Beiträge von Kiggie

    Da schreibt ein Kollege, der das Thema lange unterrichtet hat, der die vorhandenen Materialien kennt und der die SuS-Klientel kennt. Also schreibt der das Buch so, dass alles zusammenpasst und ist für Rückfragen leicht erreichbar. Viele Gründe, die dafür sprechen, genau dieses Buch zu nehmen.

    In einem Fachbereich in dem es meist keine (vernünftigen) Bücher gibt.

    Kommt sicher richtig gut an, wenn man in der Fachschaftskonferenz das eigene Buch zur Anschaffung vorschlägt.

    Wenn ein Kollege da mitgeschrieben hat, der noch dazu fachlich wirklich was drauf hat und alles, sehe ich kein Problem.

    Und wir haben es mitnichten überall eingeführt. Weil es immer eine Abwägung ist und genug Fachkollegen mitentscheiden.

    Es geht hier ja um Schulbücher.

    Solche Koryphäen, die ihre eigenen Bücher als Vorlesungsgrundlage nutzten hatte ich nicht als Professoren.

    Chemiedidaktik:
    Grundlage dafür waren die Schulbücher des Profs. Ich als BK-Studentin habe mich mit Händen und Füßen wehren müssen, dass ich mir zwingend (!) Sek I und Sek II GymGS Bücher anschaffen sollte.


    Ein Kollege wirkt im Schulbuchverlag mit und das Buch, wo er mitwirkt ist wirklich gut.
    Ja die finanzielle Seite ist mau (in der beruflichen Bildung aber auch die Auflage), er bekommt aber auch immer große Mengen an Freiexemplaren, die er bei uns verteilt. Dafür habe ich dann auch gerne Feedback zu einem Thema gegeben.

    ich war länger in Elternzeit und das in der Probezeit, da ich zwei Kinder bekommen habe. Insgesamt habe ich aber doch ca 13 Monate gearbeitet (bei 6-8 Stunden). Mein Chef möchte meine Probezeit verlängern

    Wie lange dauert denn üblicherweise die Probezeit? In NRW sind es 3 Jahre, dann fände ich 13 Monate auch sehr kurz.

    Aber wenn du diese einen großen Teil nicht da warst, finde ich den Punkt soweit nachvollziehbar.
    Im Ref wird automatisch die Zeit hinten dran gehangen, wenn man wegen Elternzeit raus war zwischendrin.


    und der Beurteilungstext ist irgendwie sehr hart. Kann auch am Beamtendeutsch liegen.

    Oder geht es um diesen Punkt?
    Da haben ja andere was zu geschrieben.

    Aber findet bei euch kein Gespräch statt, dass du es nur schriftlich bekommen hast?

    Ohne Strom ist es ähnlich, da kann man in der Schule aber sicher Betreuung anbieten und Sachen machen, die ohne Strom möglich sind.

    Abgesehen von der Heizung, wir sind in den dunkelsten Tagen des Jahres, je nach Schule/Fluren/Toiletten braucht man sogar ganztägig Licht.

    Also so einfach stelle ich mir das nicht vor.


    Hoffe das wird schnell geregelt für alle Beteiligten!

    Über meine Neuanschaffung - zum Pendeln zur Schule, als Auto-Ersatz. Damit ich den Hintern hochbekomme. .... Aber garantiert NICHT für Freizeitfahrten und meine Radtouren. ;)

    Würde gerne mal dein Fazit nach einer Weile hören :)

    Bin im nächsten halben Jahr von der Generalsanierung der Bahn betroffen und liebäugel auch sehr damit. Lohnt aber am Ende nicht, da es mir doch zu weit ist um dauerhaft komplett zu pendeln. Werde mir aber auch mal eines leihen (habe aber auch 35 km je Strecke, das ist mir zeitlich einfach zu viel des Guten).

    Angefangen (betrifft mich ausdrücklich nicht, aber als Beispiel) von "dann arbeiten Sie jeden Tag zwei Stunden, aber erst ab 9 Uhr, wenn es vorher nicht geht" bis "Jede Woche eine Stunde mehr". Lustigerweise haben diese Menschen Kinder in Schulen und sollten doch merken / selbst hoffen, dass Lehrkräfte nicht jede Woche wechseln, usw.....

    Wir regeln solche Wiedereingliederungen oder Anforderungen über den Vertretungsplan.
    Meist dann aber auch gepaart mit gekoppeltem Unterricht oder mit Stützkursen.

    Und ja leider haben manche Klassen dadurch viel zu viele Lehrerwechsel. Einfach ist das nicht, aber Gesundheit geht vor und daher wird bei uns schon versucht alles zu ermöglichen.

    Was ist denn "mündliche Beteiligung" bei euch? Wir haben Kopfnoten und das wäre ganz klar Mitarbeit. Die fachliche Leistung ist doch aber nur zu hören, wenn jemand was sagt?

    Wir beurteilen neben der schriftlichen Leistung die sonstige Leistung, die unter Anderem die mündliche Mitarbeit beinhaltet, aber eben auch alle anderen Aspekte.


    Ich sage stillen Schülern immer, dass ich mir gerade bei ihnen in Arbeitsphasen anschaue, was da so fabriziert wird. Da kann die sonstige Mitarbeit durchaus besser ausfallen als bei anderen, die sich häufiger melden.

    Ich mache das irgendwie auch aus einem Gerechtigkeitsgefühl, weil ich auch den Eindruck habe, dass Kollegen anderer Fächer bei solchen Schülern einfach nur draufhauen, obwohl sie häufig auch ordentlich ihre Aufgaben erledigen.

    So arbeite ich auch. Schaue in Arbeitsphasen und bei Abgaben etc. Manchmal helfen diese Schüler auch sehr aktiv anderen, da merkt man ja auch, was verstanden wurde.

    Melden sich 7 Menschen zugleich ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Scherz im Gange und sie wollen die Lehrkraft testen.

    Und wie ist dein Lösungsvorschlag?

    Dass das nicht ernstzunehmen sei, war von Anfang an klar. Die Frage aber, nach dem Umgang damit.

    Am Platz festhalten geht schon einmal nicht. Also verbieten geht zwar grundsätzlich, aber nur in gewissem Rahmen.

    Und nein. Das ist nicht die Regel. Das macht man mit massivem Übergang oder wenn man den Quereinsteiger ärgern will. Normal haben Schulen aber nicht so viel Überhang, dass sie eben mal doppelt besetzen. Die Regel ist, dass der Quereinsteiger direkt vor der Klasse steht und dementsprechend allein gelassen wird. Dieses doppelt besetzen ist eher eine Sache beim Ref.

    Nö, auch Quereinstieg heißt Doppeltbesetzt/Ausbildungsunterricht.

    Bei uns an der Schule wird das viel gemacht, wenn es nur irgendwie möglich ist. Auch gerade mit neuen Kollegen, die komplett fertig sind, damit sie, gerade in Technik/Laborräume, eingearbeitet werden können.

    Ich empfinde das eher als Bereicherung als als Belastung.

    Nein, du musst SuS auch aufrufen. Allein zu warten bis sich jemand meldet und dann immer dieselben dranzunehmen reicht nicht.

    Wo steht das? Gilt am Ende nicht für alle Schulformen/Bildungsgänge.

    Am Anfang nehme ich noch mehr dran, aber ab der Sek II sind sie meist freiwillig in der Schule, und die Mitarbeit zählt zu den geforderten Leistungen (die ich transparent darlege) und diese müssen selbstständig durch die Schüler erbracht werden.

    Trotzdem gehe ich natürlich auch in Arbeitsphasen rum und mache mir sonst ein Bild.
    Aber eine 1 kann so ein Schüler nicht bekommen.

    Zitat

    Die Note „sehr gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen im besonderen Maße entspricht.

    Und sich nicht melden, entspricht dem nicht.

    Wäre ich dein Mentor und du würdest mir erzählen, dass du bis 3 Uhr morgens für 8 Unterrichtsstunden ohne sonstige Aufgaben gearbeitet hast, hätte ich dich dafür zusammengeschissen. Wenn man nicht richtig schläft, kann man irgendwann krankheitsbedingt ausfallen und riskiert einen Unterrichtsausfall bei den eigenen SuS.

    Ich würde eher helfende Tipps geben, als jemanden zusammenzuscheissen.

    Auch ich habe im Ref manchmal lange gesessen, weil etwas nicht so rund lief. Und habe dann aber auch Hilfe bekommen.
    Aber dass das zu Beginn mal so läuft und man sich finden muss, halte ich für durchaus normal.

    NRW ist nicht zutreffend, aber es müsste doch theoretisch möglich sein.

    Es ist ja wie eine normale Festanstellung.

    Nein ist es nicht. Schulen decken ihren Bedarf indem sie Stellen für bestimmte Fächer ausschreiben.
    Wenn der Bedarf nicht durch grundständig ausgebildete Lehrkräfte gedeckt werden kann, werden diese für den Seiten/Quereinstieg geöffnet. Damit die Unterrichtsversorgung sichergestellt ist.

    NRW: Nach dem Nicht-Bestehen der Prüfung für das 2. Staatsexamen ist ein Wechsel an eine andere Schule möglich, den Fall hatten wir zumindest schon. (Spoiler: Beide sind auch bei uns durchgefallen aus Gründen).


    Da es eine normale Festanstellung ist bleibt dir vor allem die Kündigung. Wenn das Verhalten so ist, wie du schilderst, dann wäre das für mich der Weg zu gehen!

    Ob du es dann erneut versuchen kannst, das hängt wahrscheinlich vom Bundesland ab.


    Hättest du denn eine aufnehmende Schule?

    Das hängt aber auch von der Lerngruppe ab. In der Oberstufe habe ich mal Phasen, in denen ich nicht gebraucht werde. Bei 5ern oder auch 9ern (z.B.) muss ich auch - gerade in Mathe - durchaus öfter die ganze Stillarbeitsphase herumgehen und helfen, gerade wenn man inklusiv arbeitet.

    Nachvollziehbar.

    Aber gerade dann ist es doch ggf. leichter im Kopf zu behalten, wo man mehr und wo weniger/keine Hilfestellung geben musste, auch das ist ja eine Form von bewertbarer Leistung.


    War aber ja auch nur als generellen Tipp gedacht, ggf. die Unterrichtsplanung zu überdenken. Ob/wie das hier zum Tragen kommt - weiß ich nicht.
    In 45 MInuten Stunden fällt mir das auch schwerer als in 90 Minuten Stunden.


    Ich versuche mir die Zeit in den Pausen oder spätestens auf der Heimfahrt im Zug zu nehmen. Und wenn ich merke, ich habe für bestimmte Schüler nichts, dann kommt das ins Spiel:

    habe mir dort die Schüler markiert, von denen ich derzeit eine Unterrichtsbeitragsnote erheben möchte.

    Man muss auch nicht zwingend jede Woche jede Klasse abbilden. Aber nach 4 Wochen sollte man überall was notiert haben, dann kommt man auch zurecht bis zu den Halbjahreszeugnissen.

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