Beiträge von plattyplus

    kleiner gruener frosch

    • PC: Die Alternative wäre es ganz analog vor Ort zu leben und das Forum hier Forum bleiben zu lassen. Das funktioniert auch.
    • Handy: Man kann auch ohne leben. Zuhause und auf der Arbeit hat man zudem Festnetz.
    • Herd, Backofen: Den gibt es auch mit Gas-Befeuerung, wenn keine Gasleitung vorhanden notfalls Gastank in den Garten oder Camping-Kocher
    • Thermomix: braucht niemand
    • Warmwasser-Bereiter: habe ich nicht, Gasherd ist schneller
    • Spülmaschine: man kann auch von Hand spülen

    Also wenn O. Meier wollte, könnte sie auch ohne das alles leben, will sie aber nicht, was man allein schon daran sehen kann, daß sie hier in diesem Forum unterwegs ist.

    Wir war das bei dir nochmal mit deinem Studienablauf? Da hat's auch nicht für den gewünschten Abschluss gereicht, wenn ich recht erinnere.

    Fragst Du jetzt mich, weil Du mich zitiert hast?
    Ich hatte einen NC und bin so gerade eben im dritten Nachrückverfahren ins Studium reingekommen. Konkret ging es da am Ende um 3 Punkte (von den insg. 900 Punkten, die man in NRW im Abi macht), daß es sich noch ausgegangen ist.

    Moin,

    Haustiere wären in so einer Situation für mich ohne Belang. Was das volljährige Kind angeht, müßte man darüber reden, ob es sich einfach generell gegen jegliche Veränderung sträubt, einfach weil es eine Veränderung ist, oder woran das Festhalten am Wohnort liegt? Hat das Kind am Wohnort bereits eine Lehrstelle, eine eigene Freundin, ...?

    Einzig entscheident dürfte die Frage bzgl. des Lebensabschnittsgefährten werden. Also was ist dir da wichtiger und welche Strecken sind da für Euch beide nicht mehr zumutbar? Bei mir sieht es z.B. so aus, daß ich täglich 120km zur Arbeit fahre (einfache Strecke) und unsere beiden Arbeitsplätze aktuell 190km weit auseinander liegen. Das halte ich jetzt schon 10 Jahre so durch. Entscheidender als die Strecke ist da die Fahrzeit.

    Würdest du denn als Fachinformatiker oder Pflegekraft eine Ausbildung machen, wenn dein Studium nicht gefragt wäre?

    Stell Dir mal vor du wolltest Germanistik studieren, der NC darauf läge aber bei 0,8 und ansonsten hättest du 25 Jahre Wartezeit (50 Wartesemester). Ich denke schon, daß du dich dann nach einer anderen Ausbildung bzw. einem anderen Studium umsehen würdest, allein schon der wirtschaftlichen Not geschuldet.

    Ich kann NRW - Lehrerin nur zustimmen. Es geht - gerade bei einem Schülerklientel, das herausfordernd ist bzw. das inklusiv beschul wird (mehrere Förderbedarfe ggf) auch um einen Beziehungsaufbau, d.h. dass die Lehrkräfte nicht zu oft wechseln ... Die Schulleitung wird dich schon allein aus diesem Grund nicht freigeben.

    Das sehe ich leider auch so. Entsprechend sehe ich nur eine Möglichkeit von der Schule wegzukommen, indem man sich wirklich auf alle Beförderungsstellen an anderen Schulen, die von der Fahrzeit her noch erreichbar sind, bewirbt. Sobald man irgendwo ein Beförderungsamt bekommt, muß einen die Schulleitung mit sofortiger Wirkung, auch mitten im Schuljahr, gehen lassen.

    Wir hatten bei uns an der Schule den Fall, daß sich ein Lehrerehepaar getrennt hat und es den beiden als nicht zumutbar erschien, daß sie sich noch täglich am Arbeitsplatz über den Weg laufen. Dank erfolgreicher Bewerbung auf eine Beförderungsstelle an einer anderen Schule war die Kollegin dann zwei Wochen nach den Herbstferien mit drei Tagen Vorwarnzeit weg.

    Brandenburg möchte Bachelor auf A12 und A11 verbeamten, wenn sie sich gleichzeitig weiter qualifizieren.

    Was bekommt dann ein vollwertig fertig ausgebildeter Lehrer mit den Fakulten Maschinenbau- und Fertigungstechnik, Besoldung nach B1 oder B2?

    Entschuldigung, aber die Besoldungsgerechtigkeit zwischen den Gruppen ist da einfach nicht mehr gegeben.

    Wenn sie heute Lehrer suchen, sollen sie den Lehrer in einem Dualen Studium ausbilden und gleich ab Studienbeginn A8 oder so zahlen.

    Für mich stellt sich insb. die Frage, ob Putin das Zeug „nur“ an der Front gegen Soldaten, die Gasmasken dabei haben, einsetzen wird oder auch die Zivilbevölkerung in Großstädten damit angreift. In letzterem Fall dürfte das echt eine rote Linie sein.

    Wobei man natürlich auch erst einmal genau feststellen muß wie welche Seite (Arbeitgeber vs Arbeitnehmer) einen „Fachkräftemangel“ definiert.

    Es gibt Betriebe, die von einem „Fachkräftemangel“ reden, weil sich auf jede ausgeschriebene Lehrstelle weniger als 6 Bewerber melden und ihnen so die Auswahl zu gering ist.

    Echt? Über sowas rege ich mich definitiv nicht auf. Liegt wahrscheinlich daran, dass so einige SuS in unseren BFS- und BES-Klassen eh nur sitzen, weil's warm und trocken ist - sprich: um ihre Schulpflicht zu erfüllen.

    Ich habe auch schon Klassenarbeiten mit einem Notendurchschnitt von 5,0 und schlechter zurückgegeben und habe aus den von dir genannten Gründen auch kein Problem damit.

    Die Jugendlichen müssen sich doch nicht mehr früh bewerben oder ellenlange Bewerbungsanschreiben formulieren! Es reicht, wenn sie ne Whatsapp schreiben, dass sie eventuell dort ne Ausbildung machen wollen. Dann werden sie vom Arbeitgeber persönlich abgeholt.

    Wenn Du eine Lehrstelle bei Donald McBurger als Systemgastronom haben willst, mag das stimmen. Aber für die richtig guten Lehrstellen in der Großindustrie liegt der Vorlauf bei über einem Jahr.

    die da ja praktisch nur aus Multiple Choice bestehen kann

    Nee, die müssen bei mir schon Fließtext schreiben. Ich achte bei der Korrektur aber dann darauf, daß bestimmte Fachbegriffe in den Antworten richtig angewendet werden.

    Auch wenn die Deutschlehrer es wollen, mache ich keine Rechtschreibkorrektur.

    Wir haben auch Kollegen mit reinen Nebenfächern, die die in diesem Thread genannte Grenze von 300 Schülern "knacken", teilweise nur epochal für ein Halbjahr, dann neue Lerngruppen - die sind teilweise froh, wenn sie irgendwann die Namen aller Kinder kennen, die sie unterrichten.

    Kann ich bestätigen. Ich hatte im ersten Halbjahr 430 Schüler in 16 Klassen, überwiegend nur einstündige Fächer. Allein die Idee auch nur zu versuchen deren Namen alle zu lernen ist komplett abwegig.

    Aber ich kenne ja auch noch die Erzählungen meiner Großeltern über beide Weltkriege und von meinem Onkel, der mit 17 noch eingezogen wurde.

    Ich habe aus dem 2. Weltkrieg noch zwei Volks-Gasmasken, die damals für die Zivilbevölkerung gedacht waren, weil mit Giftgas-Bombenangriffen gerechnet wurde, im Keller liegen.

    Meine Verlobte hat aus ihrer Kindheit in der DDR noch eine Handgranaten-Attrappe im Schrank, mit der damals in der Schule der Weitwurf trainiert wurde. Im Westen war das bei den Bundesjugendspielen ja immer der Schlagball-Weitwurf.

    Also soweit ist das alles noch nicht weg.

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