Beiträge von O. Meier

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    Wenn hier schon über Bevölkerungskontrolle gesprochen wird, dann muss man auch Haustiere ansprechen.

    Nunja. Menschen haben die Klimakatastrophe verursacht. Andere Spezien sollen deshalb weichen?

    Vielleicht sollten wir dann aber mit den Tieren anfangen, die wir nur züchten, um sie zu töten.

    Die Haustiere werden locker durch die Wildtiere kompensiert, die es nicht mehr gibt, weil wir ihren Lebensraum zerstört haben.

    Ich finde die Diskussion mittlerweile echt ekelhaft hier.

    Äh, ja, mittlerweile. Es fing ja ganz lieb an, als sich jemand freute, das Leute zusammengetreten werden.

    Auch dürften wir die Strecken nicht mit dem Fahrrad zurücklegen

    Radfahren verbraucht bei gleicher Strecke nur ein Zehntel der Energie des Gehens. Radfahren wäre also OK, wir sollten nur nicht mehr so viel zu Fuß gehen.

    Schaffe ich mir einer Katze an oder fahre ich mit dem Auto jedes Jahr nach Italien in den Urlaub?"

    Das es dich bei Haustieren um Lebewesen handelt, ist dir bekannt?

    Ich habe noch nie gesehen, daß sich die Klimakleber vor die Türen von Tierärzten kleben, um die Tierbesitzer auf den ökologischen Fußabdruck ihrer "Luxusgüter" aufmerksam zu machen.

    Meinst du das sollte getan werden? Dann mach es.

    Und noch eine Bemerkung: Wir haben jetzt eine Digitalisierungsbeauftragte. Sie hat eine Fortbildung erhalten und bekommt eine Anrechnungsstunde. Sie soll sich insbesondere um die Umsetzung der digitalen Kompetenzen in den didaktischen Jahresplanungen kümmern. Klingt spannend.

    Sie soll mit den Ansprechpartnerinnen für Digitalisierung (oder so ähnlich) zusammenarbeiten, die je Bildungsgang benannt werden sollen. Die Bildungsgänge scheinen so ihre Mühe zu haben, das Pöstchen besetzt zu bekommen. Ich wurde dann in einem Bildungsgang auch gefragt, ob ich das nicht machen möchte, weil nämlich also, ich kenne mich ja mit Computern aus. Das tun in der Tat nicht alle. So weit ist die Digitalisierung dann doch noch nicht.

    So werden dann für alles, was irgendwie Technik immer die gleichen drei bis fünf Leute angesprochen. Die kümmern sich dann und sitzen schön in immer anders benannte Gremien zusammen.

    Ich denke, das Missverständnis beruht darauf, dass in NRW der Bildungsgang Fachoberschule am Berufskolleg angesiedelt ist. Am BK kann man Abitur machen, aber natürlich nicht im Bildungsgang Fachoberschule.

    ... für den man übrigens auch keinen Q-Vermerk braucht. Aber ich finde, wenn man selbst am BK unterrichtet, muss man solche Details nicht kennen.

    Stimmt, ein OHP ist da einfach verlässlicher.

    Nicht unbedingt. Auch da ist bekannt, dass diese schon mal ausfallen. Insbesondere die Glühlampen als Leuchtmittel haben da so ihre Probleme mitgebracht.

    Die Unterstellung einer Sichtweise „früher war alles besser und aus Holz“, die du implizierst finde schon ein wenig überzogen. Die Feststellung der Unzulänglichkeiten möchte ich nicht als Technikfeindlichkeit, Analog-Fundamentalismus oder sonstiges verstanden wissen. Privat setze ich tatsächlich viel selbstverständlicher IT ein als dienstlich. Aber da funktioniert der Kram dann auch. Die weitere Implikation, dass Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit bei schulischer IT keine Rolle spielen sollten, halte ich für fatal.

    Die Unzuverlässigkeit ist ein wesentlicher Punkt, dass ich keinen Bock auf Digitalisierung an der Schule mehr habe. Wenn ich ohnehin immer eine analoge Alternative vorbereiten muss, kann ich auch gleich analog unterrichten.

    Es ist selbstverständlich, dass eine Schule eine Hausmeisterin vorhält, die im Prinzip ständig ansprechbar ist. Die kümmerst sich dann in ihrem Bereich um Dinge, die nicht laufen.

    Bei IT-Personal sieht's aber anders aus. Wenn etwas nicht läuft, wende ich mich an die Kollegin, die den First-Level-Support machen muss. Die schaut sich die Sache an. Dann schreibt sie ein Ticket an die Wartungsfirma. Dann passiert erstmal nichts. Dann kommt die Antwort auf das Ticket, die meist irgendwie lautet, dass das sowieso nicht ginge, die Herstellerin das nicht vorsehe, aufgrund der aktuellen Einstellungen oder Konfigurationen des Systems, die Banane eben nicht krumm sei. Oder so etwas. Dann geht das ein paar Mal hin und her. Und am Ende können die das reparieren oder auch nicht.

    Zuletzt hatte ich das Problem, dass das Dokumentenkamera-Bild im falschen Seitenverhältnis auf dem Beamer wiedergegeben wurde. Ich mein, 4:3 gegen 16:9 ist doch ein Problem aus den Neunzigern des letzten Jahrtausends. Da möchte ich mich echt nicht mehr mit auseinandersetzen. Muss es aber, weil die Verzerrung des Bildes insbesondere bei geometrischen Darstellungen kein willkommenes Zusatzfeature ist. Jetzt lege ich also erstmal ein Testbild unter und spiele ein wenig mit den Beamer-Einstellungen 'rum. Eine Grundeinstellung, die es dem Beamer ermöglicht, sowohl das Computer- als auch das Kamerabild korrekt darzustellen scheint nicht möglich zu sein.

    Die Trapezverzerrungen beim Overhead — um darauf mal zurückzukommen — wurden ja durch neigbare Projektionsflächen behoben. So richtig der Renner war das auch nicht. Deswegen ist sind die modernen Unzulänglichkeiten aber auch kein wirklicher Forschritt.

    Noch als 'Rausschmeißer-Joke: In einem Raum ging der Beamer gar nicht, weshalb ich dann an der Tafel zeichnete. Brr, Tafellineal mag ich gar nicht gerne. Das neue Tafellineal hatte als Killer-Feature Magnete. Und die hafteten tatsächlich an der Tafel. Als ich das Lineal dann wieder von der Tafel abnahm, hatte es einen Magneten weniger, der bappte schön an der Tafel. Da hat jemand analogen werksneuen Schrott gekauft.

    Viele IT-Probleme haben nämlich gar keine digitale Ursache, sondern resultieren aus nachlässiger Planung und Organisation, mangelnder Bereitschaft zur Investition und generellem Unverständnis für einfache Zusammenhänge. Es wird irgendetwas gekauft und dann mit den Schultern gezuckt.

    so wie ichs verstehe, geht's hier um Quereinstieg in Sachsen-Anhalt

    Ich verstehe es nicht. Wir haben zu wenig Informationen. Wir wissen nicht, um was für eine Art Probezeit, um was für ein Beschäftigungsverhältnis es sich gehandelt haben könnte.

    Bei einer Quereinsteigerin, also jemandem, die noch kein Referendariat o. ä. durchlaufen hat, ist das also die erste Rückmledung bezüglich der Berufseignung. Insofern wäre eine Recherche nach den Gründen durchaus nicht uninteressant.

    Ja, aber trotzdem muss ich doch als Einzelne sehen, wo ich bleibe. Wenn ich zu spät zur Arbeit komme, ist doch dem Klima auch nicht geholfen. Und Regen ist schon echt unangenehm. Ich mein, das ist ja Wasser, das ist nass.

    Natürlich kann man sich ums Klima kümmern. Aber doch nicht alle. Und nicht immer. Und wenn, dann nur ein Bisschen.

    Und mit der Sichtweise hat doch die Menschheit bisher auch überlebt. Warum soll es denn nicht immer so weiter gehen?

    Die männlichen Nutzer nehmen das Auto,

    Meint wer. Ich schrieb davon nichts.

    während die weiblichen Nutzer (= Nutzerinnen) "es mit sich machen lassen"?

    Von weiblich schrieb ich nichts. Mag sein, dass du generische Formen generel ablehnst. Vielleicht erkennst du sie auch nur nicht. Ich lasse mir da aber keine Vorschriften machen.

    Das ist schon etwas sexistisch von dir, meinst du nicht?

    Neulich schrieb mal jemand, dass de Sexismus im Kopf der Betrachterin stattfände. Das hielt ich damals für Quatsch. Ich muss da noch mal neu drüber nachdenken.

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