Aber wer bitte soll die Zeugnisse schreiben?
Das laß Problem das Arbeitgebers sein. er muß das Problem lösen und wenn der Druck auf Arbeitgeberseite groß genug ist, dann stellt er die Kollegen demnächst fest ein und kündigt ihnen eben nicht 2 Monate vor Schuljahresende.
Da gehört es zur Kollegialität, gemeinsam eine Lösung zu finden, ja, unter Berücksichtigung von Grenzen und Arbeitsschutz.
Unprofessionell ist da allein die Haltung des Dienstherren, der die immense Belastung nicht sehen will.
Du sprichst von Kollialität und wir sprechen von Loyalität. Und ja, wenn der Dienstherr mir die Loyalität aufkündigt, weil er mir im wahrsten Sinne des Wortes kündigt, erlischt neben der Loyalität auch die Kollegialität. In der freien Wirtschaft würde man in einer solchen Situation zu einem Konkurrenz-Unternehmen wechseln, sein Interna-Wissen mitnehmen und dem ersten Arbeitgeber aber mal so richtig Konkurrenz machen. Auf das er auch bemerkt, was er von so einer Kündigung hat. Ich habe ja bei meiner Verschwiegenheitserklärung nur unterschrieben, daß ich Firmeninterna nicht weitergebe. Ich habe aber nicht unterschrieben, daß ich das Wissen selber nutze und entsprechend handele.
Wie sieht es eigentlich aus mit einem Elternbrief durch die noch Klassenleitung, in dem steht, daß man sich leider verabschieden muß, weil zum 31.5. gekündigt wurde? Ich meine so eine ganz sachliche Wasserstandsmitteilung, warum die Kinder jetzt eine neue Klassenlehrerin bekommen.
Könnte sein, daß die dann zur Presse rennen und der SChulverwaltung politisch den Marsch blasen. ![]()