Beiträge von plattyplus

    Bei uns werden solche Schüler üblicherweise auf Antrag der Zulassungskonferenz durch die Schulleitung um ein Jahr zurückgestellt ohne Anrechnung auf die Höchstverweildauer.

    Hatte selber vor 1,5 Jahren den Fall, dass einer meiner Schüler nach einem Suizidversuch zieg Monate in stationärer Behandlung war.

    Moodlekurse sind bei uns für jeden Lehrer Pflicht. Seit vorletztem SJ ist es eine Anordnung der SL, dass alle LuL das Unterrichtsmaterial digital zur Verfügung stellen müssen, von daher kann ich mich da nicht drücken.

    DAS wäre das Erste, was ich in Konferenzen angehen würde. Wir arbeiten schließlich nicht zu den "eh da"-Kosten.

    Was mich nervt, sind die Kandidaten, die sich von vornherein auf die Feststellungsprüfung einstellen und meinen, das sei unterm Strich weniger Aufwand, als zum Unterricht zu kommen und/oder die volle Anzahl Klausuren mitzuschreiben.

    Könnte man diese Feststellungsprüfungen eigentlich auch parallel zu den Nachprüfungen zur Versetzung am Ende der Sommerferien ansetzen? Bestehen die Schüler die Feststellungsprüfungen (schriftlich und mündlich), werden sie versetzt, ansonsten nicht.

    Ich wiederhole nicht mehr ständig, was kranke SuS verpasst haben.

    Mache ich auch nicht. Und wenn dann jemand fragt, was in der Klausur drna kommt, ist meine Standardantwort: "Alles, was wir gemacht haben, muss ja in deiner Mappe stehen", allein schon weil mir die Gefahr zu groß ist etwas zu vergessen und dann von den Schülern darauf festgenagelt zu werden.

    Ist das normal am BK? Wie geht eure Schule vor?

    Ja, ist leider normal. Wir sortieren da im ersten Jahr durch. Und wenn dann von 30 Schülern nur noch 10 übrig bleiben, weil sich die Übrigen selber über die Fehlzeiten ins Aus schießen, dann ist das eben so. Dann kommen sie schlimmstenfalls in die Ausbildungsvorbereitung, sitzen da den Rest des Jahres ihre Schulpflicht ab und das war es dann. Und ja, notfalls schreibt da ein Schüler auch vier Klausuren an einem Tag nach, wenn er denn dann mal wieder da ist.

    Ich habe das Problem aber aktuell eher mit Azubis, seitdem die Betriebe den Azubis erzählen, daß Berufsschulnoten eh nicht zählen, es gibt ja keine Versetzung, und im IHK-Zeugnis nicht auftauchen.

    Wir haben auch leider nicht die Sowjetunion als Gegner im Rennen um eine bessere Energieversorgung 🍻

    Der Titel dieser Diskussion heißt doch "Energiesparmaßnahmen zur Reduzierung der Abhängigkeit".

    Wir haben also nicht nur die Russen sondern praktisch alle Energielieferanten als Gegner. Zudem China als Lieferanten für die Komponenten. Die Schweizer mögen sich an den Plan Wahlen erinnern.

    Als ob Saudi Arabien eine lupenreine Demokratie wäre... oder was uns blüht, wenn Trump erneut Präsident der USA werden sollte...

    Also 1000kg sind ca. 10kN.

    Mein Baustatiker hat gemäß der Vorgaben mit 250N/m² Modulfläche gerechnet, also 25kg/m². Die Dachziegel (Doppelfalzziegel) bringen es auf 42,5kg/m².

    Klar wird die Last nicht nur über die Fläche abgetragen, aber im Vergleich zu den Dachpfannen ist das lächerlich klein.

    Also gut 50% Zusatzlast klingt für mich jetzt nicht "lächerlich klein". :rotwerd:

    Ok, bei allen Berechnungen und Normen sind bei uns extrem große Reserven drin. Aber einfach mal so zu sagen: "Wird schon halten", finde ich doch etwas sehr gewagt. Laßt mal einen Winter wie 1978/79 kommen.

    Traurig aber wahr

    Ja, Kennedys Worte damals: "Wo choose to go to the moon before this dacade is out!" hatten eine ganz andere Schlagkraft alles alles, wa unsere Regierung so von sich gibt. :(

    Irgendwie muß ich immer daran denken, wie Franklin Delano Roosevelt damals die Industrie zusammengerufen hat, um in den 2. Weltkrieg zu ziehen. Getreu dem Motto: "Die Frage einer gesicherten Energieversorgung ist eine Frage nationaler Souveränität. Deutschland darf sich nicht durch die Energielielieferungen gegenüber anderen Ländern erpreßbar machen, nicht gegenüber Russland, Katar, Venezuela, den USA, ... Ich habe die Hersteller aller notwendigen Komponenten zusammengerufen, um sie auf diese Kraftanstrengung einzustimmen. Außerdem haben wir die Bauauflagen wesentlich vereinfacht (also praktisch abgeschafft)."

    Aber ganz ehrlich: So etwas wie damals Kohls 12 Punkte Plan bei der Wiedervereingung, mit denen er einigen Siegermächten gehörig vors Schienbein getreten hat, traue ich unserer Regierung nicht einmal ansatzweise zu.

    Nur weiß man eben nicht, wie lange das Ganze funktioniert und ich will einfach nachher nicht ohne Berufsausbildung und mit einem Dr. da stehen, der mir nichts bringt.

    Du musst halt abwägen: Willst Du schnell ein sicheres Gehalt oder willst Du den Dr.-Titel? Finanziell ist der Titel eher ein Minusgeschäft, weil die Promotion Deine Zeit bindet und für sich selber kein Einkommen generiert.

    Für den Titel gibt es im Lehrberuf keinen Cent mehr, Dienstjahre werden hingegen gleich zwei- bis dreifach vergütet. Zum Ersten bekommst Du die Besoldung, zum Zweiten legst Du über die Erfahrungsstufen beim Gehalt zu und zum Dritten steht vielleicht irgendwann mal eine Beförderung an, die man sich über die Jahre erarbeiten muss. Ist man am Ende nur noch wenige Jahre im Job, wird man dies alles nicht mehr schaffen.

    Hier mal das Video einer „Fachfirma“. Mich wundert, dass sowas überhaupt im Internet landet. Aufgrund der fehlenden Absturzsicherung müsste die Berufsgenossenschaft die Baustelle eigentlich sofort schließen.

    Externer Inhalt m.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Werbung für einen Betrieb sehe ich in solchen Videos jedenfalls nicht, eher genau das Gegenteil davon.

    Ich bin ich immer wieder erstaunt, dass da so wenig passiert, bei der Wurstigkeit und Ahnungslosigkeit, mit der so manche schnell auf Solar umgestrickte Firma in der Vergangenheit zur Tat schritt.

    Wundert mich auch, zumal die Ströme, die da im Worst-Case in der Verteilung fließen können, extrem ansteigen.

    Mein persönliches Beispiel:

    • Die Altanlage wurde ausschließlich aus dem Netz gespeist bei 63A (je Phase) flog die Sicherung. Mehr als diese 63A mußte also kein Bauteil aushalten.
    • Die Neuanlage verfügt über ein Lastmanagement. Je nach zur Verfügung stehendem Strom aus dem Netzanschluß, aus der PV-Anlage und aus der Pufferbatterie werden die großen Verbraucher (22kW Wallbox, Wärmepumpe, …) also dynamisch zugeschaltet oder abgeworfen. Die Verteilung muss jetzt also 63A aus dem Netz plus 32A aus der PV-Anlage plus 16A aus dem Batteriespeicher = 111A verkraften können ohne abzufackeln. Die Kabelquerschnitte innerhalb der Verteilung sind entsprechend deutlich zu vergrößern.

    10 kW Peak sind rund 35 Platten, jede Platte kann ich locker hochheben. Als Frau.

    Also bei mir stehen 24,4kg je Modul im technischen Datenblatt (Meyer Burger Glass 380). Das sind dann 854kg nur für die Module. Dazu dann noch die Unterkonstruktion… also 1.000kg je 10kWp halte ich da schon für realistisch.

    Auf jeden Fall muss das Dach eine viel höhere Schneelast und Windlast aushalten, da spielt das Gewicht der PV Anlage in den meisten Fällen keine Rolle.

    Diese Lasten muss das Dach ja trotzdem aushalten. Die Lasten fallen also nicht weg sondern die PV-Anlage kommt bei der Belastung noch zusätzlich hinzu.

    Im Netz findet man leider immer noch Preise in der Kategorie 25000€ mit Montage statt 12000€. Habe den Eindruck, dass sich Betriebe eine goldene Nase verdienen wollen.

    Das machen die auch, keine Sorge.

    Trotzdem ist es nicht so ohne einfach mal eben eine 10kW oder gar 30kW-Anlage an die Hauselektrik anzuschließen. Das fängt schon damit an, dass beim Anschluss einer PV-Anlage und/oder einer Wallbox nicht mehr von Aussetz- sondern von Dauerbetrieb gesprochen wird. Entsprechend ist die komplette Elektroinstallation zu verstärken, will man der DIN-VDE genügen. Ein ähnliches Problem stellt sich beim Dachstuhl. Bevor man da 1-3 Tonnen Solaranlage (je 10kWp ca. 1 Tonne) aufs Dach packt, muss eigentlich erst einmal der Baustatiker ran und den Dachstuhl nachrechnen.

    Ich kann Euch sagen, dass ich bei mir beides gemacht habe, also sowohl die Elektroinstallation grundlegend ertüchtigt, auf das auch eine Wärmepumpe kein Problem mehr darstellt, als auch den Dachstuhl der Scheune verstärkt.

    Sowohl der Elektrobetrieb als auch der Zimmermeister/Dachdecker haben mir beide versichert, dass sie solche Aufträge inkl. statistischem Gutachten noch nie hatten und stattdessen die PV-Anlagen üblicherweise immer auf „gut Glück, wird schon nicht brennen oder einstürzen“ auf den Dächern installiert werden.

    Wir hätten wahrscheinlich Fertigpizza geholt und mit den Kindern gewartet, aber die meisten essen bei uns eh in der Mensa. Bei uns sind es auch nur die Buskinder, die so einen langen Weg hätten und die hätten wir sicher nicht allein über die Felder geschickt.

    Das mit der Fertigpizza ist gut. Wie hättet ihr die denn holen wollen? Im Norden ein Höhenzug mit Naturschutzgebiet, im Süden ein großer Fluss und dazwischen ein 1km breiter Streifen mit einer auf 20km zugeparkten Bundesstraße in Ost-West-Richtung. Rund um die Grundschule knapp 50 Häuser. Das war es.

    Pizzataxi kommt doch auch nicht durch und ihr müsstet schon 2x 10km laufen, um Pizzen aus dem Supermarkt zu holen.

Werbung