Bei uns ist schwarz Pflicht. Eine Kollegin hat versehentlich mal in blau unterschrieben, da wurden die Zeugnisse neu gedruckt.
Beiträge von plattyplus
-
-
Genau genommen braucht es sogar eine spezielle Zertifizierung
Unterschreibt Ihr auch all die Zeugnisse mit dokumentenechten Stiften? Ich sage nur: "DIN 16554".
-
Ich kann nachvollziehen, wovon deine Aufgebrachtheit zeugt, jedoch stimmt mich die Art der Formulierung deiner von mir zitierten Zeilen zugegebenermaßen etwas traurig. Traurig vor allem deswegen, weil ich annehme, dass es in einer solchen Situation einige KuK -vor allem jene, die die Arbeit der erkrankten Kollegin übernehmen müssen- gibt, die ähnlich denken würden und genau aus diesem Grund möchte ich bei deinen Zeilen nicht speziell auf dich eingehen, sondern auf die Allgemeinheit schließen.
Ich habe es halt schon mehrfach erlebt, daß bestimmte Kollegen immer wieder Krankmeldungen einreichen und sich so vor ungeliebten Aufgaben drücken. Den letzten Zwist hatte ich deswegen gerade erst vor 2 Wochen mit unserem SV-Lehrer. Er hatte bestimmte Schüler zu Gesprächen eingeladen, war dann aber selber nicht zu den Terminen zugegen. Jedenfalls standen morgens die Schüler/Azubis samt Eltern/Ausbildungsbetrieben vorm Lehrerzimmer und der werte Kollege, der das alles angeleiert hatte, war natürlich krank. Er hielt es auch nicht für nötig uns über die Termine zu informieren, so daß wir uns irgendwie darauf hätten vorbereiten können. Ihn darauf angesprochen, warum es denn nicht wenigstens ein Telefonat oder eine eMail gab mit der Information, kam als Antwort nur, daß jemand, der "krank" ist, ab der Sekunde sofort den Hammer fallen lassen kann, egal wie drastisch die Folgen für das System Schule sind.
Ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass eine Überprüfung der Dienstfähigkeit begründet werden muss und es dazu einer mehrwöchigen Krankschreibung und der Perspektive, dass die Person auch nicht in absehbarer Zeit wieder einsetzbar ist, bedarf. Auf welcher Basis soll man denn die Kollegin sonst dorthin schicken?
Ich meine diese Frage wirklich ernst. Es herrscht in Lehrerzimmern oft diese Vorstellung , dass der „Amtsarzt“ irgendwelche Überprüfungen durchführt. Auf welcher Grundlage ? Und was genau soll der Amtsarzt überprüfen ?
Wir hatten so einen Fall, bei dem der Kollege zum Amtsarzt geschickt wurde. Da lief es so, daß der Kollege sich zu Schuljahresbeginn weigerte eine Abschlußklasse zu übernehmen, weil er dann ja auch die Abschlußprüfung stellen müsse und dieses ihm nicht zumutbar sei. Er verwies auch gleich darauf, daß er sich dann im entsprechenden Zeitraum krankmelden würde, um der Pflicht zur der Erstellung der Abschlußprüfung aus dem Weg zu gehen. Ein halbes Jahr später kam es dann, wie es kommen mußte. Pünktlich zur Abgabe der Prüfungsvorschläge war der Kollege 5 Wochen "erkrankt". Aufgrund seiner Drohung zu Beginn des Schuljahres durfte der Kollege dann beim Amtsarzt vorstellig werden, welcher ihm die vollständige Dienstfähigkeit attestierte. Daraufhin durfte er dann die Abschlußprüfung unter persönlicher Aufsicht der Schulleitung anfertigen. Es geht also doch. Jedenfalls war der Rest des Kollegiums danach am Jubeln, daß endlich mal jemand dem werten Herrn Kollegen die Stirn geboten hat.
Es gibt halt im System immer wieder Kollegen, die "defekt spielen" (siehe Spieltheorie) und leider auch viel zu oft damit durchkommen. So haben wir z.B. einige Kollegen, die nicht mehr als Klassenlehrer eingesetzt werden, weil sie sich dann höchstwahrscheinlich doch wieder ihren Verwaltungspflichten entziehen.
Sie ist krank geschrieben aufgrund psychischer Probleme, die sie auf die Schule zurückführt. Einen Kontakt zu irgendjemanden an der Schule lehnt und blockiert sie hartnäckig ab.
Und in dem hier präsentierten Fall denke ich von der beschriebenen Kollegin genau das Gleiche. So lange sie die Kraft hat Kontaktversuche abzublocken kann sie nicht wirklich schwer erkrankt sein und das ihre Krankheit schulbedingt ist, vermutet auch nur sie selber. Ärztlich bestätigt ist da rein gar nichts.
-
Ich würde es mir verbitten, meine SL unangemeldet und ungebeten auf der Türmatte stehen zu haben
Wie kommst du auf "unangemeldet"?
Aber wenn wir schon dabei sind, daß die erkrankte Kollegin auf keinen Fall in irgendeiner Art und Weise kontaktiert werden darf, würde ich das gerne durch den Amtsarzt bestätigt haben. Ansonsten wird sie ja wohl in der Lage sein ihre bisher erarbeitete Dokumentation postalisch der Schule auszuhändigen. Sollte auch das nicht möglich sein, liegt der Verdacht nahe, daß sie diese gar nicht angefertigt hat und die "Krankheit" nur der Verdeckung dient.
-
Um mal aus die Sicht einer Betroffenen einzunehmen: Eine gute Freundin unserer Familie ist GS-Lehrerin. Im November wurde bei ihr ein schwerer Burnout diagnostiziert. Sie hatte sich vorher schon wochenlang noch irgendwie zur Arbeit geschleppt, obwohl sie nicht mehr konnte, weil es auch an ihrer GS keinerlei Reserven mehr gibt - im Gegenteil, ihre Parallelklasse wurde schon von einer ungelernten Kraft aus dem Ganztagspool übernommen, weil deren KL im September in die Burnout-Krankschreibung gegangen ist. Sie wollte weder diese völlig überforderte "Einspringerin" noch das Kollegium hängen lassen, und ist dabei schlussendlich immer tiefer in den Burnout gerutscht.
Und genau deswegen schreibe ich das hier so hart. Dadurch, daß jetzt andere Kolleg*innen die Aufgaben noch oben drauf gepackt bekommen, kommen eben diese ihrem eigenen Burnout näher.
-
Man braucht zumindest Zugriff auf die Datenbank, einen datenschutzunverdächtigen Rechner und die passende Software. Wenn da nichts vorbereitet ist, läuft nichts.
Du vergißt den Din a3 Farb-Laserdrucker.
-
Da erübrigt sich offenbar weitere mühsame Diskussion.
Das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit. Ich kann jedenfalls nicht verstehen, wie die "gesunden" Kollegen immer weiter mit Arbeit zugeschüttet werden können, weil andere KuK sich nicht im Stande sehen ihre Notenlisten postalisch an die Schule zu schicken. Im konkreten Fall soll jetzt sogar der BufDi ran. Diese Ungleichbehandlung stinkt doch zum Himmel und schlägt bei mir in die gleiche Kerbe wie die Schwangerschaftsvertretung, bei der die Vertretungskraft gar keine Rechte hat und über die Sommerferien natürlich nicht bezahlt wird, wohingegen die Schwangere, oder in diesem Fall Erkrankte, auf Rosen gebettet wird.
Ich denke da in dem anderen Fall daran, daß aus Datenschutzgründen nicht einmal der Name der zu vertretenden Kollegin im Zeitvertrag steht, so daß die Vetreterin gar keine Chance hat nachzuvollziehen, ob sie zurecht vorzeitig wieder entlassen wurde, wenn irgendeine Frau an die Schule zurück kehrt. War die Frau, die ihr da präsentiert wird, wirklich die Kollegin, die sie vertreten hat? Oder wurde die nur aus dem Hut gezaubert, um die Vertretungskraft loszuwerden?
-
Da sieht man aber, dass du die Kreuze scheinbar auch nicht verstehst, denn es ist eben nicht in Noten umzuwandeln, sondern sagt etwas über den momentanen Leistungsstand des Kindes aus, ob es etwas zu 100% schon kann, zu 75% schon kann, halb kann oder eben eher weniger als halb.
Für mich sind die Schulzeugnisse in Klasse 1 und 2 nichts weiter als Arbeitszeugnisse, die der Arbeitgeber auch immer positiv zu formulieren hat. Wie heißt es da so schöpn: "War stets bemüht..."
Hier mal die Übersetzungshilfe für die Eltern, welche Schulnoten sich dahinter verbergen.
--> https://magazin.sofatutor.com/eltern/schulze…entschluesseln/In der DDR gab es auch bereits ab Klasse 1 Noten, hat auch funktioniert.
-
Sie ist krank geschrieben aufgrund psychischer Probleme, die sie auf die Schule zurückführt. Einen Kontakt zu irgendjemanden an der Schule lehnt und blockiert sie hartnäckig ab. Ein Austausch an Daten, Aufschrieben, etc. findet also nicht statt.
Könntet ihr für sie einen Termin beim Amtsarzt machen, um die Erkrankung und Krankschreibung bestätigen zu lassen? Das sie selber die Erkrankung auf die Schule zurückführt, würde ich überprüfen lassen. Das riecht doch danach, daß die Kollegin noch eine Rechnung mit der Schulleitung offen hat und so vor der Versetzung noch einmal nachtreten will.
Nachtrag: Da sie an eine andere Schule versetzt wird, würde ich den Amtsarzt bestellen, allein schon um festzustellen, ob sie an dieser neuen Schule überhaupt dienstfähig ist.
-
Wer ist denn in diesem Fall eine Querulantin?
Die, die passend krankfeiert, ja genau, "feiert", um ihre ungenügende Arbeitsleistung aus dem kompletten Schuljahr zu vertuschen. Sowas an passender Stelle eingesetzt, führt ja dazu, daß man überhaupt keinen Leistungsstand mehr zu erfassen braucht.
Und ja, ich habe genau solche Leute, die mit ihrem Verhalten und der Nichtleistungserbringung sogar geprahlt haben, bereits kennengelernt.
-
Eine Bitte an alle Kolleginnen und Kollegen: Bitte seht nicht alle Dokumentationspflichten oder Informationsweitergaben als persönliche Schikanen sondern auch als Absicherung, dass man Euch im Fall der Fälle nicht belästigen muss.
Das kommt halt alles immer noch weiter oben drauf und wenn man bei uns fragt, wo man etwas dokumentieren soll, dann heißt es praktisch immer nur: "Im Computer". Dort sucht man sich aber zwischen MS Teams, dem Schulnetzwerk mit diversen Netzlaufwerken, dem Verwaltungsnetz mit diversen Netzlaufwerken, Schild und WebUntis einen Wolf, bis man überhaupt erst einmal den Speicherort gefunden hat. Danach kommt dann noch die Frage, wie man die Daten dort überhaupt eingeben kann/soll.
Stttdessen ist alles mit irgendwelchen Ministerialverordnungen, die wir beinahe täglich durch die Dienst-eMail Postfächer geblasen bekommen, zugemüllt.
Das mag alles zwar gut gemeint sein, aber es ist im Ergebnis die reinste Schikane.
Ein Tipp an alle Kolleginnen und Kollegen in Leitungspositionen: Bitte überlegt mal, welche Personen an bestimmten Zeitpunkten nicht ausfallen dürfen und versucht dies vorzudenken.
Das hatten wir gerade. Der einzige Kollege aus der SL, der Zeugnisse drucken kann, ging genau einen Tag nachdem er das letzte Versetzungszeugnis gedruckt hatte, in Corona-Quarantäne. Glück gehabt. Sonst hätte es in diesem Schuljahr gar keine Zeugnisse gegeben.

Manche Kollegen munkelten schon, daß wir die alten Zeugnisformulare wieder rausholen sollten, um die Zeugnisse handschriftlich zu erstellen.

-
und wenn die Kollegin nicht von sich aus angerufen hätte [...], hätte nichts passieren dürfen und das auch zurecht
Ok,
dann würde ich als die Vertretungskraft, die diese Zeugnisse ausstellen muß, allen Schülern in allen Fächern durchweg eine 2 geben und fertig. Denn im Beamtenrecht gilt ja: "Unfähigkeit ist kein Dienstvergehen." ... und das ich als Vertreter unfähig bin Noten zu finden, ich habe leider die Stromrechnung für meine Glaskugel nicht bezahlt, ist ja offensichtlich.
-
Vermutlich ist genau sowas der Hintergrund, warum wir die Noten der einzelnen Klassenarbeiten zentral dokumentieren (hab nie so recht verstanden, was genau das eigentlich soll). Im Fall des Falles kann man dann zumindest was aus den schriftlichen Noten basteln.
Und mal wieder müssen alle KuK unter ein paar wenigen Querulanten leiden.

Und ja, in dem hiesigen Fall würde ich als SL der Kollegin wohl höchstpersönlich einen Krankenbesuch abstatten, um die Aufzeichnungen zwecks Zeugniserstellung abzuholen.
-
... darüber, daß die "Deutsche Umwelthilfe" endlich mal vor Gericht kein Gehör findet, wenn es um eine Frage nationaler Souveränität und Versorgungssicherheit geht.
--> https://www.n-tv.de/wirtschaft/LNG…le23441861.html
Mal gucken, ob der Anleger für die LNG-Anlieferung wirklich am 21. Dezember in den Einsatz geht, auch wenn damit nur maximal 8,5% unseres Bedarfs gedeckt werden können. Besser als nichts.
-
Ja,
denn ich arbeite auch im eigenen Haushalt nicht zu den „eh da“ Kosten.
Du siehst doch als Sklave des eigenen Gartens?
-
Aber Erdkunde ist doch am BK in P/GL bzw. in GL integriert. Man muss nur halt auch Sowi und Geschichte unterrichten.
Das hilft aber alles nichts, wenn es die Fakulta dafür in NRW nicht gibt. NRW und NDS sind, was die Fakulten an der Berufsschule angeht, zwei Paar Schuhe. Die Unterschiede sind echt alles andere als gering, wie ich selber als Bewohner der Grenzregion zwischen NRW und NDS feststellen durfte.
Ohne die passende Fakulta kann die Stelle ja gar nicht so ausgeschrieben werden, daß man sich darauf bewerben könnte, da mögen noch so viele Inhalte deckungsgleich sein.
-
Wenn ich nicht ganz falsch liege, werden hier aber noch andere Zeiten berücksichtigt. Zum Beispiel bis zu 3 Jahre Studium, Zivil-/Wehrdienstzeiten, Referendariat (?), Vordienstzeiten (?). Verbessert mich, wenn ich falsch liege.
Das wird schon alles berücksichtigt, aber man steigt ja auch gleich mit Erfahrungsstufe 5 ein. Da dürfte das dann quasi alles gleich mit abgegolten sein. Als ich damals in NRW angefangen bin, stieg man bei Besoldungsgruppe a13 noch bei Erfahrungsstufe 3 ein und brauchte dann zweimal 3 Jahre, um in die Erfahrungsstufe 5 zu kommen. Damals wurde mir nur das eine Jahr Zivildienst angerechnet. Das Studium war quasi gleich mit Erfahrungsstufe 3 abgegolten. Erfahrungsstufe 1 wird bei der Besoldungsgruppe a13 gar nicht mehr in den Besoldungstabellen ausgewiesen, weil man für den höheren Dienst ja eh ein Studium absolviert haben muß.
-
ch bin die Strecke in den letzten Wochen sehr oft gefahren...
Hamburg Stuttgart (und dann nochmal eine Stunde Bummelbahn) sind in der Regel: sechs Stunden ICE, eine halbe Stunde in Stuttgart warten und dann eine 45 Stunde weiter in den Süden.
Auch wenn es hier viele nicht hören wollen: Eurowings fliegt die Strecke für 49,99€. Vielleicht wäre das ja auch eine Option.
-
Hat jemand eine Idee?
Sprich bitte mit Deinem Vater über die Alternativen BEVOR du etwas unternimmst in Richtung Beurlaubgung oder Stelle gleich ganz sausen lassen. Ich kann mir gut vorstellen, daß der das nämlich gar nicht will, daß sich die Kinder ihre eigene Zukunft verbauen, um die vorherige Generation zu pflegen.
Meine Eltern haben das Gespräch jedenfalls mit meinen Großeltern geführt und da haben die Alten ganz klar gesagt, daß das Fortkommen der jungen Generation wichtiger ist und sie sich für den Rest ihres Lebens vorwürfe machen würden, wenn die Jungen wegen ihnen zurückstehen würden.
Ich denke gerade an das hier:
Fakt ist, dass ich eine Stelle an einer privaten Schule in Süddeutschland angeboten bekommen habe, welche mich mit 16 Stunden einstellen würde. Ich lebe schon immer auf schmalem Fuss und könnte mich damit arrangieren. Da ich schon lange Zeit berufstätig bin, sind meine Rentenansprüche zumindest vorhanden...
Meine Großeltern hätten es niemals akzeptiert, daß wegen ihrer Pflege die eigenen Kinder, wenn sie selber mal Rentner sind, im Armenhaus landen. Bei meinen Eltern ist es ähnlich. Die würden es auch nicht akzeptieren, daß ich beruflich zurückstecken müßte mit so gravierenden Folgen für den eigenen Ruhestand, wenn sie ihr Leben ohne Hilfe nicht geregelt bekommen würden.
-
Als Beamtin steigst du nicht in Stufe 1 ein, sondern viel höher.
Hier in NRW steigt man als Beamter bei Besoldungsgruppe a13 gleich in Erfahrungsstufe 5 ein und in 30 Jahren geht es dann bis zur Erfahrungsstufe 12.
- Nach 3 Jahren Erfahrungsstufe 6, dann wärst du 40.
- Nach weiteren 3 Jahren Stufe 7 im Alter von 43.
- Stufe 8 im Alter von 46.
- Stufe 9 im Alter von 49.
- Stufe 10 im Alter von 53, ab hier geht es im 4-Jahres Rhythmus weiter.
- Stufe 11 im Alter von 57.
- Stufe 12 im Alter von 61.
Werbung