Beiträge von O. Meier

    Oder büßt eure Entscheidung.

    Es ist nicht unsere Entscheidung, egal welche Gruppe von uns du ansprichst.

    Es ist immer so, die Schulträgerin schafft an, dabei hört sie nicht auf uns, selbst, wenn sie nachfragt. Ich habe ehrlich gesagt auch keine Lust, mit den zu diskutieren oder sie anzubetteln. Die Arroganz und Selbstgerechtigkeit der zuständigen Verwaltungsmitarbeiterinnen halte ich nicht aus.

    Unterm Strich büße ich für gar nichts, die Schülerinnen büßen. Und zwar nicht für unsere Entscheidungen sondern für die der Verwaltung.

    Ja, es war allen klar, dass die 500-Euro-Endgeräte ein Hüftschuss waren Ich wundere mich eher, dass die so lange gehalten haben. Gerade, was den Akku anbetrifft.

    Uns wurde gesagt, dass man iPads anschaffe, weil Laptops ja eh schon alle haben. Gemeint waren natürlich die Privatgeräte, die viele Kolleginnen kostenlos zu Verfügung stellen.

    Für 500 Euro bekommt man halt nur Geräte im Gegenwert von 500 Euro. Als die Zahl im Raum stand und dann noch die Vorgabe gemacht wurde, dass es sich um Mobilgeräte handeln müsse, war klar, dass das nichts wird.

    Es lohnt sich nicht, sich darüber aufzuregen. Digitalisierung von Schulen wird seit den Achtzigern diskutiert. Etwas dabei herumgekommen ist noch nicht, wird auch nicht passieren. Die Strukturen verhindern das. Und die mangelnde Bereitschaft in Bildung zu investieren.

    Ich nutze das iPad nur zur Zwei-Faktor-Authentifizierung für die Verwaltungsrechner. Dafür ist es einigermaßen ungeeignet, weil recht groß und schwer. Ein Token am Schlüsselbund wäre praktischer und preiswerter. Aber vieles wäre besser, als der erbärmliche Schrott, mit dem sie uns die Räume vollstellen. Ich bin mal gespannt, was passiert, wenn mein iPad mal nicht mehr funktioniert. Womöglich werde ich dann aus dem Zeugnisteam genommen, damit man nichts neues anschaffen muss.

    Anekdote: Neulich musste eine Kollegin erstmal jede Menge Apps löschen, um ein Systemupdate einzuspielen. 32 GB sind dann doch etwas wenig.

    Ich hatte mit der Gemeinde telefoniert und sie haben mir bestätigt, dass dieser Herr für sie arbeitet. Daher habe ich mir nichts dabei gedacht.

    Dann solltest du nochmal mit der Gemeinde in Kontakt treten und denen erzählen, was passiert ist.

    Außerdem träte ich in Kontakt mit der Firma, die das Holz kaufen möchte. Damit die Bescheid wissen, dass sie womöglich Diebesgut kaufen.


    Und ansonsten, ja, Polizei/Staatsanwältinnenschaft. Wenn sich dss ganze als Missverständnis entpuppt, finden die das auch ’raus. Wenn Straftaten vorliegen, können sie aber jetzt schon ein Verfahren einleiten.

    Es kann ja nicht immer an denjenigen hängenbleiben, die sofort "hier" rufen

    Äh, doch. Die, die fahren wollen, sollen fahren.

    Was den vorliegenden Fall anbetrifft, gibt es noch mehr Gründe als mangelnde Rettungsfähigkeit, um jemanden nicht mit auf ein Boot zu schicken. Da wäre die nicht amtsangemessene Unterbringung, bei der man sich im Zweifelsfall sogar die sanitären Einrichtungen mit den Schülerinnen teilen muss. Oder die Möglichkeit seekrank zu werden, was dazu führt dass man die Aufsichtspflicht nicht mehr erfüllen kann. Usw.

    Nee, wer so etwas vorhat wie Segeltour soll doch bitte vorher kucken, wer mitkommt, anstatt jemanden verpflichten zu müssen.

    Da geht es auch darum, dass bei Feueralarm o dr ähnlichem jederzeit bekannt ist bzw. Nachgesehen werden kann, wer denn gerade in welchem Raum anwesend ist/war.

    Und genau das geht nicht mehr, seit wir ein elektrisches Klassenbuch haben, weil wir auf dem Sammelplatz weder Geräte noch Internetanschluss haben. Also können wir auch nichts nachsehen. Das analoge Klassenbuch konnte man einfach mitnehmen und aufschlagen. Das benötigte keine zusätzliche Infrastruktur.

    Unsere Sicherheitsbeauftragte hat dazu bei der Brandschutzbeauftragten der Schulträgerin nachgefragt. Das sei so in Ordnung. Unsere Schülerinnen seien alt genug, um selbstständig das Gebäude zu verlassen. Wir müssten deren Anwesenheit auf dem Sammelplatz nicht kontrollieren. Wir dürften davon ausgehen, dass alle 'raus sind.

    Ich halte das für eine Ad-hoc-Ausrede, weil man darüber gar nicht nachgedacht hat.

    Mal abgesehen davon, dass wir gar nicht durchgängig die Anwesenheit feststellen können, weil die Rechner nicht immer laufen, die Netzanbindung Probleme macht oder schlicht der Server von Pedav nicht immer läuft. In der Situation zu verlangen, dass die Anwesenheitskontrolle zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb der Unterrichtsstunde erfolgen soll, ist absurd.

    Danke, das klingt lustig und auch beruhigend irgendwie:verliebt:


    Vielleicht muss ich in meiner Haltung klarer werden. Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich der der unkollegiale Mensch bin, wenn doch die ganze Gruppe mit einer Lösung zufrieden ist, nur ich wieder mal nicht.

    Dabei bin ich nicht mal sicher, ob das so ist, also dass sich alle so einig sind. Ich empfinde einen komischen Gruppendruck und eine Aggression, die eigentlich unnötig ist, muss mich da selbst immer wieder hinterfragen. Abgrenzen, ohne verletzend zu sein. Professionell, obwohl andere es nicht sind. Ich weiß nicht, ob ich rüberbringen kann, was ich meine.

    Siehst du. Ich kann dir nicht helfen. Meine Beteiligung an diesem Thread ist nutzlos.


    Wo du Probleme siehst, treffe ich Entscheidungen.

    Kathie

    So wird das nichts. Deine Anfrage ist so unspezifisch, dass man dir damit nicht wird helfen können. Generell kann man bei Computer-Fehlerbeschreibungen viel systematischer vorgehen. Schau doch mal hier:

    https://tty1.net/smart-questions_de.html


    Nach deiner „Beschreibung“ kann man nur erahnen, dass es vielleicht kein fehlender Font ist, sondern ein Kompatibiltätsproblem. Vielleicht etwas mit der Zeichenkodierung. Wir haben früher gewitzelt, dass MS Word nicht mal zu sich selbst kompatibel sei, weil es eben Phänomene gab, dass beim Versionswechsel irgendetwas nicht mehr geöffnet oder weiter bearbeitet werden konnte. Durchaus einer der Gründe, dass ich um das Programm einen Bogen mache (einen großen Bogen, in etwa terrestrischer Großkreis).

    Sei's drum. Versuche mal die Dateien, anders zu öffnen. Also erstmal mit einem anderen Programm auf deinem „Mac“ (Pages dürfte drauf sein, mit LibreOffice habe ich meist Erfolg mit MS-Office-Dateien). Oder auf einer Fischkiste mit dem da vorhandenen Word, dann vielleicht als rtf speichern oder in einem anderen Format, das vielleicht nicht so gebloated ist.

    Den alten Rechner auszumustern, bevor der neue läuft, war natürlich kein ganz cooler Move. Ein Backup, mit dem man dessen System wieder herstellen kann, gibt es womöglich auch nicht? Dann hier direkt ein kleiner Tipp am Rande: Dein „Mac“ hat mit TimeMachine eine ganz brauchbare Backup-Software eingebaut. Zu benötigst ein nur externes Speichermedium (Platte, SSD). Mit etwas zusätzlichen Aufwand geht auch ein NAS oder Cloud-Speicher.

    Aus dem Backup kann übrigens die Migrations-Assistentin deines nächsten Macs Einstellungen und Daten übernehmen, so dass du nahtlos weiterarbeiten kannst.

    Vielleicht möchtest zu auch drüber nachdenken, ob MS-Word tatsächlich das Programm deiner Wahl bleiben soll. Ich daselbst habe schon vor meiner Zeit an der Schule fast alles mit LaTeX geschrieben. Die Quelltexte sind 7-Bit-ASCII, da rechne ich auch zukünftig nicht mit Schwierigkeiten beim Öffnen.

    hth

    Wird nicht helfen

    Diese Einleitung ist ja besonders respektvoll. Das ist nicht weit weg von „euch ist nicht zu helfen“. Nun denn.

    wie viele hier gegen religiöse Menschen und kirchliche Mitglieder pauschal hetzen und alles verteufeln.

    Ich sehe immer noch nicht, dass gegen irgendjemand gehetzt wird. Ganz im Gegenteil halte ich diesen Vorwurf für sehr pauschal. Er wird durch nichts belegt, erst recht durch etwas konkretes.

    Kritik an Institutionen und ihrem Handeln muss möglich sein. Insbesondere, wenn man Glaubensfreiheit möchte. Dann muss man nämlich die Chance haben, etwas über die Religionsgemeinschaft zu erfahren, das über deren Innensicht hinausgeht.

    Ich kriege es immer noch nicht zusammen, dass alles richtig gemacht worden sein soll und trotzdem ein Kind tot ist. Es gibt keine Indizien dafür, dass irgendein äußerer Einfluss das Kind hat ertrinken lassen. Nein, ich war nicht dabei. Nein, ich habe nicht die Beweisaufnahme mitverfolgt. Trotzdem kann ich mit dem, was ich weiß, das Urteil nachvollziehen.

    Es bringt weder das tote Kind noch die verurteilten Kolleginnen noch uns weiter, wenn wir darüber diskutieren, ob die Richterin das nun so oder so sehen sollte.

    Was uns weiter bringt, ist, zumindest zukünftig danach zu handeln, wie die Rechtsprechung nun mal arbeitet. Selbst wenn in der Berufung ein anderes Urteil herauskommt, sind wir noch lange nicht aus der Verantwortung. Wenn wir nicht sorgfältig handeln, wenn wir nicht alles bedenken, handeln wir fahrlässig und laufen Gefahr uns strafbar zu machen.

    Dass uns Vorschriften, Lehrpläne, Stundentafeln und Schulleitung dabei im Regen stehen lassen, sehe ich auch. Das ist auch nicht fair. Aber juristisch wird es zahlt anders eingeschätzt, ob jemand schreibt, man dürfe mit zwanzig Kindern zum Schwimmunterricht gehen, oder ob jemand im konkreten Fall zwanzig Kinder ins Wasser lässt und dann den Überblick verliert.

    Seid doch bitte so egoistisch, euch nicht auf rechtliches Glatteis zu begeben. Die überlebenden Kinder werden sich zwar nicht dafür bei euch bedanken, aber es sollte trotzdem ein gutes Gefühl sein, wenn alles glatt gelaufen ist.

    Ich bin erwachsen und verstehe insofern den Unterschied zwischen realem Kannibalismus und einer religiösen Vorstellung, die eindeutig nicht darauf abzielt real Menschenfleisch und Menschenblut zu konsumieren.

    Warum dann also bezeichnet man die Lebensmittel dann als "Leib" und "Blut"? Ist das nun wichtig oder nicht?

    Realen Kannibalismus hat es durchaus gegeben. AFAIK auch im Kontext von Riten. Kleiner Exkurs, ich las mal von einer These, die das Verbot von Schweinefleischverzehr mit kannibalistischen Riten in Verbindung brachte. Demnach war der Verzehr von Menschenfleisch eine (religiöse) Handlung, die einer bestimmte Personengruppe (nennen wir sie mal "Priesterinnen") vorbehalten war. Für andere war sie verboten. man hat dann das Menschenfleisch durch Schweinefleisch ersetzt, wohl wegen der Nähe in Geschmack und Konsistenz. Die Einschränkungen bzgl. der Verzehrwürdigem und dem Verbot für den Rest hat man beibehalten. Das Verbot hat überlebt.

    Ich meine, das bei Hitchens gelesen zu haben.

    Interessant ist, dass man dabei den realen Kannibalismus durch eine Symbolhandlung mit einer Ersatzspeise erhalten hat. Da sehe ich jetzt nicht so sehr einen Unterschied zum christlichen Brotverzehr mit eben der Bezeichnung als "Leib". Letztendlich geht es um eine symbolische Fortsetzung oder ein Wiederbeleben von kannibalistischen Handlungen. Ich kann nicht anders, als das eklig zu finden. Ich schaue aber auch keine Horrorfilme. Ich weiß sehr wohl, dass es sich dabei auch nur um nachgestellten Splatter handelt, trotzdem möchte ich das nicht sehen.

    Wenn es nun für die Essende wichtig ist, dass es um den "Leib" einer Person handelt und jemand anderes das ernst nimmt, dann delegitimiert sich diese andere? Really?

    Erstens: Unter diesem Vorwurf wurden auch die frühen Christen im alten Rom verleumdet, verfolgt und hingerichtet. Wenn du dich hier mit den Verfolgern gemein machen willst, steht dir das natürlich frei.

    Das muss man nicht. Man kann die kannibalistischen Riten auch einfach nur eklig finden. So geht’s mir.

    Ja, man kann Vernunft verweigern. Aber dann darf man sich nicht darüber wundern, dass vernünftige Menschen das unvernünftig finden.

    Ich weiß, ich wollte das nicht ernsthaft wieder aufrollen, sorry.

    Aha, deshalb bist du auch erstmal mit einer Falschbehauptung eingestiegen?

    Über die Abordnung vom WBK an die Förderschule wurde sich ja nur lustig gemacht.

    Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, dass sich lustig gemacht wurde. Dass es "nur" solche Beiträge in der ausführlichen Diskussion gab, ist schlicht falsch.

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