Beiträge von Kiggie

    Ein ganz wichtiger Grund ist außerdem, dass man eine Rechtfertigung hat Lehrern während dieser Zeit einen Hungerlohn zu zahlen.

    Da jeder Lehrer durchs Referendariat muss, spart der Dienstherr Milliarden.

    Das oft Argument man wäre noch nicht so leistungsfähig als Berufsanfänger stimmt natürlich (aber das gilt für alle Berufe gleichermaßen), hindert aber andere Berufe nicht an deutlich höheren Einstiegsgehältern.

    Im Endeffekt ist es Abzocke und jeder muss da durch, man hat ja keine andere Wahl. Als Arbeitgeber mit Monopolstellung kann man sich sowas ja auch erlauben.

    Also ich kenne genug mit abgeschlossenem Studium, die dann erst einmal als Volunteer oderTrainee in einer ähnlichen Position sind. Und da ist es nicht einmal klar, was danach kommt. Bei uns hingegen schon.

    Das Einstiegsgehalt ist beim Lehrer auch durchaus höher als woanders, im Vergleich mit meiner Schwester oder meinen Freunden stehe ich deutlich besser da. In ein paar Jahren mag es anders aussehen. Aber mein Gehalt reicht mir und ich bin nicht deswegen Lehrer geworden.

    Wenn du es als Abzocke empfindest plus deine anderen Ausführungen, da fragt man sich wirklich, warum du Lehrer bist.

    aber effizienter wäre es, sie im nachher erforderlichen Kontext zu erwerben.

    jede neue Klasse, Klassenstufe etc. bringt doch neuen Kontext.

    Ich bin nun nach dem Ref in völlig anderen Bildungsgängen. Es gibt noch weitere, wo ich rein könnte. Es ist also immer erforderlich sich auf neue Dinge einzulassen. Mit Erfahrungen und erfolgreichen Konzepten, ist dies aber einfacher.

    Und es hat auch Vorteile nach dem Ref noch einmal zu wechseln, zum Beispiel wenn die Schule nicht so ideal ist.

    Ref ist somit keine Berufseinstiegsphase und "Must have", sondern eine Institution, die die freie Lehre der Unis in Frage stellt. Genau hier liegt auch das Problem: Willst du nicht verbeamtet werden, ist das Ref in seinen Formen eigentlich vollkommen obsolet, da es an sich nur die Laufbahnbefähigung darstellt, nicht aber die tatsächliche Qualität von Unterricht.

    Sehe ich anders.

    Der Master of Education und das Ref gehören zusammen und sind aufeinander abgestimmt.

    Sehr häufig wurden Themen an der Uni nur angerissen mit dem Verweis auf das Ref.

    Auch die praktischen Inhalte bauen ja nach und nach aufeinander auf.

    Dass alles mit den Schulen, Unis und Seminaren zusammenhängt und die Qualität abweichen kann lasse ich mal außen vor.

    Aber die Uni vermittelt ganz andere Inhalte, als es das Ref dann macht.

    Reihenplanung, Unterrichtsplanung habe ich definitiv erst im Ref gelernt.

    Didaktische Modelle und Grundlagen, auch Schulrecht und Leistungsmessung, vorher an der Uni, aber ohne Praxisbezug nur die Hälfte wert.

    Ich frage mich auch, warum man unbedingt nicht verbeamtet werden möchte. So "schlimm" ist das jetzt auch nicht... :ohh:

    Vor allem kann man sich ja auch aus dem Dienst entlassen lassen.

    In der Situation jetzt gerade bin ich sehr glücklich um meinen Beamtenstatus (ich bin damit definitiv auf der Sonnenseite)

    Ohne Ref - kein fertiger Lehrer:

    heißt:

    - keine Planstelle

    - geringere Gehaltsstufe (Ausbildung unvollständig)

    (gar keine Chance auf Verbeamtung)

    Ref heißt:

    - abgeschlossene lehrerausbildung (2. Staatsexamen)

    - Bewerbung auf Planstellen möglich (auch in anderen BL)

    - Verbeamtung möglich

    Das ist völlig unabhängig von Verbeamtung.

    Aber solche Dinge sollte man im Studium doch mitbekommen? Bzw. wie schafft man es, dass man das gar nicht auf dem Schirm hat.

    Die vollständige Lehrerausbildung beinhaltet nun einmal auch das Ref.

    Das stelle ich mir jetzt wirklich schwierig vor im Fernunterricht, vor allem wenn da Abschlussprüfungen anstehen. Die müssen ja bei euch wahrscheinlich auch irgendwas Praktisches machen, ne?

    Das Praktische wird in der Regel ja durch den Betrieb abgedeckt, zumindest im dualen System.

    Unsere schulische Berufsabschlussprüfung ist noch unklar, was / wann / wie was stattfindet. Aber ja da fehlt ggf. Übung. Da wir die Prüfung selber abnehmen, kann man da aber natürlich auch etwas entspannter agieren.

    dass das Fach aufgrund des Experimentieranteils mitunter am schwersten homegeschoolt werden kann und nicht sooo eine hohe Priorität für die meisten Schüler in der aktuellen Situation hat.

    Erzähl das meinen Chemikanten, Chemielaboranten und Chemisch-Technischen-Assistenten mit AHR bzw. FHR :grimmig:


    Ich erarbeite aber auch keine neuen Themen, also nichts komplexes, bzw. zum Teil habe ich eh Videos, die ich auch im Unterricht zeige.


    Ferien sind Ferien! Ich werde arbeiten, für mich, weil ich das brauche.

    Aber gestern war Sonntag und den habe ich bewusst gammelig gehalten. Auch Ferien gehören zur Struktur dazu. Dass ich ein Rätsel löse oder eine Programmiersprache lerne - freiwillig - ist super würde ich sonst ja auch als Schüler vielleicht tun. Aber ansonsten bleibt die Schule eher links liegen.

    Die dürfen bei uns nicht mehr öffnen. Hier kann man wirklich nur noch im Supermarkt einkaufen.

    Ach krass. Bei uns sind sie bewusst offen.

    Ist meines Erachtens auch gesünder. Klar auch dort etwas verschärft, aber mehr frische Luft (keine Umluft/Klima) und genug Platz zum Abstand halten. Das hatte letzte Woche auch gut funktioniert.

    Gilt das auch für Hofläden? Da tun mir die Bauern dann echt Leid.

    Die muss man sich halt aber auch leisten können. Vielleicht führt die aktuelle Situation am Ende nicht nur zu ein paar Sonderzahlungen für bestimmte Berufsgruppen, sondern tatsächlich für fairere Löhne, von denen sich auch eine andere Art des Konsums finanzieren lässt für mehr Menschen.

    Deswegen schrieb ich der ein oder andere. Du kannst mir nicht erzählen, dass alle die im Discounter einkaufen, es sich anders nicht leisten können.

    Abgesehen davon ist Wochenmarkt nicht zwingend teurer. Unverpackt auch nicht. Der Konsum ändert sich dadurch ja auch. Wie oft werden kg-Packungen gekauft und ein Teil landet im Müll, um mal ein Beispiel zu nennen. Ansonsten mehr selber machen und weniger Fertigzeugs oder Lieferdienst vielleicht. Gerade jetzt wäre das auch eine Möglichkeit. Gerade auch mit Kindern, die machen so etwas häufig nämlich gerne.

    Aber beim Rest gebe ich dir auch Recht!

    Ich vermeide Supermärkte aktuell. War letzten Samstag aus Neugier drin, war entspannt und alles in Massen da (abgesehen von Mehl, Toilettenpapier und Hefe.) Und Mehl und Hefe ist zwar schön, aber man kann notfalls auch ohne Überleben. Für Brot empfehle ich Sauerteig oder Hefewasser.

    Mehl habe ich die Woche noch problemlos beim Bauern im Hofladen bekommen. Da beziehe ich sonst auch Weizen und Dinkelkörner (die ich mit nem Thermomix mahle). Und ein paar Mal im Jahr mahlen die auch Mehl, dann hole ich da auch schon einmal 5 kg Säcke.

    Auch sonst versorge ich mich gerade weitestgehend über Hofläden und Wochenmarkt. Alles was man für das tägliche Überleben so braucht :)

    Ach ja und Hefe habe ich aus meinem Unverpackt-Laden bekommen. Nudeln und co sowieso. Und auch Mehl gab es da noch beim letzten Besuch reichlich.

    Vielleicht denkt ja der ein oder andere auch mal um, dass es Bezugsquellen abseits vom Supermarkt/Discounter gibt.

    Jitsi braucht Google Chrom als Browser, sonst mault es rum. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man alle so schön stumm schalten kann.

    Gestern Abend wieder genutzt, waren zu 10. (mit Freunden)

    Man kann ein PW für den Channcel vergeben - so kommt kein anderer rein.
    Man kann es über eine App nutzen oder über den Browser (Opera klappt auch problemlos)

    Man kann alle Teilnehmer stumm schalten oder auch nur bestimmte Teilnehmer

    Man kann (zumindest bei 10) alle nebeneinander in kleineren kacheln sehen (finde ich besser als bei Skype wo nur 4 zu sehen sind)

    Man kann nebenher Nachrichten schreiben

    Man könnte das ganze theoretisch auch aufnehmen.

    Also definitiv eine Empfehlung es mal zu probieren.

    Keine Anmeldung und mit Tablet oder PC auch keine Installation. Glaube am Handy funktioniert es nur mit App.

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