Beiträge von plattyplus

    Ich habe mir schon zig mal unterwegs gedacht, es ist sowas urdeutsches irgendwo hin zu fahren nur um rumzukacken, was nicht alles doof ist.

    Kann ich von meinem Urlaub auf Gran Canaria bestätigen. 5-Sterne Hotel, das richtig gut war, und ein paar Deutsche nölten, weil es am Buffet Kokos-, Pistazien- und Caramel-Eis gab und nicht Vanille, Schokolade und Erdbeer.:autsch:

    Im a la Carte Restaurant hätten sie das alles bekommen können, aber dann wäre es natürlich essig gewesen mit der legeren Kleiderordnung auf der Terrasse am Pool.

    Mich guckten manch andere Gäste auch nur noch mit ganz großen Augen an und nölten über die Küche. Neben dem Buffet gab es halt täglich zwei Menüs als "Menü des Tages". Als der Küchenchef morgens an die Tafel geschrieben hat, was es abends gibt, hat Platty halt gleich beim Frühstück das Abendessen bestellt. Über die frühzeitige Bestellung (morgens um 8 Uhr bestellt für abends 21 Uhr) und den entsprechend großen Vorlauf war der Küchenchef dann so froh, daß es für Platty immer was extra gab. :victory:

    Außerdem sollte man die Bestecksprache können. Aber das lernt heute wohl niemand mehr, wie man das Besteck auf dem Teller ablegt und welches Zeichen man der Küche damit gibt?

    Man muß es der Küche doch nicht übermäßig schwer machen. :top:

    Da sollen sich viele in der Tourismusbranche nicht mehr wundern, wenn viele weggehen, sobald sie wieder können/dürfen.

    So ähnlich war es bei meiner Spornradeinweisung (Flugzeuge) auch. Die hätte ich zwei Wochen lang in Süddeutschland machen können oder eben direkt beim Hersteller des Flugzeugs in Südafrika. Ergebnis: Die zweiwöchige Schulung in Südafrika war inkl. Flug nach Südafrika, Hotel und Mietwagen günstiger als eine günstige Pension in Bayern.

    Ach ja, bei der Luftfracht aus Südafrika war es ähnlich. Die komplette Luftfracht ab Johannesburg bis Hannover Flughafen Frachtterminal war genauso teuer, wie es die letzten 70km von Hannover bis an meine Haustür geworden wären. Da habe ich das Paket dann am Flughafen abgeholt.

    Eigentlich müsste doch Fridays-for-Future nach sich ziehen, dass man das Reiseverhalten verändert und auf Rad, Kajak oder gutes Schuhwerk umsteigt.

    Und schon wieder die Deutungshoheit was gut und was schlecht ist für die Umwelt.

    Mein Gegenentwurf: Jeder bekommt ein co2-Budget und darf sich dann überlegen wofür er es "ausgibt". Nur mal so ein paar Gedankenspiele:

    • Ein Pferd ist so umweltschädlich wie ca. 22.000km mit dem eigenen PKW (jeweils jährlich)
    • Ein durchschnittlicher Hund entspricht der Flugreise nach Mallorca
    • Eine Tonne Beton verursacht 600kg co2, also Schluß mit dem Wohnungsbau in den Städten, wo auf dem Lande die Häuser leerstehen
    • ...

    Diese Liste ließe sich noch länger fortsetzen, aber die Luxus-Tierhaltung (also alles außer Nutztierhaltung) zu verbieten und auch den Stadtmenschen Entbehrungen abzuverlangen, kommt natürlich bei der Öko-Wählerschaft nicht an.

    Dass es bei jährlich 55 Mio Auslandsreisen allein von Deutschen anders zugeht, wissen wir doch alle.

    Ja, daß es bei vielen Reisen anders zugeht, wissen wir. Wobei ich es verlogen finde zu sagen: "Wir reisen nicht touristisch, wir besuchen nur unsere Verwandten." Für mich macht es keinen Unterschied, ob meine Cousine für 4 Tage zum Shopping nach Singapur fliegt oder Cem Özdemir zum Verwandtenbesuch nach Argentinien. In beiden Fällen ist es eine Fernreise mit den entsprechenden Belastungen.

    Wenn die Verwandten soweit weg wohnen und man touristische Reisen verbieten will, muß man dann aber auch sagen: "Bei der Ausreise der Verwandten vor einigen Jahren nach Argentinien habe ich sie das letzte Mal lebend gesehen." Eben weil es nicht drin ist mal eben nach Argentinen rüberzufliegen.

    Bei den Auswanderern im 19. Jahrhundert war es ja nicht anders. Da hat man nicht "Auf Wiedersehen" sondern "Lebe wohl" gesagt, weil man wußte, daß man die Kinder nie mehr lebend wiedersehen wird.

    Leider fehlen mir insb. bei der Partei der Grünen solche Ansätze auch mal die Themen wirklich zu benennen. Stattdessen wollen sie nur Dinge verbieten, die ihnen selber nicht wehtun. Wäre es anders, müßten sie die Pferdehaltung verbieten, Verwandtenbesuche am anderen Ende der Welt, ...

    Wir haben jedenfalls festgestellt, dass es unserer Meinung nach mit unserem Hund deutlich unkomplizierter ist an die holländische oder dänische Küste zu reisen als an einen dt Strand

    Und weil ich die Reisen einem Hund nicht zumuten mag, habe ich erst gar keinen. Darf ich jetzt das durch den fehlenden Hund eingesparte co2-Budget in eine Flugreise investieren? :pirat:

    ja, sehr viele Deutschen haben ein seltsames Verhältnis zu ihrem Land. Es ist quasi ein (wörtlich) Armutszeugnis, hier Urlaub zu machen und es gibt oft Unverständnis, wenn man offenbart, an der Nordsee Urlaub zu machen. Es gibt im kollektiven Narrativ sowas wie "Woanders ist es schöner, da müssen wir hin".

    Ich weiß ja nicht was "die Deutschen" über das Reisen denken. Meine Einstellung dazu ist: Mach die Weltreisen so lange du es konditionell noch kannst. Die Ziele in Deutschland kannst du noch bereisen, wenn du irgendwann im Alter mit einem Rollator unterwegs sein mußt. Und dann will ich mich zumindest noch an die Fernreisen erinnern können und daran an welch großem Rad ich in der Jugend gedreht habe.

    Oder anders: Ich mache die Fernreisen (mit dem Geländewagen durchs australische Outback und so), eben weil sie kräftezehrend sind.

    Den Gegenentwurf habe ich bei meinen Eltern kennengelernt. Die haben sich immer gesagt: "Wenn wir Rentner sind, machen wir die Weltreise" und sind maximal bis Mallorca bzw. einmal Gran Canaria gekommen. Als es dann soweit war mit dem Rentenalter hatte es sich dann mit den Weltreisen. Konditionell würden sie es nicht mehr packen, mußten sie sich selber eingestehen. Seitdem sitzen sie verbittert in der Ecke rum und halten sich vor, was sie alles noch hätten machen wollen, wenn sie es konditionell noch könnten. Aber mit Rollator und Co. wird das natürlich nichts mehr.

    Nein, ich nutze die britische Version des Lehrfilms zu Gefahren im Haushalt. Das ist näher an der Peergroup.

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    Der Duum hat eine Gefahr im eigenen Haushalt in dem Video wiedergefunden.

    Gerade in Anbetracht des kaum ermesslichen Wertes von Hubble für die Forschung freue ich mich gerade sehr über die gelungene Reaktivierung von über 30 Jahre alter Technik.

    Zumal wir heute gar nicht mehr in der Lage wären so ein Teleskop in die Umlaufbahn zu bringen. Das Space Shuttle fliegt nicht mehr und keine der aktuellen Trägerraketen hat eine ausreichende Nutzlast, um so ein Ding hochzuschießen.

    Wurde gern kombiniert mit dem Heide-Park in Soltau

    Da bin ich mal mitm Motorrad hin und auf der großen Holzachterbahn hat sich der Reißverschluß meiner Motorradjacke verabschiedet.

    Mein Gedanke war nur noch: Gut, daß es dir hier passiert ist. Sicherheitskleidung und dann reißt so mal eben der Reißverschluß an der Naht aus dem Stoff raus auf einer Achterbahn? Und das hätte im Fall der Fälle einen Sturz aushalten sollen? :staun:

    Weg mit dem Mist!

    Mal gucken ob sie die Eier haben um alle 25 Millionen Zertifikate zurückziehen

    Wobei das auch nichts bringen würde, weil die Apotheken ja auch nur auf Basis des WHO Impfpasses die Zertifikate ausstellen. Man kann also mit einem gefälschen Impfpass so oder so ein echtes Zertifikat bekommen. An der Stelle sehe ich eine wesentlich größere Sicherheitslücke, die sich rückwirkend auch nicht mehr schließen läßt. Schließlich durften die Impfzentren wegen des ach so wichtigen Datenschutzes nicht nicht speichern wen sie geimpft haben. :daumenrunter:

    Wie das mit dem digitalen Impfpaß (bzw. der Bescheinigung auf Papier ausgedruckt) laufen kann, habe ich gerade im Urlaub gesehen. Ohne den Zettel kommst Du nicht in den Flieger bei der Abreise nach Spanien. Dort wird bei der Einreise am Flughafen auch wirklich kontrolliert, ob die Angabe "geimpft" in der Einreiseanmeldung stimmt. Im Hotel angekommen wollen sie die Bestätigung der zweiten Impfung sehen und kopieren, weil die Daten an die lokale Verwaltung gehen, auf das deine Angaben in der Einreiseanmeldung zum angegebenen Hotel auch wirklich stimmen. Vielleicht erinnern sich manche hier noch an die 1980er, als es üblich war, daß man am ersten Tag im Hotel die Reisepässe abgeben mußte, weil die bei der lokalen Guardia Civil durch den Fahndungs-Computer gejagd wurden. Bei der Rückreise dann fas gleiche Spiel. Ohne Impfnachweis kommt man nicht ins Flugzeug.

    Die Einzigen, die weder die Impfung noch die Einreiseanmeldung oder eine etwaige Quarantänepflicht interessiert hat, waren die deutschen Grenzbeamten. Von denen haben ich bei der Wiedereinreise nach Deutshcland niemanden gesehen.

    Mein Fazit daraus ist das gleiche wie schon in den letzten Jahren: Nirgendwo wird eine Grenze so schlecht kontrolliert wie bei uns. Hier kommt jeder rein. :daumenrunter:

    Das Erfreuliche dabei: Durch den Druck im Auslang gefälligst entsprechende Papiere vorlegen zu müssen, kommt doch noch die Impfpflicht durch die Hintertür, ob es unseren Politikern in Deutschland paßt oder nicht. :top:

    Darfst auch Basejumpen, kostet dich nur den höheren Tarif. Selber schuld, wenn du stirbst.

    Keine Sorge, ich zahle bei uns schon den höheren Tarif, damit der Passus mit den verbotenen Risiko-Sportarten komplett gestrichen wird. Ich empfinde nur die Auswahl, was bei uns in Deutschland Risikosportart ist und was nicht, als absolut daneben. Sogar Base-Jumping würde ich aus Sicht der Versicherung nicht als Risiko-Sportart sehen. Schließlich passiert entweder nichts und die Versicherung muß nicht zahlen oder der Versicherte verstirbt und die Versicherung muß höchstens noch die 10.000,- € Bestattungskosten zahlen.

    Sportarten, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß man über Jahrzehnte zum Krüppel wird, was dann entsprechend umfangreiche Zahlungen der Versicherung verursacht, sehe ich als die eigentlichen Risiko-Sportarten an. Dabei denke ich an das Risiko des Leistungsfall für die Versicherung, nicht an das Risiko des Todesfalls des Versicherten.

    Laß mal einen von uns im Alter von 30 berufsunfähig werden, wegen Long-Covid (= kann sich nicht einmal daran erinnern was er vor 15 Minuten unterrichtet hat) oder sonst was, und dann rechne Dir aus welche Kosten in den nächsten 55 Jahren auf die Versicherung zukommen werden. Da liegt doch das versicherungstechnische Risiko. Und ja, das mag jetzt genauso hart sein wie die schweizer Rechnung, daß die 10.000 Covid-Toten nicht mehr der Pensionskasse zur Last fallen, aber genau darum geht es bei einer Versicherung.

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