nun ein Problem hat, wenn der ÖPNV-Streik Auswirkungen auf die Schülerzahlen in seinem Unterricht hat.
Damit habe ich kein Problem. Ich habe ein Problem mit der Bequemlichkeit, die hier als Selbstverständlichkeit propagiert wird. Es streiken die Busse, aber draußen ist es trocken, um die 10°C warm und Glatteis ist auch nicht zu erwarten. Also eigentlich bestes Wetter, um zu marschieren. Und ja, ggf. müßte man dann die Unterrichtszeit einkürzen. Da könnte man dann den Sportunterricht ausfallen lassen. Schließlich haben sich die Kinder auf dem Hin- und Rückweg schon genug bewegt.
Aber macht nur so weiter, nur wundert Euch dann nicht, wenn die Kinder nicht einmal mehr nach Hause finden würden, wenn der Schulbus auf der Rückfahrt mal ausfällt, weil sie überhaupt keinen Orientierungssinn mehr haben.
Und wie war es denn mit der Zumutbarkeit des Pendels für das Kind in deinem Haushalt, das keine Schule am Wohnort erhalten hat / erhalten sollte?
Ja, 8,5km, eine Strecke, mit Umsteigen, weil die lokale SPD die Gesamtschule favorisiert und darum die 200m entfernte Realschule kleinhalten will. Ist halt so. Das Gleiche in groß ist ja mein eigener Arbeitsweg, 120km, eine Strecke, ... und hier regen sie sich über 50km Abordnungen auf.
Wer mißt hier mit zweierlei Maß?