Aber hattest du nicht angeregt, dass man ins Outback reisen müsse, damit die Schüler über sich hinauswachsen und nicht die Verantwortung abgeben sollen?
Aus pädagogischer Sicht befürworte ich das auch heute noch ausdrücklich, damit die Schüler aus ihrer Vollkasko-Mentalität herausgeholt werden und so mal erfahren, dass ihr Können bzw. Nicht-Können eben den Unterschied macht. Viele sagen heute ja: „Das kann ich nicht“ und meinen damit eigentlich „ich habe keinen Bock mich anzustrengen, um es zu erlernen.“
Also: geh doch mit gutem Beispiel voran. Wenn du sowas forderst. 😉
Ok, dann nehme ich also den attestiert schizophrenen Schüler mit, dessen Krankheit dadurch offenbar wurde, dass er im Wahn im Unterricht versucht hat Suizid zu begehen, weil die Stimmen ihm dies befohlen hätten?
Die Eltern hatten uns davon auch nichts berichtet, eben bis es zum großen Knall kam. Mein erster Gedanke war nur: „Gottseidank haben ihm nicht die Stimmen befohlen einen Anderen umzubringen!“
Unterschreibst Du als Schulleiter mir eine dienstliche Anordnung, dass ich diesen Schüler bei der Klassenfahrt mitnehmen muss?
Wie soll ich mich als Laie auf so eine Fahrt vorbereiten? Du hast ja eingefordert, dass ich mich vorzubereiten hätte, um allen Schülern die Klassenfahrt zu ermöglichen. Außer einer echten 24/7 Bewachung dieses einen Schülers fällt mir da nichts ein.
—> https://www.deutschlandfunk.de/opfer-und-taet…licher-100.html