Beiträge von plattyplus

    In meiner eigenen Grundschulzeit begann man in Klasse 1 mit der Schreibschrift. Da hatte man 4 Jahre lang Zeit, das zu üben.

    In meiner Grundschulzeit fing man auch gleich mit der Schreibschrift an, also bereits beim Üben bzw. Zeichnen der ersten Buchstaben waren diese gleich in Schreibschrift und mit Füller zu erstellen. Die Lehrbücher waren in der ersten Klasse auch durchgehend in Schreibschrift gedruckt. Die Druckschrift in den Büchern kam erst langsam am Ende der 1. oder in der 2. Klasse. Selber durfte man aber nicht so schreiben.

    Und ja, ich habe gerade nochmal nachgeguckt, es wurde Lateinische Ausgangsschrift (LA) beigebracht.

    Weit über die Hälfte des vergleichsweise brav sortierten Plastikmülls wird verbrannt

    Das hat aber auch damit zutun, daß die Müllverbrennungsanlagen ihre Abwärme per Fernwärmeleitungen in die Wohnungen bringen. Sie müssen also liefern und können den Ofen nicht einfach abschalten, wenn es nichts zu verbrennen gibt. Da der Restmüll bei uns bedingt durch den geringen Plastikanteil kaum genug Brennstoff enthält, um die Temperaturen zu halten, kaufen die Müllverbrennungsanlagen inzw. sehr gerne Plastikmüll als Brennstoff zu, müßten sie sonst doch mit Heizöl zusätzlich anheizen, um die notwendigen Verbrennungstemperaturen zu erreichen.

    In der Fachsprache heißt das dann beim Plastik "thermisches Recycling".

    Gute Tintenroller gehen viel besser.

    Bei der Thematik sollte man auch mal an Linkshänder denken. Für die ist die Frage ob Tintenroller oder Füller auch weniger von Belang, aber die Qualität von Tinte und Papier ist kriegsentscheident.

    Ich setze beim Korrigieren auch auf Tintenroller und habe selber lange suchen müssen, bis ich einen Stift gefunden hatte, der so schnell trocknet, daß es eben nicht schmiert.
    Falls hier andere auch das Problem haben, ich bin beim Stabilo Worker gelandet.
    Und ja, muß ich längere zusammenhängende Texte schnell schreiben, bringe ich auch mein eigenes Papier mit, das gut die Tinte aufsaugt. Bei den Schülern wäre das wohl ein Diktat. Es gibt auch extra glatte Papiere, auf denen die Tinte nicht schnell genug trocknet.

    Als ich noch Schüler war, mußte ich in der ersten Klasse bereits die Buchstabenübungen mit Füller schreiben/zeichnen. Und ja, damals wurde ausschließlich die zusammenhängende Schreibschrift geübt.

    Aber interessant ist das schon, auch wo die Infos plötzlich alle herkommen. Ob mein Antistudiengebührenengagement vor 20 Jahren auch irgendwo gespeichert ist?

    Erinnert mich irgendwie an die Zuverlässigkeitsüberprüfung (ZÜP) für Piloten. Wir haben ja mehrere Hobbypiloten bei uns im Kollegium.

    Als Informationsquellen dienen da:

    • Polizeivollzugsbehörden der Länder
    • Verfassungsschutzbehörden der Länder
    • Bundeskriminalamt
    • Zollkriminalamt
    • Bundesamt für Verfassungsschutz
    • Bundesnachrichtendienst
    • Militärischer Abschirmdienst
    • Stasi - Unterlagenbehörde
    • Ausländerzentralregister
    • Ausländerbehörden
    • Flugplatzbetreiber
    • Luftfahrtunternehmen
    • Arbeitgeber

    Was meint ihr, wie sich unser Schulleiter freut, daß er alle Jahre für uns alle einzeln Auskunft darüber geben darf, ob wir vielleicht doch nicht zuverlässig genug sind. ;)
    Aber ok, Sinn dieser Überprüfung ist es halt Extremisten möglichst von Flughäfen fernzuhalten. Ihr als normale Passagiere werdet ja am Flughafen bei der Sicherheitskontrolle durchleuchtet. Wenn ich mit einer kleinen Propellermaschine auf einem kleinen Flugplatz starte, gehe ich alleine zum Hangar und ziehe die Maschine raus. Fliege ich jetzt damit nach Dortmund, Hannover, ... komme ich dort bei jeder Sicherheitskontrolle "von hinten" und könnte alles dabei haben. Daher die Gesinnungsüberprüfung.

    GRR würde die SPD als Juniorpartnerin einer grünen Bundeskanzler(in) nur nie mitmachen

    Meiner Meinung nach sollte sich die SPD erst einmal in der Opposition wieder aufbauen anstatt in einer Regierung als Juniorpartner weiter zu verschleißen.

    Mal ganz ab von diesem Klein-Klein hier. Wie groß seht Ihr die Chancen für Bundestagswahlen im September, wo Nahles jetzt weg ist und die SPD so im Umfrage-Keller ist, daß sie eigentlich nur noch die große Koalition aufkündigen kann?

    @Miss Jones:
    Vielleicht wählen die im Osten ja die AfD, eben weil sie mit Polen usw. nichts zutun haben wollen? ich habe vor einigen Wochen mal einen TV-Beitrag gesehen, ich glaube es war Panorama, in dem die Bürger die AfD wählen wollten, auf das an der nahen Grenze wieder kontrolliert wird.Von wegen: "Jetzt haben sie mir in 2 Wochen drei Autos geklaut", also die letzten beiden PKWs hatte der Eigentümer nur jeweils wenige Tage besessen. Da kam auch eine Schülerin, der sie innerhalb von einer Woche zweimal eine 125er geklaut hatten und die jetzt total frustriert war.

    Aus solchen Leuten schöpft die AfD ihr Potential, nicht aus den Nazis.

    Ok, ich hatte jetzt als Extrem den Landkreis "Sächsische Schweiz - Osterzgebirge" im Sinn.

    • AfD: 33%
    • CDU: 23%
    • Linke: 9%
    • Grüne: 7%
    • SPD: 6%
    • FDP: 5%
    • Sonstige: 16%

    Außer einer Minderheitenregierung der AfD oder einer Koalition mit der CDU als Juniorpartner bleibt da doch nichts mehr übrig. :staun:

    Niemand hindert AfD-Politiker daran, die Ämter auszuüben, für die sie gewählt wurden. Die urdemokratische Grundhaltung der Gesellschaft ist also gegeben.

    Nicht so ganz. Ich darf nur an die Posse um die Bundestags-Vizepräsidenten erinnern. Normalerweise stehen allen Fraktionen ein Vizeposten zu, nur bei der AFD gibt es seit Jahren Theater.

    --> https://www.faz.net/aktuell/politi…f-16131978.html

    Der letzte Satz des FAZ-Artikels sagt alles: "Grundsätzlich steht der AfD der Posten zu: Denn in der Geschäftsordnung des Bundestages heißt es, dass jede Fraktion mindestens einen Vizepräsidenten stellen soll. Allerdings muss dieser vom Plenum gewählt werden."

    Bei allen anderen Parteien sind die Vizeposten im ersten Wahlgang durchgekommen, nur bei der AFD sind wir inzw. im 4. Wahlgang und auch der wird aus Prinzip durchfallen.

    stoiber ist immer noch innenminister

    Falsch! Seehofer!

    Auch finde ich sehr interessant, daß Du es einerseits ethetisch verwerflich findest zu diskutieren, ob man nun die Leute weiterhin vor der lybischen Küste aus dem Mittelmeer fischen sollte, aber gleichzeitig Abtreibungen gutheißt. Nur mal zur Erinnerung: Gemäß §218a Absatz 4 sind Abbrüche bis zur 22. Woche straffrei. Frühchen in der 22. Woche sind aber schon an der Grenze zur Lebensfähigkeit. Ich hatte selber mal so einen Knirpse in der Hand. 19cm... kannst in einer Hand halten. Den haben wir auch durchbekommen. Da stellt sich mir schon die Frage, ob das dann nicht doch Mord ist und eben kein Abbruch. Der Knirps muß ja so oder so raus, die Frage ist nur, ob er vorher zerstückelt wird oder nicht.

    Das ist doch der totale Irrsinn, der da läuft. Einerseits reicht ein Federstrich zum Abbruch, wenn das Kind nicht gewollt wird, und andererseits wird mit extremem Aufwand und Kollateralschäden (Erblindung durch Langzeit-Beatmung etc.) darum gekämpft die Knirpse durchzubringen. Aber wahrscheinlich liegt das daran, daß das Stigma "Das Kind zur Adoption freigeben" bei uns noch schlimmer ist als "Abtreibung"?

    Ob die CDU oder die Grünen den Kanzler stellen ist dabei noch völlig offen.

    Vor allem ist es auch völlig egal, weil die CDU eh immer weiter nach links gewandert und die Politik der Herrschenden ja allgemein "alternativlos" ist. :daumenrunter:
    Aber ist ja auch egal. Für die Politiker "da oben" sind wir Deutsche ja eh nur das Pack, das eingesperrt gehört, wie Sigmal Gabriel als Vize-Kanzler mal feststellte.

    Deutsche, esst deutsche Bananen

    Das ging sogar mal. Der Kilimancharo war mal deutschlands höchster Berg.
    Mein Finanzamt ist auch in der Lettow-Vorbeck Straße.
    Also so lange ist das alles nicht her.

    Aber andererseits:
    Würden wir deutsche Bananen essen, hätten die Einwohner der dortigen Länder auch alle einen deutschen Paß (vgl. französische Überseedepartements). Das würde der AfD auch nicht gefallen.

    Ich glaube, dass an Parolen wie "faire"/"gerechte"/"angemesse"/"übertriebene" Mieten/Löhne die Wortwahl kein Versehen ist, sondern dahinter wirklich ein falsches Urteil vorliegt bzw. das Prinzip von Angebot und Nachfrage und des Sozialstaats nicht verstanden ist.

    Vor allem muß man fragen wer denn der Vermieter ist und woher das Kapital kommt. Ich habe in meinem Leben bisher zweimal zur Miete gewohnt, einmal in meiner Studienzeit und einmal als Referendar. Als Student war mein Vermieter ein Immobilienfond der örtlichen Volksbank. Als Referendar war mein Vermieter die örtliche Kreissparkasse. Trotzdem waren die Mieten eher am oberen Ende. Ich habe mir aber auch ganz klar gesagt: Lieber eine (noch) kleinere Wohnung, die dafür dann aber in einem Stadtteil liegt, in dem ich nachts alleine auf die Straße gehen kann.

    So, woher haben jetzt diese "Miethaie" ihr Kapital? Sie haben es von den vielen Sparern, die ihre Kröten für die Rente ansparen wollen und festgestellt haben, daß dank der Null-Zinz-Politik der EZB Investitionen in Immobilien und Aktien alternativlos geworden sind. Würden wir jetzt die Mieten deckeln, würden als nächstes die baldigen Rentner aufschreien, daß ihr Sparplan nicht mehr funktioniert und das, wo doch unsere Politik immer predigt, daß man fürs Alter vorsorgen soll, weil die gesetzliche Rente (im Gegensatz zu Österreich) vorne und hinten nicht reicht.

    In Deutschland gibt es zu wenig Eigentum, das stimmt wohl. Die Zahlen höre ich auch oft. Ehrlich gesagt habe ich nie nachgelesen oder recherchiert, warum dies bei uns im Vergleich zu den anderen Ländern so ist. (Jemand hier, der da was weiß?)

    Dieser Artikel faßt es ganz gut zusammen:
    --> https://www.faz.net/aktuell/finanz…n-14743908.html

    Zitat: "Und dazu kommt: „In Deutschland sind Mieter besser geschützt als in vielen anderen europäischen Staaten“, wie Schürt sagt. Der Kündigungsschutz ist hoch, die Politik eher mieterfreundlich. Jüngstes Beispiel: Die Mietpreisbremse. Käufer dagegen belastet der Staat mit hohen Nebenkosten. Bayern kassiert 3,5 Prozent Grunderwerbssteuer, Nordrhein-Westfalen sogar 6,5 Prozent. Dazu kommen 1,4 Prozent Notargebühr plus Maklercourtage - das alles verteuert den Kauf schnell um zigtausend Euro. Dies schrecke viele ab, sagt Dorffmeister."

    Ich folgere daraus, daß es heute politisch gewollt ist, daß wir mehrheitlich zur Miete wohnen, denn sonst würden wir Siedlungsbau-Projekte ankurbeln und nicht über zu enteignende Mietwohnungen diskutieren.

    Ein Beispiel für Siedlungsbau habe ich hier gleich vor der Tür: Espelkamp
    Die Stadt wurde nach dem 2. Weltkrieg für die Vertriebenen auf der grünen Wiese aus dem Boden gestampft.
    --> https://de.wikipedia.org/wiki/Espelkamp…BCchtlingsstadt

    und wie wenige Prozent es umgekehrt verursachen.

    Wir alle verursachen es. Das sind nicht "wenige". Uns allen wurde eingetrichtert, daß die gesetzliche Rente nicht reicht und man privat vorsorgen muß. Macht man dies, stellt sich die Frage nach der Art des Ansparens. Das Sparbuch bringt nicht einmal die Inflationsrate. Tagesgeldkonten bringen aktuell auch nichts. Immobilienfonds sind bei der Niedrigzinspolitik der EZB, womit wir dann wieder auf der europäischen Ebene wären, eine der ganz ganz wenigen Möglichkeiten noch brauchbare Zinsen zu erwirtschaften.
    Selbst wenn man in Riester-Sparpläne oder Rentenversicherungen spart, wird man indirekt zum Immobilien-Eigentümer, weil die Versicherungen ihr Geld auch anlegen müssen und dies eben in Immobilienfonds oder gleich ganzen Wohnbaugesellschaften tun.

    So, jetzt die Frage, wo diese Zinsen der Immobilienfonds denn herkommen? Genau...

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