Dass es sich um eine Lüge handelt, ist deine Realität. Die Realität des Kindes vielleicht eine andere, eben weil es mit/im Glauben aufwächst.
Das ist dann schon wieder schwurbelig. Die Vorstellung, dass etwas durch Erzählen real wird, ist absurd.
Kind natürlich sagen "ne, deine Oma ist nicht im Himmel, die existiert gar nicht mehr, Glaube ist ein Lüge".
So sprächest du mit dem Kind? Das finde ich jetzt in der Trauersituation etwas plump.
Es bleibt aber bei dem Dilemma, dass man dem Kind Trost spenden möchte, ohne es anzulügen. Das ist dadurch entstanden, dass man angefangen hat, ihm komisches Zeug zu erzählen.
Ich möchte dem Kind auch die Chance zum Trauern nehmen, indem ich ihm erzähle, die Oma sei gar nicht tot.