Bzgl. der Regel l, m, n und r habe ich in meiner Ausgabe keinen Hinweis gefunden - schaue aber nochmal. Aber bei den Beispielsätzen sind ja auch gar keine Wörter mit z, nur tz um die Regel zu verdeutlichen!?
Ja richtig, der Kommentar geht davon aus, dass man an den reinen tz- Wörtern die Regel analog zu ck verdeutlicht. Zum Schluss der Kommentarseite steht noch eine Anmerkung zu l n m r und den Zwielauten. Meine Ausgabe ist schon älter, vielleicht steht das bei dir nicht mehr drin.
Der Kommentar vergleicht zuerst nicht Wörter mit tz und reinem z, das kommt erst, wenn alles geübt ist, als Zusatz.
Ich selbst würde das nicht unbedingt machen, denn bei dem l m n r wird der Selbstlaut auch kurz gesprochen, nur dass eben vorher ein anderer Mitlaut kommt. Die Zwielaute gelten als lang gesprochen, obwohl sie kurz klingen. Das ist schon ganz schön kompliziert als Einführung.
Wenn ich vergleichen würde, dann würde ich z nach langem Vokal und tz nach kurzem Vokal vergleichen, aber ehrlich gesagt, fallen mir für z nach langem Vokal gerade keine Beispiele ein.
Lange Rede- kurzer Sinn: Ich würde nur die tz- Regel einführen und anschließend evtl. überlegen lassen, warum Herz usw. nicht mit tz geschrieben wird. Als Info würde ich den Schülern geben, dass das z nach den Zwielauten (vielleicht nennt ihr sie in eurem Bundesland anders) als z geschrieben wird.