Beiträge von plattyplus

    gerade bei den Quereinsteigern und z.B. die Fortbildungspflicht besser kontrollieren.

    Wie wäre es damit den Universitäten ehr Geld zu geben, damit sie die originäre Lehrerausbildund dem Bedarf anpassen und entsprechend den Quereinstieg zu erschweren?

    Ich empfinde es jedenfalls als bodenlose Frechheit der Landesregierung, daß Quereinsteiger ihren Vorbereitungsdienst nur mit der Note 4,0 bestehen müssen und ihren Job sicher haben, während originäre Referendare sich anschließend noch mit ihrem 2. Staatsexamen bewerben müssen und Gefahr laufen nicht genommen zu werden.

    Von daher kann ich jedem nur raten: Studiert auf Dipl., Master etc. und eben nicht auf Lehramt, vergesst den ganzen Kram und macht nachher den Quereinstieg, denn da bekommt ihr neben der sicheren Stelle auch gleich ab dem ersten Tag das volle Gehalt und nicht die zusammengekürzten Anwärterbezüge. Zumindest ist es in NRW so, daß die Quereinsteiger während ihres Vorbereitsungsdiesntes nach TV-L bezahlt werden und bei bestehen mit der Note 4,0 die Verbeamtung winkt.

    Dadurch, dass ich noch nie an einer schulleitungslosen Schule war, stellt sich mir die Frage, wie das dann eigentlich gehandhabt wird? Werden die Nächsthöheren (Konrektoren etc.) bspw. verpflichtend herangezogen? Organisiert das Kollegium selbst die Schule? Übernimmt Jemand vom Schulamt die Leitung?

    Die Rangfolge ist eigentlich ganz einfach:

    1. Kommt der Schulleiter (a16)
    2. Ist der Schulleiter nicht da, kommt der Stellvertreter (a15)
    3. Ist der Stellvertreter auch nicht da, kommen die Abteilungsleiter (StD. /a15) gemäß ihrem Dienstalter, also ihren Dienstjahren.
    4. Ist von den Abteilungsleitern auch niemand da, kommen die OStR. (a14) gemäß ihrem Dienstalter
    5. Ist von den OStR. (a14) auch niemand da, kommen die StR. (a13) gemäß ihrem Dienstalter

    Wenn es also ganz hart kommt, muß der kleine a13er in seiner Probezeit die Schule leiten. Mir ist das selber auch passiert. Ich hatte mein Referendariat an einer anderen Schule, wurde dort nicht übernommen und war gerade 7 oder 8 Wochen an meiner jetzigen Schule als Beamter auf Probe. Ich hatte die Abendschule und war an dem Abend der einzige Pauker in dem ganzen Gebäude.

    In unserer Kreissporthalle fand irgendeine Sportveranstaltung mit Zuschauern statt, alkoholisierte Zuschauer hatten sich in der Tür geirrt und haben unsere Schule gestürmt. Inzw. war es kurz vor 21.00 Uhr, die Polizei kam und es lag an mir dem gröhlenden Mopp ein Hausverbot zu erteilen, das die Polizei dann durchgesetzt hat. In dem Moment war ich der dienstälteste greifbare Pauker und hatte damit die volle Handlungsfreiheit und -verantwortung für den ganzen Laden.

    Schließlich kann man als SL wohl vielleicht ein wenig mehr im Schulalltag verändern, als ein einfacher Lehrer.

    Die Frage ist aber, ob man das überhaupt will. Ich denke mal, daß die Frage nach "Wer will Schulleiter werden" bei den weiterführenden Schulen, bei denen es um a15 und a16 geht, vor dem Hintergrund der Work/Life-Balance gestellt werden muß. Klar bekommt man als Schulleiter mehr Geld, aber dafür macht man auch sehr viele Stunden mehr.

    Bei uns am BK ist der große Schritt jedenfalls von a14 nach a15. Da gibt es sehr viele Kollegen, die sagen, daß ihnen die Freizeit als OStR. (a14) wichtiger ist als das zusätzliche Geld, das man als StD. (a15) bekommt. Das fängt bei uns schon bei der Frage nach dem Jahresurlaub an. Die a15er und a16er haben wirklich nur die 30 Tage Urlaub innerhalb der Schulferien und dürfen ansonsten das Telefon bewachen, während die a13er und a14er bis auf die letzte Woche in den Sommerferien immer abwesend sein können.

    Die, die bei uns an der Schule die Abteilungsleiter-Posten (a15) bekleiden, haben in dem Zusammenhang zumeist ihre Stunden reduziert, so daß sie am Ende auch nicht mehr Geld bekommen als die a14er mit einer vollen Stelle. Aber die a14er haben halt Schulferien und am Wochenende frei, wo die Schulleitung dann noch Außentermine bei der Kreisverwaltung, beim Landrat und sonstwo hat.

    der zumindestens in NRW hin und wieder mal gemacht wird. Da muss man das Gebäude tatsächlich nicht verlassen und den Test hört die ganze Stadt.

    In Paderborn, dort habe ich studiert, sind sie wenigstens so klug und machen den Sirenentest regelmäßig immer samstags um 12.15 Uhr. Wenn es da zu der entsprechenden Uhrzeit laut wird, weiß jeder bescheid, daß es nur ein Test ist.

    Zu dem Thema hab ich auch was...

    Englischstunde, nebenan wird Klausur geschrieben. Sirenen gehen los. Ich ganz ruhig: das ist der angekündigte Probealarm der Sirenen.

    Ich habe nur mal einen Anschiß bekommen, weil ich schon vor dem Alarm (kein Probealarm) meine Klasse draußen hatte. Ein Schüler war bei uns mit Pfefferspray oder CS-Gas durch beide Treppenhäuser getobt und meine Schüler haben das große Husten bekommen. Hab meinen Schülern dann gesagt: "Sachen mitnehmen, noch einmal im Klassenraum tief einatmen bevor sie auf den Flur treten und dann möglichst ohne im Treppenhaus einzuatmen raus..."

    Ich war ca. 30 Sekunden vor Beginn des Alarms draußen. Gab einen Anschiß von der SL, wie ich denn auf eigene Kappe ohne Alarm evakuieren könne. Aber ok, in dem späteren Durcheinander, weil gleich alle Berufs- und freiwilligen Feuerwehren des kompletten Landkreises angerückt sind, ging das dann auch alles unter. Ich habe allein acht Leiterwagen gezählt.

    Von der Feuerwehr hieß es nur: "Unsere Alarmierung lautete: (Gift-) Gasalarm, alle Fluchtwege blockiert, 1.600 Personen eingeschlossen."

    Da du die "nicht richtige" Masernimpfpflicht schon zum zweiten Mal erwähnst: die ist an Grund- und weiterführenden Schulen durchaus Pflicht.

    Und was macht ihr, wenn ein Schüler (bzw. dessen Eltern) die Masernimpfung verweigert? Unterrichten müssen wir den dann ja trotzdem. Dank Schulpflicht sitzt er dann doch wieder in der Klasse. Also können wir die Impfpflicht nicht durchsetzen.

    Damit macht der Staat sich lächerlich.

    Im Rahmen unserer Unterhaltungen im Thread merkte ich, dass es User gibt, die durchaus gar nichts dagegen hätten, zum "Wohl der Gemeinschaft" durchaus harte Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen staatlich verordnen zu lassen. Ich muss bei sowas an die DDR oder China denken und da frage ich mich, ob wir wirklich sowas in unserem Land wollen.

    Wie Du wahrscheinlich in Deiner Lehrer-Ausbildung schon gelernt hast, sollte man nur Regeln erlassen, die man auch durchsetzen kann und die man auch bereit ist durchzusetzen. Ansonsten sollte man die Regel gar nicht erst beschließen. Die Masern-Impfpflicht für Schüler ist meiner Meinung nach genau so eine Regel, die diesem Grundsatz widerspricht. Was nutzt eine Impfpflicht, wenn ich als Gesetzgeber nicht bereit bin sie durchzusetzen? Genau, gar nichts! Ich gebe mich damit nur der Lächerlichkeit preis.

    Und vor dem Hintergrund können wir jetzt über die Covid-Impfpflicht diskutieren. Für mich gibt es da nur zwei Optionen:

    • Ich führe keine Impfpflicht ein.
    • Ich führe eine Impfpflicht ein und setze die dann auch notfalls mit polizeilicher Vorführung zur Zwangsimpfung beim Amtsarzt durch.

    Alles dazwischen ist zwecklos. Und wenn wir schon bei der Zwangsvorführung beim Arzt sind: Wenn jemand betrunken ein Auto gefahren hat, wird er auch für eine Blutprobe zum Arzt gebracht. Dort erfolgt die Blutabnahme dann notfalls auch unter Gewaltanwendung gegen den Willen des Beschuldigten. Die Situation ist also für unseren Rechtsstaat nicht neu.

    Impfpflicht oder Maskenpflicht dank Impfverweigeren und Coronaleugnern?

    Ich bin zwar nicht Lindbergh, aber mir wäre eine Impfpflicht lieber. Nur müßte man die dann aber auch wirklich durchziehen und nicht so ein Gehampel wie bei der Masernimpfpflicht, von wegen Impfpflicht, aber die Ungeimpften sitzen dann wegen der Schulpflicht doch wieder im Unterricht.

    Das würde dann aber bedeuten, daß man als letztes Mittel die Leute wirklich zwangsweise beim Amtsarzt zur Impfung vorführt.

    Da muß man sich als Gesellschaft fragen, ob man bereit ist auch ganz unschöne Bilder deswegen in Kauf zu nehmen.

    Die Dinger kommen doch eh nicht in die Schulen Susannea

    Das scheitert an:

    • Brandlast der ganzen Plastikkonstruktion
    • Sicherheit elektrischer Anlagen
    • Absturzsicherung
    • Kosten
    • Bauzeit
    • Zertifizierung der umgewälzten Luftmenge

    Und das hauptargument, warum es nicht kommen wird, auch wenn wir in der Schule genug KuK haben, die sogar die Ausbildung haben, um die Elektrische Anlage und die Absturzsicherheit zertifiztieren zu können: "Wir dürfen dem lokalen Handwerk keine Konkurrenz machen!" :uebel:

    Aus dem Grund dürfen unsere Elektro-Meister und -Ingenieure nicht einmal eine Steckdose an der Wand montieren bei uns in der Schule. Elektriker ausbilden dürfen wir aber.

    oder noch schlimmer: Meinen Mädchennamen

    ... ich mich bei der Korrektur über die Namen auf den Klassenarbeiten wundere. Die Vornamen passen, bei einer Schülerin stimmt aber der Nachname auf der Klausur nicht mit dem Namen in meiner Klassenlliste überein.

    Idee: Die muß geheiratet haben.

    Ich gebe die Arbeiten zurück, gratuliere zur Hochzeit und bekomme als Antwort nur: "Glücklich geschieden." ... sie hat ihren Mädchennamen wieder angenommen. :staun:

    "Macher" erinnert mich an was andres......

    "Macher" erinnert mich an Helmut Schmidt in der Hamburger Sturmflut, als er grundgesetzwidrig die Bundeswehr für den Katastropheneinsatz gerufen hat. Ein entsprechender Passus, daß man im Katastrophenfall die Bundeswehr auch im Inneren einsetzen darf, kam erst aufgrund der Sturmflug später ins Grundgesetz.

    Ich finde es anmaßend, dass Politiker ohne medizinischen Hintergrund wie der Söder oder der Weil meinen, in der Position zu sein, der Stiko vorzuschreiben, wie sie zu arbeiten habe

    Und ich finde es von der Stiko anmaßend den Kindern und Jugendlichen ihr soziales Leben wegzunehmen, weil sie über Wochen und Monate nicht ausreichend Daten haben und nur an die Covid-Gefahren denken, nicht aber an die psychischen Folgen des Lockdowns.

    Du findest Kinder impfen doch sowieso "traurig".

    Ich finde die Haltung der Stiko und der Schulministerien traurig, daß sie den Kindern die impfung und Luftfilteranalgen vorenthalten und somit eine Durchseuchung einplanen.

    So gesehen hoffe ich, daß dem Prof. Mertens und der Politik im Herbst diese Empfehlung um die Ohren fliegt, weil die 4. Welle massiv durch die Schulen schwappt.

    Irgendwie ist es schrecklich zu hoffen, daß es im Herbst ganz übel kommen wird. ;(

    So muß sich wohl der Nachrichtendienst im Krieg fühlen, der die Funksprüche des Feindes mitgehört und einen Angriff auf die eigenen Truppen prognostiziert hat. Man hofft darauf, daß der Angriff stattfindet, weil das die eigene Arbeit bestätigt, auch wenn das Tote in den eigenen Reihen bedeutet.

Werbung