Dann verstehe ich, was du mit dem letzten Post meinst.
Oder, wie es ein Verwaltungsfachangestellter mal formulierte:
Bei der Beamtenbesoldung haben wir in den letzten Jahrzehnten die unteren Einkommensgruppen immer überproportional (im Vgl. zu den oberen Gruppen) an den Lohnsteigerungen in der Wirtschaft teilhaben lassen, z.B. indem prozentual gesteigert wurde verbunden mit einem Mindestbetrag bei der Steigerung. In den unteren Besoldungsgruppen gab es also prozentual mehr, weil die unter den Sockelbetrag gefallen sind. Aus sozialer Sicht war das sicher richtig, aber um in der Bezahlung mit der Wirtschaft konkurrenzfähig zu sein, müßten wir es aktuell eigentlich genau umgekehrt machen, also auch prozentual kräftigere Besoldungssteigerungen oben als unten.
Wie an anderer Stelle schon einmal gesagt: Meine Abendschüler haben am Ende des Monats als Facharbeiter (ohne Studium) mehr auf dem Konto als ich. Da frage ich mich manchmal schon, was bei uns so abgeht. ![]()