Darfst auch Basejumpen, kostet dich nur den höheren Tarif. Selber schuld, wenn du stirbst.
Keine Sorge, ich zahle bei uns schon den höheren Tarif, damit der Passus mit den verbotenen Risiko-Sportarten komplett gestrichen wird. Ich empfinde nur die Auswahl, was bei uns in Deutschland Risikosportart ist und was nicht, als absolut daneben. Sogar Base-Jumping würde ich aus Sicht der Versicherung nicht als Risiko-Sportart sehen. Schließlich passiert entweder nichts und die Versicherung muß nicht zahlen oder der Versicherte verstirbt und die Versicherung muß höchstens noch die 10.000,- € Bestattungskosten zahlen.
Sportarten, wo die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß man über Jahrzehnte zum Krüppel wird, was dann entsprechend umfangreiche Zahlungen der Versicherung verursacht, sehe ich als die eigentlichen Risiko-Sportarten an. Dabei denke ich an das Risiko des Leistungsfall für die Versicherung, nicht an das Risiko des Todesfalls des Versicherten.
Laß mal einen von uns im Alter von 30 berufsunfähig werden, wegen Long-Covid (= kann sich nicht einmal daran erinnern was er vor 15 Minuten unterrichtet hat) oder sonst was, und dann rechne Dir aus welche Kosten in den nächsten 55 Jahren auf die Versicherung zukommen werden. Da liegt doch das versicherungstechnische Risiko. Und ja, das mag jetzt genauso hart sein wie die schweizer Rechnung, daß die 10.000 Covid-Toten nicht mehr der Pensionskasse zur Last fallen, aber genau darum geht es bei einer Versicherung.