Beiträge von Milk&Sugar

    Betriebsbedingt. Möchte das jetzt aber nicht genau ausführen.
    Da es in dem Fall für mich auch 1000 mal besser war zu gehen, habe ich da auch nichts dagegen gehabt.
    edit: Antwort auf Veronica Mars

    Ganz einfach: Probezeit ist leider das zauberwort :( gut, weil ich so unproblematisch rauskomme. Schlecht, weil dann der AG seinerseits auf meine Kündigung mit einer früher datierten Gegenkündigung reagieren kann.


    Dann würde ich an deiner Stelle so lange wie möglich nichts sagen.
    Hättest du denn dann überhaupt schon 12 Monate zusammen für das ALG?

    Wie lief denn deine Kündigung ab? Hast du deine Kündigung für Ende der Ferien datiert, und der Dienstherr hat dann mit einer kürzeren Frist quasi gekontert?

    So ähnlich.
    Ich habe offen angesprochen, dass ich kündigen werde (hatte verschiedene Gründe), die Schulleitung hat dann von sich aus zum 31.07. gekündigt.
    Das ganze lief relativ offen und nach Absprache.
    Der Vorteil, wenn du gekündigt wirst, hast du keine Sperre beim ALG. kündigst du selber, bist du bis zu 12 Wochen gesperrt.

    Sinnvoll wäre es für dich also zum Sommerferienende zu kündigen und bei einer früheren Kündigung des AG Arbeitslosengeld zu beantragen. In beiden Fällen wären dann die Sommerferien bezahlt.

    Angenommen ich würde wechseln, da ein Stellenangebot von Schule 2 für nach den Ferien vorliegt: die Sommerferien stehen vor der Tür. Sollte ich kündigen, würde ich das der Schule natürlich fairerweise frühstmöglich kommunizieren, damit für Ersatz gesorgt werden kann. Frühstmöglich heißt, uch spreche die Kündigung aus, jedoch mit einem Datum, das später ist als die Kündigungsfrist. Die Kündigungsfrist ist sehr kurz - man könnte also eine Kündigung seitens des Arbeitgebers hinterherschicken, so dass ich in den Sommerferien ohne Einkommen dastehe. Gibt es Erfahrungswerte, ob sowas häufig passiert? Mein Vertrag sieht unbezahlte Sommerferien nicht vor, aber rechtlich möglich wäre es schon. Und der Schule längstmöglich zu verschweigen, dass ich gehen will, damit ich in den Ferien meine Miete zahlen kann, ist ja auch Käse.


    Was mir passiert ist: Neue Schule im September, Kündigung zum Ende Juli. Für die Monate August, September habe ich dann Arbeitslosengeld bekommen.
    Hättest du da auch Anspruch?
    Allerdings musst du beachten: Relativ viel Aufwand bei der Beantragung, die erste Überweisung kam erst Anfang September, im August habe ich von Ersparnissen gelebt.

    Für die Vorführstunde eine ähnlich Gruppenarbeit überlegen und spontan umschwenken. Die Methode sagt mir leider gerade nichts aber vielleicht könnte man den Rotationsweg ändern und so der Gruppengröße anpassen.

    Sonst allgemein um Chaos zu vermeiden. Erst alle Ansagen machen bevor du einteilst bzw. einteilen lässt.

    Die "Erkrankung einer Lehrkraft" im Zeugnis zu vermerken halte ich aber für rechtlich äußerst bedenklich, da es Dritte nichts angeht, warum eine Lehrkraft nicht für Unterricht zur Verfügung stand. Gerade bei kleineren Schulen könnte man sonst sehr schnell Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand von einzelnen Personen ziehen. Das dürfte gegen eine Menge Gesetze verstoßen.
    Gruß !

    Das halte ich für Illegal, weil es ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte der Lehrkraft darstellt. Warum sollte diese Information auf dem Zeugnis stehen? Wer bräuchte die, wen ginge das etwas an?

    In einem Zeugnis darf stehen, was gemäß Gesetz und Erlasslage vorgesehen ist. Nicht mehr. Wenn etwas nicht in den Vorschriften steht und nicht klar daraus abgeleitet werde kann, dann gehört es nicht auf das Zeugnis.
    Ich würde einen Teufel tun und ohne klare Rückversicherung etwas reinschreiben. Die Schulleitung sollte in so einem Fall eine Rechtsauskunft bei der oberen Schulaufsicht einholen. Da ist für die Grundschulen der Schulrat und ein Rechtsdezernent, der das ganz genau beurteilen kann.


    Ich muss mich korrigieren. Ich hab heute noch mal nachgeschaut. Es stand nur der Satz mit den personellen Engpässen im Zeugnis. Das andere habe ich mir falsch gemerkt :rotwerd:

    zu 6. Kann man denn als Quereinsteiger einfach das Bundesland wechseln oder erwirbst du nur die Lehrerlaubnis für Berlin?

    Allgemein: Hast du dich schon mal erkundigt ob du regulär Lehramt studieren könntest? Von Germanistik lässt sich wahrscheinlich schon etwas anrechnen.

    Ich sortiere deine Gedanken mal und kommentiere sie, wie ich sie persönlich bewerte.

    Schule 1Tolle Arbeitszeiten: das ist mir zu ungenau, was heißt das? Bis um 13 Uhr, einen Tag frei, ... ? das müsste ich genauer wissen um es in meine Entscheidung einfließen zu lassen.
    viel freiheit im Unterricht: finde ich gut, allerdings kann ich mir auch vorstellen bei einem guten Kollegium gut im Team zu arbeiten.
    SuS die man sehr lieb gewonnen hat: davon würde ich nie etwas abhängig machen, ich habe öfter die Schule gewechselt und natürlich trauert man dem einen oder anderen Schüler oder einer Klasse hinterher aber man bekommt auch wieder neue und nette Schüler und Klassen.
    mittelprächtige Ausstattung: Würde mir wahrscheinlich reichen.
    sehr wohnortnah: finde ich gut
    Umgang zwischen Kollegen teilweise unzumutbar (man kann sich nicht entziehen, unhaltbare Anschuldigungen, Gerüchte und hinterm Rücken reden): Das geht gar nicht, das wäre für mich ein Grund zum Wechseln
    Anstellung im Angestelltenverhältnis: Fände ich ok, wenn es keine Chance auf Verbeamtung gäbe.
    ständige Angst vor Abordnungen und permanenter Personalmangel: das kommt darauf an, wie es sich auf mich persönlich auswirkt, es klingt aber eher so, als würde man nicht wirklich langfristig eingeplant sein und gleichzeitig die ganze Zeit Vertretungen machen müssen.

    Schule 2:
    Schlechte Arbeitszeiten: zu ungenau, was genau heißt schlecht? Nachmittagsunterricht, Abendschule...?
    gute Ausstattung: finde ich gut
    wohnortnah: finde ich gut
    Verbeamtung: finde ich gut
    sehr wenig Freiheiten im Unterricht: kommt darauf an, wie das sich auf mich auswirkt, kann auch entlastend sein, da man weniger vorbereiten muss
    sehr volle Klassen: Ich habe viele Klassen um die 28 Schüler, finde ich jetzt normal. Wie voll sind sehr voll?
    unbekanntes, riesiges Kollegium: finde ich jetzt nicht so schlimm, man lernt die Leute schon kennen und bei großen Kollegien ist ein Dauerstreit eher selten.

    Für mich würde jetzt nur nach der Ausgangslage die Schule 2 überwiegen. Kann aber natürlich noch von anderen Faktoren abhängen, die ich so nicht kenne.

    edit: gerade erst dein Kommentar gelesen
    Auch wenn es fies klingt, von den Schülern würde ich es nicht abhängig machen. Die verlassen nach spätestens 6 Jahren (bei uns) die Schule und du bleibst da.

    Auch das ist zu kompliziert.Eine ganze Aufgabe vom EBK bis zum SBK zu verbuchen ist wie du schon sagst völlig hirnrissig und bringt uns Arbeitsaufwand wie Deutschlehrer in einer Korrektur :staun: .
    So etwas mache ich nur im Unterricht.

    Ich trenne das in Arbeiten. Eine Aufgabe sind Geschäftsvorfälle für die BS gebildet werden sollen. Eine andere Aufgabe soll nur die Buchung in T-Konten exemplarisch gezeigt werden. Dann noch Verständnisfragen und die Klausur ist blitzschnell korrigiert.

    Das hab ich mir auch gedacht? Wird das bei euch in der Abschlussprüfung so gefordert? Da wird man bei der Korrektur ja verrückt. :sterne:

    Zum Thema: Liebe TE es wird mit jedem Jahr besser :)
    Aber es hängt auch davon ab welche Art von Person man ist und wie perfektionistisch man veranlagt ist, wie lange diese Verbesserung braucht bis sie ankommt.

    Was ich noch nicht herausbekommen habe, ist, wo der Antrag auf Nebentätigkeit verbleibt. Muss man ihn neu stellen, wenn man z.B. versetzt wird? Reicht ein Antrag für das gesamte Dienstleben, wenn sich die Art der Nebentätigkeit nicht ändert?

    Ich hatte damals bei meiner Versetzung nachgefragt. Da hieß es, dass ich nichts neu stellen muss, wenn sich nichts geändert hat.
    Weiß aber nicht ob das in allen Bundesländern gleich ist.

    Ich bin eher überrascht, dass es Leute gibt, die etwas gegen die Kreidetafel haben. Ich dachte, es wären nur die "Ich möchte es ja sooooo viel besser machen als meine eigenen Lehrer"-Referendare/Studenten und die Politiker, die ja so gut im Bilde sind, woran es in den Schulen mangelt, die Smartboards und co. als die Lösung aller schulischen Probleme ansehen.

    Du solltest dir bis zum Ref ganz schnell das Schwarz/Weiß denken abgewöhnen.

    Ich z.B. finde Smartboards toll, wenn man die Kenntnisser erhält was man damit machen kann und die Boards funktionieren, dann ist es toll. Wenn nicht dann nicht.

    Ich selbst nutze kaum noch Kreide - auch wenn ich eine normale Tafel in meinem Raum habe. Aber ich habe immer relativ trockene Haut gehabt wegen der Kreide. Allerdings macht es schon "Spaß" eine ganze Tafel vollzuschreiben und man kann meist auch besser ein Bild entwickeln als auf einer Folie (Meine persönliche Meinung).

    Also bei mir lief das alles ziemlich formlos ab: Ich habe meinem Dienstherren eine kurze Erklärung über die Tätigkeit und die Dauer abgegeben. Nachdem ich nie wieder was gehört habe, wurde es laut Schulleitung genehmigt.
    Kann dir leider nicht sagen wo genau es die Obergrenze gibt. Es darf halt nicht deine Arbeit in der Schule beeinträchtigen.

    Mit Kosten ist es nur verbunden, wenn du dafür etwas bezahlen musst diese Tätigkeit zu machen. Von deiner Besoldung wird nichts abgezogen.

    Das mit der Besteuerung weiß ich auch noch nicht genau ... der Frage schließe ich mich an.
    Weiß zufällig einer von euch ob ich bei einer Nebentätigkeit verpflichtet bin meine Steuererklärung im darauf folgenden Jahr zu machen oder ob ich sie immer noch ein paar Jahre schieben kann.

    ah ok.

    Überlege dir aber wirklich einen früheren Wechsel.
    Ich hab in den letzten Jahren einige Male die Schule gewechselt und brauchte jedes Mal fast bis Weihnachten bis ich mich auskannte, wusste wo ich alles finde, wen ich wegen was anspreche ....
    Wenn du jetzt schon wechselst, hast du nach dem Mutterschutz nicht auch noch diesen zusätzlichen Stress.

    Über wie viele Stunden reden wir dann da überhaupt? Wenn du 100% schwerbehindert bist, sollten das doch kaum mehr als 6 Stunden/Woche sein, oder?

    Sie hat doch oben 28 Stunden geschrieben.


    Vielen lieben Dank für eure vielen Antworten!
    Ich würde mir wünschen, dass ich nicht vor Beginn des Mutterschutzes wecheln muss, aber so wie es aussieht habt ihr Recht und es macht Sinn schon vorher zu wechseln.
    Ein Wechsel ist für mich kein Problem, da ich zu 100 % schwerbehindert bin und Schulleitung und Schulrätin nur darauf warten, dass ich sage, dass mir der Fahrtweg zu weit wird ... also das wäre wahrscheinlich ziemlich schnell möglich.

    Ich hatte daran gedacht dass ich vielleicht die ersten drei oder vier Monate der Schwangerschaft abwarte und dann versuche zu wechseln und dies dann mit meiner Schwerbehinderung begründe. Mir ist es zwar unangenehm, die Schwerbehinderung vorzuschieben, denn das ist jar nicht der wahre Grund für den Schulwechsel, aber nun gut, wenn es nicht anders geht ...

    Eine Schwangerschaft dürfte ja kein Grund sein, einen Wechseln zu erschweren, besonders dann nicht, wenn ich vorhabe nach dem Mutterschutz direkt wieder voll einzusteigen, oder? Ich würde ja nur kurz ausfallen.

    Um im Endeffekt kommt es dann doch wahrscheinlich anders, als geplant! :)

    Danke nochmal für eure Antworten!!

    Kann man bei euch einfach irgendwann wechseln? Gibt es da keine Fristen? Irgendwie klingt das bei dir gerade so? Kann mich aber auch verlesen haben.
    Ich würde einfach jetzt schon mal nen Antrag stellen und dann einfach schauen wie schnell es alles geht.
    Vielleicht ist es auch gar nicht so schlecht, wenn du vor der Schwangerschaft schon in der neuen Schule bist und dich dort einarbeitest. Dann kommt nach deiner Rückkehr nicht noch der Stress sich erst mal zurecht finden zu müssen dazu.

    Und überleg auch mal, was es mit dem Rest macht, wenn die beiden keine Konsequenzen spüren.

    Meine würden daraus die Lehre ziehen, dass sie es ja dann auch machen können, weil es ja keinen interessiert. Und fühlen sich vera** weil sie sich an die Regeln auf der Fahrt gehalten haben.


    Zum Thema Konsequenzen: Bei uns gäbe es zumindest einen Disziplinarausschuss. Und was dort entschieden wird, kann bis zum Schulausschluss führen.

    An meiner alten Schule waren in manchen Räumen neben den normalen Tafeln auch Smartboards, die jedoch quasi nie benutzt wurden. Ich erinnere mich daran, dass eines Tages eines doch mal benutzt wurde und der Bildschirm plötzlich gelb war :D . Und jetzt stelle ich mir das Szenario vor, wenn mir das passieren würde, es aber keine Tafel als Plan B gäbe (Ich hörte schon, dass zugunsten der tollen Smartboards an manchen Schulen die Tafeln abmontiert wurden :autsch: ). Am besten noch in einem Unterrichtsbesuch oder so *grusel*.

    In den einschlägigen Blogs wird der Worksheet Crafter gehypt ohne Hände. Da heißt es, dass mit diesem Programm die Arbeitsblätter schöner und auch schneller gestaltet werden können - kostet aber wieder Geld. Hat jemand Erfahrung hiermit und ist es das wert (gegenüber Word und käuflichen Arbeitsheften etc.)?

    Wenn man sich ein wenig mit der Technik auseinandersetzt, dann sollte es kein Problem sein mit der Technik umzugehen. Dann ist es im Normalfall kein Problem, den Laptop o. ä. anzuschließen und zu nutzen.
    Und es wird im Ref durchaus erwartet, dass du dich mit Technik auseinandersetzt.

    Zu Worksheet Crafter kann ich nichts sagen, aber meine AP sehen mit den normalen Textverarbeitungsprogrammen auch ganz gut aus.

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