Beiträge von plattyplus

    Hier mal das Video einer „Fachfirma“. Mich wundert, dass sowas überhaupt im Internet landet. Aufgrund der fehlenden Absturzsicherung müsste die Berufsgenossenschaft die Baustelle eigentlich sofort schließen.

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    Werbung für einen Betrieb sehe ich in solchen Videos jedenfalls nicht, eher genau das Gegenteil davon.

    Ich bin ich immer wieder erstaunt, dass da so wenig passiert, bei der Wurstigkeit und Ahnungslosigkeit, mit der so manche schnell auf Solar umgestrickte Firma in der Vergangenheit zur Tat schritt.

    Wundert mich auch, zumal die Ströme, die da im Worst-Case in der Verteilung fließen können, extrem ansteigen.

    Mein persönliches Beispiel:

    • Die Altanlage wurde ausschließlich aus dem Netz gespeist bei 63A (je Phase) flog die Sicherung. Mehr als diese 63A mußte also kein Bauteil aushalten.
    • Die Neuanlage verfügt über ein Lastmanagement. Je nach zur Verfügung stehendem Strom aus dem Netzanschluß, aus der PV-Anlage und aus der Pufferbatterie werden die großen Verbraucher (22kW Wallbox, Wärmepumpe, …) also dynamisch zugeschaltet oder abgeworfen. Die Verteilung muss jetzt also 63A aus dem Netz plus 32A aus der PV-Anlage plus 16A aus dem Batteriespeicher = 111A verkraften können ohne abzufackeln. Die Kabelquerschnitte innerhalb der Verteilung sind entsprechend deutlich zu vergrößern.

    10 kW Peak sind rund 35 Platten, jede Platte kann ich locker hochheben. Als Frau.

    Also bei mir stehen 24,4kg je Modul im technischen Datenblatt (Meyer Burger Glass 380). Das sind dann 854kg nur für die Module. Dazu dann noch die Unterkonstruktion… also 1.000kg je 10kWp halte ich da schon für realistisch.

    Auf jeden Fall muss das Dach eine viel höhere Schneelast und Windlast aushalten, da spielt das Gewicht der PV Anlage in den meisten Fällen keine Rolle.

    Diese Lasten muss das Dach ja trotzdem aushalten. Die Lasten fallen also nicht weg sondern die PV-Anlage kommt bei der Belastung noch zusätzlich hinzu.

    Im Netz findet man leider immer noch Preise in der Kategorie 25000€ mit Montage statt 12000€. Habe den Eindruck, dass sich Betriebe eine goldene Nase verdienen wollen.

    Das machen die auch, keine Sorge.

    Trotzdem ist es nicht so ohne einfach mal eben eine 10kW oder gar 30kW-Anlage an die Hauselektrik anzuschließen. Das fängt schon damit an, dass beim Anschluss einer PV-Anlage und/oder einer Wallbox nicht mehr von Aussetz- sondern von Dauerbetrieb gesprochen wird. Entsprechend ist die komplette Elektroinstallation zu verstärken, will man der DIN-VDE genügen. Ein ähnliches Problem stellt sich beim Dachstuhl. Bevor man da 1-3 Tonnen Solaranlage (je 10kWp ca. 1 Tonne) aufs Dach packt, muss eigentlich erst einmal der Baustatiker ran und den Dachstuhl nachrechnen.

    Ich kann Euch sagen, dass ich bei mir beides gemacht habe, also sowohl die Elektroinstallation grundlegend ertüchtigt, auf das auch eine Wärmepumpe kein Problem mehr darstellt, als auch den Dachstuhl der Scheune verstärkt.

    Sowohl der Elektrobetrieb als auch der Zimmermeister/Dachdecker haben mir beide versichert, dass sie solche Aufträge inkl. statistischem Gutachten noch nie hatten und stattdessen die PV-Anlagen üblicherweise immer auf „gut Glück, wird schon nicht brennen oder einstürzen“ auf den Dächern installiert werden.

    Wir hätten wahrscheinlich Fertigpizza geholt und mit den Kindern gewartet, aber die meisten essen bei uns eh in der Mensa. Bei uns sind es auch nur die Buskinder, die so einen langen Weg hätten und die hätten wir sicher nicht allein über die Felder geschickt.

    Das mit der Fertigpizza ist gut. Wie hättet ihr die denn holen wollen? Im Norden ein Höhenzug mit Naturschutzgebiet, im Süden ein großer Fluss und dazwischen ein 1km breiter Streifen mit einer auf 20km zugeparkten Bundesstraße in Ost-West-Richtung. Rund um die Grundschule knapp 50 Häuser. Das war es.

    Pizzataxi kommt doch auch nicht durch und ihr müsstet schon 2x 10km laufen, um Pizzen aus dem Supermarkt zu holen.

    Wenn man als Elternteil dann schon zu Hause ist und nicht selbst irgendwo im nicht auflösbaren Stau stand, geht das. Traf wohl nur nicht auf alle zu.

    Oder man mit dem Gedanken "Elterntaxi" losgefahren ist und dann auf einer 4-spurigen Bundesstraße steht. Wer von Euch würde da auf der linken Spur mitten auf so einer autobahnähnlichen Bundesstraße den PKW stehen lassen und losmarschieren, um den Nachwuchs zu Fuß abzuholen?

    Wie losmarschieren lassen? du kannst doch Grundschulkinder nicht alleine schicken?

    Was willst Du denn machen? Die Elterntaxis kommen nicht durch, weil die Bundesstraße vor der Schule von Traktoren und LKWs blockiert ist. Es kam ja nicht einmal mehr der Krankenwagen durch. Die Elterntaxis kommen nicht durch und Du selber würdest auch nicht durchkommen, wenn Du auf die Idee kommen solltest selber die Kinder nach Hause zu bringen.

    Gewiß haben sie erst einmal zugewartet und gehofft, daß sich die Blockade auflöst, zumal zuerst (also gestern und heute Morgen) von den Bauern kommuniziert wurde, daß nur bis 10.30 Uhr blockiert werden soll. Als dann um 11 Uhr immer noch alles dicht war, hat man wohl in der Grundschule die Ausweglosigkeit der Situation erkannt und abgebrochen.

    Welche Handlungsoptionen bleiben denn dann noch?

    Habe ich das richtig gelesen:

    Wenn die Schule um 11 Uhr beendet war und die Kinder um 18 Uhr zu Hause waren, haben sie 7 Stunden für 6 km Schulweg benötigt?

    Mit allem Drum und dran haben die 7 Stunden benötigt, hast Du richtig gelesen. Zuerst haben die Kolleginnen noch eine Betreuung gewährleistet, weil sie davon ausgegangen sind, daß die Eltern die Kinder ja abholen können. Als sie gemerkt haben, daß das aber auch nichts wird, weil einfach niemand durchkommt, haben sie die Kinder losmarschieren lassen. Der eigentlich Marsch dauerte also eher gut 2 Stunden, wobei 2 Stunden bei -5°C auch nicht gerade toll sind.

    Das so genannte "Höfesterben" ist auch dadurch entstanden, das Preise für Ackerland in den letzten Jahren extrem gestiegen sind. Meine Familie hat vor ein paar Jahren einen Acker von ca. 1 ha geerbt und war völlig perplex, als sie im Verkauf dafür 50 000 € erhalten hat. Ein Durchschnittslandwirt mit 40 ha ist in der Situation, dass er seinen Boden auch für 2 Mio € verkaufen und dann bequem in Rente gehen kann, gerade wenn es keinen Nachfolger gibt, ist das eine attraktive Situation und das läuft dann plötzlich unter "wir haben den Betrieb aufgegeben".

    Oder, wenn es Nachfolger bzw. mehrere Erben gibt, muß der eine Erbe dann die anderen Erben auszahlen und kann das nicht, weil die Bodenpreise weit jenseits von dem ist, was jemand überhaupt aus den finanziellen Rücklagen bezahlen kann.

    Ich muß da an die Häuser auf Sylt denken. Da hat es ein Bürgermeister mal auf den Punkt gebracht: "Eigentlich wollen die Leute hier nicht verkaufen. Aber irgendwann sterben die Eigentümer und dann wird das Haus vererbt. Gibt es jetzt mehrere Erben, muß der eine, der das Haus übernimmt, die anderen Erben auszahlen. Aber bei 1,6 Mio € Wert kann er dies nicht und so wird das Haus versteigert und das Geld aufgeteilt. Und schon wieder ist ein Einheimischer nicht mehr auf der Insel sondern wohnt auf dem Festland."

    Klingt nach einem Fall für ein Bürgerbegehren, damit da endlich ein gesicherter Fußgänger- und Radweg ergänzt wird für die Kinder, die halt nicht durchweg per Bus/ Elterntaxi zur Schule wollen oder können, sowie weitere Menschen, die diesen Weg anders als mit dem Auto bewältigen wollen/ müssen.

    Klingt für mich eher nach einem Bürgerbegehren, daß in Niedersachsen auch wieder einzügige Grundschulen eingerichtet werden (die zuvor geschlossen wurden), so dass die Kinder im Dorf beschult werden können und diese ganzen Fahrten gar nicht notwendig werden.

    ... so, die örtliche Grundschule hatte um 11 Uhr den Unterricht aufgrund der Verkehrssituation vorzeitig beendet und die Eltern gebeten ihre Kinder abzuholen, weil auch keine Busse mehr fuhren. Eben um 18 Uhr waren die Kinder dann zuhause. Sowas passiert halt, wenn man nicht nur die a2 blockiert sondern auch noch die parallele Bundesstraße und die Weserbrücken.

    ... und die Polizei dem ganzen Treiben noch tatenlos zusieht.

    Ansage der Grundschule: Morgen findet selbstverständlich wieder regulärer Unterricht statt.

    kleiner gruener frosch Hat da die Schulleitung einfach nicht den Arsch in der Hose selber Entscheidungen zu treffen und den Unterricht für morgen abzusagen oder woher kommt dieser Glaube daran, daß sich dieses Trauerspiel morgen garantiert nicht wiederholen wird?

    Danke für gar nichts!

    Galonen

    US-Gallonen oder imperial Gallons?

    Wir sollten auch das britische bzw. australische/neuseeländische ehemalige Geldsystem wieder einführen mit Penny, Shilling und Pfund. :pirat:

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    Die Frage ist doch jetzt eher: Wie lange muß die Grundschule jetzt eine Aufsicht sicherstellen, eben weil die Eltern ihre Kinder ja gar nicht abholen können?

    Ich glaube, daß das so ziemlich der Worst-Case ist, oder? Gestern hieß es von Seiten der Schulen, daß bis Sonntagmittag eine Meldung kommen sollte, ob heute Schule ausfällt oder nicht. Es kam nichts. Wahrscheinlich hatten wieder alle Angst davor eine Entscheidung zu treffen?

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