Beiträge von Caro07

    Meine Schule arbeitet mit galneoscreen. Wir finden die Möglichkeiten, die diese Tafel anbietet, super. Wir haben die Variante mit weißen, aufklappbaren magnetisierten Flügeln. So kann man auch noch auf herkömmliche Weise seine mangetisierten Flashcards usw. anbringen und Sachen anschreiben.

    Zur Tafel: Man hat einen Computer, man hat Internet, man hat eine Tafel mit allen Schikanen, wo man sämtliche Linienarten und Farben einstellen kann, man hat eine Dokumentenkamera, die dann an der Tafel genau abbildet, was man macht, man kann Sachen abspeichern, man kann über Airdrop z.B. das Handy verbinden und Sachen zeigen....

    Als Zubehör hat man auf dem Pult oder einem Extratisch stehen: Computerbildschirm (nicht interaktiv), Tastatur, Maus, Dokumentenkamera. Einen Beamer braucht man nicht, da die Dokumentenkamera direkt mit der Tafel verbunden ist. Für die Tafel bekommt man 2 interaktive Stifte mitgeliefert, kann aber auch mit dem Finger schreiben. Die Auswahl der "Gerätschaften" trifft man an der Tafel. Wenn man den Computer benutzt, kann man dies entweder interaktiv an der Tafel oder am Computerbildschirm mit der Maus.

    Ich würde auf jeden Fall die Seitenteile mitbestellen!

    Am Anfang dauerte es, bis alles nach unseren Vorstellungen eingestellt war und wir brauchten am Anfang Unterstützung. Innerhalb der 2 Jahre gab es aber auch Ausfälle (an meiner Tafel komischerweise nie) und es mussten irgendwelche kleinen Teile (Stecker z.B.) ersetzt werden. Deswegen braucht man eine Systembetreuung vor Ort, also jemanden, der sich in der Materie besser auskennt. Die Gemeinde hat bei uns Systembetreuer, die sich auch um die digitalen Gerätschaften in der Schule kümmern, deswegen war das kein Problem.

    Aber ich denke, das waren auch Kinderkrankheiten von galneoscreen, die evtl. mit der Erfahrung dieser Firma (wende.interaktiv) nicht mehr so vorkommen.

    Bei sicherlich deutlich über 100 Oberstufenklausuren pro Quartal? Das sind für eine/n Anfänger/in selbst bei schnellem Arbeiten geschätzte zwei vollständige Arbeitswochen, die man neben dem vollen Deputat noch abreißen muss.

    Ich habe einmal eine Nachfrage zu den sehr aufwändigen Korrekturen: Stehen diese (also die ganzen Bemerkungen, Verbesserungen von seiten des Lehrers usw.) im Verhältnis zum Lerneffekt für die Schüler?

    Wäre da nicht ersatzweise eine Nachbesprechung bzw. eine gemeinsame Verbesserung vom Lerneffekt her effektiver?

    DaZ ist zur Zeit sehr gefragt. Bei uns an der Grundschule wurden für die Flüchtlinge in den letzten Jahren extra DaZ- Gruppen gebildet, wofür externe DaZ- Lehrkräfte (mit DaZ- Studium) eingestellt wurden. Wir hatten einmal jemanden bei uns, die ihren Dienst nach dem Referendariat am Gymi nicht angetreten hat, sondern sich speziell für den DaZ- Unterricht quer durch die Schularten anstellen ließ, weil ihr das besser gefallen hat.

    Um welches Bundesland geht es? Bayern hat z.B. einen vorgeschriebenen Grundwortschatz.

    Ich habe es ähnlich gemacht wie Zauberwald beschrieben hat. Im Lehrwerk werden bestimmte Wörter im Rechtschreibteil unter den verschiedenen Rechtschreibaspekten behandelt. Daraus habe ich unter Berücksichtigung des Grundwortschatzes einige wichtige herausgenommen und extra üben lassen. Allerdings habe ich nicht nur den GWS üben lassen, sondern auch andere wichtige Wörter, die vorkamen. Somit wurden also die Wörter zusätzlich zur Übung im Sprachbuch nochmals extra automatisiert. In meinen Augen ist es nachhaltiger, wenn alles Hand in Hand geht und man nicht noch den Grundwortschatz extra vom Lehrwerk weg übt.

    Das Gute an unserem Lehrwerk fand ich übrigens, dass die Autoren Rechtschreibphänomene spiralförmig von Klasse 2-4 im Sprachbuch verarbeitet haben und deshalb von der Warte her die Wörter immer wieder wiederholt werden.

    Alfons kenne ich nur vom Hörensagen. An meiner Schule wird ebenfalls schwerpunktmäßig Anton genutzt. Die Übungen fand ich meistens passend.

    Außerdem haben wir noch eine Lizenz für Zahlenzorro und Antolin. Das haben einige Kinder freiwillig gemacht. Allerdings finde ich Anton irgendwie systematischer.

    Da uns Sofatutor für die Schule einen Lehrerzugang kostenlos eingerichtet hat, haben manche KollegInnen auch das verwendet. Die Übungen finde ich dort auch auch ganz gut, ich selbst habe aber Anton vorgezogen.

    Ich finde es sogar gut, wenn im Plan Zeit für solche Treffen festgehalten wird. Diese Zeit sollte idealerweise so sein, dass bei keinem große Lücken entstehen. Wir hatten immer die Probleme, dass wir uns im Jahrgang schlecht auf eine gemeinsame Zeit einigen konnten (manche hatten Nachmittagsunterricht), weil die Stundenplanmacher daran nicht gedacht hatten und sich bei den unterschiedlichen Terminen immer ein anderer benachteiligt fühlte.

    Konferenzen, Teambesprechungen, Sprechstunden usw. gehören zur normalen Arbeit eines Lehrers. Das wird nicht aufs Deputat angerechnet. (Wobei an manchen Schulen diese ganzen Meetings übertrieben werden.)

    Über Anastasia Biefang gibt es einen Film von 2019. Wahrscheinlich ist sie deswegen bekannt.

    Die erste Transfrau der Bundeswehr war die Luftwaffenpilotin Christiane Meiners, die ganz normal als Frau ihren Dienst machte. Das war weniger aufregend als es in der Presse dargestellt wurde. (Habe ich am Rande privat mibekommen, weil ich zu dem BW-Standort gewisse Beziehungen hatte.)

    Den Film über A. Biefang habe ich zufällig im TV gesehen. Sehr interessant! In der ARD Mediathek findet man den Film noch...

    https://www.epd-film.de/filmkritiken/ich-bin-anastasia

    Ich finde das Bild, was von dieser Frau anscheinend jetzt gezeichnet wird, unmöglich!

    Bei youtube findet man auch ein interessantes Interview.

    Ich sollte dann erklären, ob Zwillinge, wenn einer in meiner Klasse und einer in der Parallelklasse wären, genau die gleiche Unterrichtserfahrung haben würden.

    Vor ca. 15 Jahren hatten wir einen Schulleiter, der dieses gleichschrittige Arbeiten wollte. Zwar nicht so extrem wie du geschildert hast, aber es ging in die Richtung.

    Da machten wir dann so Erfahrungen mit Eltern wie: Es wurde kritisiert, wenn wir nicht haargenau dieselben ABs machten, es wurden die Zeiten verglichen, wie lange wir für die Arbeit gaben, wie viel der einzelne Lehrer am Beginn der Arbeit zu den Aufgaben sagte --> unterm Strich erwarteten die Eltern, dass wir alles gleich machen wegen Chancengleichheit wegen des Übertritts. Auch vor 15 Jahren waren die Eltern, die es wollten, schon ganz gut vernetzt.

    So etwas ist nicht durchführbar und auch wegen unterschiedlicher Klassenzusammensetzungen nicht möglich. Dann müssten man auch genau identische Klassen bilden mit identischen Lernvoraussetzungen.

    Mit der nachfolgenden Schulleitung war es besser. Zuletzt schrieben wir teilweise gleich, teilweise unterschiedlich. Wie ich weiter oben geschildert habe, arbeiteten meistens 2 Klassen in den Hauptfächern parallel. Es hat sich öfter ergeben, dass wir Themen zur unterschiedlichen Zeit machten und am Ende des Schuljahrs alle das Ziel erreicht hatten. Schon diese Art hat unsinnige Elternnachfragen reduziert und damit für uns einen Stressanteil.

    Wenn Proben (= Arbeiten) gut durchdacht, fachlich richtig und im Anschluss kritische Fälle gemeinsam besprochen werden (wenn man parallel schreibt), dann reduzieren sich auch mit der Zeit die Elternnachfragen. Meine Kollegin und ich haben uns bei gemeinsam geschriebenen Proben nach dem Unterricht hingesetzt und kritische Fälle besprochen, vor allem dann, wenn Schülerantworten nicht so ausfielen, wie wir sie erwartet haben (Erwartungshorizont).

    Bei parallel geschriebenen Proben finde ich eine Nachbesprechung bei kritischen Fällen erforderlich, da manche Antworten Interpretationen zulassen. Leider hat aber die Erfahrung bei uns gezeigt, dass die Nachbesprechungen einigen zu viel war (wenn wir z.B. zu viert dieselbe Probe schrieben) und somit das Parallelschreiben auch von dieser Warte her zur Belastung wurde. Denn eine unterschiedliche Korrektur einer Aufgabe ist nur dann gerechtfertigt, wenn man im Unterricht die Fragestellung anders behandelt hat.

    Ich hab die mittelfristige Planung nun für alle fertig gemacht. Sie können danach gehen oder ihr eigenes Ding machen. So lange die Lernziele der geweiligen Einheiten behandelt werden, ist es mir eigentlich relativ egal, wie die jeweiligen Klassenlehrer das machen. Unsere Klassenarbeiten sind eh zentral vorgegeben und alle machen die gleichen. Ich sehe meinen Job eher darin, sicherzustellen, dass wir alle irgendwie ans Ziel kommen und mein Team zu unterstützen, wenn sie Hilfe brauchen.

    Zwischenfrage: Hast du als Stufenleitung an der Grundschule so viele Kompetenzen? Bist du da irgendwie weisungsbefugt? An meiner Grundschule mit 6 Parallelklassen war ich jahrelang Jahrgangsstufensprecherin (so hieß das bei uns) ohne jegliche Rechte. Ich hatte vor allem bestimmte organisatorische Aufgaben, dieser Job war sozusagen freiwillig wie auch andere außerunterrichtliche Aufgaben.

    An meiner Schule haben wir Ipads, WLan und digitale Tafeln. Man kann sich Klassensätze ausleihen, standardmäßig sind zwei Ipads im Klassenzimmer. Ich finde die digitalen Möglichkeiten eine tolle Bereicherung. Die SuS kennen einen Begriff nicht? Der wird nachgeschlagen und Bilder an der Tafel gezeigt. Ein digitales Spiel zur Auflockerung oder ein kleines Filmchen zur Erklärung? Kein Problem, geht ruckizucki. Gut, das war jetzt frontal.

    Die beiden Klassen-Ipads erhielten das ukrainische Kind und ein Inklusionskind für Differenzierungsaufgaben in der AntonApp bzw. gab ich bei Bedarf einem Kind, das etwas nachschlagen wollte (z.B. während der freien Arbeit). Einen der Klassensätze - die sehr begehrt waren - habe ich z.B. benutzt zum Recherchieren für die Referatsvorbereitungen über europäische Länder. Gerade für Sachkunde kann man die Ipads zur Informationsbeschaffung gut nutzen, auch in Deutsch zur Klärung von nicht verstandenen Begriffen.

    Die SuS erhielten ab und zu Hausaufgaben in der AntonApp (z.B. stellte ich da Englischvokabeln und die Lernwörter für die Klasse ein) und freiwillige Aufgaben in Antolin und Zahlenzorro.

    Ich hätte die Ipads mit Sicherheit noch mehr benutzt, wenn ich im vergangenen Schuljahr nicht so viel wegen Corona an Basisfertigkeiten hätte aufholen müssen. Z.B. kann man in Kunst eine Bildbearbeitung machen oder einen Trickfilm (z.B. in Englisch) erstellen lassen. Diesbezüglich habe ich schon Fortbildungen gemacht. Natürlich kann man auch mit Hilfe von Tablets differenzierte Aufgaben bearbeiten lassen und was noch andere weiter oben erwähnt haben. Tablets sind eine methodische Bereicherung. Es ist ein weiteres Medium, das Abwechslung bringt. Indem wir in der Schule Tablets bzw. Ipads sinnvoll nutzen, lernen die Schüler gleichzeitig richtig und gefahrlos im Internet zu recherchieren. Inzwischen gibt es viele grundschulgerechte Apps und Internetseiten. Ipads sollen übrigens sicherer sein, weil diese - wie es heißt - durch ein geschlossenes System geschützt sind.

    Also bei den kompetenzorientierten Lehrplänen finde ich das eher kontraproduktiv, kleinschrittig zusammenzuarbeiten. Austausch von Material und Anregungen ja, aber nicht alles zusammen! Salabim, du hast die richtigen Gründe genannt - in Unterrichtsplanungen ist die Voraussetzung der Klasse zu berücksichtigen und jede Klasse ist anders zusammengesetzt und es gibt unterschiedliche Bedarfe. Außerdem bringt jede Lehrkraft ihre Lehrerpersönlichkeit mit in den Unterricht ein. Methodisch und von den Kompetenzen her kann man die Themen unterschiedlich angehen.

    Allerdings finde ich gut, wenn man an einer Schule ein ähnliches/ gleiches Konzept hat (Stoffverteilungsplan, Lehrmaterial), das erleichtert die Arbeit. An meiner Schule (6 Parallelklassen) war/ist es so: Gleiche Lehrbücher, Zusammenarbeit, wie es sich ergibt. Meistens arbeiten 2 Lehrer einer Jahrgangsstufe enger zusammen. Material wird ausgetauscht, ggf. werden die Stoffverteilungspläne gemeinsam geschrieben, die Schulleitung überwacht das Niveau der Arbeiten - wir tauschen aber auch intern aus, damit wir schauen können, ob wir in der Jahrgangsstufe noch auf dem gleichen Niveau sind.

    Da wir zusätzlich ein Methoden- und Mediencuriculum, nach Jahrgangsstufen gegliedert, haben, ist hier auch ein Leitfaden vorgegeben.

    Wenn ich das rückblickend betrachte, war das ein Stück weit sogar richtig naiv - aber dafür deutlich unbeschwerter.

    Hm, ich wusste schon, dass ich als Grund- und Hauptschullehrkraft weniger verdiene, denn an der PH in Ba- Wü hätte ich locker Realschule studieren können, (das hat mein Vater z.B. nie verstanden, dass ich nicht auf Realschule studiert habe) das machte kaum einen Unterschied im Studium - wir waren oft in denselben Veranstaltungen. Aber damals war mir das egal, denn ich wollte unbedingt schwerpunktmäßig als Klassenleitung in vielen Fächern tätig sein und das sah ich nur in der Grund- oder Hauptschule. Letztendlich war die Klassenlehrertätigkeit in der Grundschule mit vielen Fächern in der Klasse (mit fächerübergreifendem Unterricht kann man übrigens schöne Sachen machen und mit vielen Fächern den Unterricht nach Bedarf rhythmisieren) genau das Richtige für mich. Heute empfinde ich die ungleiche Bezahlung aus vielen der schon diskutierten und genannten Gründen ungerecht.

    Wer sagt, dass der Beruf eines Grundschullehrers total für ihn passt, der will in der Klasse unterrichten und als Klassenlehrer tätig sein. Der möchte nicht Konrektor oder Rektor werden, denn da geht der Umgang mit den Schülern ein Stück weit verloren. Das opfert man dann für Verwaltungsarbeiten, Schulorganisation, Behördenkontakte, das Umgehen mit einem Kollegium und das Führen von schwierigen Elterngesprächen. Also wenn ich die Arbeit meiner Schulleiterin mit meiner vergleiche (große Schule): Sie investiert in den Unterricht kaum Zeit, aber halt dann in Schulleiteraufgaben. Aber ich glaube, dass der Zeitaufwand ähnlich ist. Bei kleinen Schulen gibt es eine Doppelbelastung, weil man gleichzeitig eine Klassenführung hat.

    Ich verstehe nicht, warum dir die Würdigung so wichtig ist, wenn du doch für den Beruf "brennst".

    Ein Zeugnis oder anderweitige Privilegien tun das auch.

    Also ein Zeugnis wirst du nicht bekommen und anderweitige Privilegien erst recht nicht.

    Du bekommst eine Beurteilung, außerdem wird dein Engagement im Mitarbeitergespräch zur Sprache kommen. Du könntest auch Rückmeldungen von Eltern und Schülern erhalten... Und du wirst nicht der einzige sein, der sich in der Schule engagiert, sondern Grundschulen sind auf viel "ehrenamtliche" Teamarbeit (also ohne Stundenermäßigung) angewiesen. In der Grundschule gibt es weniger engagierte Einzelkämpfer, sondern Zusammenarbeit von allen, wo sich jeder einbringt.

    Was fasziniert dich an der Grundschule, dass du jetzt schon ohne Praxiserfahrung für diese Arbeit "brennst"? Normalerweise wächst man da erstmal rein. Im Referendariat lernt man die Arbeit in der Grundschule erst richtig kennen. Das, was du während des Studiums von der Praxis mitbekommst, ist nicht viel im Vergleich.

    Diesbezüglich stimme ich als Praktikerin nicht mal der Hattie- Studie zu. ;)

    Klar haben Hausaufgaben in der Grundschule Effekte, wenn sie der Wiederholung und Vertiefung gewidmet sind. So viel Übungszeit hat man in der Schule gar nicht zur Verfügung.

    1. Wie schnell man von A12- auf A12-Z und dann A13 aufsteigen kann als normaler GS-Lehrer?

    Also spricht man hier bei über eine konsequent gute Bewertung über 10 Jahren oder gar mehr?

    A12-Z, A 13 gibt es noch nicht so lange. Bisher kamen eher die älteren, verdienten LehrerInnen in diesen Genuss, denn die sollten ja erstmal berücksichtigt werden.

    2. Der Aufstieg erfolgt allein durch die Ausübung des Berufes und der guten Bewertung und Fleiß?

    Rein theoretisch kann man auch gleich zu Beginn sehr gute Beurteilungen bekommen, aber das ist eher selten der Fall. Wie ich beobachtet habe, bekommen erst verdiente Lehrer mit einigen Dienstjahren bessere Beurteilungen. Man schaut erst, wie sich derjenige bewährt.

    Wenn man ein Funktionsamt anstrebt, kann man das äußern. Dann gerät man in eine andere Beurteilungsschiene, aber darüber weiß ich nichts Genaues. Ich habe allerdings schon öfter mitbekommen, dass junge, unerfahrene Bewerber für Funktionsämter erstmal abgelehnt wurden. Jeder muss erstmal ein paar Jahre Erfahrung als normaler Lehrer im Schuldienst sammeln, was auch sehr sinnvoll ist. Rektor/in ist eine große Herausforderung.

    Dass jetzt teilweise A 13 für GS-Lehrkräfte eingeführt werden soll, ändert nichts an der grundlegend ungleichen Behandlung, solange Lehrkräfte an Grundschulen, Sek-1-Schulen und Förderschulen im gehobenen Dienst bleiben und es keine Aufstiegschancen in vergleichbarer Anzahl und Systematik wie an Gymnasien und beruflichen Schulen gibt.

    Da gebe ich dir recht. Bayerische Grundschullehrer müssen sich A13 im Lauf der Jahre durch gute Beurteilungen "erdienen" - und das geht nur, wenn es offene Stellen gibt - während andere Schularten schon eingangs mit A13 besoldet werden.

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