Beiträge von plattyplus

    Und ich habe noch mehr Storys gehört (wenn von Reinigungskraft bis SL alle derselben Meinung waren, wird schon etwas dran sein). Ich erhielt an meiner 2. Schule die Stelle eines zwangspensionierten Chemiker und die Schüler waren für alles, was ich tat, dankbar.

    Das habe ich auch kennenlernen müssen. Ein quereingestiegener Kollege aus den 1970ern hat da im Wirtschaftsunterricht darüber philosophiert welche Motoröle im Sommer bzw. Winter im 2. Weltkrieg in welche Fahrzeuge eingefüllt werden mußten. Da waren dann die Azubis auch über alles froh, was ich gemacht habe, auf das sie sich den Stoff nicht selber beibringen mußten.

    Und was mich dann so richtig auf die Palme gebracht hat war der Gedanke, daß in den 1980ern studierte Kollegen trotz der Examensnote 1,0 keine Planstellen bekommen haben, weil die alten Quereinsteiger auf ihren Stellen gesessen haben. Vom Lehrermangel zur Lehrerschwemme genügen ggf. ein paar Jahre. Aber man wird die einmal eingestellten Quereinsteiger eben nicht mehr los, sollte man später besser qualifizierte Mitarbeiter finden.

    Gerade die Übersichtlichkeit der Karte macht aber erst eine vernünftige Zubereitung der Speisen im Alltagsgeschäft überhaupt möglich.

    Das muß ich bestätigen. Ich war in Australien mal in einem Restaurant, das nur drei Gerichte angeboten hat. Direkt neben dem Pult, an dem man warten sollte, um platziert zu werden, stand angeschlagen: "Meat of the day", "Fish of the day" und "Soup of the day", also Fleischgericht des Tages, Fischgericht des Tages und Suppe des Tages...

    Und der Laden war rappelvoll, nicht ohne Grund, wie ich später feststellen durfte. :essen:

    Um dort überhaupt noch unterzukommen, haben sie dann aber auch Einzelpersonen wie mich zusammen mit anderen Einzelpersonen an einen Tisch platziert.

    Aber vielleicht ist unser Freundeskreis und die eingeladene Verwandtschaft da auch entspannter gewesen.

    Mag sein. Ich hatte auch nicht mit solchen Verwerfungen gerechnet.

    Als wir im letzten Dezember versucht haben das Standesamt, den Pastor und die Kapelle terminlich zusammenzubekommen, hatten wir schon nur noch einen einzigen Termin im Juli 2023 zur Verfügung. Ansonsten wäre es 2024 geworden. Als wir das dann hatten, kam die Partylocation und dann noch ein Hochzeitsauto. Eigentlich sollte es ein alter Ford Modell A werden, also so ein Vorkriegsauto mit Schnäutzchen, aber zwischen Hannover und dem Ruhrgebiet war nichts mehr zu bekommen. Über den Preis hätten wir bei einer entsprechend weiten Anfahrt nicht reden zu dürfen. Da habe ich mich dran erinnert, daß vor Jahren bei uns so ein alter schweizer Postbus, auch mit Schnäuzchen, bei uns im Ort an der Tankstelle stand und sich das Busunternehmen im Nachbarort befindet. Also aus der Not eine Tugend gemacht und den alten Bus gechartert. Dank der kurzen Anfahrt ist der auch nicht teurer als das Auto gekommen wäre.

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    Machen die Werkstattlehrer ihre Arbeit am Berufskolleg denn hauptberuflich, oder ist es sozusagen ein Zweitjob neben dem eigentlichen Beruf?

    Die machen das hauptberuflich und unterrichten die Schüler dabei in den Werkstätten. Allein schon wegen der Aufsicht an den Dreh- und Fräsmaschinen geht das nicht mit mehr als 16 Schülern. Dabei unterrichten diese Kollegen 30 Stunden/Woche, haben dafür aber zumindest bei uns keine Klassenlehreraufgaben und müssen auch keine Klassenarbeiten erstellen bzw. korrigieren. Sie benoten die fertigen Werkstücke, die die Schüler anfertigen.

    In den Elektro-Werkstätten bauen die Schüler dort z.B. Wechsel- und Kreuzschaltungen fürs Treppenlicht auf, schließen Drehstrommotore an und machen wirklich praktisch die komplette Gebäudeverkabelung.

    Entsprechend sind dort überall Werkzeuge im Einsatz, die mitunter auch schwere und tödliche Verletzungen verursachen können, weswegen wir an dieser Stelle enorme Probleme mit der Inklusion haben.

    Und wie ist es demnächst: Ohne Studium A10?

    Also unsere Werkstattlehrer, die mit einem Handwerks-Meisterbrief oder dem Staatlich geprüpften Techniker in der Tasche bei uns anfangen, bekommen A9 und steigen in der Regel auf A10 auf. Sie dürfen aber auch nur maximal 16 Schüler gleichzeitig unterrichten, weshalb für die einzelnen Stunden dann die Klassen immer geteilt werden müssen.

    hab ich das richtig verstanden:

    Nicht ganz...

    erst gut 30 Minuten zum Standesamt, dann eine gute Stunde am Standesamt, von dort 1,5 Stunden zur Kapelle, der Oldtimer kann halt nicht schneller als ca. 60km/h, dann ca. eine Stunde an der Kapelle (mit Sekt danach und so) und dann wieder 1,5 Stunden zurück. Anschließend haben wir noch etwas Zeit für Fotos mit dem alten Fahrzeug.

    Die Zeit versteht sich also inkl. des ganzen Programms am Tag und ist eben nicht die reine Fahrzeit.

    Bei 7-8 Stunden Gesamtbustour werdet ihr aber sicherlich irgendeine Art von Zwischenstop samt Toilettenoption mit eingeplant haben, auch das könntet ihr erwähnen, damit die Leute wissen, was möglich ist und was aber auch eben nicht.

    Zu der Länge der Fahrt kommt es "nur", weil wir zu wenige Gäste haben, um bei der kirchlichen Trauung die hier üblichen Kirchen, die kleinste hat 400 Sitzplätze. üblich sind über 800 Plätze, auch nur halbwegs voll zu bekommen, so daß es nicht total verloren aussieht. Also haben wir nach einer kleinen Kapelle gesucht, die keine Friedhofskapelle ist. Die gefundene Kapelle hat ca. 100 Sitzplätze.

    Toiletten gibt es im Standesamt und später im Blumenladen direkt neben der Kapelle. Da der Blumenladen auch für den Blumenschmuck in der Kapelle und etwas Sekt/O-Saft vor Ort sorgt, werden wir wohl auch deren Toilette benutzen dürfen. Um 8.30 Uhr geht es los mit der Tour und gegen 16 Uhr sind wir dann wieder da. Mehr als diese beiden Möglichkeiten gibt es auf der Tour nicht.

    Stichwort "alkoholfreier Rotwein"

    Bei dem Stichwort ist meine Verlobte auf ganzer Linie steilgegangen. Insb. auf das "ich komme nur, wenn es das gibt", reagierte sie allergisch bzw. verletzt.

    Wieso musst du denn Ländertausch machen? Du kannst dich doch nach dem Ref einfach auf eine Planstelle in einem anderen BL bewerben (könnte allenfalls problematisch werden bei einem "exotischen" Fach).

    Wenn ich das richtig verstehe ist ISD eine Seiteneinsteigerin, die in NRW dann OBAS machen würde. Da bekommt man die Stelle schon vor Antritt des Vorbereitungsdienstes/Referendariats. Man ist also schon eingestellt. In der Folge hat man die Planstelle also schon inne im Gegensatz zu einem originären Referendar. Entsprechend muß man dann durch das Ländertauschverfahren. Man könnte natürlich auch kündigen und sich dann nach Stellen in einem anderen Bundesland umsehen.

    DANKE für die ganzen Tipps hier. :top:

    Wir haben gerade mit unserer Hochzeit ähnliche Probleme.

    • Für die Fahrt von der Kneipe/vom Hotel zum Standesamt, von dort zur Kapelle und zurück zur Feierlichkeit haben wir einen Oldtimer-Bus (Saurer Postbus) angemietet. Seitdem die Gäste erfahren haben, daß diese Bus-Tour stattfindet, kommen die Rückmeldungen, daß immer mehr Kinder mitgebracht werden. Wir sind halt beide über 40 und der überwiegende Anteil der Verwandten lebt in Patchwork-Familien, so daß da verdammt viele Kinder zusammenkommen. Kurzum: Von nur 13 Einladungen sind es jetzt schon ca. 50 Personen geworden, wo wir eigentlich nur mit ca. 25-30 Personen gerechnet hatten, so daß wir nachträglich extra schon den größten Oldtimer-Bus des Unternehmens angemietet haben. Trotzdem werden bei der großen Anzahl an Patchwork-Kindern die Plätze nicht reichen. Derweil versuchen wir manche Gäste von der Idee mit dem Bus wieder abzubringen, weil der Oldtimer wirklich ein ganz alter Linienbus ist, mit dem wir insg. ca. 7-8 Stunden unterwegs sein werden (inkl. der Stopps). Eine Toilette an Bord gibt es nicht. Wer einsteigt, muß die komplette Tour mitmachen und kann eben nicht nach dem Standesamt abbrechen und zum Hotel zurückfahren, könnte bei Kleinkindern, die noch gewickelt werden müssen, "interessant" werden. Meine Verlobte war am Ende schon soweit, daß sie die Verwandten danach bewertet hat wie viele Kinder sie wohl mitbringen, als es um die Frage ging wen wir überhaupt einladen. :rotwerd:
    • Wir hatten die Location für die Feier extra so gewählt, daß direkt daneben gleich ein Hotel ist, so daß die Gäste von auswärts einen Tag vorher anreisen können und die anderen Gäste nach der Feier nicht mehr nach Hause fahren müssen sondern nur 30m bis ins Hotelzimmer stolpern zu brauchen. Jetzt kriegen wir Beschwerden, daß manchen Gästen das Hotel zu teuer wäre. Andere setzen uns die Pistole auf die Brust: "Wir kommen nur, wenn es alkoholfreien Rotwein gibt!" ...
      Da sagen wir denen inzw. schon, daß sie sich schon entscheiden müssen, ob sie kommen wollen oder nicht. Sie brauchen ja nicht zu kommen, es zwingt sie keiner. Nur sag das mal in dieser Deutlichkeit den eigenen Eltern. :rotwerd:

    Die Sockelbeträge sind eine Katastrophe - egal, ob angestellt oder verbeamtet.

    Ich hoffe ja darauf, daß den Arbeitgebern die Sockelbeträge um die Ohren fliegen werden, wenn es vor Gericht zu einem Urteil bzgl. der amtsangemessenen Alimentation und dem Abstandsgebot (zwischen den Besoldungsgruppen) kommt. Dann müßten sie ja die 15% Plus, die es aufgrund des Sockelbetrags in der untersten Besoldungsgruppe effektiv gibt, auch auf alle anderen Besoldungsgruppen übertragen.

    bei öffentlicher-dienst.info kannst du schon die A13 - Zahlen des Bundes sehen.

    Achtung: Der Bund hat vorher schon bei A13 besser bezahlt als das Land (NRW).

    Man darf also nicht die aktuellen Zahlen aus NRW mit den zukünftigen Zahlen des Bundes vergleichen und die Differenz dann als Lohnplus verbuchen.

    aber Montag und Dienstag habe ich bisher nichts, aber auch gar nichts gefunden.

    Berlin? Da muß ich immer an „Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie raus zum Wannsee“ denken.

    Das Strandbad am Wannsee ist offen und die Tagesgruppenkarte kostet wohl umgerechnet 3,-€/Person.

    —> https://www.berlinerbaeder.de/baeder/strandbad-wannsee/

    Wäre das vielleicht eine Option? Der See sollte doch wohl groß genug sein, um da neben dem normalen Badebetrieb noch ein paar Schulklassen unterzubekommen.

    Daher meine Frage, was die Schüler mit den Schnellschüssen zu tun haben und warum du sie dafür bestrafen solltest.

    Wenn ich Flipper richtig verstanden habe, ist das "Nachschreiben lassen nach einem Nachschreibe-Termin" doch auch usus.

    Also bei uns ist es nicht usus, zumindest bei den Abschlußprüfungen nicht. Wenn man da auch den Nachschreibtermin versäumt, kommt man in den nächsten Prüfungsdurchgang 6 bzw. 12 Monate später. Ich habe Dich so verstanden, daß Du jedem einzelnen Schüler einen individuellen Abschlußprüfungsnachschreibtermin anbieten willst, egal wann der dann ist und man dann natürlich auch für jeden Einzelfall eine Abschlußprüfung zur Hand haben muß. Das ist meiner Meinung nach allein schon aufgrund des damit verbundenen Arbeitsaufwands auf Lehrerseite gar nicht möglich.

    Inwiefern bist du denn von dieser ganzen "Geschichte" überhaupt betroffen? Nehmt ihr mit dem beruflichen Gymnasium auch an den Zentralabi-Prüfungen teil?

    Ja, wir nehmen auch am Zentralabi teil, wenn auch mit wohl anderen Terminen.

    --> https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/zentralabi…e/termine-2023/

    Was meinen Schüler angeht, der längerfrisitg erkrankt ist, sieht es bei uns aber wohl so aus, daß ich für ihn keine Extra-Klausur ausarbeiten muß. Es gibt zu jedem Haupt-Prüfungstermin einen Nachschreibtermin. Nimmt der Schüler auch diesen Nachschreibtermin nicht wahr, z.B. weil er erkrankt ist, kann er erst wieder im nächsten Durchgang, also im Sommer 2024 geprüft werden. Extra-Nachschreibklausuren für einzelne Schüler sind nicht vorgesehen.

    Darin gleicht die berufliche Vollzeitschule dann gottseidank den IHK-Prüfungen. Bei der IHK gibt es einen Prüfungstermin ohne Nachprüfungstermin. Ist der Azubi erkrankt, hat er die Möglichkeit die Prüfung im nächsten Prüfungsdurchgang ein halbes Jahr später abzulegen.

    Ich war von der Aussagen von kleiner gruener frosch hier, daß man jedem Schüler einzelne Nachschreibklausurtermine ermöglichen muß, weil sie ihre Abwesenheit ja nicht zu vertreten haben, dann doch etwas verwirrt bzw. bestürzt. Wenn wir damit anfangen, kommen wir mit unseren Lehrerarbeitszeiten gar nicht mehr auf einen grünen Zweig.

    Ich habe einmal einen innerdeutschen Flug gemacht: Düsseldorf nach Berlin. Eine Strecke, die mit der Bahn sehr gut machbar ist. Der Grund: Es war um die Feiertage herum, die Bahn konnte ich mir nicht leisten. Den Flug schon.

    Gleiches bei mir, auch ich fliege normalerweise nicht Innerdeutsch. Ich wollte von Hannover nach Friedrichshafen am Bodensee. Die Lufthansa war mit Umsteigen in Frankfurt wesentlich günstiger als die DB.

    Ihre Leistungen im letzten Halbjahr waren aber beurteilbar, so dass sie zum Abitur zugelassen werden konnte?

    Es sind die Leistungen aus den letzten 12 Monaten, also aus dem kompletten Schuljahr relevant und eben nicht bloß das zweite Halbjahr. Entsprechend war da ausreichend Beurteilbares vorhanden.

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