Strukturell ist Deutschland tatsächlich hoffnungslos hinterher und das wiederum liegt nicht am Geld
Es liegt daran, dass man das Geld nicht für Bildung ausgeben möchte.
Strukturell ist Deutschland tatsächlich hoffnungslos hinterher und das wiederum liegt nicht am Geld
Es liegt daran, dass man das Geld nicht für Bildung ausgeben möchte.
Habe ich geschrieben, dass das ein Problem sei?
In der Tat nicht. Da war ich wohl übersensibel, weil in Teilen hier schon die Haltung vertreten wird, dass analog ja nun überhaupt nicht gehe.
Insofern, ja, das gibt es noch. Und ja, das funktioniert auch immer noch.
kannst du mal schnell..." Nein, kann ich nicht, merk dir einfach wie's geht.
Eben. Insofern verusachen diese nur jenen Arbeit, die sich welche machen lassen.
Ich finde es völlig in Ordnung, dass Kolleginnen sich in der Arbeit unterstützen. Dazu kann auch ein Computer-Tipp gehören. Aber man muss nicht alle Fehler reparieren, die man elektrsch so machen kann.
Auf der einen Seite fehlt Fortbildung, auf der anderen Seite werden (interne) Angebote auch nicht immer wahrgenommen. Womöglich sind Webquests spannender als Textverarbeitung. Das bedeutet aber nicht, dass man auf Kenntnisse in zweiter verzichten kann.
Der Kollege, der nicht mit einem Tablet umgehen kann und deshalb nicht kapiert, dass es sowas wie einen leeren Akku geben kann. Du hast das Grundproblem nicht verstanden.
Ich auch nicht.
Welche Möglichkeiten hatte denn die Kollegin den Umgang mit dem Gerät zu lernen?
Dass man erklären muss, dass de Akku geladen werden muss, hätte ich auch nicht gedacht. Aber es ist wohl so. Also erklärt man es.
das ich nutzen muss, weil ich in einer Ipad-Klasse eingesetzt bin, sonst hätte ich das Ding niemals angefasst
Verstehe ich nicht. Ich unterrichte auch in einer so genannte Tablet-Klasse und habe daselbst kein solches Gerät. Was soll es denn bedeuten, dass man das iPad nutze müsse? Was konkret MUSS man denn damit machen?
Geht schon los beim digitalen Noteneintragen, hört auf beim "Mein IPad […] funktioniert nicht." Stellt sich raus: Der Akku ist leer.
Und? Wo entsteht denn nun die Mehrarbeit für andere? Ich verstehe das Beispiel nicht.
Noteneingabe am iPad hat übrigens nichts mit digitalem Unterricht zu tun, um den es zunächst hier um Thread ging.
Mal abgesehen davon, dass ich mich dazu lieber an einen Rechner mit physischer Tastatur setzte.
Und es ist müßig zu fordern "Dann machen wir halt Analoges und Digitales parallel". Nein. In dieser Welt leben wir einfach (überwiegend) nicht mehr.
Klingt ein Bisschen danach, als wenn man das Digitale um seiner selbst Willen betreibe. Das macht man halt jetzt so. Um die Vor- und Nachteile geht es gar nicht mehr?
Wenn das aber so wäre, müssten wir eigentlich auch an den Schulen eine entspreche Ausstattung bekommen (und Ausbildung). iPads austeilen und sich wundern, dass diese nicht benutzt werden, reicht halt auch nicht, um den Anforderungen einer digitalen Welt zu begegnen.
Hier gibt es einige der Über-60jährigen, die immer noch Texte aus Büchern kopieren, zusammenschneiden (mit Schere), auf einem A4-Blatt zusammenkleben und von Hand die Arbeitsaufträge dazuschreiben ...
Und? Was ist denn jetzt das Problem?
Oh Entschuldigung, dass nicht jeder […] sich "gewählt artikuliert".
Das wissen wir, dass das nicht jeder tut. Wir kriegen hier genug Beispiele an Pöbeleien mit.
Danke für die Ehrlichkeit.
Und die Klassifikation der Kolleginnen nach Klamotten, geschenkt. Man muss keine Cordhosen möge, um auszuhalten, dass sie jemand anderer gefallen.
was irgendwie Arbeit macht
Eben.
wenn ich Vorschläge unterbreite, was ICH machen möchte
Ich habe schon oft genug erlebt, dass die einen die Ideen hatten und die anderen die Arbeit. Ich habe schon auf Konferenzen Antworten protokollieren lassen, dass die Organisation von xy nur die Projektgruppe mache. Nein, nein, das liefe alles. Auf der nächsten Konferenz wurden dann die Aufgaben bekannt gegeben, die alle zu erledigen hätten. Für den Hinweis, dass zuvor etwas anderes gesagt wurde, durfte ich mich anpöbeln lassen.
Wenn ich gefragt werde, ob wir Projekt sowieviel machen, stimme ich nur noch dagegen.
Fool me once, shame on you. Fool me seven or more times, shame on me.
Dann muss der nämlich komplett vertreten werden.
Das ist nicht dein Problem, sondern das genau jener Schulleiterin, die dich gerade verheizt.
Jo - und jetzt darf ich aufwendig VOR den Lernjobs das Ganze erklären.
„Hierzu war eigentlich eine Präsentation geplant. Schade, aber wir kriegen das auch so hin. Lesen Sie bitte im Buch Seiten bla bis blubb.“
ich weiss schon, an wen ich dabei denke.
Wir aber nicht.
Ich frage mich, wie uns die Betrachtung dieses Einzelfalls überhaupt weiterbringt.
Kolleginnen, die einem Bogen ums Digitale machen, stören mich nicht. Sie verursachen mir übrigens keine Mehrarbeit.
Viel nerviger finde ich diejenigen, die zwar alles gerne digital machen, aber keine Lust haben sich minimale Kenntnisse anzuschaffen und dann ihren Kram auf andere abzuladen versuchen.
Die verursachen übrigens auch keine Mehrarbeit, wenn man weiß, wie man mit deren Anfragen umzugehen hat.
Nein, die Präsentationen sind eine Möglichkeit, die Note zu verbessern. Was ca. 25 % aufgrund der in der Kursarbeit erzielten Note bitter nötig haben.
Da haste doch kein Problem. Dann haben sie nicht präsentiert und die Chance nicht genutzt.
Futter durch das Wohnzimmer suchen lassen (beim Trockenfutter, natürlich
beim Nassfutter kann er nicht so schnell schlingen, bzw es hört sich weniger lebensgefährlich).
Oder im Garten. Für Nassfutter: Kong.
Diese Präsentationen gehören auch zu den Projektarbeiten? Und sind verpflichtend? Klingt für mich so, als wenn die gehalten werden müssen, um an die Abiturzulassung zu kommen. Sonst ist die Leistung womöglich nicht beurteilbar.
Wer aus gesundheitlichen Gründen die Leistung nicht erbringen kann, holt dich ein Attest und beantragt die Wiederholung des Jahres.
Das Problem sind schon wirklich einzelne Personen und nicht die Digitalisierung.
Und um die muss man sich wirklich nicht über Gebühr kümmern.
Ich halte die Diskussion „DVD vs. Streaming“ nicht für ausschlaggebend. Aber. Von den technischen Möglichkeiten her, sollte jede Schule einen Medien-Server betreiben können. Das sind ja nun keine Fusionsreaktoren. Zählt nach, welche Schule hat das?
Und wenn alle Filme tatsächlich in einen zuverlässigen Netz verfügbar sind, verstehe ich auch nicht, dass man noch optische Medien ’rumschleppt.
Bei uns machen’s die Kolleginnen in Ermangelung von Alternativen. Sie können sich nur nicht sicher sein, ob sie die DVD auch abspielen können. Vielleicht hat jemand den Rechner im Klassenraum durch einen neueren ohne Laufwerk ersetzt.
Die Windmühlen sind vielfältig. Sie lauern im Kollegium und außerhalb. Bei der Dienstherrin, bei der Schulträgerin. Bei politischen Entscheidungsträgerinnen, bei der Verwaltung.
Wenn man ein Schulnetzwerk ordentlich aufsetzt,
Ja, wenn. Wenn man ein Netz hat. Und jemanden, der sich darum kümmert. Also professionell. Usw.
Ein Armutszeugnis
In der Tat. Über Digitalisierung in Talkshows sabbeln ist halt einfach. Und wenn die Umsetzung dann Geld kostet, wird die Luft dünn.
Warum "versehentlich"? Wer braucht im Jahre des Herrn 2023 ein CD-ROM-Laufwerk?
Fremdsprachenlehrerinnen.
Mir geht es auch um Anerkennung
Kannste vergessen. Von Anerkennung kannste dir nichts kaufen. Sie hält dich auch nicht gesund.
Kümmer dich um dich. Niemand hat etwas davon, wenn du auch krank wirst.
Du beschreibst ernsthafte Symptome einer Überlastung. Ärztliche Konsultation empfohlen.
Gehe zu deiner Schulleiterin und sage ihr, dass du die Schlagzahl nicht weiter mitgehen kannst. Sie möchte sich etwas anderes einfallen lassen. Erklär’ ihr, dass du nicht krank werden möchtest. Wenn sie dich weiterhin Doppelkurse halten lässt, weißt du, wo du dran bist.
Was sind diese Projektarbeiten? Ist das wichtig? Braucht das jemand? Muss das korrigiert werden? Wenn du es nicht schaffst, muss es eine andere machen oder es bleibt liegen.
Also, IANAL, aber für mich sieht’s doch nach Mehrarbeit aus. Es sind zwei Kurse. Beide erhalten Unterricht.
Das wäre jedenfalls mein Standpunkt. Das wäre die Begründung für eine Remonstration. Ich reichte die Mehrarbeitsstunden auch zur Abrechnung ein. Sollte jemand einen anderen Standpunkt haben, muss man sich halt streiten. Am Ende entscheidet ein Gericht.
Sollte es eine Mitbetreuung sein sein, sollen sie es so auf den Plan schreiben. Dann gibt es auch nur das. Am Anfang der Stunde durchzählen und sagen, wo man zu finden ist.
Sollen die Kurse zusammengelegt werden, muss man das eben auch tun. Dann sitzen alle in einem Raum und bekommen denn gleichen Unterricht. Dann fehlt welchen halt ein Teil.
DAFÜR MUSS ICH JA EIN LAPTOP MIT IM UNTERRICHT HABEN!!!
Das ist durchaus ein Punkt, den man beachten sollte. Da könnt ihr euch auf den Kopf stellen und mit den Füßen wackeln, alles hat Vor- und Nachteile. Man sollte die Nachteile nicht kleinreden. Womöglich ist das ein vertretbarer Aufwand, einen Laptop in den Unterricht zu schleppen, um die Klassenbucheinträge zu machen. Meine Erfahrung zeigt, dass da noch mehr dranhängt.
Als ich noch das dienstliche iPad hatte, hatte ich das fast nie an der Schule mit. Die Nutzungsbedingungen sahen vor, dass ich es nicht unbeaufsichtigt lassen sollte, auch nicht im Lehrerinnenzimmer. Also müsste ich es mit aufs Klo nehmen. Und wo soll ich damit nach Dienstschluss hin? Weder im Cafe noch beim Sport brauche ich es. Bei Edeka auch nicht.
Eine Einschließmöglichkeit wäre da die Lösung gewesen. Aber Schränke und Schlösser werden nicht aus dem Digitalpakt bezahlt.
Und überhaupt, warum muss ich überhaupt die Anwesenheit feststellen? Eine vernüftige digitale Lösung wäre doch, dass die Schülerinnen sich mit einer Karte beim Betreten des Raumes einloggen.
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