Beiträge von plattyplus

    Weil es eine Leistung für die Kinder ist, diese sind über den Vater mitversichert.

    Und ich frage mich gerade, warum die Kinder zu 100% über den Vater mitversichert werden. Fair ist das doch auch nicht, wenn die Mutter sich per Privatversicherung aus dem Solidarsystem verabschiedet hat. Eigentlich müßte jedes Kind doch zu 50% privat versichert werden bzw. die GKV entsprechende Zusatzbeiträge verlangen.

    Erinnert mich gerade an meine eigene Kindheit. Meine beiden Eltern waren als Angestellte berufstätig, in zwei unterschiedlichen GKVen und die beiden Kassen haben sich darum gestritten wer meine nicht unerheblichen Kosten übernimmt. Ende vom Lied war, daß meine Eltern in eine gemeinsame GKV gewechselt sind, einfach um den bürokratischen Wahnsinn loszuwerden.

    Vielleicht muss man die Frage andersherum stellen: vlt. ist eine Schulform, die es nicht schafft auch lernzieldifferent zu fördern, schlicht nicht mehr zeitgemäß.

    Es gibt aber keine Schulform, die es schafft lerndifferenziert innerhalb einer Gruppe zu unterrichten. Selbst in den Gesamtschulen finden keine Binnendifferenzierung statt. Stattdessen werden die Schüler in unterschiedliche Kurse mit unterscheidlichen Leistungsniveaus geschickt. Das findet dann zwar alles innerhalb eines Gebäudes statt, aber die Gruppen sind auch dort wieder getrennt, so als würde sich ein Gymnasium und eine Förderschule den Schulhof teilen.

    Binnendifferenzierter Unterricht innerhalb einer Lerngruppe und dann auch noch den Extremfall mit inkludierten Schülern mit emotionalem und sozialem Förderbedarf ist eine Schimäre.

    Plattyplus tut das aber ganz offensichtlich.

    Was? Das ich das Auto als alternativlos darstelle? Nein!

    Aber: Jeder von uns hat dafür zu sorgen, daß er pünktlich zum Dienst erscheint. Ich finde es einfach generell total daneben, daß manche Kollegen gerade in unserem Beruf immer wieder Ausflüchte suchen, warum sie nicht in der Lage sind irgendeine Tätigkeit durchzuführen. "Defekt spielen", wie es Adam Smith in seiner Spieltheorie definiert hat und was eine nicht unerhebliche Zahl der Kollegen praktiziert, darf nicht zum Erfolg führen, denn sonst ist der, der die Arbeit macht, der Dumme, der daraufhin dann auch irgendwann "defekt spielt" und so nach mehreren Iterationen das System in den Zusammenbruch treibt.

    Also, nehmt Euer Schicksal in die Hand,

    Das hört sich für mich so an, wie: „Sei möglichst unselbstständig (kein Führerschein, Sozialpunkte für diverse Dinge, …), dann geht es dir in dem System ‚Beamtentum‘ gut. Wer selbstständig ist und über Führerschein etc. verfügt, ist der Dumme.“

    Ist genauso wie das alljährliche Theater um die Klassenlehrerschaft im Kollegium. Wer sich da in der Vergangenheit sehr passiv verhalten hat, wird dafür damit belohnt, daß er keine Klasse als Klassenlehrer mehr bekommt. Wer hingegen den ganzen Verwaltungskram solide abarbeitet, bekommt als „Dank“, weil es ja so gut klappt, gleich mehrere Klassen aufgedrückt.

    Wer keinen Führerschein hat oder aus anderen Gründen nicht mit dem Auto fahren kann oder will, kann dazu nicht ernsthaft verpflichtet werden.


    Wer nicht mit dem Auto fahren will? Dieser Wille zur Nichtleistung ist meiner Meinung nach genau so irrelevant wie der Wille an einem bestimmten Wochentag nicht arbeiten zu wollen. Im Zweifelsfall muß man dann auch mit den Konsequenzen klarkommen, also in letzter Konsequenz einer Entlassung aus dem Beamtenverhältnis wegen Arbeitsverweigerung.

    Dann muss er den "Unterrichtsstoff" ändern, anpassen oder anders aufbereiten, damit die SuS in der Lage sind, ihn zu verstehen. Das ist doch unsere Kernaufgabe als Lehrer?

    Falsch!

    Er hat den Unterrichtsstoff so zu vermitteln, daß die Schüler am Ende fit für die Universität sind. Alle, die bei den entsprechenden Tempo und der Komplexität des Stoffs nicht mitkommen, sind im falschen Bildungsgang.

    Am BK sage ich das den Schülern auch direkt so, wenn sie sich über die schlechten Noten beschweren, gleichzeitig aber offen sagen, daß sie nur im Unterricht sitzen, damit ihre Eltern Kindergeld bekommen: „Wenn es Euch darum geht, müßt ihr in die Ausbildungsvorbereitung wechseln. Dort ist das Niveau geringer. Hier in dem vollschulischen FHR-Bildungsgang geht es darum den Schülern, die zur Fachhochschule wollen, so gut vorzubereiten, daß sie dort bestehen können!“

    Nachtrag: Dort in der Ausbildungsvorbereitung unterrichte ich dann auch ganz andere Themen in einem ganz anderen Tempo mit einer anderen didaktischen Aufarbeitung.

    Wenn du Straftaten ankündigst (siehe #57 i.V.m. §185 StGB), dann muss man das mit Sicherheit nicht so stehen lassen.

    Mit sowas verdient ein Jan Böhmermann im öffentlichen rechtlichen Fernsehen doch sogar noch Geld. Bei ihm frage ich mich jedesmal, ob er im Namen der Satire auch einstecken kann oder dann doch im Sinne von Mimimi nach der Strafverfolgung schreit.

    Meine eigene Ost-Verwandschaft ist übrigens absolut anti-russisch eingestellt, die älteren hatten es aber auch zu DDR-Zeiten überhaupt nicht lustig.

    Meine Ostverwandtschaft ist auch zum überwiegenden Teil, ein Stasi-Major ausgenommen, auf ganzer Linie anti-russisch sowie generell anti-kommunistisch eingestellt. Für sie gehört die Linke mindestens genauso verboten wie die afd.

    Aber ja, als beim Mauerbau 1961 mein Opa von seiner Familie getrennt wurde, er sollte im Osten bleiben, während Frau und die beiden Kinder in den Westen sollten, gab es nichts mehr, was ihn aufhalten konnte. Spätestens in dem Moment hatte sich der komplette Ostblock für ihn zum Feind erklärt, den es mit aller Macht und allen Mitteln zu bekämpfen galt.

    Die BürgerInnen der DDR hatten ja bekanntermaßen andere Sorgen.

    Für meine Verlobte, die in der DDR groß geworden ist, gibt es keinen Unterschied zwischen der Hitlerjugend und den Pionieren der FDJ, nur die Uniformen hatten unterschiedliche Farben, einmal braun und einmal blau. „Wehrsport-Übungen“ zur Vorbereitung auf den Militärdienst gab es jedenfalls bei beiden.

    Ich meine eher, man hätte viel früher klare Kante zeigen müssen. Stattdessen schwurbelt Steinmeier immer noch was von "Putins Krieg". Es ist der Krieg der Russen.

    Das sehe ich ähnlich. So hätte ich mir eine Zeitenwende-Rede des Bundespräsidenten gewünscht, in der er Putin auf eine Stufe mit Hitler stellt und auf dieser Basis feststellt, daß es Deutschlands historische Verpflichtung ist alles dafür zu tun, daß sich so etwas nicht wiederholt. Entsprechend bekommen die Waffenschmieden den Auftrag im rund um die Uhr Betrieb alles zu fertigen, damit die Ukraine den Krieg so schnell wie möglich gewinnt und den Diktator Putin niederkämpft. Diesmal stehen wir auf der anderen Seite der Geschichte.

    Das ist bei ehemaligen DDR-Bürgern anders, die Erziehung ist eine andere, tief verwurzelt Wertschätzung und Ehrfurcht. Auch wenn darüber nicht gesprochen wird. Was man in seiner Kindheit eingetrichtert bekommt, sitzt tief.

    Also alle Ostdeutschen, die ich kenne, zeichnen von den Russen ein viel negativeres Bild, als ich dies als Westdeutscher könnte. Für die ex DDR-Bürger sind Russen Besatzer bzw. Unterdrücker, denen man sich in Warschauer Pakt bedingungslos zu unterwerfen hatte. Von ihnen habe ich auch den Vergleich von Stalin mit Hitler.

    Ich würde es wirklich begrüßen, wenn man dieses ganze unnötige private Feuerwerk einstellen würde hierzulande- wie in zahlreichen anderen Ländern auch- zugunsten guter, professioneller Silvesterfeuerwerke der Kommunen,

    Problem dabei: So viele professionelle Feuerwerker gibt es gar nicht, um zeitgleich zum Jahreswechsel in jeder Kommune ein Feuerwerk abzubrennen. Selbst, wenn man nur in jeder Kreisstadt ein Feuerwerk veranstaltet, stelle ich es mir schwer vor genug Feuerwerker zu bekommen.

    Ja, finde ich auch. Alles, was irgendjemandem Spaß macht, sollte von allen anderen erduldet werden.

    Genau,

    laßt uns doch zum Schutz der heimischen Vogelpopulation die Katzenhaltung verbieten. Australien und Neuseeland machen vor wie Umweltschutz geht.

    —> https://www.n-tv.de/wissen/Katzen-…le21161772.html

    Oder laßt uns die Hundehaltung verbieten, weil die freilaufenden Hunde was Wild aufscheuchen und der Hundekot auf Heuwiesen für tote Rinder verantwortlich ist.

    —> https://www.agrarheute.com/pflanze/immer-…-feldern-524916

    Wie gesagt, sollte man als Tierhalter, und ich habe selber eine Fellnase, mal von dem hohen moralischen Roß absteigen. Die Tiere gehen diversen Mitmenschen auch auf die Nerven.

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