Ich merke, das, was ich für meinen gesunden Menschenverstand halte, wird durchaus von anderen geteilt.
Bleibt für mich die Frage, wie weit ich als Lehrer wirklich gehen muss, um Unterlagen von den Eltern zu bekommen. Momentan hoffe ich einfach, dass meine Mail an die Eltern und die Drohung an die Kinder ("Frau Schulleiterin ruft sonst nachts bei euch an!") ihre Wirkung zeigt
Da drück ich dir die Daumen.
Zum Glück steht unser Schulleiter auf dem Standpunkt, wir sollten nachweisen können, dass alles vertretbare gemacht hast (z.B. Brief an die Eltern geschickt, Kopie in Schülerakte, Notiz über Telefongespräch). Ein Nachweis wurde aber noch nie verlangt
. Und dann einfach notieren, dass die Zeugnisse nicht zurückgegeben wurden.
Wir müssen am Halbjahr nur notieren, dass die Eltern sie unterschrieben haben. Was ich immer mache: Zeugnisse doppelt kopieren.
Eltern sollen die Kopie unterschreiben und die sammel ich wieder ein. Leichter als rum zulaufen und Listen abzuhaken.
Falls keine Kopie zurückkommt, kontaktiere ich die Eltern und wenn immer noch nichts kommt, hefte ich die 2. Kopie im Schülerakt ab, notiere die Eltern sind nicht erreichbar und gut ist.