Beiträge von O. Meier

    ich finde es dreist, dass die Frau dagegen geklagt hat, dass sie zum Amtsarzt bestellt wurde.

    Das darf sie, noch ist's ein Rechtsstaat. Durch das Urteil herrscht Klarheit, sie muss hin, weitere Diskussionen dazu erübrigen sich.

    Und wenn das mit der Nebentätigkeit stimmt, hoffe ich ehrlich gesagt sogar, dass sie in Regress genommen und aus dem Dienst entlassen wird und nicht nur zur Ruhe gesetzt wird.


    Regress für was? Welcher Schaden ist entstanden? und wodurch? Was wäre besser oder anders gelaufen, wenn sie statt der „Ausbildung“ zur Kurpfuscherin zu Hause gesessen hätte. Und auf welcher Rechtsgrundlage soll sie aus dem Dienst entlassen werden. Welches dienstrechtlichen Verstoßes hat sie sich schuldig gemacht? Und zwar in dem Maße, dass eine Entlassung aus dem Dienst die geringstmögliche Maßnahme wäre?


    Hat hier schon jemand die Bild-„Zeitung“ erwähnt? Ja? Prima, passt nämlich.

    Auch wenn das einigen hier völlig gegen den Strich geht, kann dich der Arbeitgeber halt anrufen. Du musst aber nicht reagieren.

    Ob das rechtlich klar geht, entscheiden im Zweifelsfall Gerichte.

    Es hilft nur, konsequent die Kontaktaufnahme zu verweigern.

    Ich habe damit, aus der Krankheit heraus noch etwas zu machen, keine guten Erfahrungen gemacht. „Blocken” bekommt mir deutlich besser.

    Es geht doch nicht um "dienstliche Kommunikation".

    Doch. Darum dreht sich dieser Thread.

    Sekretariat ruft an. Ich gehe ran und sage

    Kannst du machen, wenn es für dich passt. Die TE hat aber das Problem, dass sie die dienstliche Kommunikation ihren Heilungsprozess hemmt. Da gehört es sich nicht, ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, indem man erklärt, dass das alles kein Problem sei, dass man doch mal eben schnell. Und überhaupt könnten kranke Menschen angerufen werden, die müssten sich halt schon kümmern und erläutern, wie dienstunfähig die denn nun wirklich sind.

    Nee, alles nicht, alles verkehrt.

    Dienstunfähig bedeutet eben auch unfähig zu dienstlicher Kommunikation. Das muss man nicht dazu sagen. Aber da werden wir uns wohl nicht mehr einig. Es ist aber auch diese Erwartungshaltung, immer Zugriff auf jede haben zu wollen, die uns krank macht.

    Umso konsequenter müssen wir beim „Dichtmachen“ sein. Das auch als Tipp an die TE.

    Personen, mit denen ich privat verkehre (da können auch Kolleginnen bei sein), wissen, wie sie mich privat erreichen können. Das hat mit der dienstlichen Erreichbarkeit nichts zu tun.

    Wenn du jegliche Arbeitsprozesse vollständig „ausfallsicher“ gestalten möchtest

    Wer? Ich? Bestimmt nicht. Nicht mein Zuständigkeitsbereich.

    Wenn aber Dinge nicht verschoben werden können, wie hier erwähnt wurde, muss man organisatorisch dafür Sorge tragen, dass der Ausfall einer Einzelnen diese nicht verhindert.

    Z. B. findet man meine Notenlisten im Schreibtisch in meinem Dienstzimmer in der Schule.

    Ach, nee. Ich habe gar keinen Schreibtisch in der Schule und erst recht kein Dienstzimmer. Man kann nicht erst erwarten, dass ich ständig Kram zu Hause erledige, und sich dann wundern, dass die Unterlagen nicht in der Schule sind. Organisatorischer Fehler, nicht meine Entscheidung, nicht mein Problem. Gesäß lecken und Mittelfinger.

    Ich komme aus einem selbständigen Handwerkerelternhaus - und ich kenne es nicht anders, als das mein Vater ständig rufbereit war - und als plötzlich nichts mehr ging (kurz vor seinem Versterben) , war es für alle belastend.

    Klingt nach „Arbeiten bis zum Umfallen“. Mag sein, dass da Menschen mit glücklich werden. Für mich ist das keine Perspektive.

    Und ich glaube auch nicht, dass uns dieses Beispiel irgendwie weiter bringt.

    Der Hund bleibt die Zeit der Überführung in einem Käfig irgendwo unten. Nicht auf dem Deck.

    Geht gar nicht. Recherchiere bitte nochmal. Was ich gehört habe von Bekannten, die mit dem Hund im Schottland waren:

    1. Es gibt Fähren, die auch Kabinen für mit Hund anbieten.

    2. Es gibt Fähren, auf denen man mit einem Wohnmobil an Deck stehen kann.

    3. England hat auch schöne Ecken. Der Weg ist das Ziel. Der Tunnelzug braucht nur eine halbe Stunde.

    Bitte keine Israelische Propaganda verbreiten.

    Und ich bin mir sicher, dass sich hier Leute finden, die nicht mal in einer solchen Äußerung Antisemitismus erkennen.

    Auch deshalb werde ich mich an dieser „Diskussion“ nicht beteiligen, die ist mir sogar für dieses Forum zu ekelig.

    Achja, schön viele konstruierte Beispiele, die nichts an der Tatsache ändern, dass man Kranke nicht zu belästigen hat. Eine Schule muss rechtzeitig, also vorher, für Redundanzen sorgen. Organisatorische Mängel darf man nicht an einer Einzelnen auslassen.

    Dienststelle schon grundsätzlich einmal mitteilen, dass die Krankheit so gelagert ist, dass du während der Krankschreibung für dienstliche Fragen wirklich nicht erreichbar bist.

    Und ehe man es sich versieht, erzählt man von dem, was man hat, rechtfertigt sich und diskutiert. Nee, alles nicht.

    Die Schulleiterin bekommt die Krankmeldung und hat sich darum zu kümmern, dass die jeweiligen erfahren, dass jemand nicht im Dienst ist.

    Nur aus Prinzip?

    Letztendlich, ja, deshalb. Womöglich habe ich einfach keine Lust, mir sämtliche Schuhe anzuziehen. Wenn die Schülerinnen etwas stört, verweise ich sie gerne an die zuständigen Stellen. Anpampen lasse ich mich aber von diesen nicht. Ich empfinde mein Leben nicht schwerer, wenn ich den Umständen entsprechend agiere.

    Also ich finde es echt albern von dir hier von schleppen zu reden. Wir haben nicht mehr das Jahr 2000, in dem Laptops inkl. Netzteil schwer waren

    Das ist korrekt. Insbesondere hebt sich niemand einen Bruch, wenn sie mal einen Laptop trägt. Ganz im Gegenteil ist die gelegentliche Belastung bestimmter Teile des Bewegungsapparates gesünder für den Rücken, als ihn zu Tode zu schonen. Aber darum geht es nicht.

    Es geht um die Selbstverständlichkeit mit der Dienstherrin und Schulträgerin davon auszugehen, dass ich den Laptop nach Hause nehme, ihn in mein privates Netz einbinde, mit privatem Strom versorge und an meinem privaten Schreibtisch meinen Dienst versehe.

    Ich gehe oft gar nicht direkt von der Schule nach Hause, sondern einkaufen, etwas essen, einen Kaffee trinken oder ich suche die vereinseigene Sportstätte auf. Wo soll ich da mit dem Laptop hin? Wenn etwas dran kommt oder er gar weg kommt, ist das Geschrei groß. Dann müsste mich rechtfertigen, was der Laptop im Café oder einer Sporthalle macht. Letztendlich gehen Schulträger und Dienstherrin davon aus, dass ich mein gesamtes Leben nach ihren Versäumnissen ausrichte. Die können mich mal.

    Du willst/kannst keine Laptop tragen. Das ist ja erstmal eine persönliche Einstellung. Dass der Schulträger nicht für jeden eine Extrawurst brät, kann ich schon grundsätzlich verstehen.

    Die Notwendigkeit einen Laptop zu schleppen ergibt sich ja aus dem mangelnden Arbeitsplatz am Arbeitsplatz. Da machen sich Schulträgerin und Dienstherrin auch einen schlanken Fuß.


    Warum sollte ich einen Laptop schleppen? Was soll der bei mir zu Hause?

    Das ist weit weg von Extrawurst.

    PS: Wer hat den Rucksack gezahlt, in dem du den Laptop rumschleppst?

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