Beiträge von plattyplus

    dass man in seiner Klasse z.B. Arbeitsstunden, Selbstlernstunden usw. hat., das macht bei mir schon relativ viel aus

    Solche Stunden gibt es bei uns auch, nur bekommen die nicht die Klassenlehrer zugeteilt sondern wer anders, öfters auch mal die Kollegen, die für unfähig gehalten werrden.
    Ist zwar total sinnlos, weil man in solchen Stunden die einzelnen Schüler für den ganzen Verwaltungskram gut rausholen kann, aber ist nicht.

    Entspricht mal wieder der Weisheit:

    Wie immer im Lehrerberuf ists so ein denkbar dämliches System. Diejenigen, die das gut gebacken kriegen werden mit Zusatzarbeit bestraft, diejenigen, die Mist bauen haben weniger Arbeit (bei gleicher Bezahlung!).

    Als Fachlehrer hat man das natürlich eher weniger, dafür hatte ich schon die Situation, 14 verschiedene Klassen zu haben, von denen manche nur zweiwöchentlich da waren und manche nur ein Schulhalbjahr.

    Freu dich. Ich habe im nächsten Jahr 16 Klassen und bin in zwei davon Klassenlehrer. Wie viele Stunden ich in jeder Klasse habe, kann man sich bei der Anzahl an Klassen ja ausrechnen.
    --> Name lerne ich eh nicht mehr, das ist total sinnlos. Wenn man die Schüler eh nur alle 2 Wochen sieht laut Plan, reicht ein Feiertag und/oder ein Krankheitstag und man sieht die Schüler einen ganzen Monat oder gar 2 Monate nicht.

    Bei mir kommt es beim Thema "Klassenleitung" drauf an wie viele Stunden ich in der Klasse eingesetzt bin. Klassenleitung mit nur 1-2 Wochenstunden ist für mich ein No Go. Da bleibt nämlich nach der Verwaltungstätigkeit der ganzen Fehlzeiten, Beurlaubungsanträge etc. praktisch keine Zeit für Unterricht mehr übrig. Außerdem hat man die ganze Arbeit für Sonderaktionen (Klassenfahrt, Praktika, ...) aber die Ermäßigung, dadurch, daß die Klasse dann nicht da ist, streichen andere ein.

    Bei mir ging es so um 22 Uhr los mit der Mondfinsternis ... das Problem war die Lichtverschmuitzung

    Fotos habe ich auch gemacht.

    • Brennweite: 500m bei APS-C (umgerechnet aufs Kleinbild: 800mm)
    • Blende 6,3
    • Iso 8000
    • Belichtungszeit: 0,3 Sekunden (und kürzer, der Mond bewegt sich ja am Himmel, ok, wir bewegen uns, aber lassen wir mal die Details)
    • manueller Fokus (war verdammt schwer zu treffen)
    • Stativ
    • Fernauslöser
    • Spiegelvorauslösung

    Mal gucken, ob es auch am großen Bildschirm halbwegs brauchbar aussieht.

    Du?

    Ist der Mülleimer nicht geleert, wird in dem Raum von den Raumpflegern auch nichts anderes gemacht ("Vorleistungen nicht erledigt", Tür zu, fertig).

    Hat das mal jemand von Euch drauf ankommen lassen? Also der Mülleimer bleibt so voll wie er ist und läuft ggf. über...
    So extreme Regelungen haben wir bei uns gottseidank nicht. Kann aber auch damit zutun haben, daß wir keine externe Reinigungsfirma haben sondern die Putzkolonne beim Kreis beschäftigt ist.

    Auch das steht und fällt mir den verwendeten Stiften. Unsere schmieren und klecksen nicht und lassen sich problemlos mit einem Fasertuch wegwischen. Ist die Farbe mal angetrocknet, hilft einfaches klares Wasser auf einem Lappen für rückstandsfreies Entfernen.

    Ich bezweifele auch gar nicht, daß man die Farbe der Stifte mit dem Fasertuch, Schwamm, ... vom Whiteboard wieder runterbekommt.

    Mein Problem in den Räumen war: Beim Wischen landete die Farbe im Fasertuch, vom Fasertuch an meinen Händen, von meinen Händen auf der Computer-Tastatur, in/an meiner Tasche usw. ...
    Das ist eine Schmiererei ohne Ende. klar landet die Kreide auch an all diesen Stellen. Aber Kreide bekomme ich problemlos von der Ledertasche, meinen Klamotten etc. wieder runter. Warten bis die Kreide trocken ist, einmal mit der Hand drüber wischen, fertig. Die Farbschmierereien der Filzstifte bekomme ich aus dem Leder nicht mehr raus. :daumenrunter:

    Wohl aber sehe ich einen klaren Mehrwert von nicht-elektronischen Whiteboards, die gleichzeitig als Beamerfläche dienen, in Schulräumen, die mit Audioanlagen, Beamern, Internetzugang und Dokumentenkameras ausgestattet sind.

    Das ist m.E. die Zukunft.

    Also ich sehe den Mehrwert der passiven Whiteboards (also Whiteboard plus Filzstift) überhaupt nicht. Hängt aber auch damit zusammen, daß ich Linkshänder bin. Der Dreck, den die Dinger verursachen, ist mir zuwider.

    Oder konkret: Bei der Kreidetafel habe ich vielleicht meine Hände und ggf. den linken Ärmel voller Kreide. Aber die kann ich nach kurzen Trocknungszeit locker abstreifen und fertig. Bei dem Whitebaord. und ja, ich mußte auch mit den Dinger arbeiten, weil es ind en Räumen keine Tafeln mehr gab, hatte ich am Ende blaue Hände vom Filzstift bzw. vom Abwischen des Geschriebenen, weil die "Schwämme" unzureichend sind, und mußte diese mit Lösungsmittel reinigen. Außerdem hing die Farbe am linken Ärmel des Pullis.
    An wen darf ich die regelmäßigen Reinigungs-Rechnungen meiner Kleidung schicken?

    Macht dich diese Hitze auch so träge?

    Nee,
    aber sie verändert meine Arbeitszeiten (Hausrenovierung und Gartengestaltung) deutlich.
    Derweil wühle ich mich da morgens von 6-10 Uhr durch den Vorgarten und dann nochmal abends von 18-21 Uhr.

    Kommen Eure Arbeitskollegen auch mit Euren Hobbys so überhaupt nicht klar?

    Wie schnell schaltest du auf Ferienmodus um?

    Kann weniger als eine Minute dauern oder auch mehr als 2 Wochen. Hängt ganz davon ab, was dann in den Ferien läuft.

    Als ich vor 1,5 Jahren in den Weihnachtsferien nach Neuseeland geflogen bin, habe ich meine Tasche im Lehrerzimmer im Schrank zurückgelassen und bin gleich von der Schule mit dem Mietwagen zum Flughafen gefahren. Da fing mein Ferienmodus auf der Lehrertoilette an, als ich mich auf "Urlaub und leger" umgezogen habe. :)


    Warum wollen fast alle im Sommer in den Urlaub reisen? Da ist das Wetter doch auch hier in D recht annehmbar. Der Winter mit dem schlechten Wetter und den kurzen Tagen ist doch viel besser um abzuhauen. Ich denke da nur an die Rentner, die auf Mallorca überwintern.

    Aber mal ehrlich...
    der ganze Nazidreck ist für mich nicht "Deutsch", sondern eben "Nazi", losgetreten von einem eineiigen Ösi mit dem ich nie was zu tun hatte.

    Wir hätten schon damals ein schärferes Asylrecht gebraucht, dann hätte es dieser österreichische Aushilfsmaler nicht nach D geschafft und hätte hier auch nicht Staatschef werden können. :teufel:

    Ansonsten finde ich es immer bezeichnend, wenn mir jemand: "Du wirst noch dein Waterloo erleben", prophezeit, ich dann nur noch antworte: "Au ja, ich bin Preuße" und mein Gegenüber mit meiner Antwort so rein gar nichts anfangen kann. :pirat:
    Ja, weiß der denn nicht, daß die Preußen in Waterloo gegen Napoleon gewonnen haben und es auch heute noch Ur-Preußische Regionen in D gibt?
    --> https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9…C3%9Fen1688.JPG

    Wir waren 1688 schon preußische Provinz. Und das Preußen neben dem Militär auch die allgemeine Schulpflicht eingeführt und den Hugenotten Asyl gewährt hat, weiß leider kaum jemand. :zungeraus:

    Was mir aber generell auffällt: Wenn man hier in D sagt, was die Großeltern im 2. Weltkrieg gemacht haben, wird es gleich übel. Bekommt man im angelsächsischen Ausland die Frage gestellt und antwortet, ist die Reaktion weitaus positiver, obwohl die damals unsere Feinde waren. Oder, wie es ein Australier mal formulierte: "Dein Opa muß ein Kriegsheld gewesen sein, daß er das von 1939 bis 45 überlebt hat." Irgendwie stimmt da das Verhältnis nicht und darum bin ich auch der Meinung, daß es in D einen Unterschied gibt zwischen Nationalbewußtsein pflegen und äußern.

Werbung