wenn ich etwas ändern könnte, dann nicht an der Summe des Geldes, sondern an Arbeitsbedingungen und Arbeitspensum.
Aber das Gehalt und das Arbeitspensum hängen doch direkt miteinander zusammen. Wären die Löhne/Bezüge höher, hättest du auch mit einer 80% Stelle Dein Auskommen und entsprechend ein geringeres Arbeitspensum.
Das Materiallager für Euer Infomterial ist häufig die Garage der Vorsitzenden.
Das infomaterial braucht bei uns niemand, das wandert eh regelmäßig in den Müll. Was gewünscht ist, ist Kampfgeist nach dem Vorbild der Bergarbeiter-Streiks rund um das Jahr 1900.
Wenn ich aber sehe, dass in vielen Schulen nur zwei von 10 Tarifbeschäftugten überhaupt zum Warnstreik kommen, dann Frage ich mich, wie sollen wir damit einen Arbeitskampf gewinnen.
Wäre es dann nicht das richtige Zeichen nach innen den Arbeitskampf trotzdem zu starten, abzubrechen und zu verkünden, daß es erfolglos war, weil sich ja praktisch niemand daran beteiligt hat und es entsprechend niemanden zu interessieren scheint? Mir fehlt da das weithin öffentlich sichtbare Zeichen (ggf. auch das Zeichen des Scheiterns), das die Mitglieder zur Fahne ruft.
Wie gesagt, es fehlt ein Claus Weselsky, der ganz klar sagt, daß er kein Problem damit hat, daß die ganze Bevölkerung ihn nicht mag. So lange er für seine Gewerkschaftsmitglieder Geld rausholt, hat er seinen Job richtig gut gemacht, denn nur den Mitgliedern ist er verpflichtet und eben nicht großen Kinderaugen.