Ein paar gute Punkte! Interessanterweise scheint das Phänomen Landflucht nicht mehr unbedingt mit Arbeitsplätzen zusammenzuhängen, denn in großen Teilen Deutschlands ist es inzwischen so, dass es in Großstädten prozentual mehr Arbeitslose gibt als in ländlicheren Gebieten (inbesondere Ruhrgebiet, Berlin, Bremen). Einzig in einigen Regionen Ostdeutschlands ist es noch umgekehrt.
Ich vermute, dass es auch viel mit der Prioritätensetzung zu tun hat. Viele Menschen hier auf dem Land setzen den familiären Aspekt als Konstante und basteln ihr Leben herum. Man muss auf jeden Fall rechnen, das stimmt Morse, früher gab es noch die Option, dass bei berufstätigen Eltern das Kind bei den Großeltern aufwuchs - ich weiß nicht, ob das heute praktikabel ist.
Langsam wird es ziemlich OT aber nur kurz.
Bedenke, dass viele vom Land in die Stadt zum arbeiten pendeln. Im Großraum München sind das häufig bis zu 2 Stunden.
Einfach, weil es zu teuer ist näher an der Stadt zu wohnen.