Beiträge von Caro07

    Auch andere Gruppen Jugendlicher sind nicht automatisch Monster.

    Mit Sicherheit nicht. Ich habe mich gewundert, dass so eine Aktion, wo man einiges an Eigenverantwortung aufbringen muss, im schulischen Rahmen ging und habe die Lehrkräfte bewundert (sie hatten 2 Lehrkräfte dabei und noch junge Erwachsene), die sich darauf einließen. Aber offensichtlich war das mit diesen Jugendlichen unproblematisch.

    Das ist jetzt anekdotisch:

    Ich habe auf einem Campingplatz eine Gruppe von ca. 20 jugendlichen Schülern einer Waldorfschule kennengelernt, die im Rahmen einer AG eine Paddeltour auf einem Fluss machten. Sehr positiv empfand ich, dass das Jugendliche waren, die sich ganz normal und unauffällig (ohne Lärm bis spät in die Nacht) auf dem Campingplatz verhielten und man sich mit ihnen ganz normal unterhalten konnte. Die waren offen und freundlich.

    Schade, dass die Folgebeiträge gelöscht wurden, die vielleicht nochmals mehr Infos gegeben hätten.

    Ich sehe/lese es so: Das war ein Missverständnis und du hast es geklärt. Der Kollege hat sich durch die Namensnennung angegriffen gefühlt und wollte das richtig stellen. Die Reaktion des Schulleiters und des Kollegen stellt für dich ein Angriff dar.

    Na ja, so fängt eine Sache an zu eskalieren. Ich würde mir überlegen, wie ich mich verhalten könnte, um die Sache zu deeskalieren. Gefallen lassen muss man sich nichts, aber manche Sachen basieren schlichtweg auf Missverständnissen, die man dann ausräumen kann. Ansonsten versuchen zu denjenigen auf die nötige Distanz zu gehen, mit denen man sich nicht so gut versteht, dann bietet man auch nicht unbedingt eine Angriffsfläche. Diese Sache würde ich erstmal auf sich beruhen lassen und mich meinem Alltagsgeschäft widmen. Dann stellt sich heraus, ob das eine einmalige Sache war oder andere Dinge folgen.

    Wenn in einer Schule Strukturen schon jahrelang festgewachsen sind, muss man als Neuling sehr vorsichtig sein und erstmal schauen, wie der Hase läuft und sich langsam einfinden, so meine Erfahrung.

    Vorteil der ausgewiesenen Sprechstunde: man kann Eltern auch sagen, dass man die nächsten drei Wochen keine Zeit hat. Wen man das will. Termin voll ist eben Termin voll... Bei Eltern, die gefühlt alle paar Wochen wegen absoluten Nichtigkeiten kommen wollen, ist so etwas vielleicht ganz gut.

    Das genau ist meine Erfahrung. Wenn es dringend war oder jemand in der Sprechstunde nicht konnte, dann habe ich Zusatztermine angeboten. Andere, die turnusgemäß kommen wollten, haben dann ganz normal gewartet.

    Wie macht ihr das? Wieviele Elterngespräche (bzw. wieviel Zeit) plant ihr innerhalb einer Woche ein? Was ist realistisch?

    Wenn ich eine neue Klasse (3. Schuljahr) übernommen habe, wollte ich mit allen Eltern einmal (ausführlicher) bis zum Schulhalbjahr gesprochen haben. Wenn man dann Eltern kennt, kann man Kleinigkeiten anders klären.

    Vor den Lernentwicklungsgesprächen hatte ich im Schnitt 2 ausführlichere Elterngespräche pro Kind in einem Schuljahr, schon auch durch den Rhythmus der Elternsprechtage vorgegeben. Bei Kindern, wo man gemeinsam Lösungen suchen muss, sind es etwas mehr Gespräche. Da geht es aber dann um fortschreitende Beratungssachen.

    Da ich im Anschluss an der Unterricht oft Hausaufgaben und Schularbeiten in der Schule angeschaut habe, habe ich dort meine Termine angeboten. Dann hat halt u.U. die Korrektur zu einem späteren Zeitpunkt stattgefunden oder die Sprechzeit war nach der Korrektur.

    Die Kommunikation mit Eltern gehört einfach dazu (in die Grundschule so oder so) und ist tatsächlich ein Faktor, der wie die Vorbreitung in der Zeitplanung mit berücksichtigt werden muss.

    Bei uns (GS Bayern) gibt es eine feste wöchentliche Sprechstunde (45 Minuten). An uns an der Schule können sich die Eltern im Elternportal anmelden. Ich habe 2 Termine pro Sprechstunde. Sollten die Termine vergeben sein, dann müssen sie den nächsten freien Termin nehmen. Bei dringenden Problemen können mich die Eltern anschreiben und wir vereinbaren einen Extra-Termin. Das kommt bei mir üblicherweise eher selten vor.

    Dazu haben wir noch zwei abendliche Elternsprechtage (je 3 Stunden) pro Schuljahr für Eltern, die nicht tagsüber in die Sprechstunde kommen können.

    So ähnlich ist es an meiner Schule auch geregelt. Ich habe immer nur Termine vergeben, auch in der Sprechstunde. Spontan kam keiner, das habe ich auch so kommuniziert, denn ich wollte mich auf die Sprechstunde vorbereiten und entsprechende Unterlagen mitnehmen. Zusätzlich gab es noch Termine nach Vereinbarung. Die Sprechstunden legt man meistens in die Freistunden. Wenn sich niemand angemeldet hat, dann hat man in der Stunde auch andere Arbeiten zu tun.

    Unangenehm finde ich die Elternsprechtage, denn da hat man kaum Zeit für ein ausführlicheres Gespräch und es ist dann eher Fließbandarbeit und man muss sich in kürzester Zeit immer wieder auf andere Gesprächspartner einstellen. Fand ich nicht unbedingt gewinnbringend. Deswegen habe ich Termine n. V. angeboten (aber so, dass ich nicht extra nochmals in die Schule kommen musste), damit nicht zu viele am Elternsprechtag aufschlagen. Gerade als Klassenlehrkraft geht es doch öfter um ein ausführlicheres Gespräch.

    Belanglose Dinge wurden, wenn ich die Eltern schon kannte, telefonisch oder per Mail geklärt. Seit Corona wollten manche, die nicht reinkommen konnten, auch einmal eine Videosprechstunde. Das ging mit der digitalen Tafel und Dokumentenkamera vom Klassenzimmer aus.

    P.S.: pepe Durch die Terminvergabe auch in der Sprechstunde habe ich nicht die Erfahrung gemacht, dass Eltern nur kamen, um reden zu wollen ohne neue Erkenntnisse. In der Sprechstunde waren das immer grundsätzliche Gespräche, die länger dauerten. Das hat dann doch eine Weile gereicht.

    Rückmeldung: Mit einem Jahr Verspätung ging es jetzt im September knapp 3 Wochen nach Frankreich. Sind quasi an 2 Campingplätzen an der Loire hängengeblieben und nicht weitergekommen, weil es da so viel zu machen gab, quasi Radfahren, Städtchen und Schlösser anschauen und das ohne dass man sich stresst. ;) War richtig erholsam und auch interessant dort.

    Von uns aus muss man bis zur Loire auf jeden Fall eine Zwischenstation machen, d.h. wir haben für eine einfache Strecke mit Wohnwagen (Höchstgeschwindigkeit 80 km/h) zwei Fahrtage. Wir haben ganz nette Zwischenstationen gefunden.

    Die Tipps habe ich mir nochmals durchgelesen. Loire haben wir noch nicht ganz durch, da machen wir ein anderes Jahr weiter und dann geht es noch weiter Richtung Atlantik.

    Kinder als Opfer zu nennen, weckt automatisch starke Emotionen. Wer mit Zahlen über tote Kinder argumentiert, weiß, dass Zuhörer kaum kritisch hinterfragen, sondern sofort betroffen sind.

    Die Herausstellung von Kindern und Frauen stört mich prinzipiell bei allen Kriegsberichten, z. B. auch wenn es um die Ukraine geht. Wie wenn es einen Unterschied zwischen den Menschen gäbe, was die Unschuld betrifft. Unschuldige Opfer gibt es in Kriegen von jedem Geschlecht und in jedem Alter. Es sind alles Menschen. Und ich denke tatsächlich auch, dass hier emotionalisiert werden soll.

    Hat jemand dieses Material schon mal gesehen oder weiß, aus welchem Schulbuch es stammt?

    Eigentlich weiß ich es nicht. Von der Aufmachung her sieht es aus, wie es aus einem alten Prögel - Lehrerband oder alten pb Kopiervorlagen stammen könnte. Die Aufmachung kommt mir bekannt vor und ich hatte früher viele Prögel und pb Materialien. Wenn es sich dann noch um ein südliches Bundesland, vor allem Bayern handelt, dann könnte das schon sein. Oder es könnte aus den Auer- Kopiervorlagen stammen.

    wolfgang1102 Wenn du die ABs nochmals brauchst, bleibt dir wahrscheinlich nichts anderes übrig, als den Inhalt nochmals abzutippen.

    es ist eine Weile her, ich war aber mal an einem Mädchengymnasium tätig und nach erster Befremdheit empfand ich es doch ganz gut.

    Ich glaube die Lehrer haben auch immer ganz gerne in der Mädchenklasse, die ich besuchte, unterrichtet. Disziplinmäßig waren wir nach außen hin unauffällig (manchmal wurde etwas raffiniert manipuliert). Ausnahme: Musik. Für mich war das manchmal zum Fremdschämen wie ein Teil der Mitschülerinnen versucht haben, den Musiklehrer auszutricksen.

    Was ich dieses Jahr beobachten konnte: Massenhaft Bienen und bis zur letzten Hitzeperiode vermehrt Schmetterlinge.

    Bei uns sind wegen des Klimawandels in den letzten Jahren plötzlich Bernsteinschaben zu beobachten. Draußen und drinnen. Angeblich sind sie harmlos und kommen sie nicht ins Haus, aber das stimmt nicht. Immer wieder treffe ich ein einzelnes Exemplar in einem beliebigen Raum an, wahrscheinlich reingeflogen, denn die können fliegen und scheuen kein Licht. Zuerst erschrickt man nämlich und denkt, man hätte einen (Küchen)schabenbefall.

    Die Frage ist, was die Menschen in Gaza dazu bewogen hat, eine Partei zu wählen, die so handelt. Ich fürchte, es ist die pure Verzweiflung, dass alles andere nichts bringt. Das heißt aber nicht, dass ich es befürworte.

    Die Hamas ist erst als Wolf im Schafspelz aufgetreten, hat Leute unterstützt, Versprechungen gemacht, dass es unter ihnen den Leuten besser gehen würde. Deswegen wurde sie gewählt. Doch die hat sich dann mit ihrem Unterdrückungssystem immer mehr entpuppt. So weit ich weiß, fanden danach nie mehr Wahlen statt.

    Tatsächlich habe ich es an einem öffentlichen Gymnasium für beide Geschlechter vor Jahrzehnten schon erlebt, dass eine reine Mädchenklasse gebildet wurde. Natürlich eher aus der Not heraus geboren, weil sich andere Mischverhältnisse in dem Jahrgang bei dem Wahlverhalten auch nicht anboten.

    So war es an meinem Gymnasium auch. Ich war zur Pubertätszeit, also von der 8. - 10. Klasse in einer reinen Mädchenklasse, weil es sonst von der Wahl der Sprachen nicht weiter aufging. Ich empfand es nicht unbedingt als Vorteil oder Nachteil. Wir verstanden uns im Prinzip ganz gut, es gab halt doch eher so typische Mädchenthemen in der Klasse. Wegen Jungs guckten wir uns in anderen Klassen und anders um (es taten sich immer ein paar zusammen) - ich glaube, es gab auch eine jungenlastige Klasse. Wir besuchten immer wieder die damals üblichen Klassenpartys anderer Klassen und wurden dazu auch eingeladen.

    Drei ergänzende Gedanken:

    Neulich habe ich in der Zeitung ein Interview mit einem gemäßigten Muslim (Wissenschaftler) gelesen. Er sagte, dass sie von klein auf eingetrichtert bekommen, dass Israel der große Feind sei, was er auch geglaubt hat. Das führte er darauf zurück, dass geschichtlich Mohammed damals eine kleine jüdische Gemeinschaft zum Islam bekehren wollte, aber daran gescheitert ist. Daraufhin hat er die Juden zum Feind erklärt.

    Ich sehe es auch so, dass man einen nachhaltigen Frieden schaffen muss, sonst geht das Ganze wieder von vorne los. Alles Nachgeben von Seiten Israels hat in der Vergangenheit nichts genutzt, es hat nur zu "Mehr" geführt. Was untergeht: Vor ein paar Tagen hat die Hamas wieder einen Angriff auf ein israelisches Lager aus den Tunneln heraus gestartet mit verletzten Soldaten und einem Soldat im kritischen Zustand. Die Hamas gibt einfach nicht auf und will die Macht um jeden Preis mit dem Ziel weiterhin Israel und seine Bewohner auszulöschen und viele Menschen (Palästinenser) zu unterdrücken.

    Absolut unverständlich finde ich, dass Israel die radikalen Siedler weiterhin machen lässt. Verbrecherisch finde ich, dass sie im Jordanland jetzt durch Siedlungsneubau Tatsachen schaffen (man kann es natürlich auch taktisch begründen) und die palästinensichen Beduinen vertreiben wollen. Ich habe Beduinen kennengelernt, z.B. in Jordanien und Marokko. Die kamen mir nie so vor, wie sie von Haus aus kriegerisch und streng islamisch wären. Die sollte man doch in Ruhe lassen. Das tut mir sehr leid für die Beduinen.

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