Das Mobbing sollte auf jeden Fall angesprochen werden. Das scheint sich schon ganz schön verfestigt haben, dass in dieser Klasse professionelle Hilfe z.B. durch die Sozialarbeit angebracht wäre.
Zum Briefe schreiben an die Lehrkräfte:
Ich finde schriftliche Mitteilungen an Lehrkräfte egal ob über Brief oder Mail als Einstieg zu einem tieferen Problem immer problematisch. Man weiß nie, ob man richtig formuliert hat, weil man als Elternteil als "Anwalt" seines Kindes auftritt. Besser fände ich ein persönliches Gespräch, da hier die Kommunikationsmöglichkeiten besser sind. Ich würde mir also zusätzlich einen Termin zur Sprechstunde holen und das Mobbing (nochmals) ansprechen. Mit den anderen betroffenen Eltern würde ich mich übrigens auch im Vorfeld einmal treffen, statt sich schriftlich auszutauschen.
Falls es eine Whatsapp- Gruppe ist: Es gibt viele Eltern Whatsapp- Gruppen, wo man sich reinsteigert. Da können GrundschullehrerInnen ein Lied davon singen.
Ansonsten finde ich es ganz wichtig, was Kris24 in seinen/ihren Beiträgen geschrieben hat.
An meiner Schule gibt es immer wieder Projekte zur Mobbingprävention, meistens durch den Sozialarbeiter unterstützt. Wenn Mobbing in der Klasse vorkommt, wird zuerst einmal der Sozialarbeiter hinzugezogen, der dann zusammen mit der Klassenlehrkraft meistens ein Projekt startet oder anders interveniert. Er ist da entsprechend geschult. Stichwort z.B.: No blame approach