Wenn die anderen daran Schuld sind, dass man "Bankberatern" vertraut, ist das Leben einfacher.
Das mit dem „Bankberater“ ist wohl das größere Problem. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass dieser Mensch in Wirklichkeit ein Verkäufer ist, der mir Finanzprodukte verkaufen will, um von der Provision bei Vertragsabschluss zu leben. Einen wirklichen Berater würde ich als Kunde für seine Beratung direkt bezahlen.
So ruft mich auch die örtliche Volksbank immer wieder an und will mich zu „Beratungsgesprächen“ einladen. Meine Antwort ist dann immer nur, dass ich an dieser Art von Verkaufsveranstaltungen kein Interesse habe und von mir aus auf sie zukommen werde, wenn ich Bedarf an Finanzprodukten habe.
Ich kann mich noch zu gut an diese Gespräche erinnern. Dort wurden mir immer ach so tolle „neue Produkte“ vorgestellt, die dann am Ende doch wieder eine Kapitallebensversicherung etc. waren.
Selber setzte ich derweil auf thesaurierende (legen die Dividenden automatisch wieder an) und replizierende (kaufen die Aktien tatsächlich und investieren nicht in andere Finanzprodukte) Aktienfonds, z.B. den MSCI-World bzw. FTSE All-World, weil ich hoffe so auch das Insolvenzrisiko des Fonds-Emmitenten einzugrenzen. Geht er pleite, wie es bei Lehman-Brothers der Fall war, sind zumindest die Aktien als Sachwerte noch vorhanden.