Beiträge von Alterra

    Weil wir , bzw. zumindest für meine Schule ist es so, einfach viel zu oft solche Zusatztermine haben, die aber auch individuell sind, weil sie vom Unterrichtseinsatz abhängig sind. Während der/die eine an drei Nachmittagen Zeugniskonferenzen hat, weil er/sie in vielen Schulformen eingesetzt wird, muss der/die nächste nur an einem Tag ran.

    Ungeklärt bleibt weiterhin, wie Tagesexkursionen durchgeführt werden sollten (auch die über 10 Std!), Klassenfahrten innerhalb der vorgeschriebenen Arbeitszeit stattfinden sollen oder die Prüfungsphasen gestaltet werden sollten, wenn man nicht mehr vorarbeiten kann (wie aktuell und dadurch die erhöhte Anzahl an freien Tagen=Ferien zustande kommt)

    Hallo aus Hessen; Gym-Lehrkraft an einer BS

    meine Gedanken zu

    1) egal, welche Kombi du machst, beide (Info/Metalltechnik) sind so gesucht, dass du eine Stelle bekommen wirst, zumindest im Umkreis von 50km. Daher gehe ich davon aus, dass du dich auch nicht von Befristung zu Befristung hangeln müsstest. Selbst wenn die Verbeamtung aus irgendwelchen Gründen nicht klappen sollte, könntest du recht schnell eine Planstelle erhalten und damit unbefristet werden.

    2) Gym-Qualifikation ermöglicht wirklich mehr Einsatzschulen. Wie meine Vorredner aber bereits geschrieben haben, ist es auch eine Typensache und wenn man bedenkt, dass du fast 30 Jahren als Lehrer arbeiten wirst, sollte dir das Klientel zusagen.

    3) Deine Fächer werden aller Voraussicht nach auch in ein paar Jahren noch gesucht sein. Mit ein wenig Flexibiliät wird das bei dir bestimmt eine feste Stelle. Die Prognosen gelten aber natürlich immer hessenweit. Es kann also sein, dass ein absolutes Mangelfach ausgerechnet an deiner Wunschschule gut versorgt ist. Wir z.B. haben in den letzten Jahren 2 Infolehrer ergattern können und sind nun gut besetzt. Das sieht an Nachbarschulen anders aus. Wenn du eine Region/Stadt im Auge hast, schadet es auch nicht, mit einer Schule Kontakt aufzunehmen. Wenn sie großen Bedarf an einem Fach haben, werden sie es dir sagen und evtl auch den Refplatz "anbieten"

    7) Ich würde nicht unbedingt auf ein Hauptfach setzen, sondern auf deine Stärken und Vorlieben. Ja, man hat mehr Lerngruppen mit zwei Nebenfächern, aber z.B. auch weniger Korrekturen und Abschlussprüfungen.

    Soweit ich dich verstanden habe, haben aktuell weder dein Partner noch du eine fixe Stelle, er wird aber aller Voraussicht nach vor dir wissen, wo er seinen Job hat, richtig?

    Meine Gedanken dazu wären:

    1) Ruhe bewahren (auch wenn es schwierig ist, aber im Moment kann man eh nichts daran ändern) und die gemeinsame Zeit in Nürnberg genießen

    2a) Falls er eine Stelle in München bekommt, würde ich vermutlich zunächst den Partner von Nürnberg aus pendeln lassen, bis ihr wisst, wo es in deinem Ref hingeht

    2b) Falls er eine Stelle in Frankfurt bekommt, würde ich eine Wohnung in Aschaffenburg für den Partner suchen, die groß genug ist, dass du darin Platz findest

    3aa) Hat er eine Stelle in München und du in Unterfranken, könnten entweder beide in Nürnberg bleiben und pendeln oder ihr verlegt die Hauptwohnung näher an eine Arbeitsstätte und nur einer pendelt

    3ab) Hat er eine Stelle in München und du kommst auch nach München ins Ref, weil der Bedarf dort so hoch ist, könntet ihr in Nürnberg bleiben und beide pendeln oder ihr sucht euch eine nähere gemeinsame Wohnung

    3ba) Du bekommst deine Stelle in Unterfranken, er ist in Frankfurt und ihr beide wohnt in Aschaffenburg

    3bb) Du bekommst eine Stelle im südlichen Bayern, Partner arbeitet in Frankfurt und wohnt in Aschaffenburg. Das hieße dann vermutlich WE-Beziehung, denn die Strecke ist nicht täglich pendelbar ohne extremen Zeitverlust.

    Ich komme nicht aus Bayern, kann mich aber daran erinnern, dass das Ref in Bayern an 3 unterschiedlichen Einsatzorten stattfand. Keine Ahnung, ob das immer noch so ist. Ich fand das immer extrem nervig und die bayrischen Refs haben mir wirklich leid getan. Sie mussten in den zwei Jahren mehrfach umziehen oder eben lange Strecken pendeln, weil die Wohnungssuche ja auch nicht immer funktionert und/oder man eben familiär eingebunden ist und man nicht einfach mal nebenbei umziehen kann. Der einzige Trost war, dass es ja begrenzt ist auf 2 Jahre.

    Ich hatte den Artikel bereits vorher gelesen und ganz schelmisch dabei grinsen müssen. Schon vor, aber erst recht nach Corona gibt es so viele Jobs, in denen Home Office mit Zeitabrechnung möglich ist und das soll für LehrerInnen aber nicht möglich sein? Ich halte den Gedanken, dass Arbeitszeiterfassung zeitgleich in Präsenzpflicht münden müsste, für absolut an den Haaren herbeigzogen. Vermutlich sollen dadurch Kollegen und Kolleginnen aufgeschreckt werden und die Forderung nach Durchsetzung der Pflicht zur Zeiterfassung gebremst werden.

    Ich persönlich könnte mit der Präsenzpflicht absolut leben - aber dann auch bitte mit allen Konsequenzen. Ich hätte keine Betreuungsprobleme mehr, denn Konferenzen wären kein Fass ohne Boden. Klassenfahrten würden einfach nicht mehr stattfinden. Wochenenden wären endlich korrekturfrei. Abschlussprüfungen und Abitur werden in den Februar verlegt, damit die Korrekturen und Gutachten vor den Sommerferien fertig sind. Ich bekomme einen Schreibtisch, Hardware und einen Bürostuhl in einem geeigneten Raum gestellt. Die Infos, Anfragen etc., die aktuell über den gesamten Tag verstreut gelesen und bearbeitet werden müssen, würden nur noch bis 16.30 Uhr (bzw. bei mir in TZ wesentlich früher) bearbeitet werden, der Rest halt eben am nächsten Tag.

    (Toll, dass du den Igeln einen Unterschlupf gewährst. Leider sind mittlerweile so viele Gartenbesitzer im Aufräumwahn, dass ein Laubhaufen im Garten schon als Verwahrlosung gilt)

    Bei uns im Garten lurcht es nicht, aber meine Tochter hat vor 2 Wochen einen Feuersalamander ca. 150 m von uns entfernt entdeckt. Zählt das noch?

    "Lurch", dieses Wort hört sich für mich irgendwie komisch an. Welche Worte findest du seltsam?

    Krass, bei uns machen alle Videokonferenzen.

    Ist bei uns ähnlich und war auch schon zu Corona der Fall. Ich saß heute 5 Std am Rechner und habe über das Hessische Schulportal konferiert, habe u.a. mit den Schülern Aufgaben besprochen, was erklärt, Fragen gestellt (jeder wurde min 1x etwas gefragt). Ich denke, das haben die meisten von uns so gemacht.

    Ja, und ich ärgere mich gerade darüber, dass der Gatte "mein" Brötchen von gestern mit zur Arbeit genommen hat.

    Was hat dir schon mal jemand weggegessen, was eigentlich für dich gedacht war und wie bist du damit umgegangen?

    Hey, ich bin nur Mama eines GS-Kindes in Hessen.

    D und M werden bei meiner Tochter seit Klasse 1 von unterschiedlichen LehrerInnen unterrichtet.

    Ich persönlich finde es gut, denn in der Sek I hat man ja auch x unterschiedliche Lehrkräfte, dann sitzt der Schock nicht so tief :) Bei meiner Tochter läuft (leider?) sehr viel über die Lehrerbeziehung und ich bin froh, dass wenigstens die paar Stunden Mathe nicht von der Klasenlehrerin unterrichtet werden. (Anmerkung: Die Klassenlehrerin ist absolut großartig)

    Gerade in Schulen kann man Kinder doch wirklich total problemlos mitnehmen.

    Ich habe das auch bereits gemacht und es lief ganz okay, normaler Unterricht wurde es jedoch nicht. Zu KiGa-Zeiten wären max 4 Std möglich gewesen, ein Unterrichtstag mit 8 Std auf keinen Fall ohnen absolutes Chaos.

    Es gab im Verlauf meines Lehrerdaseins aber auch Klassen, in die ich niemals meine Tochter mitgenommen hätte. Hin und wieder unterrichte ich nämlich auch SchülerInnen, bei denen ich nicht möchte, dass Sie mein Kind kennen

    Und hier kommt eben wieder das mit dem unterhälftigen Arbeiten ins Spiel... ich dachte, vielleicht wisse jemand Bescheid, wieso das so schlecht wäre...

    Ich bin kein Experte, aber ich habe immer nur "in TZ darf man nicht weniger als 50% arbeiten" (Ausnahme: Elternzeit) im Kopf, aber nicht der Pension wegen.

    Dass TZ negative Auswirkungen auf die Pension hat, ist dir mit Sicherheit klar. Es ist leider auch so, dass TZ im Lehrerberuf nicht gemäß der Quote erfolgt und viele (auch hier im Forum) sind der Meinung, dass es sich kaum lohnt. Man verzichtet auf Besoldung und Pension, die Arbeit reduziert sich aber nicht entsprechend. Und gerade wenn es kein TZ-Konzept gibt (wie bei uns leider auch), ist man an so manchen Stellen sehr verärgert.

    Ich persönlich würde es aber wieder so machen, denn ich erkaufe mir dadurch etwas mehr Zeit mit meinem Kind plus es hat auch eine etwas entspanntere Mutter als in VZ. Das ist es mir wert. Punkt. Und wenn ich später ein Paar Kröten weniger habe (und es wird nicht so viel weniger werden, denn ich plane TZ nur in der Grundschulzeit meiner einen Tochter), denke ich lächelnd an gemeinsame Erlebnisse mit meinem Kind bei einem Kaffee zu Hause statt bei einem Cocktail auf Madeira.

    Hallo,

    aus welchem BL kommst du denn?

    Ich bin aus Hessen und arbeite gerade in TZ, unser Arbeitszeitkonto scheint anders zu funktionieren, denn ich erarbeite mir auch das AZK parallel zur Reduzierung (also 50% Teilzeit = 50% Arbeitszeitkonto eines VZlers).

    Was deine Stunden bzgl Steuern angeht, würde ich evtl mal einen Brutto/Nettorechner im Internet ausprobieren. Du hast ja vermutlich eine Besoldungstabelle zur Hand und gibst dann eben die Besoldung gemäß der TZ-Ermäßigung ein. Sicherlich kommen da noch irgendwelche Zulagen dazu, aber es gibt dir evtl schon mal einen Überblick.

    Hat deine Schule/BL ein TZ-Konzept, das verlässlich ist? Also hast du z.B. bei der und der TZ ein Anrecht auf einen freien Tag etc? Hast du noch Elternzeit übrig?

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