Im Netz findet man leider immer noch Preise in der Kategorie 25000€ mit Montage statt 12000€. Habe den Eindruck, dass sich Betriebe eine goldene Nase verdienen wollen.
Das machen die auch, keine Sorge.
Trotzdem ist es nicht so ohne einfach mal eben eine 10kW oder gar 30kW-Anlage an die Hauselektrik anzuschließen. Das fängt schon damit an, dass beim Anschluss einer PV-Anlage und/oder einer Wallbox nicht mehr von Aussetz- sondern von Dauerbetrieb gesprochen wird. Entsprechend ist die komplette Elektroinstallation zu verstärken, will man der DIN-VDE genügen. Ein ähnliches Problem stellt sich beim Dachstuhl. Bevor man da 1-3 Tonnen Solaranlage (je 10kWp ca. 1 Tonne) aufs Dach packt, muss eigentlich erst einmal der Baustatiker ran und den Dachstuhl nachrechnen.
Ich kann Euch sagen, dass ich bei mir beides gemacht habe, also sowohl die Elektroinstallation grundlegend ertüchtigt, auf das auch eine Wärmepumpe kein Problem mehr darstellt, als auch den Dachstuhl der Scheune verstärkt.
Sowohl der Elektrobetrieb als auch der Zimmermeister/Dachdecker haben mir beide versichert, dass sie solche Aufträge inkl. statistischem Gutachten noch nie hatten und stattdessen die PV-Anlagen üblicherweise immer auf „gut Glück, wird schon nicht brennen oder einstürzen“ auf den Dächern installiert werden.