Beiträge von plattyplus
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Moin,
mal eine persönliche Frage: Wie läuft der länderübergreifende Schulwechsel von Niedersachsen nach NRW ab, wenn das Kind zuvor in Niedersachsen eine IGS (integrative Gesamtschule, gibt in Niedersachsen ja außer IGS und Gymnasium keine andere Schulform mehr) besucht und an eine Realschule in NRW wechseln soll. Bei mir steht die Frage in einem Jahr (also Sommer 2024) im Raum. Das Problem dabei ist, daß es an der IGS in Niedersachsen keine Noten gibt. Es gibt nur "E = (Ziel) erreicht, TE = (Ziel) teilweise erreicht und NE = (Ziel) nicht erreicht" auf den Zeugnissen. Vom Leistungsvermögen würde ich auf "Realschule" tippen, zumindest rücken die Kollegen aus dem anderen Bundesland auf Nachfrage dann doch mit Noten (1-6) und Empfehlungen raus. Aber da braucht man doch bestimmt ein Überweisungszeugnis oder sowas? Wie läuft das ab?
Gleiches gilt fürs andere Kind, das nächstes Jahr die Grundschule verläßt. Da gibt es in Niedersachsen ja wahrscheinlich nur die Empfehlung fürs Gymnasium oder für die IGS, eben weil es nichts Anderes mehr gibt. Braucht man da irgendwelche speziellen Formulare für den Bundeslandwechsel?
Ich frage mich aktuell, wer sich dieses Nicht-Notensystem auf der IGS in Niedersachsen hat einfallen lassen. Angeblich soll "erreicht" der Note 1-2, "teilweise erreicht" der Note 3-4 und "nicht erreicht" der Note 5-6 entsprechen. Da aber insb. bei "teilweise erreicht" meine Frau schon sehr daran interessiert ist, ob es sich dabei um eine 3+ oder eine 4- handelt, fragt sie eh bei allen Lehrern nach.
Als Außenstehender (z.B. Arbeitgeber), der so ein Zeugnis ließt und entscheiden soll, ob er dem Schüler einen Praktikumsplatz anbietet, würde ich so ein Zeugnis wie folgt lesen:
- E (erreicht) = Note 4 (=bestanden)
- TE (teilweise erreicht) = Note 5
- NE (nicht erreicht) = Note 6
Als Lehrer aus NRW hatte ich NE zuerst gar mit "nicht erteilt" übersetzt. Tut man irgendjemandem mit solchen Zeugnissen einen Gefallen? Ich denke nicht.
Aber jetzt zurück zur Ausgangsfrage: Wenn es im Sommer 2024 von Niedersachsen nach NRW geht, welche Formulare brauchen wir da und wie müssen die Zeugnisse aussehen? Gibt es etwas Besonderes zu beachten?
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Die Kurzdefinition: Eine Bezugsperson, die auch die Möglichkeit dem Kind mal "vors Schienbein" zu treten, z.B. durch schlechte Noten, Erziehungsarbeit, ... ohne das sich das Kind dem entziehen kann. Außerdem noch eine Person, die eben vorlebt, wie man sich als Mann in der Gesellschaft zu verhalten hat. Und ja, da ist es heute noch so, daß es kleine Draufgänger gibt. Wie wäre es z.B. mit einem Klassenausflug in einen Hochseilgarten?
Ich habe selber mal so eine Fahrt angeregt. Meine Schüler sind dabei vom Glauben abgefallen, daß ich als Pauker auch bereit bin da raufzugehen.
Wie gesagt, denk einfach mal an die Jungen, die bei der alleinerziehenden Mutter oder in einer lesbischen Partnerschaft aufwachsen. Im Kindergarten gibt es keine männliche Vorbildperson, die man täglich sieht, in der Grundschule nicht und in der Sek 1 wahrscheinlich auch nicht. Erst in der Sek 2 mit 16 Jahren haben die dann mal eine männliche Bezugsperson. Aber dann ist es zumeist eh zu spät.
Bei uns an der Schule haben wir neben zwei Sozialarbeiterinnen noch einen Sozialarbeiter. Bei manchen Problemen schicke ich die Schüler zum Sozialarbeiter, auch wenn der eigentlich für die Klasse gar nicht zuständig ist. Aber extremer Liebeskummer, weil einen die erste große Liebe verlassen hat, ist vielleicht nicht unbedingt ein Thema, das ein Junge mit einer Frau ausdiskutieren will. Nur mal so als Beispiel.
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Genau! Diese vielen Frauen machen einen total fertig. Und die Kinder leiden so. Unhaltbare Zustände.
Denk einfach mal an die Scheidungskinder, die heute noch zumeist bei der Mutter groß werden, selbst wenn der Vater sich eigentlich an der Erziehung beteiligen wollen würde, die Mutter dies aber ablehnt. Wann und wo sehen diese Kinder (insb. Jungen) mal eine männliche Vorbildfigur? In der Grundschule jedenfalls zumeist nicht und auch in der Sek 1 wird das problematisch.
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Gibt es da Richtlinien, dass bestimmte Geschlechter bei gleichwertiger Eignung zu brvorzugen sind?
Frauen werden immer noch bevorzugt. So haben wir z.B. eben aufgrund der Verteilung mal versucht einen Gleichstellungsbeauftragten (also männlich) zu wählen. Die Wahl wurde aber für ungültig erklärt, weil die Gleichstellungsbeauftragte per Gesetz immer weiblich sein müsse.
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Ein Anfang wäre damit gemacht, wenn Schulverwaltung in die Hände von Verwaltungsexperten käme.
=> Schulverwaltungspersonal
=> Aufteilung der Leitung in Verwaltungschef/in und pädagogisch-didaktischer Leitung=> IT-Experten für die IT
Dann müßte man aber auch mal realistische Gehaltsforderungen dieser Personengruppen akzeptieren. So lange immer "der Billigste" genommen wird, wird das nichts, zumal wenn es genug Lehrer gibt, die für zu den bekannten "eh da Kosten" arbeiten, die Leute sind schließlich eh da und da sich durch die Zusatzaufgaben deren Unterrichtsdeputat nicht verändert, arbeiten sie die Zusatzaufgaben zu den Grenzkosten von exakt 0€ (null!) ab. Günstiger geht es doch nicht fürs Ministerium.
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Ich wusste nicht, dass ein Mindestmaß an Beiträgen nötig ist, um mit einem privaten Problem um die Ecke zu kommen. Ich werde nun erst einmal ein paar Einträge einreichen, bevor ich etwas Privates poste (Ironie Ende).
Das hat damit etwas zutun, daß manche Eltern, die nicht Lehrer sind, sich hier anmelden und posten. Eben dies will der Forenbetreiber vermeiden.
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Ein Kind in der Kita, ein Kind in der GS und zack, hat man unter Umständen richtig Freude (wenn nicht zufällig ein Elternteil Lehrer ist und eh die ganzen Sommerferien zu Hause ist), nämlich dann, wenn die GS OGS die ersten drei Wochen der Ferien auf hat und die Betreuung im Kindergarten nur in den letzten drei Wochen der Ferien möglich ist.
Wobei man für eine Urlaubsreise das Kind aus der Kita wohl vorrübergehend abmelden und verreisen kann. Bei der Schulpflicht geht dies nicht. Insb. in den Herbstferien paßte es da zwischen NRW und Niedersachsen in den letzten Jahren so gar nicht. So sahen die Überschneidungen da in den letzten Jahren aus:
- 2023: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2022: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2021: 1 Woche
- 2020: 2 Wochen
- 2019: 1 Woche
- 2018: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2017: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2016: 1 Woche
- 2015: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2014: keine Überschneidung
- 2013: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2012: keine Überschneidung / ein Wochenende
- 2011: 1 Woche
- 2010: 2 Wochen
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Dieser frühe Ferienbeginn ist eine absolute Katastrophe.
Für viele meiner Kollegen ist der extrem frühe Ferienbeginn deswegen eine Katastrophe, weil sie als Prüfer in den IHK-Prüfungen festhängen. Aufgrund des so frühen Ferienbeginns finden in diesem Jahr die IHK-Prüfungen in den Sommerferien statt.
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Hat dort schon mal jemand Beschwerde beim Ministerium eingelegt?
Welches Ministerium in welchem Bundesland ist dafür denn zuständig? 🤣
Hier mal ein kleines Anschauungsobjekt der Situation:
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Zur nächsten Schule im Bundesland, in dem ich lebe, sind es unter Umständen 35 km, zur nächsten Schule in NRW keine 500 Meter. Aber die Schulen in NRW nehmen natürlich auch zunächst nur Landeskinder..
In meinem Nachbarort ist das noch extremer. Da verläuft die Landesgrenze mitten durch den Ort. Die Landesgrenze ist die Straßenmitte, weil damals 1947 die Briten nicht wußten, ob sie uns NRW oder Niedersachsen zuschlagen sollen, sie eine Volksbefragung gemacht haben und die Stimmbezirke gerade so geschnitten waren.
In besagtem Nachbarort reichen die Schülerzahlen nur für eine Grund- und eine Gesamtschule. Die Grundschule befindet sich in NRW und die Gesamtschule in Niedersachsen. So, jetzt hab mal zwei Kinder im schulpflichtigen Alter mit ein paar Jahren Altersunterschied und versuche mit beiden Kindern in den Urlaub zu fahren. Das wird schon unabhängig von den Betriebsferienterminen der Eltern ein richtiges Problem. Die Herbstferien in diesem Jahr dauern bei uns so z.B. nur ein Wochenende.

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Wer in der 5. Klasse Französisch (oder Latein) gelernt hat, musste von Anfang an strukturiert und GENAU lernen (also: Genus? Pluralform? Konjugationsformen?)
Wir haben/hatten hier ein Gymnasium, das in der 5. Klasse mit Latein angefangen hat und in der 7. mit Englisch fortsetzt. Wenn die Schüler an diesem Gymnasium ihr Abitur machen, ist das alles auch kein Problem. Aber wehe ein Schüler muß die Schule wechseln, weil die Leistungen nicht ausreichen oder die Eltern umziehen. Da werden die Schüler in den Jahrgängen 6-9 dann zumeist gleich an die Hauptschule durchgereicht, weil sie mit ihren fehlenden Englischkenntnissen gleich das nächste Problem im Gepäck haben.
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eine 17 Jahre alte Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung
Bisher dachte ich, daß so eine Erdwärmepumpe noch einen besseren Wirkungsgrad hat als die aktuell propagierten Luftwärmepumpen. ???
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Zusammenhang: So teuer ist Energie heutzutage halt. Wir haben Inflation!
Irgendwie habe ich immer das Gefühl, daß viele KuK sich an die aktuellen Preise noch nicht gewöhnt haben. Die Tüte Gummibärchen kostet 1,10€, die Kugel Eis 1,60€ und Hotelzimmer gibt es kaum noch für unter 80€/Nacht.
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Bei 0,4€/kWh hättet ihr eine Strom Rechnung von 5600€ im Jahr.
5.600€? Das entspricht grob meiner jährlichen Rechnung für Diesel-Treibstoff. Also warum unrealistisch?
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Bei diesem exorbitant hohen Stromverbrauch
Beim Betrieb einer Wärmepumpe würde ich das nicht als Exorbitant ansehen.
Bei den Kollegen, die eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach haben, steigt aktuell die Nachfrage nach Klimaanlagen exorbitant an. Motto: „Für den eingespeisten Strom bekommen wir ja eh kaum Geld, im Sommer bei Sonnenschein haben wir viel zu viel Strom … und der muß irgendwie weg (=verbraucht werden).“
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ist in vielen Fällen so ein Mythos, den man erzählt, um das Opfer aufzumuntern.
Das muntert das Opfer aber nicht auf sondern macht es eigentlich nur noch mehr runter. „Der arme Täter, wie es dem Opfer dabei geht interessiert ja eh niemanden “ … 👎
Ich frage mich manchmal, ob in manchen Schulen in NRW der §53 Schulgesetz überhaupt in Gänze bekannt ist, inkl. der Stufen ab Teilkonferenz aufwärts.
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MobberInnen mobben nicht aus einem Gefühl der Stärke heraus, sondern weil sie selbst Probleme haben. Es geht ihnen um Macht und Kompensation ihrer eigenen Schwäche.
Die Moppenden sind also die eigentlichen Opfer, die man schützen muß?
Habe ich Sie da richtig verstanden?
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Die Mitschülerin lernt nebenbei eine ganz üble Lektion: Mein Handeln hat für mich keine negativen Konsequenzen. Ich kann andere fertigmachen, Lehrer und Eltern sind machtlos.
Ganz ehrlich?
Wenn es um meine eigenen Kinder geht, wäre mir das Befinden der Mitschülerinnen sch**** egal! Da würde ich wahrscheinlich zur Schulleitung gehen, um die Versetzung in die Parallelklasse bitten und, wenn dies nicht passiert, noch am selben Termin die Unterlagen zur Ummeldung an eine andere Schule der SL auf den Tisch legen. Sollte es da Mecker geben, gleich Fachaufsichtsbeschwerde über die SL an die Bezirkregierung.
Meine Zündschnur wäre da extrem kurz! Das mag aber auch daran liegen, daß meine eigene Grundschulzeit die schlimmsten Jahre im Schulleben waren inkl. Knochenbrüchen, schweren Gehirnerschütterungen usw. ... und das waren keine Unfälle. Je älter wir in der Schule wurde, desto besser wurde es. Aber die Grundschule war echt Horror. In so einer Situation bringt es auch nichts die Schule einzuschalten, weil das die Situation für das Kind nur noch schlimmer macht. Alle "Ermahnungen, pädagogischen Gespräche, ..." werden von den Protagonisten an das eine Kind "weitergereicht" und es geht im nachher schlechter als vorher.
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… das ich heute die Zeugnisse der Fachhochschulreife verteilen darf. Der Jahrgangsbeste kommt von der Förderschule.
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