf? Ich kenne genug, die am anderen Ende der Welt oder sonstwo waren und im Anschluss ins Ref gegangen sind.

    Genauso gibt es Leute, die nur in die nächste Kleinstadt gezogen sind und das Ref nie angetreten haben.

    Ich beende im kommenden Semester mein Studium und möchte mich für den Einstellungstermin am 01.02.2027 bewerben (Bewerbungsfrist: 15. September 2026). Bewerben werde ich mich in Schleswig-Holstein.

    Mein Traum wäre es, Anfang November bis kurz vor Weihnachten zu verreisen. Habt ihr Erfahrungen damit, ob man das guten Gewissens machen kann?

    Ich mache mir ehrlich gesagt über vieles schnell Sorgen. Vor allem u.a. wegen der fünftägigen Rückmeldefrist habe ich etwas Angst, weil ich nicht weiß, wie schnell Schleswig-Holstein die Bescheide verschickt (per Post oder per E-Mail). Außerdem frage ich mich, ob in dieser Zeit eventuell noch irgendwelche bürokratischen Dinge erledigt werden müssen.

    Hat jemand damit Erfahrungen oder weiß, wie das normalerweise abläuft?

    Zu den Zeiten in deinem Bundesland kann ich nichts sagen. Du solltest auf jeden Fall eine Person beauftragen, die deine Post öffnen darf und am Besten eine Vollmacht von dir hat. Dann kann sie in deinem Namen einige Dinge schon erledigen.

    Aber wenn du reisen willst, dann mach es!

    Ich glaube schon. Weiß jemand, ob das stimmt? Bei mir ist alles so lange her.

    Bei uns hieß es immer, ab 5 Wochen wird geschaut. Je nachdem was der Grund war, kann es sein, dass es zur Verlängerung kommt.

    Kenner auch einen Fall, der wegen einer Knieverletzung so lange ausgefallen ist und nicht verlängern musste (Da Grund klar erkennbar und scheinbar kein Defizit im Ausbildungsfortschritt).

    Aber auch bei mir gilt: das ist Bayern und kann bei der TE ganz anders sein.

    Ja, weil ich meine Ängste angesprochen habe. Bei ihm läuft es unter Migräne und die ist kein Ausschlussgrund.

    Ich weiß auch nicht, warum hier so sehr auf der Verbeamtung herumgeritten wird. Wer den Lehrerberuf nur wegen der Verbeamtung ergriffen hat, der hätte wohl etwas falsch gemacht. Ich habe mich bewusst nicht selbst belasten wollen und daher meine Ängste angesprochen. Ich selbst weiß, dass ich unter der Situation leide, eigentlich burn out Symptome zeige und von dieser Schule weg muss, weil ich mit Sicherheit verlängern muss und nicht nochmal 6 Monate dort durchhalte. Ich war ein Jahr davor an einer Schule, an der es wunderbar funktionierte. Ich weiß also, dass es auch anders geht.

    Wenn du weg willst, dann erkundige dich, wie lang man in Brandenburg das Ref abbrechen und neu starten kann. Zur Not Gewerkschaftsmitglied werden und dich dort beraten lassen.

    Bei nem Neustart, an einer neuen Schule neu starten und davor die Betreuung organisieren.

    Ich möchte mir keinen Fehler erlauben, deshalb meine Nachfrage. Auch weil die Kollegen nicht hinter mir stehen und ich an meiner Ausbildungsschule gemobbt werde. Ich bin Referendarin und habe eine 9. Klasse in Deutsch. Vor meiner Krankmeldung (anderes Fragegesuch) habe ich mit der Klasse einen Aufsatz geschrieben, den ich eben kontrolliert habe.

    Ich schäme mich selbst dafür, aber ich muss es übersehen haben. Jedenfalls hat mir eine Schülerin einen perfekt mit KI generierten Aufsatz abgegeben. Es ist so geschrieben, wie ehemalige Kommilitonen kurz vor dem Abschluss geschrieben hätten, aber keine Neuntklässlerin. Ich kenne das Mädchen und weiß, dass der Aufsatz unmöglich von ihr sein kann. Es hat keinerlei Rechtschreibfehler und der Ausdruck klingt eher danach, als hätte ihn eine ältere Frau mit 40 Jahren Lebenserfahrung aber keine Neuntklsslerin verfasst. Die Eingabe in die Plagiatssoftware hat es auch bestätigt.

    Wie gehe ich jetzt vor? Muss ich die Note werten? Eigentlich wollte ich sie zum Gespräch bitten, ihr das Ergebnis der Plagiatsprüfung zeigen und dann auf die Reaktion warten, um ihr das Angebot zu machen den Aufsatz nochmal zu schreiben. Ich möchte mich auf keinen Fall gegenüber der Schulleitung angreifbar machen, weil die mich ohnehin auf dem Drücker hat und hasst.

    Wie würdet ihr als erfahrene Lehrkräfte mit mehrjähriger Diensterfahrung vorgehen?

    Hat sie den Aufsatz Zuhause oder im Unterricht geschrieben?

    Hast du etwas bemerkt beim Schreiben?

    Ich schließe mich den anderen an, da du in Ausbildung bist, bei deiner Mentorin nachfragen und das Vorgehen mit ihr besprechen.

    Bei uns gibt es zusätzlich zum normalen Personalrat noch die Jugend - und Auszubildendenvertretung. Erkundige dich mal, ob es das bei euch auch gibt. Die können dir evtl auch weiterhelfen.

    Lasse dich auch beraten, ob und wie ein Abbruch des Refs und ein anschließender Neustart in einer neuen Schule oder sogar in einem neuen Bundesland möglich wäre+es klingt jetzt nicht so, als wärst du an deinen jetzigen Wohnort gebunden.

    In deiner Situation ist es wichtig, dass du wieder ganz gesund wirst und dir in der Zeit Informationen einholst, welche Möglichkeiten es geben könnte um deine Situation zu ändern (Abbruch, Neustart, Unterbrechung...).

    Ich greife meinen damaligen Beitrag noch einmal auf.
    Nach einer Zeit des Austauschs und Arbeitens in Hessen bin ich inzwischen wieder zurück in Bayern.

    Inzwischen haben wir uns für [hier stand mal Werbung für die Software, die die Userin vertreibt] entschieden.
    Ausschlaggebend waren für uns vor allem die klare Struktur bei Berichts-, Noten- und Ankreuzzeugnissen sowie die Möglichkeit, Formulierungen konsistent zu halten, ohne dass sie unpersönlich werden.

    Gerade in der Primarstufe habe ich die Entlastung in der Zeugnisphase als deutlich spürbar empfunden.
    Vielleicht hilft diese Rückmeldung ja anderen bei der Orientierung.

    Wie hast du es denn im Schuljahr geschafft von Hessen nach Bayern zu wechseln? Irgendwie verwirrt mich das. Oder bist du angestellt?

    Sorry aber irgendwie kommt mir die Story unstimmig vor. Die bist im Herbst noch in Hessen und im Februar plötzlich in Bayern und hast dort an deiner neuen Schule direkt mal gemeinsam mit der Schulleitung eine neue Software erprobt?


    Vor allem welche Schule wechselt mitten im Schuljahr ihr Notenprogramm? Du kannst ja frühestens im Oktober gekommen sein.

    Wenn das dann aber öfter vorkommt, 1x pro Woche oder zumindest alle 2 Wochen, könnte es vom Vertretungsbüro auch zur Schulleitung gehen. Das Problem ist, dass man dann aus der 1. Stunde ausgeplant wird und ein Kollege oder Kollegin aus der Vertretungsbereitschaft aktiviert wird, in die Stunde zu gehen. Auch dann, wenn es sich nur um wenige Minuten handelt. Sowas könnte der Schulleitung dann auch zu Ohren kommen.

    Bislang, unter der alten Schulleitung, war das nie ein Problem. Die hat maximal geflunkert: jetzt aber flink. Unter der neuen Schulleitung wird gleich mit Dienstgespräch gedroht und jeden Morgen geschaut wann wer kommt. Das ist doch das Problem.

    Jede Woche zu spät kommen ist aber auch ein Problem, dass angesprochen werden sollte.

    Wenn jeden Mittwoch die Müllabfuhr ewig da steht, dann muss ich halt Mittwochs früher fahren.

    Grundsätzlich hat die Schulleitung in allen im Eingangspost genannten Fällen auch aus meiner Sicht recht. Aber die Kommunikation könnte anders laufen. Vielleicht kann der Personalrat da ins Gespräch gehen und die Befindlichkeiten des Kollegiums anonym an die Schulleitung herantragen.

    So sehe ich das auch. Rechtlich ist die Sache klar, evtl kann man an der Kommunikation arbeiten. Dies kann der Personalrat ansprechen.

    Guten Morgen

    Du kannst dich entweder bei der Uni einschreiben und das Fach dort studieren und mit dem 1. Staatsexamen abschließen. Du brauchst dann kein extra Ref mehr für das Fach (es hat dann nur andere Auswirkungen auf die Berechnung deiner Note für die Warteliste bei der Planstelle).

    Alternativ gibt es für Mangelfächer auch oftmals Berufsbegleitend Fortbildungen die dann mit einem Staatsexamen abschließen.

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