Die einzelnen Bereiche sind keine Inseln und somit verfolgt jeder Bereich auch das Ziel, die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den nächsten Bereich vorzubereiten, sei es vom Elementar- zum Primar-, vom Primar- zur Sek-I- oder vom Sek I- zum Sek II- bzw. Tertiärbereich. Wir arbeiten daraufhin, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen am Ende möglichst alle der staatlich vorgesehenen Mindestkompetenzen erworben haben, auch mit dem Hintergedanken, dass die Kollegen (m/w/d) im nächsten Abschnitt mit ihrer Arbeit hieran ansetzen.
Da habe ich einen etwas anderen Blickwinkel darauf. Die Lehrpläne sind spiralförmig und so gestaltet, dass aufeinander aufgebaut wird, Klasse für Klasse. Manchmal hakt es an den Schnittstellen, wenn die Schule gewechselt wird.
In der Grundschule machen wir in jeder Klasse bzw. in 1/2 und 3/4 das, was die Lehrpläne vorsehen. Wir erstellen einen Stoffverteilungsplan. Wir geben unser Bestes, die Lehrpläne zu erfüllen, sodass die Kinder mitkommen. Und klar, da die Grundschule immer heterogener wird, wird das immer schwieriger.
Dennoch kann man die Grundschulen nicht als Zubringerschulen von irgendwelchen Schulen, die Forderungen an uns stellen, abwerten. Wir haben unsere Lehrpläne, die vorgeben, in welchen Rahmen wir uns bewegen und welche Themen und Kompetenzen wir behandeln.