Beiträge von Caro07

    Ich würde mit dem für dich zuständigen Ministerialbeauftragten einen Termin ausmachen. Der sitzt in der Regierung.

    https://www.km.bayern.de/ministerium/in…und-fosbos.html

    Im Volksschulbereich gehen wir als Lehrer auch mal zu dem zuständigen Schulrat, wenn es um eine Versetzung geht.

    Das müsste auch für die Realschule gelten.

    Ich würde einen persönlichen Gesprächstermin ausmachen, denn wenn dich jemand kennt, hat er ein Gesicht vor Augen und du hast evtl. eher Erfolg.

    Eine Idee wäre noch, den Personalrat um Beratung zu bitten.

    Ich verstehe nicht, dass schon jahrelang so wenig Rücksicht auf deine Familiensituation genommen wird. Ist die auch wirklich den Behörden bekannt?

    Du könntest dich auch nach einer Privatschule in deiner Nähe umschauen. Man kann sich eine Weile beurlauben lassen, so wie ich mitbekommen habe. Aber da musst du dich erkundigen.

    Hast du einmal bei der abgebenden Schule und dem abgebenden Schulamt bzw. der Regierung nachgefragt?

    Bei uns hat die Schulleitung erfolgreich eine Versetzung verhindert, weil die Kollegin zu viel Spezialwissen hatte und an unserer Schule gebraucht wurde.

    Der Verdacht liegt bei mir nahe, dass es bei dir ähnlich sein könnte:

    Du hast ein Mangelfach, bist engagiert und wirst deswegen an deiner Schule gebraucht.

    Irgendwo hakt die Freigabe.

    Zuerst brauchst du quasi eine Freigabe durch das Schulamt und die können das verhindern. Ich würde mit Schulleitung und zuständigem Schulrat beim Schulamt oder Regierung - wer halt nach dem Schulleiter für dich zuständig ist - persönlich reden.

    Ich denke Regensburg würde dich bei dem Mangelfach mit Kusshand nehmen.

    Ich erwarte nicht, dass sie krank arbeitet. Ich gehe nur davon aus, dass sie vorher gearbeitet hat und dementsprechend Aufzeichnungen zur Verfügung stellen kann. (Das "Aufzeichnungen übergeben" würde ich jetzt auch nicht als Arbeit bezeichnen. )

    Als Klassenlehrerin einer Grundschulklasse kenne ich meine Schüler so gut, dass ich nur selten Beobachtungen aufschreibe. Durch tägliche Hausaufgabenkontrollen und dass man sich ständig mit den Kindern befasst, könnte man oft einen Bericht einfach aus dem FF schreiben.

    Es könnte durchaus sein, dass die Kollegin so blockiert ist, dass sie im Augenblick nicht in der Lage ist, etwas Schulisches nachträglich aufzuschreiben. Ich hatte im Lauf meines Berufslebens auch schon solche Gefühle, die aber nicht längerfristig waren. Das hat vielleicht der eine oder andere schon erfahren, wenn alles in einem dicht macht.

    Was ich damit sagen will: Es gibt durchaus Situationen, wo man nichts mehr liefern kann, auch wenn man wollte.

    Die Lösung vom Schulamt finde ich gut: Das Beste aus der Situation machen, aus den Unterlagen, die die Kollegin einbringen kann, irgendetwas in standardisierter Form machen. Und ehrlich gesagt: Das ist ein Zeugnis unter vielen. Vielleicht sollte man das im Blick auf die Gesamtschulzeit den Umständen geschuldet etwas lockerer sehen. Das Zeugnis ist nicht lebensentscheidend.

    Vor längerer Zeit habe ich mal im Fernsehen gesehen oder in der Zeitung gelesen - auf jeden Fall war es ein Interview mit einem Virologen - dass die 3. Impfung eine starke Immunantwort erzeugt, während die 4. Impfung nicht mehr so viel bringen soll, was die Immunantwort betrifft.

    Mich würde mal interessieren, was die Corona - Erkrankten für Mittel nehmen, damit die Heilung unterstützt wird. (Ich meine jetzt nicht Ibuprofen, das heilt ja nicht).

    Ich kenne da Empfehlungen und habe diese weitergegeben, da hatte niemand einen schlimmen Verlauf (3x geimpft).

    In Kurzform war dies: Vitamin D, Vitamin C, Zink, OPC und S-Acetyl-Glutathion als Nahrungsergänzungsmittel. Dazu regelmäßiges Inhalieren mit einer Salz- Lösung, z.B. mit einem Ultraschall-Inhalator.

    Obiges habe ich ebenso, als Corona stark in meiner Umgebung war, zur Vorbeugung zusätzlich zu meiner dreimaligen Impfung eingenommen. Bisher hatte ich noch kein Corona, zumindest habe ich nichts bemerkt.

    Mich wundert es, warum Leute das machen, vor allem so häufig.

    Der Wiedererkennungswert für regelmäßige Leser des Forums ist nämlich da. Sein eigenes Schreib- und Verhaltensmuster kann man nämlich schlecht verbergen, auch wenn das Profil plötzlich anders aussieht. Das habe ich auch schon in anderen Foren gesehen.

    Wir hatten mal eine Lehrkraft, die sich beschwerte, dass sie immer die Problemfälle bekomme hat, weil sie das besonders gut hinbekommen hat. Ihre Kritik war durchaus berechtigt. Wir haben nachher einen Kompromiss gefunden und allen waren happy.

    Wir (in Bayern) haben in der Grundschule unsere Klassen im Regelfall immer 2 Jahre. Ich finde einen Lehrerwechsel nach 2 Jahren gut, denn da hat sich doch so einiges eingeschliffen und ein neuer Lehrer kann wieder andere Schwerpunkte setzen. Ich merke schon Unterschiede in der Schwerpunktsetzung bei den LehrerInnen, die die Klasse vorher hatten.

    Auch ich bekomme/bekam gerne Klassen mit bestimmten Problemfeldern, aber es war dann so, dass meine Schulleitung mir quasi, wenn es besonders anstrengend war, im nächsten Zyklus eine leichter handlebare Klasse gab. Das hat mir die Schulleitung auch so gesagt (im richtigen wertschätzenden Ton!) und ich fand das wirklich super, dass sie das von sich aus gemacht hat. Die einfachen handlebaren dritten Klassen (muss man bei uns aber inzwischen mit der Lupe suchen) bekommen an meiner Schule die Referendare (LAAs), weil die da Prüfung machen.

    Nach Bayern: Hier kann man nachlesen:

    https://www.km.bayern.de/lehrer/stellen…hrertausch.html

    mel_burn : Falls dich Einzelheiten interessieren, kann man auch mit der zuständigen Stelle beim KM Kontakt aufnehmen.

    Zauberwald: Die Beförderung nach A13 im Grund- und Mittelschulbereich ist rein von der Regelbeurteilung, die bestimmte Kriterien umfasst, abhängig. Manche Kriterien zählen mehr, andere weniger. Bei mir zählten vor längerer Zeit die Gesamtbeurteilung, also die Gesamtnote und sogenannte Superkriterien. Das waren laut Schreiben Unterrichtsplanung/Gestaltung, erzieherisches Wirken, Zusammenarbeit, Belastbarkeit, Einsatzbereitschaft. Ob sich in den letzten Jahren da etwas geändert hat, weiß ich nicht.

    Bei dem Aspekt Fortbildungen hat man nur eine Chance, in diesem Kriterium über die Maßen gut beurteilt zu werden, wenn man selbst ReferentIn bei Fortbildungen ist. Ansonsten haben wir so oder so Fortbildungspflicht (60 Stunden in vier Jahren) und müssen diese nachweisen.

    Habe mich gerade auch gefragt, inwieweit da vielleicht der Impfstatus eine Rolle spielt. In meinem Freundeskreis sind alle mindestens dreimal geimpft, vielleicht wirkt sich das ja auf die Virenlast aus

    Kann ich jetzt auch nicht so sagen - in meiner Familie (kein zeitnaher Kontakt, wohnen nicht bei uns) hatten zwei 3x Geimpfte Corona und die haben es durch einen Schnelltest gemerkt, nachdem es ihnen körperlich schlecht ging.

    Ich verstehe beide Seiten in der augenblicklichen Situation. Leider steigen die Zahlen wieder.

    Es gibt aber auch eine Schattenseite durch das ständige Maskentragen. Während des Maskentragens war ich nie ernsthaft erkältet, aber dann, als ich sie länger weggelassen habe, habe ich mir wie ein paar andere auch (jeder sagt, das geht zur Zeit rum) trotz Sommer eine hartnäckige Erkältung eingefangen, die so zwischen Ohren, Nase zu, Stimme und Bronchien hin- und herwabberte und ich sofort einen Rückfall hatte, wenn ich nicht aufpasste. Jetzt sind schon 4 Wochen rum und ich habe immer noch mit den Resten zu kämpfen. Das kannte ich so - auch vor Corona - schon lange nicht mehr.

    Ich schrieb, dass mir die Idee kam, dass ich Eltern vorab fragen könnte, was sie thematisieren wollen.

    Das habe ich schon öfter gemacht sogar mit beim Rückmeldeabschnitt. Aber irgendwie kam die ganzen Jahre nie eine Rückmeldung .

    Elternabende sind Querbeetinformationen zum Schuljahr. Wichtig finde ich, dass Elternabende informativ sind. Ich glaube, dass deswegen die Eltern kommen. Ich habe tatsächlich den Eindruck, dass bei Elternabenden die Eltern eher interessiert, was so im Schuljahr wichtig ist, was läuft, wie es die Lehrkraft angehen will, damit sie so einen allgemeinen Überblick bekommen. In den Elternabenden kommen eher einmal organisatorische Rückfragen, z.B. wie man das mit den Hausaufgaben machen will, wie es mit den Schreibgeräten ist, ob man ins Schullandheim fährt usw., also eigentlich, was man anspricht und für manche noch zu ungenau ist.

    Man kann ja im Zusammenhang auf die im Unterricht und bei den Hausaufgaben erforderliche Konzentrationsfähigkeit fördernde Hintergründe kurz erwähnen (genügend Schlaf, ruhiger Arbeitsplatz, keine Ablenkung usw.) .

    Zum Medienkonsum haben wir extra ein Mediencurriculum, das immer wieder evaluiert wird. Dazu zählen gewisse Unterrichtsinhalte, Medienprojekte wie Internetführerschein und themenorientierte Elternabende für die gesamte Elternschaft mit externen Referenten, die sich darauf spezialisiert haben.

    Meine Erfahrung ist, dass man nur anbieten kann. Eine Beratung wird erst dann angenommen, wenn man aus verschiedenen Gründen dafür offen ist. Erzwingen kann man nichts, das erzeugt eher Ablehnung.

    Außer hier und bei 4teachers gibt es verschiedene Verkaufsportale oder auch Apps zum Verkauf von nicht mehr benötigten Lehrermaterialien.

    Ich habe öfter einmal über die üblichen allgemeinen Portale (momox, rebuy) gebrauchte Materialien verkauft, weil es doch ziemlich bedienerfreundlich ist, doch der Aufwand lohnt sich teilweise nicht mehr.

    Jetzt habe ich gegoogelt und nach Alternativen gesucht. In booklooker scheinen die Materialien lange zu stehen.

    Dann scheint es noch Verkaufsmöglichkeiten geben, wo man erst die App herunterladen muss, wie Lehrer-Kiste und SchulbuchMarkt.

    Bevor ich mich da aber irgendwo registiere, wollte ich nachfragen, ob jemand Erfahrungen mit den genannten Apps/Internetadressen oder sogar noch einen anderen Tipp hat, evtl. grundschulspezifisch.

    Hm... Ich finde es bei solchen Anfragen immer gut, wenn man ganz unterschiedliche Tipps bekommt. Schließlich ist man als Lehrer so weit vorgebildet, dass man sich dann das Passende für seine Klasse/Lerngruppe - vielleicht auch nur einen kleinen Aspekt - heraussucht. Wichtig ist, dass man die Vorschläge erstmal als Impuls sieht.

    Wenn ich eine Anfrage stelle, bin ich sogar froh, wenn ich viele Tipps bekomme. Es kann sogar sein, dass ich nichts übernehme, aber irgendein Tipp mich in meinen Überlegungen weiterbringt.

    Jüngstes Beispiel: Bei meiner Anfrage zur Bastelanleitung habe ich jetzt nichts übernommen, da ich etwas Komplizierteres wollte, aber durch die Vorschläge wurde ich daran erinnert, dass ich doch mal eine Internetseite kannte, die Papierbasteleien anbot und da habe ich erstmal nach Meeressachen gesucht und kam dann schließlich auf etwas anderes.

    @Der Pirol: Ich weiß nicht, ob es bei dir angezeigt wird: Die meisten geben an, welche Fächer sie unterrichten und in welcher Schulform. Das steht auch bei Theatralica. Jaenny wird schon das Passende aus dem Vorschlag gemacht haben.

    Als ich vor vielen Jahren als baden- württembergische Beamtin im Ländertauschverfahren nach Bayern kam, musste ich nicht zum Amtsarzt. Ich habe quasi meinen Dienst als Beamtin in Bayern fortgesetzt. So haben das in meinem Fall die Bayern gesehen.

    Eigentlich ist es logisch - wenn du getauscht wirst, dann wirst du unter gleichen Bedingungen weiterbeschäftigt.

    Es wird mir hier in Bayern alles von Baden- Württemberg anerkannt - wie ich in Bayern studiert hätte.

    Eines hat sich aber das Schulamt nicht nehmen lassen: Ich musste meinen Beamteneid dieses Mal für den bayerischen Staat nochmals leisten - ich hatte ja nur den baden- württembergischen Beamteneid :aufgepasst:

    ....habe aber auch meine festen Fördergruppen. Ich bereite differenziertes Material für die Kinder vor, erstelle selbst Materialien.

    Mache natürlich auch Vertretungsunterricht, wenn Klassenlehrkräfte erkrankt sind. Ich biete, abgedeckt durch meine Stundenzahl, die Schulzeitungs-AG für den 4. Jahrgang an, erteile auch stundenweise ganz normalen Fachunterricht oder übernehme einzelne Unterrichtsstunden zur Entlastung der Klassenlehrkraft.

    Das machen bei uns die Förderlehrer und nicht die Sonderpädagogen. Die meisten haben zusätzlich einen Schwimmschein und begleiten die Klasse beim Schwimmunterricht.

    https://www.km.bayern.de/lehrer/lehrera…rderlehrer.html

    Dann haben wir mehrere Kooperationsklassen, ich glaube da sind es pro Klasse 5 Stunden.

    Das ist wohl schulamts- und personalabhängig. Ich hatte ein paar Jahre lang an meiner Schule Kooperationsklassen und immer nur eine Stunde in der Woche den MSD zum Fördern da. Inzwischen hat mein Schulamt beschlossen, keine Kooperationsklassen mehr zu bilden, sondern den MSD bei Bedarf in den Schulen einzusetzen. Das ist wohl dem Personalmangel geschuldet.

    Vielleicht erst einmal allgemein: Wir haben in Bayern Schulen mit dem Schulprofil Inklusion und Schulen, die das Label nicht haben. Ich bin an einer Grundschule ohne dieses Label, aber wir haben dennoch inklusive Schüler. Besonders schwierige Fälle haben eine Schulbegleitung.

    Bei nicht inklusiven Schulen ist es so, dass der MSD zur Beratung kommt, wenn er angefordert wird. Da wir eine große Schule sind, wurde uns trotz Mangel an Sonderpädagogen jemand vom MSD Lernen für einen Tag in der Woche zugestanden, der beobachtet, berät und wenn er Zeit hat, einzelne Schüler fördert.

    Inklusive Schulen erhalten zusätzlich, so weit ich mich erinnern kann, 20 Stunden. Das ist nicht viel. Da ist jemand vom MSD ziemlich oft an der Schule und gehört mit zum Kollegium. Aber ich glaube nicht, dass er ein so großes Zeitfenster hat, wie du das jetzt erlebst. Ich kenne eine inklusive Schule in Bayern. Ich schicke dir einmal den Link über pn (siehe Konversationen) zu der Schule zu, die hat einige Informationen auf ihrer Homepage, wie sie inklusiv arbeitet.

    In Bayern gibt es noch sogenannte Förderlehrer. Diese sind auch Mangelware. Wenn man Glück hat, hat man eine solche Kollegin an der Schule. Diese übernehmen dann die Förderung einzelner Schüler. Das ist aber eine andere Ausbildung - die kann man nach dem Realschulabschluss machen.

    Ich weiß nicht, ob du schon alle wichtigen Links gefunden hast.

    Der ISB gibt so etwas wie die Leitlinien vor:

    https://www.isb.bayern.de/schulartueberg…odik/inklusion/

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