Beiträge von plattyplus

    Ich habe jetzt "den Vollzeit Religionslehrer" auch absichtlich in Anführungsstriche gesetzt, weil er für mich einfach das Paradebeispiel für einen Nebenfach-Lehrer ist, der mit jeweils nur einer Wochenstunde in sehr vielen Klassen eingesetzt wird. Bei uns am Berufskolleg gibt es solche Konstellationen abseits vom Fach Religion durchaus häufiger. Nur dachte ich, dass die allgemeinbildenden KuK an dem Beispiel "Religionslehrer" den Unterschied eher nachvollziehen können.

    Wobei ein systematisches Erfassen sicher Sachen offenbart, die eine SL nicht BEWUSST für jeden einzelnen wahrnimmt.

    Bei Deinen Ausführungen mußte ich gerade an "den Vollzeit Religionslehrer" denken, der bei einem Deputat von 26 Stunden floglich 26 Klassen mit jeweils einer Wochenstunde vor der Nase hat. Dessen Zeiterfassung dürfte sich extrem vom Deutschlehrer mit jeweils 4 Stunden/Klasse unterscheiden. Sicher braucht er weniger Zeit für Korrekturen, aber dafür wird er bei 26 Klassen praktisch quer durch die ganze Schule gejagd und muss an sehr viel mehr Konferenzen teilnehmen. Selber habe ich das Phänomen zuletzt bei den Zeugniskonferenz bemerkt, als manche Kollegen bemerkten, dass sie zeitgleich an drei Zeugniskonferenzen teilnehmen sollten.

    ich denke nicht, dass sich das ändert, sondern das genau das passieren wird, was einige vermuten, dass der AG nur sagt, das war ja keine angeordnete Mehrarbeit, ihr hättet ja einfach weniger Zeit für Korrigieren, Vorbereiten, Elternkommunikation, Absprachen usw. nutzen können, selber schuld.

    Und genau das werde ich dann tun: "So liebe Schüler, schlagt das Buch auf, S. 78f und beantwortet dann Frage 1-3."

    OT: hast du so ein ausuferndes Smarthome, dass es sich krass bemerkbar macht? Meines wächst auch immer weiter, aber kann bisher an Verbräuchen keine wirkliche Änderung feststellen.

    Wir haben für das ganze 2-Familienhaus nur einen Stromzähler (früher hatten wir zwei), weil es total blöd wäre, wenn ich den Strom produziere und für 8ct/kWh einspeise, den mein Papa dann in der anderen Wohnung für 30ct/kWh kaufen müßte. Daher rede ich immer von dem kompletten Haus. Außerdem bekommt man das bei der ganzen Haustechnik eh nicht mehr so genau auseinander dividiert wer da welchen Stromverbrauch verursacht hat.

    Wenn nachts alles aus ist, also nur zwei Kühlschränke und ein kleiner Gefrierschrank laufen, haben wir mit der ganzen anderen Haustechnik schon einen Grundverbrauch von ca. 500W. Da sind dann noch der DSL-Router, 4 Netzwerk-Switches, Sat-Multischalter, ein wenig EIB/KNX und die Wärmepumpen-Steuerungen aktiv.

    Hinzu kommt, dass der Bedarf in den nächsten Jahrzehnten auch deutlich steigen wird.

    Das Problem sehe ich auch. Als wir hier noch mit Gas geheizt und Diesel getankt haben und keine "Smart Home"-Haustechnik hatten, sind wir im 2-Familienhaus beim Strom mit 5MWh/Jahr ausgekommen.

    Jetzt, mit inzw. zwei E-Autos, Smart Home, Brauchwasser- und Heizungs-Wärmepumpe sowie Batterie-Speicher habe ich im Sommer an guten Tagen eine Photovoltaik-Produktion von 150kWh und speise trotzdem nicht ins Netz ein. Wir haben also heute an einem Tag einen Verbrauch, den wir früher in 2 Wochen hatten. Die beiden E-Autos sind echte Großverbraucher. Überschlagsmäßig kommen wir auf jetzt auf einen Strombedarf von 40MWh/Jahr. Das ist schon eine ganz andere Dimension als früher.

    Wenn man einen entsprechend hohen Verbrauch hat, rechnet sich so eine PV-Anlage auch verdammt schnell. Also an dem einen besagten Tag mit den 150kWh hätte ich ansonsten ja den ganzen Strom kaufen müssen. Das wären dann 150*0,3=45€ gewesen, nur an diesem einen Tag. Aber ok, so gute Sommertage hat man selten. Aber im Durchschnitt fährt die PV-Anlage schon so grob 20€ jeden Tag an Ersparnis ein für Strom, den ich eben nicht mehr einkaufen mußte sondern selber produzieren konnte.

    aber es geht um Schwankungsspitzen, die ausgeglichen werden müssen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint (was selten über ganz Europa gleichzeitig der Fall ist.

    Also ich kann mir schon vorstellen, dass es in einer kalten windstillen Winternacht in ganz Europa praktisch keine erneuerbaren Energien gibt und der Verbrauch durch Wärmepumpen gleichzeitig sehr hoch sein wird.

    Wie gesagt mußten die tiefen Bergwerke bei uns schon gekühlt werden, damit dort unten überhaupt Menschen arbeiten konnten. „Geeignet“ bedeutet für mich, dass man in relativ geringer Tiefe bereits auf große Hitze stößt. In weniger geeigneten Gegenden muss man tiefer bohren, um auf die gleichen Temperaturen zu stoßen.

    In der Sowjetunion wollten sie einen Tiefbohrrekord erzielen und haben die Bohrung auf fast 12.300m abgeteuft bevor es da unten so heiz wurde, dass das Metall des Bohrers soweit an Festigkeit verloren hat, dass sie nicht mehr weiter konnten.

    Entsprechend sehe ich laienhaft bei Tiefenbohrungen auch weniger die Tiefe als viel mehr die Temperatur dort unten als Herausforderung. Also als Gedanke: Wir bohren so lange weiter, bis wir da unten eine Temperatur von 230°C erreichen. In günstigen Regionen ist das in 300m Tiefe der Fall, in ungünstigen Gebieten in 3.000m.

    Da die Länder faktisch pleite sind, würde eine Abkehr sicherlich nicht die finanziellen Vorteile mit sich bringen, die du dir erhoffst.

    Das Argument zählt nicht, zumindest nicht vor Gericht. Dort heißt es: „Geld hat man zu haben.“ So kann man ja auch nicht mit Verweis auf „Ich habe gerade kein Geld“ Schadenersatzzahlungen ablehnen.

    Wo hast du denn den schönen Schlüssel her? Den gibt es hier leider nicht.

    Müßte ich mal in der BASS NRW nachsehen. Ich weiß nur, dass ich damals als Referendar von der Schulleiterin zusammengefaltet wurde, weil ich in der Aula alleine knapp 50 Schüler beaufsichtigt habe und das nicht gedurft hätte.

    Ich habe Hoffnung, dass es dann leichter wird … oder zu einem Ausgleich kommen muss.

    Ich habe die Hoffnung, dass dann diese ganzen unsinnigen Aufgaben, die uns in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer noch oben drauf aufgebürdet wurden, endlich wieder eingestampft werden. Wenn der Arbeitgeber dann die Wahl hat individuelle Förderpläne für einzelne Schüler durch uns erstellen zu lassen oder alle Schüler 3 Stunden mehr Unterricht pro Woche bekommen, weil beides gleichzeitig das Arbeitszeitbudget sprengt, dürfte die Entscheidungsfindung interessant werden.

    Dann werden die IT'ler damit beauftragt, das fette Windows durch ein hübsches Linux zu ersetzen

    Läuft Autodesk Inventor oder Solid Works auf Linux? Und nein, ich wir wollen uns nicht noch mehr Baustellen mit WINE und Co. ins Haus holen. Es muss direkt vom Hersteller der Software unterstützt werden.

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