Beiträge von plattyplus

    Wir könnten den Essay zusammen schreiben. Oder ein paar Kurzgeschichten. :verliebt:

    Ich könnte zwei Kapitel beisteuern:

    • Gleich 500g gemahlenen Kaffee in den Filter kippen und sich wundern warum die Tüte so voll ist.
    • Sich die Füße im heißen Kaffee verbrühen und die Schuhe nicht schnell genug ausgezogen bekommen.

    Die eine Geschichte ist ja schon bekannt. Die zweite Geschichte fußt darauf, daß wir in der Schule so einen 5L Eimer mit Heizung und Zapfhahn haben, in dem wir den Kaffee kochen.

    Ich komme morgens in die Schule und finde noch in dem Bottich den Kaffee vom Vortag vor. Also leere ich ihn aus und spüle durch, vergesse aber den Zapfhahn unten anschließend wieder zu schließen. Als ich oben das kochende Wasser in den Filter mit dem Kaffeepulver gekippt habe, lief das gleich durch den Bottich und den unteren offenen Zapfhahn punktgenau in meine Schuhe, die ich daraufhin gar nicht so schnell ausziehen konnte, wie dies nötig gewesen wäre. Die Verbrühungen waren jedenfalls ordentlich. :autsch:

    ... wenn ich vor der Kaffeemaschine stehe, die Dose mit dem gemahlenen Kaffee leer ist, ich ein neues Päckchen Kaffee aufschneide und den Kaffee anstatt in die Dose direkt in die Filtertüte der Kaffeemaschine kippe, nur um mich dann zu wundern warum heute die Filtertüte so voll ist.

    Aber immerhin 50% der Fahrzeit müsste man doch bei unfreiwilliger Abordnung angerechnet bekommen, zusätzlich entsprechend pro km entsprechend bezahlt.

    Vor allem würde damit das Argument: „Sie könnten ja auch per ÖPNV mit 49€-Ticket fahren!“ obsolet. Schließlich wären diese Fahrten aufgrund der längeren zeitlichen Dauer wesentlich teurer für das Land NRW als wenn man mit dem PKW fährt und jeden km ansetzt.

    Die Wartezeit in der Schule vor der 1. Stunde, weil ich jeden Morgen zwei Züge eher nehmen muß, um auch bloß pünktlich anzukommen bei dem unzuverlässigen ÖPNV, ist selbstverständlich auch Dienstzeit. :gruss:

    Die Fahrzeit von der sowie zur Dienststelle zählt nicht als Arbeitszeit. Diese Frage stellt sich in meinen Augen überhaupt nicht.

    Die Fahrtzeit zur abgebenden Dienststelle zählt nicht als Arbeitszeit. Aber wenn ich dann von der abgebenden Dienststelle weiter zur aufnehmenden Dienststelle fahren muß, dürfte das sehr wohl eine Dienstreise sein, die voll zu bezahlen ist, also sowohl die entstandenen Fahrtkosten in der tatsächlichen vollen Höhe für Hin- und Rückweg als auch die Zeit als Arbeitszeit.

    Es steht auch im Erlass, dass bei 500 Euro gedeckelt wird... da kommt man ja leicht drüber.

    Das Ministerium wird einfach argumentieren: "Sie hätten ja auch 49€ das Deutschland-Ticket kaufen können. Entsprechend erstatten wir nicht mehr Geld."

    Die Frage wäre dann, ob die Fahrzeit als Arbeitszeit gilt und entsprechend bei einer Abordnung das Deputat reduziert werden muß, um die 41 Stunden/Woche weiterhin gewährleisten zu können?

    Darf ich fragen, warum manche eine halbe Stunde oder gar 1,5 Stunden vor Schulbeginn da sind?

    Ich komme aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs immer zur 1. Stunde, auch wenn ich eigentlich erst zur 2. oder gar 3. Stunde kommen müßte. Insb. zur 3. Stunde verlängert sich die Fahrzeit so enorm, daß es keinen Sinn macht wenig später loszufahren. Außerdem haben wir keine Lehrerparkplätze, so daß man sich dann mit einer chaotischen Parkplatzsituation abplagen darf, weil überall Schüler-PKWs rumstehen, so daß man nicht einmal mehr vernünftig durch die Zuwegungen kommt. Feuerwehrzufahrten? Alles zugeparkt! :daumenrunter:

    Zweitwohnung oder Fahrtkosten kann er bei der Steuer angeben. Alternative ist ein Umzug. Der Kollege (Frau, 2 Kinder) hat sich für die Zweitwohnung entschieden.

    Also mir würde das „bei der Steuer angeben“ nicht reichen, weil man da nur einen Bruchteil der zusätzlichen Kosten irgendwann zurückbekommt.

    Ich würde die komplette Wohnungsmiete für den Zweitwohnsitz zzgl. Zweitwohnsitzsteuer beim Landesamt einfordern.

    Möglicherweise sind einige Güterbahnhöfe verschwunden, andere sind sichtbar größer geworden.

    In den großen Städten, vornehmlich in denen, deren KfZ-Kennzeichen nur aus einem Buchstaben bestehen, wächst die Bahn. Aber in der Fläche baut sie auch heute noch ab.

    Lokales Beispiel: https://de.wikipedia.org/wiki/Containerbahnhof_Bielefeld_Ost

    Generell: https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/aktuell…00-stillgelegt/

    Fazit: Die Bahn, oder generell der ÖPNV ist nur was für Großstädter, die von einer Metropole in eine andere wollen, auf dem Land ist er praktisch nicht existent und somit eh keine Alternative zum Auto, egal wie teuer der PKW aus politischen Überlegungen auch gemacht wird.

    So eine Götterdämmerung hatte ich auch mal vor etlichen Jahren in Australien. Ich startete in Perth und wollte Richtung Norden zu den Pinnacles fahren. Die Schildersagten mir auch all, daß ich in der richtigen Richtung unterwegs wäre. Aber warum zum Henker steht dann mittags die Sonne direkt vor mir? Die muß doch in meinem Rücken stehen! Wer hat hier alle Schilder umgebaut? Haben wir Krieg?

    ... das dauerte eine knappe Stunde, bis ich drauf gekommen bin: "Junge, du bist hier auf der Südhalbkugel unterwegs. Da steht mittags die Sonne im Norden." :autsch:

    seit gebrochen rationale Funktionen aus dem Lehrplan sind.

    Die sind auch weg? :staun:

    Was machen die denn da in Mathe im LK überhaupt noch? Ist etwa heute die Matrizenrechnung DAS Unterscheidungskriterium zwischen Grund- und Leistungskurs?

    So gesehen verstehe ich meinen alten Mathe-Prof., ich hatte ihn noch als Doktor in den Übungen, der den heutigen Abiturienten die Studierfähigkeit abspricht.

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    Warum in aller Welt kann ein Kollege (mwd) wollen, dass die Primarschul-Forschung aus den Universitäten verschwindet und das erworbene Wissen lediglich auf Anwendungsbezug runtergebrochen wird?

    Weil der Kollege (m/w/d) zukünftig nach Besoldungsgruppe a9 bezahlt werden will. Schließlich ist das Gehalt doch ausreichend, wie man hier im Forum an diversen Stellen immer wieder lesen kann. Besoldungsgruppe a9 wäre bei einem reinen Anwendungsbezug gerechtfertigt, denn schließlich wäre dann das Grundschullehramt eine klassische 3,5jährige Berufsausbildung und kein Studium mehr. :teufel:

    Und diese beliebige/unzuverlässige Haltung zu Absprachen wird an der Uni eindeutig beobachtet. Die no-show-Quote bei kostenlosen (oder ‚am Tag bezahlen‘) Angeboten (Workshops zb) mit vorheriger Anmeldung und eingeschränkter TN-Zahl liegt bei fast 50% seit Corona.

    Wundert Dich das ernsthaft? Eine solche Quote hatten wir vor 15 Jahren schon bei den Nachprüfungen am Ende der Sommerferien, wenn es um die Versetzung geht. Damals schon hätten meine Ausbildungslehrer am liebsten 50€ Pfand genommen bei der Anmeldung. Das Geld gibt es zurück, wenn die Schüler die Prüfung antreten.

    Bei unseren Schüleranmeldungen ist es ähnlich. 30% Ausfall zwischen Schulanmeldung und 1. Schultag sind da normal, leider.

    Bitte keine Generalisierung, das ist faktisch falsch.
    An meinem alten, niedersächsischen Wohnort gibt es eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium, im Nachbardorf eine Oberschule.

    Auf niedersächsischer Seite ist die nächste Realschule 97km weit weg (einfache Strecke). Außer IGS gibt es zumindest hier auf niedersächsischer Seite nichts mehr.

    Dasselbe für die Notenskala und Empfehlung für eine andere Schulform. In welcher Klasse geht das Kind jetzt? Zumindest ab Klasse 8 wäre es kein niedersachsenweites Ding

    Zur Zeit noch in die 7. Klasse, im Sommer 2024 wäre dann die 8. Klasse beendet. Notenzeugnisse gibt es in der aktuellen IGS nur in den Klassen 9 und 10.

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