Beiträge von Kiggie

    Liebe Anna,

    das klingt sehr komisch. Am BK haben zwar viele ne Ausbildung, aber längst nicht alle.

    Die meisten mit denen ich studiert habe, die haben direkt nach der Ausbildung das Studium begonnen und somit keine weitere Berufserfahrung. Die Ausbildung ist da schon verdammt viel wert.

    Ich unterrichte Chemikanten, Chemielaboranten und Chemisch-Technische Assistenten mit Chemie - aber selbst gelernt habe ich nur Chemielaborantin.

    Ich unterrichte Elektroniker und habe keinerlei Ausbildung. Ich kommuniziere das aber durchaus offen, also frage bewusst die Schüler, wie es im Betrieb aussieht.

    Von daher:

    Findet ihr es sehr wichtig, dass ein Berufsschullehrer viel Berufserfahrung hat?

    Nein! Wichtig ist sicherlich die Fachlichkeit und eben auch dazu zu stehen, wenn man mal was nicht weiß. Dabei authentisch bleiben.

    Meine Azubis freuen sich immer, wenn ich erzähle, dass ich selbst ne Ausbildung gemacht habe und wie es so war etc. (Wie ätzend Ausbildungsberichte schreiben zum Beispiel ist ^^).

    Also mich würde es doch wundern, wenn alle deine Kollegen so viel Erfahrung haben. Sicher dass es auf die Ausbildung bezogen war? Oder auf die pädagogische Seite?

    Versuch das Gespräch zu suchen, ggf. mit Bereichsleitung (Abteilungsleitung).

    Alles Gute für dich!

    Du ignorierst natürlich gekonnt dass der Aktenverteilung dann für Leute mit mittlerem Abschluss ausgeschrieben ist. Heißt man wäre überqualifiziert. Die Voraussetzungen für den GS Lehrer liegt aber schon im Master und Staatsexamen. Es gibt im Öffentlichen Dienst keine andere Stelle wo Masterabsolventen nicht in A13 beginnen. Keine einzige.

    Doch im Ministerium. A13 gibt es nur, wenn eine Stelle frei ist, sonst bleibt man auf der Stufe, wie die Stelle halt ausgeschrieben ist.

    So viel falsches Wissen hier ...

    Auch wenn man seinen Master nachträglich macht, bekommt man nicht automatisch A13 dann.

    "Ich will, dass du nicht mehr verreist, weil mimimimi."

    Es geht nicht um gar nicht mehr. Wenn aber alle sich ein wenig reduzieren würde, wäre der Welt mehr geholfen, als wenn es ein paar gibt, die richtig viel versuchen.


    Genauso blöd, wie dumm ich gefragt wurde, dass ich nach Amerika fliege, wo ich sonst so Öko bin.

    Ja, auch ich fliege durchaus. Aber eben nur einmal alle paar Jahre und sonst eben mit geringem ökologischen Fußabdruck, daher kann ich es für mich verantworten.

    Aber ich würde mir wünschen, dass alle in der Gesellschaft etwas ressourcenschonender mit der Umwelt umgehen würden.

    Ist dir der Zusammenhang zwischen höherem Muskelanteil und Grundumsatz nicht klar? Ich muss deutlich mehr Kalorien zu mir nehmen, um alleine mein Gewicht zu halten, als ein untrainierter Gleichgewichtiger.

    Das wird im Übrigen ziemlich überschätzt. Ist nicht so als könnte man 100erte Kcal mehr verputzen.

    Wenn ich also abnehmen möchte, sieht meine Diät so aus wie bei normalen Menschen eine vollwertige Kost.

    Und wenn ich abnehmen möchte, muss man ins Defizit. Dann werde ich aber nicht kräftiger. Möchte ich stärker werden, muss ich wieder zunehmen.

    Als Anfänger kann man durchaus noch Beides. Aber ja, irgendwann ist der Punkt erreicht, wo Feierabend ist.

    Aber es gilt - so oder so - Abs are made in the kitchen :)

    auch wenn Du es dir nicht vorstellen kannst, ein Teil unserer Azubis kommt mit Firmenwagen zur Schule, weil sie es anders morgens mit dem ÖPNV gar nicht schaffen würden pünktlich zur Schule zu kommen. Die haben mitunter auch 150km Anfahrt. Ich sag nur "Landesfachklasse", die Azubis kommen also aus ganz NRW-

    Aber ja nicht 40 Schulwochen, sondern ~12.

    Unsere Schüler der Landesfachklassen fahren diese Strecke übrigens nicht jeden Tag, sondern übernachten vor Ort - weitaus sinnvoller.


    ich hatte schon Wohneigentum bevor ich die Lehrerstelle angetreten habe. BK mit berufsbildenden Fächern ist halt nicht Gymnasium, das man praktisch an jedem Ort findet und wo die Pauker beliebig auswechselbar sind.

    Trotzdem eine bewusste Entscheidung. Für mich wären manche Schulen nicht in Frage gekommen, bzw. ich bin auch so in ne Wohnung gezogen, dass ich gut mit der Bahn pendeln kann. prioritäten, nicht, weil es nicht anders geht.

    Ich finde deine Ansichten sehr extrem, bin froh, dass meine Eltern und auch Großeltern nicht groß was zur Schau stellen müssen, sie haben mich auch anders überzeugt, sie mehr als wertzuschätzen.

    Ich denke es ist nicht zielführend zu streiten wer mehr Belastung hat.

    Du führst das aber mehr als regelmäßig an in Bezug auf deine SoPäd Kollegen.

    Belastung sehe ich an Hauptschulen und Förderschulen wohl am Höchsten. Und ich würde auch für A16 nicht an der Grundschule arbeiten wollen. Kinder - bäh ;)

    Mehr Schüler habt ihr in der Regel.

    Süß.

    Auf alle erntshaften Beiträge geht er ja leider nicht ein.

    Aber ich verwalte mit zwei anderen ungefähr 300 PCs und Laptops, 600 Ipads (Anzahl steigend), administriere Moodle, Logineo NRW, Logineo Messenger, 100 KuK ~2500 Schüler:Innen

    1 Entlastungsstunde, keinerlei Aussicht auf Beförderung

    Das ist keine Entlastung, das ist Idealismus.

    Also für mich ist Wechselunterricht mit Abstand die anstrengenste und am wenigsten sinnhafte Form des Unterrichts. Zumindest so lange man Wechselunterricht so versteht, daß immer nur die Hälfte einer jeden Klasse in der Schbule ist und die andere zuhause. Doppelte Arbeit und am Ende nur Chaos.

    Kann ich voll und ganz so unterschreiben. Es kommt am wenigsten bei rum und ist mindestens doppelt so anstrengend.

    Entweder reiner Distanzunterricht oder Präsenzunterricht bitte. Letzteres natürlich am Liebsten.

    Distanzunterricht - anstrengender ja, aber man kommt irgendwann gut rein und kann es auch gut vorbereiten. Allerdings ist man bei manchen Themen sehr eingeschränkt.

    Ich verstehe das so, dass da durchaus auch mal Reisen ins nicht ganz so ferne, aber durchaus ohne Flieger anstrengend zu erreichende, Ausland dabei sind.

    Das ist eine Frage der Wahrnehmung.

    Man kann ja die Anreise schon als Ziel sehen und vieles mitnehmen.

    Ich bin mit Zug, Bus und Fähre nach Norwegen, es war lang, aber richtig schön, sich langsam immer weiter gen Norden zu arbeiten. Zwischenstopps in Hamburg, Aalborg und Hirtshals. Würde ich immer wieder so machen.

    Damit kann ein Leistungssportler oder auch schon ambitionierter Breitensportler nicht mehr viel anfangen, vor allem wenn seine Sportart einfach von Material abhängig ist. Wenn einer Gewichtheber ist und die Halle hat monatelang zu, dann büsst er unweigerlich an Leistung ein. Dass das frustriert, ist nachvollziehbar.

    Nachvollziehbar. Aber es gibt auch noch was dazwischen.
    Ich behaupte aber mal dass Gewichtheber / leistungssportler durchaus auch Connections haben und mehr Equipment im Umkreis.

    Wenn ich 1 Jahr nichts für meine Beweglichkeit mache, dann wird es nichts mit Kniebeugen und Kreuzheben beim Wiedereinstieg. Wenn ich regelmäßig Goblet Squats mit ner Kugelhantel oder Wasserflasche mache, ist zumindest meine Beweglichkeit da. Und nur das sagte ich zum Thema functional Training.

    Ich habe gestern mein Kreuzheben auch nur mit 30kg+Stange gemacht nach der langen Pause, aber Bewegungsablauf passte gut, durch das funktionale Training zu Hause.

    Wer hat während des Lockdowns nicht zugenommen, der werfe den ersten Stein ^^ .

    Sporthalle zu,

    Schlechtestes Argument, der Wald und die Wiese war die ganze Zeit offen.

    Ein paar Wasserflaschen und ne Matte und man kann zu Hause auch schon gut was machen. Ja ist kein Kraftsport, aber funktionales Training bringt schon viel für Beweglichkeit und Gesundheit.

    Habe letztes Jahr über 10.000 km mit dem Rad gemacht und trotzdem zugenommen. Die Alltagsbwegung fehlte mir. Noch dazu zu Hause und hier und da mal zum Kühlschrank spazieren.

    In Quarantäne bei Rückkehr werden sie sich bestimmt nicht begeben-es prüft ja sowieso niemand nach.

    Scheinbar mittlerweile schon, habe von zwei Fällen mitbekommen, wo das Ordnungsamt geprüft hat. Wahrscheinlich noch zu wenig, aber vielleicht machen sie es diesen Sommer nun auch intensiver.

    Am Ende haben sie alle einen Master und ein Staatsexamen und erhalten alle A13, die anderen Lehrkräfte haben auch alle einen Master und ein Staatsexamen und erhalten A12.

    Darum ging es bei meiner Aussage nicht. Dass ich das nicht gut finde, habe ich mehrmals gesagt. Es ging nur um die Aussage, alle die GS studieren wollen, sollen eben GymGes studieren.

    Die meisten sind doch zumindest einmal im Jahr im Urlaub, Lehrer doch meistens locker 3 bis 4 mal.

    Was verbuchst du denn unter Urlaub?

    Ich mache häufig mehrere Radreisen, das sind meist kurze Tripps, alle lokal, bzw. mit der Bahn zu erreichen. (betrifft meist Herbst- und Osterferien)

    Skiurlaub war ich einmal in meinem Leben.

    Urlaub dieses Jahr, waren 6 Tage Radfahren in Belgien / Dreiländereck bis das Wasser kam. Alle anderen Touren erst einmal gestrichen, da sie im betroffenen Gebiet geplant waren.

    Und ich werde mich trotzdem erholen. Gerade NRW bietet so viele schöne und unbekannte Ecken, die es noch zu entdecken gibt. Man muss nicht in die Ferne reisen.

    Und schon gar nicht 3-4x im Jahr.

    Und auch in die Ferne reisen, kann man mit Bedacht tun.

    Das mit dem CO2-Budget fände ich gut plattyplus , darf ich mein offenes CO2 dann meistbietend verkaufen? ;)

    Ich habe kein Auto, keinen Hund, kein Pferd, kein Haus ....

    Kann man, wenn man den Bachelor in Österreich gemacht hat, wohl ohne Probleme und ohne Zeitverzögerung in den Master in Deutschland einsteigen?

    Man kann nicht einmal mit einem Bachelor eines Bundeslandes / einer Uni, an eine andere Uni gehen. Die Systeme sind also innerhalb von Deutschland schon völlig verschieden. Ich hätte gerne gewechselt, aber Lehramt ist trotz Bachelor und Master relativ starr.

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