Ich frage mich eher, wie man sich derzeit eine Klassenfahrt nach London leisten kann….
Indem man es als Gruppe der Schüler wirklich will. Ich erinnere mich da auch 25 Jahre später immer noch sehr gerne an unsere Abschlußfahrt nach Dänemark und Schweden zurück. In den vorherigen Jahren sind die Klassen immer 12 Tage (Montag bis Freitag in der Folgewoche) gefahren. Bei uns sollte das Programm aus Kostengründen auf 5 Tage gekürzt werden. Außer Kopenhagen und Göteborg wäre da nichts mehr übrig geblieben, Stockholm schon gleich gar nicht.
Wir haben dann als Klasse im Internet recherchiert, das Internet steckte noch in den Kinderschuhen, und herausgefunden, daß es da Fördermittel von der EU gibt. Ich glaube es war das ERASMUS Programm. Bedingung war allerdings, daß wir Schwedisch lernen mußten. So haben wir dann bei der Volkshochschule angerufen und nach einem extra Schwedisch-Kurs für 30 Personen gefragt und auch eine Zusage bekommen. Anschließend haben wir selber die EU-Formularte ausgefüllt und sie über den Klassenlehrer dem Schulleiter auf den Tisch gelegt. Nur die Schulnummer mußte er noch ergänzen.
Das gab dann 400,- DM Förderung pro Kopf für die Fahrt und aufgrund des ganzen Engagements von Schülerseite im Vorfeld und der dann gesicherten Finanzierung durften wir dann doch wieder 2 Wochen fahren. 
Aber ob Oberstufenschüler heute soviel Eigeninitiative
an den Tag legen würden für eine Klassenfahrt? Ich denke nicht.