Beiträge von plattyplus

    Wie man die Freistunden zählen sollte, ist eine gute Frage. Ich behelfe mir einfach so, dass ich auch in den Freistunden möglichst die ganze Zeit arbeite, dann ist die Arbeitszeit leicht zu erfassen.

    Also ich würde die Freistunden voll als Arbeitszeit zählen. Begründung:

    • Das Finanzamt erkennt mir nur eine Fahrt zum Arbeitsplatz pro Tag an. Ich könnte also gar nicht in der Zwischenzeit nach Hause fahren. Und ja, ich habe da mitunter Pause von 9.15 Uhr morgens bis 17.45 Uhr abends.
    • In den Freistunden kommen ewig die Kollegen aus den anderen Abteilungen und erzählen mir mal wieder was davon, daß deren Computer nicht laufen und ich doch mal gucken solle. Wobei mich das echt tierisch nervt, daß die der Meinung sind einfach alle IT-Probleme den Informatik-Kollegen aufhalsen zu können. Daheim bekommen sie ihre Windows 10 Rechner auch ans Laufen. Warum meinen sie dann, daß sie die Administration in der Schule auf andere Kollegen abschieben können?

    Das ist wohl das Problem... wen juckt es, wenn wir streiken?
    Am ehesten noch die Eltern, deren Kinder dann nicht betreut sind...
    Wenn Lokfühhrer oder Fluglotsen streiken, wirkt das weit "direkter" - und (gefühlt) teurer.

    Darum hatte ich ja angemerkt, daß man gezielt Abschlußprüfungen bestreiken müßte. Dann gibt es in einem Jahrgang halt mal keine Abiturienten. Die Unis bekommen dann auch keine neuen Studenten usw. ...
    Da wäre die Betreuung dann das kleinste Problem. ;)

    Und ja, wenn man vorwarnen muß, daß man streikt, dann warnen wir halt vor... mit einer Minute Vorwarnzeit. :teufel:

    was kann man als Otto Normalmensch dagegen tun, dass der Kreis der Rechtsdemonstrierenden und AfD-Wählenden überhand nimmt.

    Du meinst wohl, was man dagegen tun kann, daß der kreis der AfD-Wähler nicht überhand nimmt?

    Mir fällt dazu nur ein: In die CDU eintreten und Merkel stürzen, der CDU wieder ein rechtsgerichtetes Profil geben damit das große Loch auf dem rechten Flügel schließen. Die Merkel-CDU hat bei ihrem Verlangen die "Wähler der Mitte" zu gewinnen, um an der Macht zu bleiben, die SPD inzw. links überholt. Das gleiche Verlangen die "Wähler der Mitte" zu gewinnen, hat der Schröder-SPD die Linke eingebracht. Die werden wir jetzt auch nicht wieder los. Entsprechend denke ich nicht, daß die AfD eine Periode bleiben wird. Die wird längerfristig im Bundestag bleiben.

    Mal bisschen ernsthafter, ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Studienseminar es sich leisten kann, einen Kandidaten mit Physik auszuschlagen.

    Mit Informatik machen sie das bei uns in NRW aber auch. Bei uns muß man ja vier Seminare angeben mit absteigender Priorität.

    Meine Wahl damals:

    • Detmold
    • Paderborn
    • Münster
    • Dortmund

    Rate mal, was es geworden ist? Genau... Dortmund und dann auch am hintersten Ende des Einzugsgebiets, 2km weiter und Düseldorf wäre zuständig gewesen. Hat mich damals schon tierisch genervt, zumal das bedeutete, daß ich einen Zweitwohnsitz benötigte, was mit einer Refi-Besoldung natürlich nur extrem schwer finanziell zu stemmen ist.

    Von daher würde ich mal andersrum fragen: Wenn Marich Jern nur ein Seminar angibt, bekommt er das dann auf jeden Fall und andere Kandidaten werden zurückgestuft? Oder wird dann geguckt, ob es im Seminar einen Platz gibt und wenn es da keinen gibt, dann ist er ganz raus aus dem Verfahren, weil 2. und 3.-Wahl ja nicht vorhanden sind?

    Volkswirtschaftlich gesehen ist das falsch, da jeder "ausgegebene" Euro ja wieder

    Das gilt aber auch nur so lange das Geld in der Volkswirtschaft verbleibt. Wenn die Empfänger das Geld allerdings direkt in ihre Heimatländer schicken, es der Volkswirtschaft also entziehen, geht der Kreislauf nicht mehr auf.

    @Wollsocken80:
    Ich halte es da mit Peter Scholl-Latour: "Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"
    Und ja, die letzte Bundestagswahl war verdammt schwer, weil die AfD für mich aus Staatsraison keine Option war, die CDU aber gleichzeitig die SPD links überholt hat.

    Moin,

    sagt mal, bin ich zu altmodisch oder kenne ich mich einfach in der Gesetzeslage nicht aus?

    Bisher war ich immer davon ausgegangen, daß die eigenen Kinder zwar u.U. noch die Schule besuchen dürfen, an der die Eltern unterrichten, aber das die Eltern im Lehrberuf auf gar keinen Fall ihre eigenen Kinder beschulen zu dürfen. Zumindest war ich bisher der Meinung, daß sowas zumindest in NRW verboten ist.
    Das sowas evtl. auf einer kleinen Nordseeinsel unvermeidbar ist, wenn es da auf der Inselschule nur einen Mathe-Lehrer gibt, wäre dann eine einzeln zu genehmigende Ausnahme.

    Aufgrund der Konstellation bei mir an der Schule habe ich mich aber eines Besseren belehren lassen müssen. Anscheinend ist es in NRW doch zulässig, daß die Eltern ihre eigenen Kinder beschulen?

    Ach und: Es geht mir ausschließlich um die rechtliche Betrachtung. Ich selber würde es nicht einmal akzeptieren mit meinen Kindern an der gleichen Schule zu sein, geschweige denn sie selber zu unterrichten. Das gibt doch nur Theater. Bei den Mitschülern ist das Kind gleich unten durch, wenn die Mitschüler wissen, daß Mama oder Papa an der gleichen Schule Pauker ist. Meine eigenen Kinder zu unterrichten und dann entsprechend auch benoten zu müssen, wäre für mich ein absolutes NoGo. Was ist, wenn ich dann meinem eigenen Kind eine 5 oder 6 ins Zeugnis ballern muß? Dann ist doch das Vertrauensverhältnis im Privatleben doch auch gleich dahin.

    und wir registrieren alles, was hier so ankommt. Läuft eigentlich ganz gediegen.

    Die Schweiz vielleicht, aber Italien registriert wohl nicht mehr sondern winkt einfach durch und dann schlagen die Migranten bei uns auf und D ist zuständig, weil vorher nicht registriert, obwohl sie auf Sizilien das erste Mal EU-Boden betreten haben. In Griechenland ist es wohl ähnlich.

    --> https://www.handelsblatt.com/politik/intern…10816394-2.html

    Wäre es also grundsätzlich möglich, es zu überspringen?
    Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen!

    Ich würde mal denken, daß auch von a12 nach a14 eine Sprungbeförderung möglich sein müßte.

    Als wir vor einigen Jahren unseren neuen Schulleiter bekommen haben, hatte sein Konkurrent auch "erst" a14. Der wäre, hätten wir uns für ihn entschieden, auch per Sprungbeförderung gleich nach a16 vorgerückt, hätte also a15 übersprungen.

    Schnuggi ... das darf Deutschland doch. Dublin Abkommen und so. Faktisch ist die fiese kleine Schweiz aber fast das einzige Land, das sich darauf noch beruft.

    Das einzige Land, das ich kenne, welches die Grenze wirklich verteidigt, ist Australien. Wer da ohne Papiere kommt, kommt nicht rein sondern wird erstmal auf ein entlegenes Pazifik-Atoll deportiert.

    Oder anders: Versuch in Australien mal ein Visum zu beantragen. Das kann man nur vom Ausland aus. Bist du auf einem anderen Visum in dem Land, mußt du erst einmal wieder ausreisen, um dann aus dem Ausland das neue Visum zu beantragen. Nix Dublin und so.

    Ich denke mal, daß da weniger Migranten auf hoher See absaufen als vorher, weil jeder in den Herkunftsländern inzw. weiß, daß es keinen Weg durch die Hintertür gibt. In Kanada ist es ähnlich. Da geht es auch nur durch die Vordertür ins Land. Die Grenzkontrolle in den Ländern ist ein ganz anderes Kaliber als das, was wir hier in D haben.

    Das Dublin-Abkommen interessiert doch sowieso niemanden mehr, weil manche Länder in der Eu einfach keine Migranten mehr registrieren. Damit kommen die komischerweise auf einmal in D an und wissen natürlich nicht auf welchem Weg sie durch die EU gereist sind. So ein Pech aber auch.

    In jedem Fall würde die Person aber gar keinen Fuss auf deutschen Boden setzen, der würde aus dem Flugzeug überhaupt nicht aussteigen. Oder wahlweise den Flughafen nicht verlassen. Und ungefähr genauso würde das überall auf der Welt laufen (sollte das Flugzeug überhaupt landen).

    Och, so eine A400m kann Personen auch im Überflug absetzen, die braucht gar nicht zu landen.

    --> https://www.flugrevue.de/sixcms/media.p…jpg.2273684.jpg

    Unsere Bundeswehr hat auch noch genug Fallschirme, die müssen nämlich alle nach spätestens 10 Jahren ausgemustert werden. Also die fehlende Landegenehmigung sollte das geringste Problem sein. ;)

    Es sollte in diesem Fall dem Arbeitgeber eher auf die Qualität der Leistung achten.

    Wovon träumst Du in der Nacht?

    Bei der öffentlichen Hand heißt es immer: "Das billigste Angebot muß genommen werden!" In der freien Wirtschaft habe ich gelernt, daß man Angebote einholt, das teuerste und das günstigste erstmal gleich wegwirft und sich die übrigen dann ansieht.

    Oder: Warum hat die Politik wohl die Inklusion durchgeprügelt und manch ewig verblendete Pädagogen bejubeln das noch? Genau, ein Platz an der Regelschule kostet 1.700,- € im Jahr und einer an einer Förderschule 3.600,- € jährlich. Wollte man Inklusion wirklich "richtig" aufziehen, würde das bedeuten, daß jeder Förderschüler einen eigenen Sonderpädagogen braucht. Aber das wollen sie dann auch wieder nicht, weil dann ja die schöne Kostenkalkulation dahin ist und die Einsparungen mehr als aufgefressen werden.

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