Beiträge von Milk&Sugar

    Auch hier die Frage nach dem Bundesland. Gibt es bei euch unangekündigte LK? In welchem Fach hast du die Klasse? Hauptfach oder Nebenfach?

    Wie viele willst du in den paar Stunden noch schreiben?

    Wenn du ganz sicher bist, dass du sie abgibst (wenn du an der Schule bleibst, könntest du sie ja nächstes Jahr wieder bekommen), dann würde ich einfach die Stunden durchziehen und die Sache abhaken.

    Um welches Bundesland geht es denn?

    Die Vorschriften sind ja überall etwas anders. Bei uns gibt es z.B. diese Androhung nicht.

    Was ist eine Verweisandrohung?

    Bei uns gibt es nur einen Verweis und der muss von der Schulleitung unterschrieben werden und nicht der Klassenleitung.

    Hast du vor nach deinem Referendariat an der Schule zu bleiben?

    Wie viele Wochen bist du denn noch im Referendariat? Wie oft hast du die Klasse noch?

    Hinterfrage in deiner Situation ob es für dich Sinn macht, dich in diesen "Kleinkriege" mit der Kollegin und der Klasse zu verlieren oder ob du nach dem Motto "Augen zu und durch" agierst.

    Friesin lachen bezieht sich auf den letzten Satz.

    Ich glaube, wenn ich im Lotto gewinnen würde, würde ich auch mit ein paar Stunden weiterarbeiten oder alternativ irgendwas anderes edukatives mit Menschen machen.

    Ich habe während meiner Elternzeit gemerkt, dass ich viele soziale Kontakte brauche.

    Und ja, ich habe mich auch auf den Wiedereinstieg gefreut und gehe im Großen und Ganzen gerne in die Arbeit.

    Von daher, wenn ich es mir leisten könnte, würde ich die Stunden soweit reduzieren, dass ich den Austausch in der Schule noch habe, gleichzeitig aber auch genug Zeit für meine anderen Hobbys und meine Familie und mich hätte.

    Siempre auch wenn es mit deiner Fächerkombination keine Referendare mehr an deiner Schule gibt, gibt es ja noch einige mit anderen Fächern.
    Vielleicht hilft es dir, wenn du mit einem oder einer deine Unterrichtsentwürfe durchgehst. Gerade Fachfremde haben manchmal einen guten Blick dafür, was zu komplex für Schüler sein könnte.

    Bzgl. der Zeit nach dem Ref:

    Mir wurde von der Agentur gesagt, dass man nach dem abgeschlossenem Ref deutlich mehr Möglichkeiten hat, außerhalb des Schuldienst zu arbeiten. Kannst du hierzu ggf. genaueres sagen?

    Du hast nach dem Ref das 1. und 2. Staatsexamen.

    Damit ist die Ausbildung sozusagen abgeschlossen und du kannst nachweisen, dass du sowohl Theorie und Praxis kannst.

    Das kann bei vielen Bewerbungen positiv ankommen.

    Ob es bei einer bestimmten Stelle Sinn macht, hängt von der konkreten Stelle ab. Da spielen ja noch viele andere Faktoren eine Rolle.

    Wenn ich beispielsweise eine Mathestunde halte und die Antworten ganz anders ausfallen, als es meiner vorhersage entsprach (oft haben die SuS in Bereichen Schwierigkeiten, die ich als sehr trivial eingeschätzt hätte), habe ich Schwierigkeiten, mich an die neue Situation anzupassen.

    Dem könnte ich nur dann entgegnen, wenn ich im vornherein alle eventualitäten durchplane, das würde jedoch zu viel Zeit kosten und hierfür fehlt mich auch die Energie.

    Das ist aber etwas, was man erst mit der Zeit lernt.

    Je öfter man eine Einheit macht, desto sicherer kann man mit seltsamen Antworten umgehen und desto besser kann man auch abschätzen, welche Antworten kommen werden.

    Oh ja, ich hatte mal so einen als Fallbearbeiter, während ich ALG- Aufstockerin war und parallel noch mein Lehramtsstudium abgeschlossen habe (ja, das geht beides zusammen unter gewissen Voraussetzungen). Das war leider ein sehr frustrierter Mensch, der sein eigenes Scheitern im Ref zum Maß der Dinge gemacht hat, um mir zu erklären, dass ich das Ref ja gleich gar nicht schaffen könne mit meiner Behinderung, wenn er als kerngesunder Mann an den Belastungen/ Herausforderungen schon gescheitert wäre, vermutlich aber bereits am Studium scheitern würde oder wenn, dann halt gerade so bestehen würde, wie er, der er nicht behindert wäre.

    (Als ich mein 2. Staatsexamen hatte habe ich dem dann mal einfach noch nachträglich eine Kopie davon und vom 1. Staatsexamen zugeschickt plus die Zusage für die Planstelle, mit dem Hinweis, dass ich als Schwerbehinderte gelernt hätte mich durchbeißen zu müssen, nichts geschenkt zu bekommen und nicht so schnell aufgeben würde, nur weil etwas schwer wäre für mich und es schön wäre, wenn er künftig eine Schwerbehinderung nicht verwechseln würde mit mangelnder Anstrengungsbereitschaft, Willenskraft, Durchsetzungsvermögen oder auch schlicht Befähigung für einen Beruf oder eine Berufsausbildung. Auch wenn ich nämlich stark genug wäre, Menschen wie ihn, die mich behindert hätten hinter mir zu lassen, hätten nicht alle Menschen mit Behinderung diese Kraft und wären deshalb darauf angewiesen, nicht weiter diskriminiert zu werden. Das ging auch cc an seine Vorgesetzte, die mich nach ihm betreut hatte. Die fand sein Verhalten genauso unsäglich wie ich und meine Mail klasse.)

    Kurz gesagt: Einfach nur zur Agentur für Arbeit zu wechseln aus Ratlosigkeit und Verzweiflung, weil man nicht weiß, was man machen will, kann nach hinten losgehen, sowohl bei der eigenen Lebenszufriedenheit als auch bei der Qualität der Arbeitsleistung, worunter andere Menschen zu leiden haben. Sinnvoller fände ich es insofern erst einmal selbst Beratung zu suchen bei der Agentur für Arbeit und dann vielleicht einfach eine Duale Ausbildung draufpacken in einem passenden Bereich.

    So sollte es natürlich nicht laufen.

    In den mir bekannten Fällen gab es bestimmte Gründe, die das Ref "verhindert" haben und die Personen haben ihre neue Stelle nicht aus Frist angetreten.

    Ich wollte die Idee für andere Personen, die auf den Thread stoßen erwähnen.

    Aber ich stimme dir zu, im Fall der TE ist eine Beratung sicher sinnvoller als in die Beratung zu gehen.

    Andreas231 wie hättestdu denn in der Situation reagiert?

    Ich finde gute Zusammenarbeit auch sehr wichtig aber dafür braucht es auch eine gute Basis und einen respektvollen Umgang miteinander und den kann ich hier nicht erkennen.

    RosaLaune gute Besserung dir. Hoffe dir geht es schon besser.

    Wenn ich mich richtig erinnere, bist du nur befristet angestellt, oder?

    Dann würde ich an deiner Stelle wahrscheinlich nichts machen und nach Laufzeitende eine andere Schule suchen.

    Ich war im im Seminarjahr auch ca 250 km weit weg.

    Bei uns im Seminar kamen die Referendare aus ganz Bayern. Da wurde kein Unterschied zwischen "Einheimischen" und "Zugezogenen" gemacht.
    Bei dir an der Grundschule wieder aber wahrscheinlich deine Schule eine deutliche wichtigere Rolle spielen als bei mir in der Realschule. Da kommt es dann auf die Schule an, wie gut das Vernetzen und einander helfen funktioniert.

    Von daher, wenn du was neues ausprobieren willst, dann probiere es ruhig aus!

    Ich würde deiner Freundin empfehlen, dass sie sich erst einmal überlegt, welche Schulart und welches Bundesland ihr gefallen würde.

    Dazu wäre es sinnvoll in verschiedenen Schularten zu hospitieren.

    Erst wenn sie das weiß, macht es Sinn zu überlegen, wie sie am Besten das Ziel erreicht.


    Das gesamte berufliche Schulsystem zählt zur Sek II.
    Sek I ist durch eine Durchlässigkeit gekennzeichnet. So ist über die multilaterale Versetzungsordnung eine Durchlässigkeit von HS zu RS zu Gym gegeben, genauso die "Abschulung" in umgekehrter Richtung. Aus dem beruflichen Schulsystem kann kein Wechsel in die Sek I erfolgen.

    Wenn du das so plakativ behauptest, kannst du mir bestimmt auch erklären, wie die Bayerische Wirtschaftsschule da hinein passt.

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