Beiträge von Kiggie

    Der Logik nach war ich also 14 Jahre damit beschäftigt Lehrkraft zu werden.

    Dann hast du mindestens B2 verdient ;)

    Ich habe das alles auch nicht als Ausbildung angesehen, der Weg ist das Ziel, ich mochte das Studium.

    Und ich will meine Ausbildung nicht missen, man kommt definitiv besser an einer berufsbildenden Schule klar.


    dass er Berufsschullehrer (Da ich nicht gendere, ist eine Frau auch ein Berufsschullehrer.) werden möchte,

    Bin auch keine Berufsschullehrerin. Ich bin Lehrerin am Berufskolleg.

    Humblebee : Mit einer Durchschnittsausbildungsdauer von circa 10 Jahren wärst du sicher für eine Erhöhung der Besoldungseingruppierung für Berufsschullehrer, oder?

    Also ich habe in der Ausbildung Geld verdient, viel gelernt und hatte dadurch im Studium sehr gut bezahlte Nebenjobs. Für mich also ein Gewinn.

    Außerdem immer die Sicherheit im Hinterkopf, dass man ein Backup hat, falls es mit dem Studium nicht klappt - unbezahlbar.

    Das Alter für den Ref-Eintritt war mir so etwas von egal.

    Was mir dabei unklar ist... Es gibt ja auch Kinder, die nicht zur Schule gehen, weil sie zum Beispiel ein Attest haben. Aber einen Schülerausweis können sie ja trotzdem besitzen. Dann wäre dieser aber kein Beweis für irgendetwas.

    Oder, ganz doof gesagt... Auch wenn ein Kind positiv getestet wird, egal ob in der Schule oder sonstwo, kann es trotzdem einen Schülerausweis haben und könnte überall hingehen???

    Na klar.

    Unsere Berufsschüler haben alle einen Schülerausweis, sind aber nur ~12 Wochen in der Schule pro Schuljahr.

    Positive Tests werden nicht dort vermerkt.

    Das ist der größte Hohn, den man sich vorstellen kann.

    Grundsätzlich finde ich den Weg "Ausbildung - Studium" eh besser

    Definitiv! Kann ich nur unterstreichen! Ganz dick!


    War jetzt im Praktikum und fands total doof. Es hat mir null Spaß gemacht. Ich fand das Krankenhaus als Lernort furchtbar, ebenso die Tätigkeiten.

    Darf ich dann auch Gesundheit unterrichten? Also am Beruflichen Gymnasium oder an der FOS?

    Irgendwie macht mir das Bauchschmerzen. Wir vermitteln in der Berufsschule ein Berufsbild und nicht ein Fach. Frage mich, wie das geht, wenn man etwas total doof findet. Außerdem musst du auf dem Berufsbild deinen Unterricht aufbauen und es sinnvoll da rein zu schnuppern.

    Berufsschule und FOS - klingt das nach Bayern?

    In NRW ist alles gebündelt am Berufskolleg. Wann man Gesundheit unterrichten darf, weiß ich allerdings nicht, aber an Berufsschulen geht hier viel. Am beruflichen Gymnasium muss man die passende Fakulta haben.

    Wie Kiggie schon sagte: Ich bin sehr zufrieden mit der Nutzung von QR-Codes, wenn die SuS ihr Handy nutzen dürfen. Das Scannen ist eine kleine Hemmschwelle, um nicht direkt auf die Lösung zu gucken, aber so niederschwellig, dass sie jeder nutzen kann. Du kannst hinter einem QR-Code auch Text verstecken, der direkt angezeigt wird. Alternativ kannst du z.B. auf einem Cloudspeicher oder einem anderen öffentlich verfügbaren Speicherort ein Bild oder ein Dokument hinterlegen. QR-Codes sind auch super für kurze Erklärvideos, die man dadurch immer wieder verwenden kann.

    Woher ich die Idee hatte: https://www.grau-toene.de/?p=181

    Nutze das auch zur Selbstkontrolle, also hinterlege da auch die Lösungen zum Abgleich. Dann habe ich Ruhe - Frau K was kommt da raus!

    Reicht es nicht, dass diese SuS durchgefallen sind? Muss man da wirklich nochmal zusätzlich "draufhauen"?

    Würde mir die Energie da auch sparen.

    ABER das durchaus thematisieren. Gerade am BK, wo die Berufswelt nah ist, so geht man nicht mit Terminen um. Immer absagen, man sieht sich immer zweimal im Leben.
    Wenn ein Schüler heute nicht erschienen wäre und ich ihn morgen im Unterricht hätte, würde ich da deutliche Worte finden und auch die möglichen Konsequenzen aufzeigen.

    Immer zeigen, wie das wirkt, wenn er sich im kommenden Jahr noch einmal melden würde für eine Nachprüfung oder so.

    Meine erstellte Prüfung kann ich ja durchaus wieder verwerten.

    Bei uns im Seminar war das immer so ein sensibles Thema: Man kann ja nicht laut sagen, dass die SuS A, B und C die einfachen Aufgaben machen sollen, weil sie dann ja merken, dass die Lehrkraft sie für leistungsschwächer als den Rest hält.

    Nur weil jemand woanders anfängt, heißt es ja nicht direkt leistungsschwächer.

    Ich handhabe das aber eher in die andere Richtung. Von 4 Aufgaben müssen 1 und 2 auf jeden Fall gelöst werden. 3 und 4 sind dann komplexer / anspruchsvoller. Ist im Rechnen aber auch leichter aufzubauen.

    Hilfekarten: Habe ich immer mal wieder erstellt, effektive Nutzung habe ich noch nicht / kaum gesehen, daher bin ich hier gespannt, was andere sagen.

    Wie kriegt man die SuS dazu, diese auch zu nutzen; am besten, ohne dass sie sich "outen" müssen?

    Ohne outen: Internet verwenden. QR Codes, Lektionen in Moodle etc.

    Da ich deine Fächer nicht habe - keine Ahnung.

    Aber du musst doch für deine Unterrichtseinheit/-stunde ein Hauptziel haben und anhand dessen differenziert man.

    Sind denn Sek.-II-Klassen so viel leister als Sek.-I-Klassen?!

    Also bei mir am Berufskolleg kann ich sagen: Die Vollzeit-Klassen - nein
    Duales System - häufiger ja würde ich meinen.

    Aber die Handhabe ist auch anders. Wenn mich dauerhaft jemand nervt kann man anders Konsequenzen durchziehen.

    und für Gesundheit und Pflege/Sport an Berufsbildenden Schulen.

    bin ja immer pro BBS. :D


    Aber kann die gedankengänge verstehen.

    in NRW kann man mit Gym-Lehramt ans BK aber nicht umgekehrt.

    Halte ich für eine ausgezeichnete Idee. Niederschwelliger wäre jetzt noch, wenn man dafür Unterricht entfallen lassen würde. Steigert die Impfquote bestimmt um 30 Prozentpunkte :)

    Es findet an der Schule, also am Schultag statt. Reicht das aus? Und ja, wir müssen die SchülerInnen natürlich dafür freistellen, da sie nur zwei Räume weiter müssen, ist es glaube ich kaum niederschwelliger möglich.

    Ich freue mich sehr über dieses Angebot.

    Hallo,

    Wie hat euch euer Studium gefallen?

    hängt sicherlich auch viel von den Fächern ab.


    Mich wundert es, dass es fürs GyGe-Studium keinen B.Sc. sondern B.Ed. gibt. Ist das ein Vor- oder Nachteil in Bezug auf andere Unis?

    Ich habe mit Chemie + E-technik nen Kombi Bachelor of Arts.

    Das hängt mit den Fächern zusammen und nicht mit dem Lehramt.

    Bachelor of Science bei Lehramt habe ich noch nie gehört, höchstens Applied Science bei M, Ph, Ch und Info.

    Glaube aber, dass nun eh alle auf B.Ed. umstellen? Heißt dann ja auch Master of Education, warum sollte es also ein Vor- oder Nachteil sein?

    Würde mich mal interessieren, warum genau?

    Vielleicht irre ich mich ja hier und da, von daher, nur aus dem Gedächtnis, was ich hier so mitlese und stellen nur meine Perspektive dar.

    - Die Ermittlung der Noten (rechnerisch, wenn ich mich nicht irre) und die starre Anzahl der Aufgaben.

    - Die mobile Reserve, also das relativ unflexibel wirkende Modell, wo man arbeitet. Ich will kein Auto und das wäre für mich dann wohl schwer zu stemmen (ist man eigentlich verpflichtet nen Führerschein zu haben?)

    - Dass es kein Berufskolleg gibt, sondern FOS/BOS und Berufsschulen. Ich mag vor allem die Mischung an unserem Berufskolleg und würde weder das eine noch das andere alleine wollen.

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