Mich nervt das Inklusionsgerede: Jedem Kind die gleichen Chancen!
Also ich finde den Grundsatz "Jedem Kind die gleiche Chance" gut. Aber in der Umsetzung hat dieser Grundsatz für mich komplett andere Auswirkungen als das, was uns derzeit als Inklusion verkauft wird. Ich sehe das Ganze nämlich vom Ende her. Was kann ddas Kind bzw. dann der Erwachsene, wenn er seine Schullaufbahn beendet hat?
Konkret: Mir ist ein Förderschüler, der nachher aber zumindest elementar seinen Alltag meistern kann, wesentlich lieber als ein Inkludierter, der dann einige Jahre am Gymnasium war, die Zeit dort mehr oder minder abgesessen hat und am Ende lebenslang auf Hilfe angewiesen ist, weil er die Grundlagen des Alltags eben nicht erlernt hat.
Oder lernt man am Gymnasium als Inklusionskind:
- Wie benutze ich einen Bus, die S-Bahn, ... und kaufe dafür eine Fahrkarte?
- Wie kaufe ich im Supermarkt ein?
- Wie funktioniert das im Straßenverkehr so ganz grundsätzlich? Radfahren?
- ...
Ich denke bzw. hoffe, daß entpsrechend behinderte Kinder, bei denen eh absahbar ist, daß es nicht für einen Schulabschluß reichen wird, an einer Förderschule genau soetwas vermittelt bekommen.