ass die katholische Kirche ihre eigene Ethik
Ich erkenne bei der katholischen Kirche schon gar keine Ethik.
ass die katholische Kirche ihre eigene Ethik
Ich erkenne bei der katholischen Kirche schon gar keine Ethik.
Da steht "agapeseis"
Den Begriff habe ich noch von keiner Gläubigen, keiner Kirchenangehörigen gehört. Von „Nächstenliebe“ wird aber oft gesprochen. Warum
wohl?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man mit dem Begriff aus einer Sprache, die die wenigsten beherrschen dürfen, viel verbindet. Die Bibel ist wohl mehrfach ins Deutsche übersetzt worden. Wenn diese Übersetzung verständlich sein soll, wenn die Gläubigen sich danach richten sollen, muss man wohl auch für diesen Begriff eine Übersetzung finden. Ein Verweis auf das Original ist hierfür nicht hilfreich.
Mein Altgriechisch ist nicht besonders gut. Ich habe es nie gelernt. Mir sagt dieses Wort also nichts.
Vielleicht kann man auf Deutsch erklären, was es bedeutet. Dann könnten wir die Frage klären, ob systematische Diskriminierung davon gedeckt ist. Zu einer Gesellschaft, in der ich leben möchte, passt sie jedenfalls genau so wenig, wie zu einer Körperschaft öffentlichen Rechts.
Richtig. Zumal fraglich ist, ob Liebe (in diesem Kontext) überhaupt ein Gefühl ist. Liebe kann man auch ethisch deuten als Verantwortung eines Ichs für ein Du.
Ganz klar zu sein, was denn nun diese beiden superwichtigen Gebote bedeuten sollen, scheint es aber nicht. Auch nicht, was vor Tausenden von Jahren damit gemeint gewesen sein könnte, als man das aufgeschrieben ht. Ich fände das etwas schwieirg, wenn das die Leitlinie für mein Leben sein sollte.
Aber auch in der Interpretation „Respekt“ oder „Verantwortung“ sehe ich nicht, wie man diesen nachkommt, wenn man Menschen systematisch diskriminiert.
„Womöglich“ bedeutet nicht, dass man sich sicher ist.
Du scheinst mir gerade zu sicher in deiner Einschätzung.
Zu erkennen am Schlüsselwort
womöglich
Die Spekulationen in diesem Thread sind sprachlich hinreichend als solche kenntlich gemacht.
womöglich ging ihr Aviator zum Zeitpunkt der Aussprache / Ansprache der Abordnung nicht mal richtig auf den Keks. Sondern erst danach.
Auch das ist möglich. Wir spekulieren schon wieder ganz gründlich.
Selbst beim weniger geschützten Angestellten, kann man nicht einfach rausschmeissen.
Ich schrieb auch nicht „einfach 'rausschmeißen“. Dass für die Aufhebung sowohl von Arbeits als auch Beamtenverhältnissen gesetzliche Regelungen einschließlich Rechtswegs gibt, ist gut so. Ich setze das aber als bekannt voraus.
Und wer soll hier "man" sein?
Was, was Text übersetzt.
Das ist mir tatsächlich auch aufgefallen. Aber steht so in der Einheitsübersetzung.
Ja, Sorgfalt beim Übersetzen wäre schon angebracht, wenn man von Menschen verlangt, ihr Leben danach auszurichten.
Sie Abordnung ist eben keine Disziplinarmaßnahme, auch wenn sie auf die Betroffene so wirken muss. Es musste jemand abgeordnet werden, weil Stellenüberhang. Die Schulleiterin hat dann diejenige ausgewählt, die ihr schon vorher auf den Keks ging. Sie sit ja nicht hingegangen und hat die Abordnung betrieben, um jemanden loszuwerden. Es passte halt nur.
Eine Kollegin abzuordnen, mit der die Schulleiterin besser klar kommt, kommt mir nicht wirklich sinnvoller vor.
Vielleicht ist die Schulleiterin auch gar nicht so persönlich betroffen 'ran gegangen, sondern hat sich überlegt, wer der Schule am wenigsten nützt. Dabei kann sie sich natürlich auch vertun. Aber sie muss eine Entscheidung treffen.
es geht dabei auch nicht um eine romantische Emotion, sondern um respektvolles Verhalten. Eine Übersetzungsfrage
Ja, dann sollte man sich erstmal um eine passende Übersetzung kümmern, bevor man so etwas fordert. Tipp: Wenn man „Respekt“ meint, einfach mal „Respekt“ schreiben.
Also selbst wenn sich ein Kollege kriteriengeleitet beobachtbar wie der letzte Honk verhält, dann ist die Abordnung in Dauerschleife keine geeignete Disziplinierungsmaßnahme.
Nee. Eigentlich müsste man ihn 'rausschmeißen.
Die Kirche ist immer noch kein Verein, sondern eine Körperschaft des öffentlichen Rechts (juristisch)
Als solche sollten noch höhere Maßstäbe an sie angesetzt werden. Dass eine Körperschaft öffentlichen Rechts systematische Diskriminierung betreibt, ist eines Rechtsstaates unwürdig.
bzw. der Leib Christi (theologisch).
Das ist eine inhaltsleere Floskel. Insofern, von mir aus gerne.
Du zitierst dies nach wie vor unvollständig; es geht um Gottes- und Nächstenliebe:
Trotzdem ist es Unsinn Liebe einzufordern. Ob nun gegenüber anderen Menschen oder gegenüber fiktiven Figuren.
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Hier stimmt die Grammatik nicht.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Wenn das wichtigste Gebot eine Forderung stellt, die man nicht erfüllen kann, ist das ganze darauf aufbauende System Unsinn.
Warum lehnt dann "die Kirche" die Homosexualität so ab? Wie kann es sein, dass die Kirche sich an die eigenen Gebote nicht hält?
In der Tat tut sie das nicht. Auch und insbesondere die Regeln zur Sexualiät. Sonst müsste sie wohl ganz anders mit den Kindervergewaltigern verfahren, als die zu versetzen und ihnen damit neue Opfer zuzuführen.
"Liebe deinen Nächsten"
Eine deratige Regel ist unsinnig. Man kann verlangen, dass man anderen Menschen mit Respekt begegnet, sie leben lässt — und zwar unversehrt. So etwas. Aber eine Emotion wie Liebe einzuforden, ist grober Quatsch.
Du kannst aber nicht erwarten die Sakramente der katholischen Kirche zu bekommen, wenn Homosexualität den Werten der katholischen Kirche widerspricht. Das ist doch logisch?!
Da frage ich mich doch, ob es einen Verein, der derartige Ausgrenzung betreibt, überhaupt noch geben darf. Ausgrenzung (von Homoseuellen) ist kein Wert, sondern Ausgrenzung.
Ich kenne Aviator nicht, man kann hier natürlich viel spekulieren und jeder hat seinen Eindruck. Aber die Frage, was denn die Gründe im eigenen Verhalten sein könnten, dass die Schulleitung einen nicht wieder will finde ich menschlich etwas unfair
Letztendlich stellen wir Aviator nicht diese Frage, weil uns das interessiert. Aber sie selbst sollte es interessieren. Sie sollte das vielleicht als Anregung verstehen, sich selbst diese Frage zu stellen. Womöglich kann sie daraus Erkenntnisse für die Zukunft ableiten.
Dass die Schulleiterin Sachentscheidungen zu treffen hat, an Recht und Gesetz gebunden ist, den Ermessensspielraum pflichtgemäß einzubeziehen hat, müsste dafür sorgen, dass persönliche Aversionen, kein Rolle spielen. In der realen Welt wird sie sich aber nicht davon frei machen können.
Es gibt noch Gesäßöffnungskriechen und auf den Tisch defektieren noch ein weites Spektrum, wie man sich in die Schule einbringen kann. Irgendwo in der Nähe der Mitte finden sich die meisten von uns wieder.
Aviator hat sofort den Widerstand und den Anwalt rausgerückt,
Sich rechtlichen Beistand einzuholen, darf aber auch kein Grund für die Abordnung sein. Aber die Entscheidung fiel schon vorher. Ich finde es in der Sache gerechtgertigt, dass die Schulleiterin bei ihrer Entscheidung bleibt (s. o.). Inwiefern das Verhalten der TE sie darin bestätigt, quasi „jetzt erst recht“, wissen wir nicht. Aber selbst, wenn man das sicher wüsste, nützte es nichts. Die Schulleiterin wird die Entscheidung immer ohne die Erwähnung dieses Umstands begründen können.
Sich über die Macht der Schulleitungen zu echauffieren, bringt die TE auch nicht weiter.
Na ja, ich hatte mich im Mai auch bei verschiedenen WBKs und BKs im Umkreis umgehört. Ergebnis: entweder gar keine Antwort (was ich schon reichlich unverschämt finde) oder Ablehnung. Bei den WBKs, weil sie angeblich selbst abordnen müssten bzw. keine neuen Stellen bekämen. Bei den BKs war mein Zweitfach für die Schulleitungen uninteressant.
Du hast gymnasiales Lehramt studiert? Bzw. zumindest allgemeinbildend? Mit zumindest einem Fach, das es am Berufskolleg gar nicht gibt. Und dass der Bedarf an WBKs der Bedarf insgesamt sinkt, ist wohl so.
Das da kein Schiff kommt, wundert mich nicht.
Wenn du jetzt anführst, dass du nicht mit Kindern arbeiten möchtest (so erinnere ich mich), dann musst du zur Kenntnis nehmen, dass du den falschen Beruf gewählt hast.
Ich frage mich, was dir den Thread hier noch nützt. Außer Dampf abzulassen.
Der Tipp, selbst zu suchen, stand hier schon im November. Bei welcher Schule der Schulform, für die du studiert hast, an der du dein Referendariat gemacht und die Prüfung abgelegt hast, bist du denn schon vorstellig geworden?
Was mich nach wie vor ärgert und in gewisser Weise auch schockiert ist, wie top-down hierarchisch hier mit dem Personal umgegangen wird.
Das wundert dich? Personaleinsatz ist nun eine der klassischen Chefin-Aufgaben. Eine muss sagen, wer was macht. In gewisser Weise kann man sich auch so organisieren. Aber dann muss sicher gestellt sein, dass auch alle Aufgaben sinnvoll abgearbeitet werden. Sonst ist der Rasen dreimal gemäht, aber das Klo immer nich nicht geputzt. Dann zeigt halt die Chefin auf eine und sagt „Du!“.
So geht es eben auch bei der Abordnung. Da läuft die Selbststeuerung dann darauf hinaus, dass jede sagt „Aber ich doch nicht.“ Wo möglich etwas verklausuliert und mit (vorgeschobenen) Kriterien. Aber wenn keine will, muss am Ende doch eine.
Wenn ich mich recht entsinne, hat die Schulaufsicht deine Schulleiterin aufgefordert eine von drei(?) Personen mit dem Fach, das man übersten war, zu benennen. Das hat sie getan. Ich denke, sie fährt gut damit, bei ihrer Entscheidung zu bleiben. Wenn sie mit jeder Kandidatin diskutiert und dann die nächste benennt, mit der das gleiche Spielchen anfängt usw., dann wird sie nie fertig.
Letztendlich ist dein Fall für die Schulleiterin erledigt. Sie kümmert sich jetzt wieder um alles andere.
Ich bin ja auch keine Maschine, die lustvoll alles abarbeitet, was ihr aufgetragen wird.
„Lustvoll“ ist jetzt nicht das erste Attribut, das mir bei „Maschinen“ in den Sinn kommt. Aber weder das eine noch das andere ist nötig. Aber „abarbeiten“ wirste deine Aufträge wohl müssen.
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